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Hallo,
ich bin auf dieses Forum gestoßen indem ich in google aus meiner Laune heraus 'mein leben hat keinen sinn mehr' eingegeben habe.
und -zack- war ich hier und konnte mich nicht von den ganzen Beiträgen und teilweise extremen Geschichten lösen.
Das Interessante an der ganzen Sache finde ich vor allem, dass trotz aller krassen Schicksalsschläge, von denen hier zu lesen ist, mein eigener Kummer der aus nichts Greifbarem besteht trotzdem so präsent ist.
Ich weiß einfach nicht wie ich meine Gefühle beschreiben kann und fühle mich ziemlich verloren im Wirrwarr meiner Gedanken...
Ich bin antriebslos obwohl ich Ehrgeiz in mir spüre, ich bin gemein und ungerecht zu Menschen die mir viel bedeuten, und bin einsam obwohl ich so viele Menschen habe die mich lieben so wie ich bin.
Ich bin einfach unzufrieden mit Allem mit dem ich zufrieden sein sollte.
Und all diese Gegensätze bringen mich jeden Tag aufs Neue so sehr ins Grübeln dass ich ich langsam aufhöre mich zu mögen und allmählich meinen einst so großen Optimismus und Enthusiasmus verliere.
Und nicht mehr weiß was ich mir selbst glauben kann und was nicht.
Ich habe das Gefühl dass ich meine Identität verliere oder sogar schon verloren habe. Ich will das aber nicht. Ich will ich sein, hab aber vergessen wie. Ich habe Ziele die ich aus den Augen verliere oder ganz einfach vernachlässige.Am Anfang dachte ich es handelt sich dabei um eine Phase, so ist das nun manchmal, das geht vorüber...aber so ist es einfach nicht, ich fühle mich gefangen in einem tiefen Loch aus dem ich schreie und winke, doch niemand sieht und hört mich, obwohl ich doch unbedingt nach oben will. Und nach jedem Stück dass ich hochkomme falle ich zwei tiefer...obwohl ich mich so fest daran klammere....oh Gott das hört sich an wie eine Geschichte die nur aus Metaphern und rhetorischen Mitteln besteht aber es gibt nichts Konkreteres zu sagen...vielen Dank für die Aufmerksamkeit!Viele Grüße, Marcia
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...na dann, willkommen
| Zitat: |
| Ich bin einfach unzufrieden mit Allem mit dem ich zufrieden sein sollte |
...allerdings ist es eine grosse Hilfe wenn du die Dinge etwas genauer benennst.
LG, walter!
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Willkommen marcia, hallo walter, lieber Leser
| Zitat: |
mir unbekannte Quelle:
Es gibt zwei Phasen wo es die meisten Menschen es schwer haben,
die eine Phase ist die Pubertät un die andere Phase die Zeit danach. |
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ein sehr guter Kurzspielfilm von etwa 7 Minuten:
den empfehle ich allen, vor allem ist der Song zum Abspann bewegend
––> Zahnrad aus Fleisch (hier klicken zum ansehen auf Youtube) <––
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-Unzufriedenheit mit sich selber im System- ist eine Kraft die deiner Vernuft zu Grunde liegt,
nur so werden Fragen gestellt und Antworten angestrebt.
Die Unzufriedenheit zu sehen als etwas positives, etwas was uns Aufgaben stellt, was uns leitet, etwas was Harmonie mit der Vernunft anstrebt.
Und das ist etwas schönes.
In diesem Sinne
–Mosa–
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hallo marcia,
wenn Du schreibst: "Ich bin einfach unzufrieden mit Allem mit dem ich zufrieden sein sollte. ", ist es ja offensichtlich, dass Dich diese Dinge nicht glücklich machen, was immer es auch sein sollte, das solltest Du Dir nicht so zum Vorwurf machen oder als unnormal ansehen. Es kann genauso gut sein, dass Du einfach noch nicht alles kennengelernt hast, was überhaupt glücklich machen kann! Wenn das der Fall wäre, wäre es ja auch kein Wunder, dass Du jetzt unglücklich bist...
Und wenn Du schreibst: "Ich habe das Gefühl dass ich meine Identität verliere oder sogar schon verloren habe." hört sich das mit dem anderen zusammen eher so an, da Du ja schließlich "jeden Tag...ins Grübeln" gerätst, dass Du eher einen inneren Wandel durchmachst und nicht einen Identitätsverlust. Du siehts einfach nur noch nicht, wo es hingeht. Gerade wenn Du soviel "grübelst", wie Du sagst, solltest Du Dich umso mehr mögen, zumindets sollte man Dich dafür umso mehr mögen, denn Du versuchst zu reflektieren, auch wenns offensichtlich noch nicht so gut gelingt oder besser gesagt, Du noch im Prozess bist.
Die Phase geht nicht mehr in der Form vorüber, wie Du es noch angenommen hattest, weil Du wahrscheinlich innerlich nicht mehr dahin zurückkehrst, wo Du her kommst, und das ist vielleicht auch gut so. Schau einfach einmal, was es "sonst" noch so im Leben gibt, was evtl. glücklich machen könnte. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Du da noch lange nicht alles kennst...
Also Kopf hoch und mach aus Deiner Not eine Tugend.
LG, freeline
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Hallo an Alle!
Darf ich einwenig Gott in die Runde einbeziehen?
Okay, erst mal ein christlichen Lied - da heißt es in der ersten Strophe:
"Lasst uns danken statt zu klagen,
Loben wenn uns fehlt der Mut
Und wir werden es erfahren
Dass Gott lauter Wunder tut"
Klagen kann jeder. Auch ich.
Ich wollte mal auch nicht leben (siehe Forum "Leben nach dem Tod").
Bis ich Gott in seiner Größe endeckt habe. Das heißt, bis Er sich finden lies. Was ich jetzt bestätigne kann ist: Leben ohne Gott hat keinen Sinn.
Das ist eine Wahrheit mit der viele nicht klar kommen.
Aber dadurch wir Sie nicht minder wahr.
Du sagst - Christen haben auch oft mit Unzufriedenheit zu kämpfen. Du hast recht. Dabei darf es aber nie zu Selbstmordgedanken kommen.
Und mit Unzufriedenheit muss man kämpfen.
Eine sehr gute Massnahme ist mal in ein Krankenhaus zu gehen und sich mit den Patienten zu unterhalten. So lernt man Dankbarkeit und Zufriedenheit mit der Gesundheit.
Man kann nicht Zufrieden sein wenn man niemanden hat dem man Danken kann!
Der der uns geschaffen hat und uns sündigen Menschen (jeder Mensch ist sündig - die einen sind die vergebenene Sünder, die anderen nicht) die Versöhnung mit Sich selbst anbieten - Gott der Vater - ist jeder Dankbarkeit wert.
Probier es mal aus mit diesem Gott zu reden. Er hört Dich.
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