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Religion - 2000 Kilometer ELEND ...












Hey Lisken, wenn mann/Frau oder alien sich mal unser Dialog im Zusammenhang anschaut, ist das doch mal die Sinnvollste Gott Diskussion seit langem.
Ich sage das deshalb, weil ich herzhaft Lachen muss. Und Lachen ist echte religiöse Praxis.
Es ist frei und ungezwungen. Ich liebe das.

LG Isa
Huhu Isa,
Ich denke auch, dass der Weg zur Hölle mit Humorlosigkeit gepflastert ist...
Hölle selbstgemacht: alles sitzen da, haben ne Gurke im A*** und benehmen sich 'anständig'. Es gibt echt nix schlimmeres...
Hallo Lisken!

Ja da hast Du Recht. Ich denke das liegt an unseren Vermenschlichten Projektionen. Wir lagern Gott einfach aus, um uns unserer eigenen Verantwortung zu entziehen. Es ist immer besser wenn jemand anders über uns Richtet, damit wir uns in unserer Heuchelei selbst Disziplinieren können.
Wenn Gott nicht Lachen kann, dann bin ich ein Ungläubiger. Und wenn Gott will, das ich eine Gurke im A.. habe, dann verwechsle ich wohl Gott mit irgend etwas anderen.

LG Isa
Hi Isa,

ich denke auch, dass Gott viel zu oft mit menschlichen Masstäben gemessen wird. Wie das mit der Verantwortung zusammenhängt, hab ich noch nicht ganz durchschaut. Ich seh das so: wir sind für vieles verantwortlich, aber nur an relativ wenigem schuld. Wenn etwas schlimmes passiert, suchen wir immer einen Schuldigen, aber oftmals gibt es einfach keinen Schuldigen. Wer ist schuld, wenn jemand eine schlime Krankheit bekommt? Aber oft wird die Schuld dann auf 'die Ärzte' abgeschoben, wenn sie die Krankheit nicht heilen können. Vielleicht ist das das Muster durch das wir uns unserer Verantwortung für das Leben entziehen wollen. Denn auch wenn wir nicht schuld sind, sind wir verantwortlich.
Was Gott damit zu tun hat, hab ich nie ganz verstanden. Der Gedanke, dass Gott für mich verantwortlich sein sollte und nicht ich selbst, ist für mich abwegig... ja, ich find ihn gruselig. Wenn das wahr wäre, dann hätte ich auch keinen freien Willen, ich wäre Gottes Marionette. Das würde mir nicht gefallen.
Manche meinen ja etwas _für_ Gott tun zu müssen. Aber viele von ihnen übersehen, dass sie dann immer noch die volle Verantwortung tragen. Sogar, wenn man zum Mörder wird.
Manche meinen ja, es wäre voll schlimm, wenn Menschen für Gott morden. Das ist es auch. Aber sie ziehen daraus die Schlussfolgerung, wenn es weniger Gott gäbe, gäbe es weniger Morde. Falsch. Wenn es Gott nicht gäbe, würde ein Mörder einfach einen anderen Grund für sein Morden angeben. Ich denke, das Morden an sich hat wenig mit den dafür angegebenen Gründen zu tun. Es gibt nämlich keine guten Gründe jemandem willentlich das Leben zu nehmen.
Wenn jemand meint etwas für Gott tun zu müssen, sollte er seine eigenen Beweggründe hinterfragen.
Tja... so kommt man vom Spass zum Ernst...

LG
Lieber Lisken!

Ein Vorschlag, beschäftige Dich mal mit Quantenphysik (z.B. David Bohm) implizite und explizite Ordnung, die Stringtheorie und die Heisenber`sche Unschärferelation. Evtl. findest Du da in Deinem Denken eine Antwort auf das was Du da in Deinem Vorhergehenden Beitrag geschrieben hast.
Ich weiß das klingt blöd und Du fragst Dich vielleicht was hat Physik mit Religion und mit Deinen Denken zu tun. Aber Recherchier mal und les Dich mal ein. Ich glaube Du bist in der Lage die Brücke von Verstand und Mystik zu schlagen. Denn das Witzige ist diese Physik scheint die Gedankenwelt zu sprengen und gibt meines Erachtens einige Antworten auf Deine scheinbaren fragen.

LG Isa
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