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Religion - 2000 Kilometer ELEND ...












@Marco:

Guck dir an, was du hier schreibst. Ersetze dann 'Christ' durch 'Heide' und umgekehrt. Und dann guck mal, ob man sich als Gläubiger von dir beleidigt fühlen darf.
Wie sieht es denn mit deiner Toleranz aus? Hast du mehr anzubieten als deine Vorurteile?

Um eins hier mal klarzustellen: ich hab nix dagegen, dass du nicht an Gott glaubst. Ich hab aber was gegen dein Gefrotzel. Du kommst hier rein, hast keinen blassen Dunst, worum es gerade hier geht, legst deine Schablone zurecht und fängst an mit 'deiner Meinung' um dich zu schmeissen und es kommt beleidigend. Derjenige, der pauschalisiert und sich intolerant zeigt, bist du und du merkst es nicht mal. Deiner Meinung nach sind Leute, die an Gott glauben, manipulierte, programmierte, hirnlose Schwachköpfe (lies dein eignes Zeug). Du verwechselst auch den Glauben an Gott mit der Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft etc. Unfundiert, unüberlegt, beleidigend und man macht dich darauf aufmerksam und was passiert?
Das, was immer passiert. Du schmollst und schiebst es darauf, dass ein Gläubiger es nicht ertragen kann von einem 'Heiden' kritisiert zu werden. Wieder eins von deinen tollen Vorurteilen. Vielen Dank auch. Ich fühle mich von dir verletzt, diskriminiert usw. und zwar zurecht.

Und jetzt sag ich dir mal was: für meinen Glauben an Gott darfst du mich gar nicht kritisieren. Ich hab gar nichts verbrochen dadurch, dass ich an Gott glaube. Ausserdem sind für mich Emotionen damit verbunden (verständlicherweise). Wenn ich jetzt z.B. Christin wäre, _dann_ könntest du die Praktiken (historische und aktuelle) der christlichen Kirche anführen. Ich bin aber keine Christin, ätschibätschi, was machst du jetzt?

Deine werte Meinung darf ich hier aber allerdings kritisieren und zwar bis es mir zu den Ohren rauskommt. (Du meine natürlich auch.)

Hirn an, Alda.

LG
Hallo Rahiym, du Schnuckele

Hast du mich doch bei einem Ismus erwischt. Jetzt muss ich natürlich kurz gucken gehen, was Deismus ist... *Wiki frag*

Nep.

Wikipedia hat folgendes geschrieben:
Die Anhänger des Deismus gehen zwar von der Schöpfung des Universums durch Gott aus (etwa im Sinne eines perfekten Uhrmachers, der ein Uhrwerk in Gang setzt), aber sie nehmen an, dass Gott im Folgenden keinen Einfluss mehr auf die Geschehnisse im Universum nimmt.


Letztem Satz kann ich schon mal nicht zustimmen.

Ist wirklich nicht so einfach mich in einen Ismus zu stecken.

Also schau ma mal mit deinen anderen Fragen, sind ja nicht unspannend.
An Erleuchtung glaube ich schon. Man kann erleuchtet werden, aber ob ich mir persönlich das als Ziel setzen möchte, ist halt so eine andere Frage und irgendwie schrecke ich davor zurück, wenn ich mir überlege, dass man sich als Erleuchteter vom Menschlichen in gewisser Weise entfernt. Und ich möchte doch lieber ein Mensch bleiben unter Menschen. Ich häng zu sehr an meinen Macken. Erleuchtung ist ja auch mit immenser Verantwortung verbunden.. man gibt in gewisser Weise seine Indivi_dualität_ als Mensch auf. Ich weiss nicht, ob ich das möchte *kopfwieg*.
Mit Gott eins sein. Aus einem bestimmten Blickwinkel ist es gar nicht möglich mit Gott nicht eins zu sein. Wir empfinden uns nur als getrennt, es ist also eine Frage der Wahrnehmung. Es gibt Augenblicke, wo man die Trennung nicht wahrnimmt und das nennt man dann wohl Gotteserfahrung oder so ähnlich. So eine Art Minierleuchtung. Also das ist auch nur so ein Konzept. Konzepte sind ja wie Gerüste, mit denen wir uns behelfen um zu beschreiben, was auf einer Ebene jenseits der Worte stattfindet. Insofern hat jeder so seine Konzepte... Die Welt wahrnehmen ist schon ein Konzept, Kommunikation läuft über gemeinsame Konzepte. Es wurden auch Konzepte entwickelt um Gott zu 'erklettern', aber man kann sich streiten, was sie taugen und wem sie nützlich sind. 'Mein Konzept ist besser als deins' ist ja so ein beliebtes Spiel, das spielen wir hier auch die ganze Zeit. Mit bestimmten Konzepten identifizieren wir uns ja auch und wenn diese angegriffen werden, neigen wir dazu sie zu verteidigen, als wären wir selber es, die angegriffen werden. Oder wir greifen Menschen an, weil uns ihr Konzept nicht gefällt.
Aber Konzepte sind Konzepte und Menschen sind Menschen, es ist etwas anderes zu sagen: 'Dein Konzept ist Schrott', als zu sagen: 'Du bist ein Vollidiot, weil du dieses Konzept hast.' Und dafür bedarf es eben eines Standpunktes, der die Konzepte auch mal aussen vor lässt - das nennt man dann wohl 'mit dem Herzen sehen'.
Also an das Jenseit glaube ich, aber ich habe vermutlich ein anderes Konzept davon als du.
Religiösen Praktiken... schwierig. Was versteht man unter einer religiösen Praktik? Ich habe ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis zu einer Entität, die ich der Einfachheit halber Gott nenne. Ab und an begegnet man sich auf der Strasse, einfach so und grüsst und geht lächelnd vorüber. Manchmal steh ich da und weiss nicht weiter und dann kommt plötzlich Gott vorbei und hilft. Also meistens schafft ers nicht persönlich, kann man ja auch verstehen, er ist vielbeschäftigt, aber er schickt dann immer jemanden (letztens einen netten Mann, der uns half das Auto anzuschieben). Manchmal bitte ich Gott um etwas.
Gott ist für mich etwas sehr alltägliches, fast schon banales, ich erhebe das nicht mehr auf eine ritualisierte Ebene, wo alles so hochgestochen ist... Meditation passiert von selbst, wenn man sehr präsent ist und in Gedanken mit nichts anderem beschäftigt als mit dem, was gerade um einen herum passiert und Gebet ist auch nichts anderes als Kommunikation.
Ich trenne mein Leben nicht von meiner Beziehung zu Gott. Also nach dem Motto: 'Hier ist mein ganz normales Leben und hier ist mein Leben mit Gott' oder 'Jetzt meditiere ich und jetzt kann ich wieder aufhören mit Meditieren' oder 'Jetzt red ich mit Gott und ab jetzt red ich nicht mehr mit ihm'... das wär ja doof, er hört eh alles, was ich sag und Meditation ist eh ein bestimmter Zustand, den man natürlich auch willentlich herbeiführen kann und sich ausschliesslich dafür Zeit nehmen kann (was ja auch schön ist), aber prinzipiell ist es ein Zustand, der auch in ganz alltäglichen Situationen eintreten oder herbeigeführt werden kann.

Also ist alles sehr prosaisch bei mir. *g* Hoffe ich konnte dir eine ungefähre Vorstellung vermitteln.

LG
@Lisken
Nun sag nicht gleich wieder, dass ich dir hinter her hechele
*lol* ist offensichtlich nicht da, da kann ich ja mal wieder...

Interessant, wie du in Deinem Posting "scheinbare" Widersprüche vereinst. Aber offensichtlich sind das nur Widersprüche für einen Außenstehenden, sonst kämst du ja wohl nicht so ohne weiteres damit zurecht... Das finde ich interessant, wollte ich dir einfach mal mitgeteilt haben!

Gruß!
@positiv:

Das war doch nur ein Witzele, jetzt mach kein Aufstand .

Ja, ich seh die Widersprüche auch und ein Teil von mir hat ein Problem damit. Mag damit zusammenhängen, dass ich mir selbst über vieles, was mit meinem Glauben zusammenhängt noch nicht im Klaren bin (gerade weil ich mich dagegen entschieden habe einer vorgegebenen Glaubensrichtung zu folgen), also es ist ein Dschungel und in dem irr ich auch herum, aber ich kann damit ganz gut leben. Es fällt mir nur schwer anderen etwas zu erklären, was ich selbst noch nicht zur Gänze verstehe.

LG
@Lisken
Das eine schließ das andere ja nicht aus... Finde es aber faszinierend, wie Du hier damit umzugehen verstehst! - Wollt eich auch mal nur gesagt haben, - und dazu brauche ich keinen Aufstand !

Gruß
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