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Was bringt das Leben eigentlich?












Liebe Soul,

es tut mir leid, was Du alles erleben musstest, und ich hoffe, dass Du wieder auf die Beine kommst.

Versuche einmal Deine Frage anders zu stellen, also nicht, was bringt das Leben, sondern, warum leben wir, was soll das Ganze? Hier in diesem Forum findest du viele mögliche Antworten - vielleicht klingt eine in Dir an.

Liebe Grüsse, NicoS
Hallo Du!
Ich habe die Antwort für mich in der Bibel gefunden.
Gott hat den Mensch geschaffen um mit Ihm Gemeinschaft zu haben. Und wenn wir an Ihn glauben und Seinem Wort folgen haben wir genau das was Gott für uns bereit hält: Das Glück!
Frag Ihn mal selbst, Er hört Dich!
Moin Moin!
Ich stelle mir diese Frage ("was das leben eigenlich bringt") auch. Ich respektiere die religiöse Antwort, aber ebenso müsst ihr es akzeptieren, wenn die religiöse Schiene einem ungläubigen nicht hilft. Ob es Gott gibt oder nicht ist erstmal eine andere Frage und nicht hier zu klären.

Andere Beiträge gingen in die Richtung: An gute Dinge denken, Ziele verfolgen, positiv denken, Hobbys nachkommen, etc. All dieser nette Kram.
Aber was ist, wenn man keine Freude an den Hobbys findet? Was wenn man nicht mehr positiv denken kann? Was wenn man alles schlecht findet?

Wie kann man in dieser Welt überhaupt noch so tun, als gäbe es Gutes? Ein Mann, der allgemein als weise gilt, hat mal gesagt: Ich weiß, dass ich nichts weiß! Das ist mein großes Problem. Es gibt keine Wahrheit. Man kann an Dinge glauben, aber das macht sie nicht richtiger. Mit dem Wissen, kann das Leben keinen Sinn mehr ergeben. Man kann nicht wissen, was man tun und lassen soll.

Ich habe weit weniger als DeathSoul durchmachen müssen und trotzdem stelle ich mir die selben Fragen. Ich will mir nicht vorstellen, was sie fühlt.

Ich kenne keine Lösung für dein Problem, tut mir Leid.
Hallo Bennet,
Zitat:
Ein Mann, der allgemein als weise gilt, hat mal gesagt: Ich weiß, dass ich nichts weiß! Das ist mein großes Problem. Es gibt keine Wahrheit. Man kann an Dinge glauben, aber das macht sie nicht richtiger.

Wenn Dir die Früchte nicht in den Mund wachsen, dann heisst es noch lange nicht, dass es sie nicht gibt. Dass man die Wahrheit suchen muss, und einem viel Mist erzählt wird, da bin ich gleicher Meinung. Das heisst aber nicht, dass es sie nicht gibt. Allerdings muss man daran denken, dass man sie nicht nur von einem Standpunkt aus beurteilen kann, sondern sie muss, wie ein Berg, der von verschiedenen Seiten ganz anders aussieht, von verschiedenen Seiten erfahren werden.

Im weiteren heisst es nicht, dass man nichts tun soll, wenn man "weiss, dass man nichts weiss". Dieser Herr hat diesem Satz einen anderen Satz vorangestellt: er hat gesagt, dass er der Gescheiteste sei. Auf die Frage, weshalb er dies für sich beanspruche, hat er mit zitiertem Satz geantwortet, und noch weiter gesagt, dass die anderen dies noch nicht wüssten.

Leider ist es so, dass man immer zuerst glauben muss, bevor man zum Wissen kommt. Man muss glauben, dass ich an einem Ort das lernen kann, was ich gerne möchte, dann muss ich hin gehen, und erfahre es erst dann, ob dem so ist. Dies ist mit der Religion das selbe. Es gibt die Stufen, Glaube, Gewissheit und Wissen. Und da muss man durch. Selbst bei der handfesten Materie weiss man heute, dass sie nicht das ist, was man früher gemeint hat. Was sie allerdings genau ist, das weiss man heute immer noch nicht, sondern hat das Wissen einfach etwas ausgeweitet.

Ich glaube, gerade in diesem Forum geht es darum, dass man über Gott schreibt. Dass man ihn nicht hier erfahren kann, dem stimme ich zu. In diesem Forum kann ausgetauscht werden, auf welchem Wege man ihn finden könnte, und dies ist für solche, die ihn noch nicht erfahren haben, halt eben eine Glaubenssache. Das lässt sich leider nicht ändern.

Wie in meinem oberen Beitrag, so glaube ich, muss die Frage "was soll das Ganze" voran gestellt werden. Und dann muss man auf die Suche gehen nach dem, was einem die meist befriedigende Antwort gibt. Und selbst dann kann man oft noch nicht wissen, ob es die letzte Antwort ist.

Mir ist klar, dass diese Worte nichts helfen, wenn man in der Dunkelheit der Antriebslosigkeit sitzt. Mir half jeweils, dass ich mich, wie in einem Wasserstrudel, aktiv in die Tiefe stürzte, bis es nicht mehr weiter ging. Und wenn ich dann zerstört am Boden lag, also am Fusse des Strudels, so dass es nur noch aufwärts gehen konnte, dann kam jeweils wieder Lebensenergie auf. Ich möchte dies nicht unbedingt weiter empfehlen, weil ich nicht weiss, ob dies bei anderen auch so wirkt, aber es war meine Erfahrung.

Gruss, NicoS
@ Bennet,
Zitat:
Man kann nicht wissen, was man tun und lassen soll.


...wenn du es nicht weisst, wer weiss es dann. Es ist doch tatsächlich auch eine grosse Macht und eine Freiheit das du das selbst entscheiden kannst...

LG, walter
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