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@Pax
Deine Gegenfrage muß ich leider mal wieder als reichlich einseitig ansehen.
Schau Dir "Flip"'s Antwort an, mehr sage ich dazu auch nicht...
Ich hatte schon an anderer Stelle beschrieben, dass die muslimische Seite eine Menge Hausaufgaben vor sich hat, aber darauf ist - wie mal wieder üblich - keiner drauf eingegangen. Eine gewisse Oberflächlichkeit gewinnt bzgl. dieses Themas auch hier Oberhand, leider!
Gruß
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| Deine Gegenfrage muß ich leider mal wieder als reichlich einseitig ansehen. |
1. Habe ich keine Gegenfragen gestellt.
2. Kann von Einseitigkeit keine Rede sein, da ich gern wissen wollte, was Deine muslimischen Gesprächspartner denken.
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@Pax
Was die Darstellung des Islams angeht, habe ich in mehrfachen Threads schon mehrfach geschrieben:
Implizit der Aussage von Fips (Danke!): Die muslimischen Gemeinden verstehen es offensichtlich nicht, sich eindeutig zu äußern. Das mag an der offensichtlich mangelhaften Orga liegen. Kann ich aber nicht beurteilen.
In persönlichen Gesprächen wie auch in Kontakten per Mail erlebe ich Muslime entgegengesetzt zur häufig vertretenen öffentlichen Meinung als sehr friedfertig, kommunikationsfähig und, das finde ich persönlich als sehr wohltuend gesellschaftsintegrierend.
Unabhängig davon, ob meine Frau es in ihrem Zeitplan integrieren klann, nehme ich eine Einladung an, einen Dialog aufzunehmen, geradezu oder obwohl - nimm es wie Du willst, ich ja "ungläubig" bin. Gerade weil die "kleinen Schritte" notwendig sind, denke ich, dass hier Kooperation in der Praxis erfolgen sollte. Ansonsten ist jede Theorie hinfällig. - Ja ich weiß, ich bin ein unbedeutendes Rad, aber wer weiß wirklich, was kleine Schritte bewirken? Jedenfalls freue ich mich, intensiv, wenn nicht sogar in einer Art von Initimität, mit Menschen einer anderen Kultur zusammen zu kommen - und dazu friedlich!
Gruß!
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Hallo Positiv,
an mangelnder Organisation seitens der islamischen Verbände liegt es nicht. Im Gegenteil. Das Problem, was besteht, ist, dass die einzigen Verbände, die in Deutschland als sogenannte Ansprechpartner bzw. Vertreter der Muslime in Dtl. auftreten bzw. sich als das aufspielen, entweder ferngelenkt (Ditib) oder konservativ - islamitisch sind. Diese Verbände sind straff organisiert und teilweise bis zur Unkenntlichkeit in irgendwelche Dachverbände integriert.
Das bedeutet also, dass der "geringe" Anteil an konservativen - islamistischen Kräften - straff organisiert ist und selbstbewusst die ganze Debatte um den Islam in Deutschland führt und prägt.
So ist es nicht verwunderlich, dass etliche, von Nela Kelec bis Lale Akgün, die Auflösung der Islamkonferenz fordern. Denn überspitzt ausgedrückt, wenn dort jemand das Wörtchen "Verfassungsschutz" ruft, sitzt Schäuble alleine am Tisch - bedeutet , dass diese Verbände alle Dreck am Stecken haben bzw. weiß Schäuble (durch die Verfassungschutzberichte) wer vor ihm sitzt aber er hat keine Wahl, da andere Ansprechpartner fehlen.
Ich habe vor kurzem eine Diskussion mit Henryk M. Broder gesehen, seine Aussage gibt das Problem der Moslems in Abgrenzung zu ihrem extremistischen Teil ganz gut wieder und das kann man auch auf nationale Ebene beziehen.
Er sagte, dass ihm Moslems immer wieder begegnen, dass nur ein ganz kleiner Teil der Moslems weltweit gewaltbereit sei und der islamistischen Ideologie anhängen - 99 % der Moslem sei friedliebend und nur 1 % sei extremistisch.
Broder antwortete darauf: Wie kommt es dann, dass diese dicken 99% sich von diesem winzigen 1 % 'tchen dominieren lässt.
Adios
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@Pax
Dein letztes Post an mich:
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| Woran mangelt es an der Darstellung des Islams in den Medien? Wo mangelt es an Sachlichkeit? |
Diese Fragestellung hatte ich beeits beantwortet, und das ist dann wiederum zu meiner Aussage Deine Frage. Abe behaupte ruhig weiter, dass es keine Gegenfrage ist... *kopfschüttel*
Gruß
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