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@ Positiv
Hey alwin
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@Rahiym
Zu Deiner Ansicht, was individuelle Problembewältigung angeht, gebe ich dir gerne Recht. Was die gesellschaftlichen Belange angehen, dürfte es Thema einer Gesellschaft sein. Natürlich steht auch ncihts entgegen, wenn Teilnehmer dieser Gesellschaft ihren religionsmotivierten Ansatz hier mit einbringen. |
Religionsmotivierte Ansätze haben Gesellschaften schon immer geprägt. Wer kann schon selbst im sekularen Europa die christlichen Fundamente leugnen ?
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| Aber Releigion selber, wozu soll sie im Beeich von Politik und Gesellschaftsstrukturen einen Nutzen haben. Hier sind doch mehr Fakten, Visionen auf Fakten etc gefragt, als ein Anspruch an einen Glauben, der ja wohl unweigerlich mit einer sogenannten Offenbarung ebenfalls zusammenhängt. |
"Fakten" ist ein gutes Stichwort. Die "Fakten" einer Gesellschaft können eben manchmal ziemlich düster sein und wenn eine Religion durch bestimmte Vorstellungen der Gesellschaftsführung, zufälligerweise ein gutes Heilmittel besizt, warum sollte man also nicht davon gebrauch machen ?
Damit meine ich nicht, dass jetzt jede Gesellschaft die ein-zwei Problemchen hat am besten sofort zu einer Theokratie werden sollte und so wie es die CSU macht so wieso nicht, aber wenn man etwas an der Weltordnung Bahaullahs ganz gut findet muss man doch nicht unbedingt abblocken, nur weil es "Religion" ist.
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Und man dazu sieht, wie die Interpretationen eine Menge von Blüten hervorbringen, vom Effekt des Strinrunzelns bis hin zum "Smiling", da sollte der Abstand zur Gestaltung einer Gesellschaft, auch in einem Staate selber, doch den gebührenden Abstand einhalten!
Gruß |
Auch Demokratien und noch so tolle sekulare Systeme können immer pervertieren. Dass dies mit der Religion passiert, ist nur ein Symptom des eigentlichen Problems.
Gruß,
Rahiym
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| Sicherlich nicht, nötig zum Überleben des einzelnen oder der Gesellschaft ist Religion nicht. War auch nicht Grundlage meiner Argumentation. |
Nein, ich habe damit nicht das biologische Überleben gemeint. Man kann ganz mit seinen eigenen Wegen auch seelische Probleme und geistige Schwächen lösen. Da kann es verschiedenste Wege geben. Keine Religion, kein Gott und auch kein Buddhismus von Nöten.
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| Und genau aus diesem Grund gehört Religion nicht in die Politik. Wenn jemand sich in seiner politischen Argumentation auf Gott stützt finde ich ich das einfach nur lächerlich, gerade wenn es um Moral und Ethik geht. Er/sie könnte sich meiner Meinung nach ebenso auf das unsichtbare rosafarbene Einhorn (mhhnbs) beziehen. |
Ist doch egal worauf er sich bei seiner Idee stützt. Viel wichtiger ist es doch, ob diese Idee der Gesellschaft etwas bringt oder nicht. Ich kann ebenso jetzt mit einem ganz tollen Arbeitslosengeldsystem ankommen und behaupten es hätte mir der "Waldpilz aus Garching" eingegeben. Was tut das zur Sache ? Wichtiger ist die Frage, ob meine Idee tauglich ist.
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| Mit welchem Recht tut die Religion das? |
Was hat das mit "Recht" zu tun ? Genauso könnte man fragen, was hat die Religion für ein "Recht" mir zu raten, dass ich mich von meiner "materiellen Natur" lösen soll ? Warum sollte ich das ? Wenn die Religion schon auf den Menschen eingeht und ihm irgendwelche "weisen" Ratschläge geben will, dann sollte sie auch konsequent sein und praktische Dinge lehren.
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| Und was ein schöner Ausdruck spirituellen Verständnisses ist Strafkatalog? Unser Recht ist recht umfassend, passend für alle Straftaten, sollen wir da noch Gotteslästerung einführen? Welche Strafe hat Gott für Internetkriminalität vorgesehen? |
Unser Recht ist tatsächlich umfassend aber nicht perfekt. Man könnte es verbessern, dem stimmst du gewiss zu.
Die Bahá'i Weltordnung beinhaltet ausserdem weit aus mehr als nur ein Strafsystem. Das Strafsystem ist nicht das Zentrale im Bahaitum, Verhütung durch Beseitigung der Gründe für Straftaten ist zentral.
Die Bahá'i Weltordnung führt eine parteilose Demokratie ein, die soziale Gerechtigkeit über den gesamten Globus erziehlt, ein Bildungssystem, das stark auf die persönliche Recherche und wissenschaftlichen Denkens des einzelnen basiert, eine Kultur, bei der es so gut wie unmöglich ist einfach unterzutauchen sondern man ist stets im Gesellschaftsleben drin. Einsamkeit ist kein Deal mehr.
Ausserdem sind in den Bahá'i Schriften lediglich die Strafen für Diebstahl, Mord, Brandstiftung und Ehebruch/Unzucht festgelegt. Darüber hinaus hat das Universale Haus der Gerechtigkeit die Kompetenz über restliche Übertretungen Gesetze zu verabschieden. Internetstraftaten können also vom UHG entsprechend getadelt werden.
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| Ich glaube an die Natur des Menschen. Buddhismus ist Religion ohne Gott. |
Das kann gar nicht sein. Es gibt einen Haufen Buddhisten, die Buddhas Namen herbeirufen, was auf einen Ahnen-Götterkult hinweist. Zudem glauben Buddhisten an ein Leben nach dem Tod und an ein Nirwana, in dem sie Eins mit Allem sind. Zudem haben Buddhisten verschiedene messianische Figuren und warten auf ihren Maitreya und geben Prophezeiungen für sein Kommen an.
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| Es gibt gewisse Veränderungen im Geist, die man nur durch Meditation erreichen kann, Buddhisten trainieren ihr Gehirn z.B. darauf dauerhaft unabhängig von den Bedingungen glücklich zu sein, ich wüsste keine andere Methode, außer Psychopharmaka, mit der das geht. |
Veränderungen im Geist kann man auch zufälligerweise beim Essen oder beim Sex erfahren. Beim Lösen einer Mathe-Aufgabe oder beim Laufen. Auch ein Smalltalk mit einem kleinen Kind kann viele Dinge im Geist hervorrufen. Da gibt es zig Wege. Die Veränderung des Geistes ist kein Argument für die Religion.
Gruß,
Rahiym
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| Nein, ich habe damit nicht das biologische Überleben gemeint. Man kann ganz mit seinen eigenen Wegen auch seelische Probleme und geistige Schwächen lösen. Da kann es verschiedenste Wege geben. Keine Religion, kein Gott und auch kein Buddhismus von Nöten |
Kann ich so unterschreiben. Ich weiß gar nicht, warum Du das hier anbringst?
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| Ich kann ebenso jetzt mit einem ganz tollen Arbeitslosengeldsystem ankommen und behaupten es hätte mir der "Waldpilz aus Garching" eingegeben. Was tut das zur Sache ? Wichtiger ist die Frage, ob meine Idee tauglich ist. |
Wenn Du so argumentierst, wird man Dir die Tauglichkeit nicht unbedingt abnehmen, zu unseriös als das man es ausprobieren wolle. Willst Du ein Sozialsystem riskieren aufgrund einer Eingebung?
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| Was hat das mit "Recht" zu tun ? Genauso könnte man fragen, was hat die Religion für ein "Recht" mir zu raten, dass ich mich von meiner "materiellen Natur" lösen soll ? Warum sollte ich das ? Wenn die Religion schon auf den Menschen eingeht und ihm irgendwelche "weisen" Ratschläge geben will, dann sollte sie auch konsequent sein und praktische Dinge lehren. |
Da vergleichst Du Äpfel mit Birnen. Es ist ein Unterschied ob eine Religion sich in die Politik drängt und das Leben auch jener verändern will, die ihr nicht zugehörig sind oder eine System anbietet, an dem ich mich als Einzelperson bei Interesse bediene.
Ich bin auch für praktische Lehren, praktisch für mich als Angehörigen.
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| Die Bahá'i Weltordnung beinhaltet ausserdem weit aus mehr als nur ein Strafsystem. Das Strafsystem ist nicht das Zentrale im Bahaitum, Verhütung durch Beseitigung der Gründe für Straftaten ist zentral. |
Das ist mir klar, aber wieso sollte ich denn den Strafkatalog einer Religion überhaupt in Betracht ziehen, gerade den Der Bahaì
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| Ausserdem sind in den Bahá'i Schriften lediglich die Strafen für Diebstahl, Mord, Brandstiftung und Ehebruch/Unzucht festgelegt |
Die zeigen mir aber schon, dass die Bahaì lieber die Finger aus der Politik halten. Mord kann optional mit der Todesstrafe geahndet werden, Brandstiftung damit, dass man ein Mal auf die Stirn "bringt" und "in den Städten Gottes und in Seinen Ländern keine Aufnahme finde".
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| Das kann gar nicht sein. Es gibt einen Haufen Buddhisten, die Buddhas Namen herbeirufen, was auf einen Ahnen-Götterkult hinweist. Zudem glauben Buddhisten an ein Leben nach dem Tod und an ein Nirwana, in dem sie Eins mit Allem sind. Zudem haben Buddhisten verschiedene messianische Figuren und warten auf ihren Maitreya und geben Prophezeiungen für sein Kommen an. |
Ist aber so. Buddha war ein Mensch und ist ein Mensch geblieben, kein Gott, er ist Freund und Vorbild. Bis auf einige Ausnahmen glauben Buddhisten nicht an eine Leben nach dem Tod, sondern an Wiedergeburt und Nirvana, was Du nicht unbedingt korrekt umschrieben hast. Maitreya ist kein Messias, sondern einfach nur der nächste Buddha, Erleuchtung kann ich auch hier und heute finden. Jedoch: Keine Seele, kein Gott.
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| Veränderungen im Geist kann man auch zufälligerweise beim Essen oder beim Sex erfahren. Beim Lösen einer Mathe-Aufgabe oder beim Laufen. Auch ein Smalltalk mit einem kleinen Kind kann viele Dinge im Geist hervorrufen. Da gibt es zig Wege. Die Veränderung des Geistes ist kein Argument für die Religion. |
Für mich ist es eine sehr wichtiges Argument: Ich rede von tiefgreifenden Persönlichkeitsveränderungen, die mit neuen neunoralen Verknüpfungen einhergehen. Durch Meditation kann der Menschen neu konditioniert werden, in einem lebenslangen Prozess. Das geht nicht mit einem ad hoc - Ereignis.
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| Bis auf einige Ausnahmen glauben Buddhisten nicht an eine Leben nach dem Tod, sondern an Wiedergeburt und Nirvana, was Du nicht unbedingt korrekt umschrieben hast. |
Das ist aber ein Leben nach dem Tod.
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| Maitreya ist kein Messias, sondern einfach nur der nächste Buddha |
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Natürlich ist der Maitreya eine messianische Gestalt.
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| Das ist mir klar, aber wieso sollte ich denn den Strafkatalog einer Religion überhaupt in Betracht ziehen, gerade den Der Bahaì |
Wieso ziehst du denn den jetzigen in Betracht?
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| Es ist ein Unterschied ob eine Religion sich in die Politik drängt und das Leben auch jener verändern will, die ihr nicht zugehörig sind oder eine System anbietet, an dem ich mich als Einzelperson bei Interesse bediene. |
Bahá'í mischen sich nicht in tagespolitische Themen ein. Bahá'u'lláh hat uns eindeutig davor gewarnt.
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| Brandstiftung damit, dass man ein Mal auf die Stirn "bringt" und "in den Städten Gottes und in Seinen Ländern keine Aufnahme finde". |
Da scheinst du etwas zu verwechseln.
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| Buddha war ein Mensch und ist ein Mensch geblieben, kein Gott, er ist Freund und Vorbild. |
Was aber so gar nicht zur Beschreibung Buddhas in diversen Mahayana-Texten passt. Auch in Theravada-Texten kommt Buddha übermenschlich daher, wenn auch etwas zurückhaltender beschrieben.
Liebe Grüße, Tobias
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| Kann ich so unterschreiben. Ich weiß gar nicht, warum Du das hier anbringst? |
Gute Frage Ich vertrete nämlich die These, dass es nicht wirklich einen großen Unterschied macht ob eine Religion meine Persönlichkeit kritisiert oder meine Gesellschaft. Dass sich dann religiöse Menschen nicht durch Politik in die Gesellschaft einmischen sollten, dem gebe ich meine volle Zustimmung !
Hat eine Religion das Recht meine Persönlichkeit zu kritisieren und mich als "leidendes Wesen" (Buddhismus)zu bezeichnen liegt es gewiss nicht fern, dass diese Religion auch Vorstellungen von einem besseren Staat und einer besseren Gesellschaft hat.
Indem du nur den einen Aspekt (den persönlichen) der Religion in Betracht ziehst baust du ein Argument gegen den anderen Aspekt (den gesellschaftlichen) zusammen und dem wollte ich (glaube ich)entgegenhalten.
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| Wenn Du so argumentierst, wird man Dir die Tauglichkeit nicht unbedingt abnehmen, zu unseriös als das man es ausprobieren wolle. Willst Du ein Sozialsystem riskieren aufgrund einer Eingebung? |
Natürlich wird man es so nicht unbedingt annehmen. Beispielsweise kann man eine parteilose Demokratie auch völlig unreligiös befürworten. Der Bahá'i, der dieses System dann jemandem naheliegen möchte, wird dann auch nicht unbedingt von Bahaullah reden sondern viel mehr von den positiven Aspekten dieses Systems.
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Da vergleichst Du Äpfel mit Birnen. Es ist ein Unterschied ob eine Religion sich in die Politik drängt und das Leben auch jener verändern will, die ihr nicht zugehörig sind oder eine System anbietet, an dem ich mich als Einzelperson bei Interesse bediene.
Ich bin auch für praktische Lehren, praktisch für mich als Angehörigen. |
Den Bahá'i ist es verboten sich in die Politik zu drängen. Sie müssen die Ordnung des Landes, in dem sie leben, respektieren und lieben lernen. Eine Bahá'i Ordnung ensteht nur auf freiwilliger Basis. Es muss überhaupt einmal genug Bahá'i in dem jeweiligen Land geben. Wenn eine Bahá'i Ordnung ensteht so muss es klarerweise von der jeweiligen Gesellschaft selber so gewollt sein. Dies ist dann auch eine Praxis des Angehörigen, wenn er sich selbst dazu entscheidet. Niemand wird Bahá'i geboren.
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| Das ist mir klar, aber wieso sollte ich denn den Strafkatalog einer Religion überhaupt in Betracht ziehen, gerade den Der Bahaì |
In Bahá'i Strafmethoden sind humane Behandlungsweisen und vorallem moralische Erziehung der Straftäter zu erwarten. Wenn ein Strafsystem diese Tugend nicht besitzt und die Gesellschaft sich danach sehnt könnte ein gewissenhafter Politiker oder Organisationen sich davon inspirieren lassen.
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| Die zeigen mir aber schon, dass die Bahaì lieber die Finger aus der Politik halten. Mord kann optional mit der Todesstrafe geahndet werden, Brandstiftung damit, dass man ein Mal auf die Stirn "bringt" und "in den Städten Gottes und in Seinen Ländern keine Aufnahme finde". |
Die Bahá'i werden auch nie in die Politik gehen. Die Bahá'i lehren und wem ihre Lehren nicht gefällt geht auch weiter seinen eigenen Weg.
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Ist aber so. Buddha war ein Mensch und ist ein Mensch geblieben, kein Gott, er ist Freund und Vorbild. Bis auf einige Ausnahmen glauben Buddhisten nicht an eine Leben nach dem Tod, sondern an Wiedergeburt und Nirvana, was Du nicht unbedingt korrekt umschrieben hast. Maitreya ist kein Messias, sondern einfach nur der nächste Buddha, Erleuchtung kann ich auch hier und heute finden. Jedoch: Keine Seele, kein Gott.
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Sagte Buddha nicht "ich bin weder Gott noch Mensch" ? Das klingt für mich ehrlich gesagt ganz traditionell wie ein "Sprachrohr Gottes" oder wie ein "Mittler". Und was ist jetzt vorallem so "gottlos" daran, an Wiedergeburt und Nirwana zu glauben ?
Wie geht so etwas wie Wiedergeburt oder Nirwana überhaupt ohne so etwas wie "Gott" ? Buddha heisst "Erleuchteter" und ist auch nur ein symbolischer Begriff wie "der Gesalbte". Ist doch nun wirklich alles der selbe Käse ! Ausserdem stimmt es nicht, dass Buddhisten an keine Seele glauben. Die glauben daran, dass diese dann in einen anderen Körper hineingeht.
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| Für mich ist es eine sehr wichtiges Argument: Ich rede von tiefgreifenden Persönlichkeitsveränderungen, die mit neuen neunoralen Verknüpfungen einhergehen. Durch Meditation kann der Menschen neu konditioniert werden, in einem lebenslangen Prozess. Das geht nicht mit einem ad hoc - Ereignis. |
Neue neuronale Verknüpfungen können bei allen möglichen Dingen einhergehen. Konditioniert wird man auch durch eine ganze Kette an Erlebnissen. Wenn man verschiedene Ereignisse erlebt, kann das ebenfalls zu positiven Konditionierungen führen. Damit möchte ich natürlich nicht die Stellung der Meditation herunterstufen, sondern dir klarmachen, dass gewisse Praktiken und Gesetze der Religionen letztenendes niemals böse gemeint sind. Vielmehr sind sie eine effiziente und gebündelte Inspiration für Lösungen persönlicher und gesellschaftlicher Probleme.
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