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Allah oder Mehrere?












Lieber Leer,

Zitat:
Nein? Werden nicht alle Bahaì und wenden sich Gott zu?


Das tun sie aber freiwillig, wenn der größte Frieden eintritt. Derweil hat ja jeder auch seinen freien Willen.

Zitat:
Wie gesagt, ich werde das nicht noch mal mit Dir diskutieren, das letze Mal bist Du auch abgesprungen.


Ja, weil das Ganze sich im Kreis gedreht hat, und das beginnt es wieder zu tun.

Zitat:
Was heißt denn "spirituelle Demokratie", dass alle vorher nen tiefen Zug Weihrauch nehmen, bevor sie ihr Kreuz machen?


Um das Beispiel zu nehmen: Die Wahl soll im Geiste des Gebetes erfolgen. Gewählt werden soll die Person, deren Charakter am Besten geeignet ist, nicht wer die eigenen Interessen am Besten vertritt.


Liebe Grüße, Tobias
Zitat:
Das tun sie aber freiwillig, wenn der größte Frieden eintritt. Derweil hat ja jeder auch seinen freien Willen.



Ich glaube eben jener wird den Bahaì einen Strich durch die Rechnung machen, denn vielen wird es einfach wie mir gehen: Sie finden das Konzept eines Gottes absolut wiedersinnig und nicht-einleuchtend. Eine Religion kann nicht die spirituellen Bedürfnisse eines jeden Menschen befriedigen und jedem seine Fragen beantworten.
Und wieso? In einem Glauben, welcher die Einheit in der Vielfalt lehrt, sollte dies kein Problem sein.

Das jede Seele ihre besondere Sehnsucht hat, erkennt Bahá'u'lláh durchaus an (siehe Ährenlese 106).


Liebe Grüße, Tobias
Lieber Leer,

Leer hat folgendes geschrieben:
Ich sag ja nicht, dass eine Religion keinen positiven Einfluss auf eine Gesellschaft haben kann, meiner Meinung nach ist ihre Baustelle aber der Geist des Menschen, ihr Ziel der spirituelle Fortschritt und nicht irgendwelche Strafkataloge für das Dies- oder Jenseits für weltliche Verfehlungen. Ich halte deswegen auch den Gottesstaat für das falsche Mittel einer Religion.


Für die persönliche Baustelle des eigenen Geistes brauche ich auch nicht zwingend eine Religion. Das Argument des Bedrüfnisses finde ich deswegen nicht zutreffend. Jeder Mensch hat individuelle Probleme und das beste was eine Religion hergibt ist eine Inspiration, wie man es besser machen kann. So sollte es allerdings mit der Gesellschaftsführung im allgemeinen auch sein.

Es mag für dich eine logische Analogie sein aus der Lehre Buddhas "Löst euch von eurer materiellen Natur" dann irgendwelche sozialen Gesetze in deinem Land zu verabschieden aber das trifft nicht bei jedem Menschen zu, geschweige denn bei Politikern, einer ganzen Gesellschaft, einer ganzen Zivilisation.

Dass gewisse Religionen eben auch auf die Ebene des Staates gehen und ihre eigenen Vorstellungen präsentieren, zeugt vielmehr von einem praktischen Verständnis der spirituellen Lehre.



Zitat:
Ich glaube ohnehin nicht an Gott.


An was glaubst du dann ? Wieso redest du die ganze Zeit von Spiritualität und hast das Zeichen des Buddhismus in deinem Avatar ?



Zitat:
Dafür brauche ich keine Religion, keinen Gott.


Wie gesagt, das Argument des Bedürfnisses trifft hier nicht zu, denn auch für seine geistige Baustelle braucht der Mensch keine Religion und keinen Gott und trotzdem helfen diese beiden Elemente den Menschen zu verbessern. Ich kann meine Nuss auch mit den Zähnen knacken oder aber ich kaufe mir einen Nussknacker. Da kann man eben auch darüber streiten ob man es braucht oder nicht.

Salve,
Rahiym
Zitat:
Für die persönliche Baustelle des eigenen Geistes brauche ich auch nicht zwingend eine Religion. Das Argument des Bedrüfnisses finde ich deswegen nicht zutreffend


Sicherlich nicht, nötig zum Überleben des einzelnen oder der Gesellschaft ist Religion nicht. War auch nicht Grundlage meiner Argumentation.

Zitat:
Es mag für dich eine logische Analogie sein aus der Lehre Buddhas "Löst euch von eurer materiellen Natur" dann irgendwelche sozialen Gesetze in deinem Land zu verabschieden aber das trifft nicht bei jedem Menschen zu, geschweige denn bei Politikern und einer ganzen Gesellschaft, einer ganzen Zivilisation.


Und genau aus diesem Grund gehört Religion nicht in die Politik. Wenn jemand sich in seiner politischen Argumentation auf Gott stützt finde ich ich das einfach nur lächerlich, gerade wenn es um Moral und Ethik geht. Er/sie könnte sich meiner Meinung nach ebenso auf das unsichtbare rosafarbene Einhorn (mhhnbs) beziehen.

Zitat:

Dass gewisse Religionen eben auch auf die Ebene des Staates gehen und ihre eigenen Vorstellungen präsentieren zeugt vielmehr von einem praktischen Verständnis der spirituellen Lehre.


Mit welchem Recht tut die Religion das? Und was ein schöner Ausdruck spirituellen Verständnisses ist Strafkatalog? Unser Recht ist recht umfassend, passend für alle Straftaten, sollen wir da noch Gotteslästerung einführen? Welche Strafe hat Gott für Internetkriminalität vorgesehen?

Zitat:
An was glaubst du dann ? Wieso redest du die ganze Zeit von Spiritualität und hast das Zeichen des Buddhismus in deinem Avatar ?


Ich glaube an die Natur des Menschen. Buddhismus ist Religion ohne Gott.

Zitat:
... denn auch für seine geistige Baustelle braucht der Mensch keine Religion...


Es gibt gewisse Veränderungen im Geist, die man nur durch Meditation erreichen kann, Buddhisten trainieren ihr Gehirn z.B. darauf dauerhaft unabhängig von den Bedingungen glücklich zu sein, ich wüsste keine andere Methode, außer Psychopharmaka, mit der das geht.
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