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Allah oder Mehrere?












Leer hat folgendes geschrieben:
Ich finde extrovertierte Religion, die die Politik und weite Bereiche unseres sozialem Zusammenleben bestimmen wollen generell.... fragwürdig.


Lieber Leer,

Was nützt denn überhaupt eine Religion, wenn sie so brav introvertiert ist und ja nicht irgendjemandem Feuer unterm Hintern macht und keine einzige Gesellschaft auf irgendeiner Art und Weise ändern will ? Was hat diese Religion dann überhaupt für eine Aussage ?

Wozu spricht Gott dann überhaupt zu den Menschen über eine Offenbarung, wenn es sowieso nur den einzelnen Menschen individuell ansprechen soll ? Jedes Individuum hat irgendwie seine eigenen Probleme, die es lösen muss und das kann jeder auch irgendwo ohne Gott schaffen. Dazu reicht nämlich die Vernunft.

Was ist aber mit gemeinsamen Werten ? Was ist mit gemeinsamen Maßstäben und gemeinsamen, gesellschaftlichen Zielen ?

Die Frage ist nämlich zunächst, wer setzt sie ? Möchte eine Gesellschaft von alleine sich über viele Dinge einigen, kann sie das tun. Ansonsten kann man auch das Bahá'i Weltmodell akzeptieren.

Wer sich nicht interessiert kann gerne weiter machen wie er möchte, die Bahá'i zwingen niemandem etwas auf.

Ein Europa, das rechtsradikale und religiöse Parteien duldet wird noch lange nicht mit Bahá'i Probleme haben, und seien die Bahá'i noch so viel.
Sorry, meine nachfolgende - eher rethorische - Frage ist nicht böse gemeint: Sind das jetzt Darstellungen aus einer Neuauflage eines Märchenbuches? *kopfschüttel*

Gruß

@Rahiym
Zu Deiner Ansicht, was individuelle Problembewältigung angeht, gebe ich dir gerne Recht. Was die gesellschaftlichen Belange angehen, dürfte es Thema einer Gesellschaft sein. Natürlich steht auch ncihts entgegen, wenn Teilnehmer dieser Gesellschaft ihren religionsmotivierten Ansatz hier mit einbringen. Aber Releigion selber, wozu soll sie im Beeich von Politik und Gesellschaftsstrukturen einen Nutzen haben. Hier sind doch mehr Fakten, Visionen auf Fakten etc gefragt, als ein Anspruch an einen Glauben, der ja wohl unweigerlich mit einer sogenannten Offenbarung ebenfalls zusammenhängt.

Und man dazu sieht, wie die Interpretationen eine Menge von Blüten hervorbringen, vom Effekt des Strinrunzelns bis hin zum "Smiling", da sollte der Abstand zur Gestaltung einer Gesellschaft, auch in einem Staate selber, doch den gebührenden Abstand einhalten!

Gruß
Zitat:
Was nützt denn überhaupt eine Religion, wenn sie so brav introvertiert ist und ja nicht irgendjemandem Feuer unterm Hintern macht und keine einzige Gesellschaft auf irgendeiner Art und Weise ändern will ? Was hat diese Religion dann überhaupt für eine Aussage ?


Ich sag ja nicht, dass eine Religion keinen positiven Einfluss auf eine Gesellschaft haben kann, meiner Meinung nach ist ihre Baustelle aber der Geist des Menschen, ihr Ziel der spirituelle Fortschritt und nicht irgendwelche Strafkataloge für das Dies- oder Jenseits für weltliche Verfehlungen. Ich halte deswegen auch den Gottesstaat für das falsche Mittel einer Religion.

Zitat:
Wozu spricht Gott dann überhaupt zu den Menschen über eine Offenbarung, wenn es sowieso nur den einzelnen Menschen individuell ansprechen soll ? Jedes Individuum hat irgendwie seine eigenen Probleme, die es lösen muss und das kann jeder auch irgendwo ohne Gott schaffen. Dazu reicht nämlich die Vernunft.


Ich glaube ohnehin nicht an Gott.

Zitat:
Was ist aber mit gemeinsamen Werten ? Was ist mit gemeinsamen Maßstäben und gemeinsamen, gesellschaftlichen Zielen ?


Dafür brauche ich keine Religion, keinen Gott.
Das ist aber der springende Punkt, dass viele Menschen, die überzeugt von ihrem Glauben sind, ebenfalls annehmen, dass die Gesellschaft, in der sie leben, ohne diese Glaubenssache einfach nciht auskommen kann. Typische Eigenprojektion...

Gruß
Sakina für alle.

@Leer
Zitat:
Und was bringt es da an die Wurzel des Glaubens, an die Prophezeiungen zu gehen?

An den Grundlagen zeigt sich doch worauf die Religionen aufbauen.
Auf Versprechungen die Gott gemacht haben soll.
und daraus abgeleitete Dogmen.
Du kannst das Religionskritik nennen die nichts bringt.
Mir persönlich zeigen diese Dinge auf welch wackeligen Beinen riesige Argumentationsketten aufgebaut werden.
Siehe die Prophezeiung an Abraham nachdem er seinen Sohn opfern wollte.
Zitat:
1.Mose 22 Vers 16
will ich dein Geschlecht segnen und mehren wie die Sterne am Himmel und wie den Sand am Ufer des Meeres,

Das entsprichet etwa.
Zitat:
100 Milliarden (Galaxien) mal 100 Milliarden (Sterne)
Momentaner Stand der Sternenzählerei.
Von den Sandkornzählern habe ich noch kein Zwischenergebnis.

Das mag für dich symbolisch gemeint sein aber für viele sind das die Worte Gottes und die wollen das wortlich verstanden wissen.
Und leiten daraus ihr Verhalten ab.(auserwähltes Volk)
Deswegen setze ich am wörtlichen Verständnis an um zumindestens ein paar Denkprozesse anzuregen.
@positiv
Zitat:
Sorry, meine nachfolgende - eher rethorische - Frage ist nicht böse gemeint: Sind das jetzt Darstellungen aus einer Neuauflage eines Märchenbuches? *kopfschüttel*

Nein der Glaube an den wieder kommenden Madhi ist fundamentale Gewissheit für Shiiten.Schau auf dem Link nach und du machst eine Zeitreise in die Vergangenheit.
Und es gibt im Iran anscheinend eine ganze Menge Leute die auf dieser Zeitreise sind.(Achmedinedschad)

mffffgggg gnostik
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