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Moin, bonus Moinensus !
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Moinsen!
(moin und sämtliche Derivate von Moin sollten als Weltgrußformel eingeführt werden )
... gibt mir 10 Jahre |
Du kriegst sogar 20, nimm dir ruhig Zeit
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| Ich komme aus einer Gegend, die für ihren Katholizismus bekannt, wenn nichts sogar berüchtigt ist. Aber wir wollen ja nicht zu viele private Infos im Netz streuen. |
Ich wette ich kann es überbieten: Papa-Ratzi war mal bei uns im Kath.Wohnheim zu Besuch
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| Ich muss mal über vieles nachdenken, was ich ein wenig nachlässig einfach so angenommen habe, aber so mache ich mir viele bewusster. |
Ich könnte mir echt den Kopf abhauen, wenn ich so darüber nachdenke, an was ich alles in der Vergangenheit geglaubt habe richtig zu wissen.
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| Ok, nehmen wir mal Dein Bsp. auch wenn die Arbeitgebervariante nicht des Pudels Kern trifft. Ein normaler Arbeitgeber belohnt anhand der Leistung, ein karmischer Arbeitgeber anhand der Motivation. Der erste wäre übrigens das hinduistische Karma, das mehr auf die Handlungen wert legt. Im Prinzip ist einfach nur der Untersuchungsgegenstand des Arbeitgebers ein andere, innere oder äußere Prozesse. Die Argumentation dass wenn das Karma aus äußeren Prozessen gebildet wird es wertneutral ist aber nicht wertneutral ist, wenn es aus inneren Prozessen gebildet, kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. |
Sieh mal, wenn ein karmischer Arbeitgeber sich eben auf die Motivation bezieht kann er doch nicht mehr wertneutral sein. Ist Motivationsauswertung keine BE-wertung ?
Die Wirkung einer Handlung innerhalb der Naturgesetze ist wirklich wertneutral, das ist wie mit einem Messer oder einer Atombombe. Je nachdem in wessen Hände und welchem Umstand sie gerät ändert sich die Anschauung. Motivation, Intension, Absicht bei einer Handlung jedoch kennt keine Relativierungen. Da gibt es etwas absolutes. Entweder die Handlung hatte eine "korrekte" Intension oder eben nicht.
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Auf Platz zwei finden wir den "Einmalwiederkehrer", der die ersten drei Fesseln(Glauben an eine Seele, Zweifel und Neigung zum Ritualismus) abgeworfen hat, daneben noch zwei weitere: sinnliches Begehren und Übelwollen. Gier, Hass und Unwissenheit sind gemindert. Er wird noch einmal als Mensch wiedergeboren.
Gefolgt von dem "Nichtwiederkehrer", der von den zehn Fesseln fünf überwunden hat. Seine Meditation ist perfekt, seine Erkenntnis aber nicht. Er wird nicht wiedergeboren als Mensch, sondern in einer Himmelswelt, wo er Nirvana verwirklicht.
Oben steht der "Heilige", der alle zehn Fesseln abgeworfen hat. Neben den zuvor genannten kommen noch (6) Begehren nach Körperlichkeit und (7) Körperlosigkeit, ( Dünkel (9) Rastlosigkeit und (10) Unwissenheit . Meditation und Erkenntnis sind vollkommen, er verlischt als Mensch im Nirvana. |
Gibt es im Buddhismus eine "Schritt-für-Schritt" Anleitung, wie man diese geistigen Stufen erreichen kann ? Ich habe mal von so etwas gehört, von 16 Schritten zur Erleuchtung oder so. Weisst du da etwas ?
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| Ohja Wenn ich mal zurückblicke was für komische Sachen "Ich" schon getan und gedacht habe.... Mir zeigt das eine buddhistische Wahrheit auf - es gibt nichts konstantes, festes unbeständiges an und in mir. Nur wechselnde Zustände, vergänglich und flüchtig. Kein tatsächliches Ich, keine Seele. |
Das stimmt wohl wirklich. Es gibt wirklich nichts konstantes, festes und unbeständiges in der Natur. Alles ist irgendwie in Bewegung und nichts ausser dem Prinzip, dass man sich bewegen kann, bleibt so wie es ist. Da fragt man sich wirklich was dieses ominöse "Ich" überhaupt sein soll ? Eine Illusion ?
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| Naja, wenn man sich auf einmal unverwundbar fühl und den Hüter der Weisheit, kann das schon mal nach hinten losgehen - davor scheinen selbst Lamas nicht gefeit zu sein. Das ist echt ein Gefühl von Macht und stell Dir mal vor Du kannst noch was übernatürliches. |
Ich habe auch öfters mal genau diese Gefühle gehabt, war stolz auf mein Wissen, habe gedacht ich hätte die Weisheit mit Löffeln gegessen, aber letztenendes habe ich von alleine festgestellt, dass ich eigentlich einen falschen Weg gehe und habe versucht mich wieder in Demut zu üben. Die Frage wäre, ob ein Mensch mit übernatürlichen Fähigkeiten die Fähigkeit denn verliert sich wieder zu besinnen.
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| Gut das wir beide das wissen. Menschen denken nun mal in Schubladen, innerhalb der ersten paar Sekunden hat man jemanden kategorisiert und manchmal dient jemand dann als Ettiket oder prägender Bestandteild er Schublade. Das erspart dem Hirn viel Arbeit, kann aber dumme Auswirkungen haben. |
Stimmt, dieses Schubladendenken dient der Gemütlichkeit. Irgendwie kann man dann seine eigenen Gedanken einfach als absolute Wahrheit annehmen und sich dann ganz stolz auf die faule Haut legen, da man ja DIE Antwort nun hat, angeblich.
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| Naja, ich wünsche ihm das was er, aber ich glaube die Realität schiebt dem ganzen einen Riegel vor und das hast Du recht in letzter Konsequenz hoffe ich, dass alle Wesen Erleuchtung erfahren, wie ich sie verstehe, aber erst dann, wenn sie es auch wollen. Solange halte ich mich im Hintergrund. |
Ja, aber unabhängig davon, was jetzt Realität sein soll, was fällt Dir denn so schwer zu sagen ein Christ mit seinem rein christlichen Weg und sogar seiner anhaftenden Seelenlehre kann ebenso zur Erleuchtung gelangen ? Glaubst Du nicht daran, dass Jesus ein Erleuchteter war ? Warum sollte seine Lehre also nicht zur Erleuchtung führen ?
Also ich als Bahá'i wünsche niemandem wirklich physikalisch zu brennen auch wenn er daran glaubt brennen zu werden und deswegen sage ich auch nicht "du glaubst/wünscht dir wegen deiner Sünden zu brennen und deswegen möge es für eine gewisse Zeit auch wirklich geschehen, da du mit deinem Glauben es dir ja so wünscht" oder so.
Dabei ist es mir doch egal, was jetzt die Realität ist. Ich billige ihm das Beste, was ich aus meinem Glauben, das ich ja auch für Realität halte, bieten kann und gut ist es. Somit habe ich weder meinen Glauben verletzt noch habe ich andere von meinem Heilsweg ferngesehen.
Das findest Du doch auch "cooler" so oder ist das gar nicht so cool wie ich es halte ?
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| Es sind recht viele und strenge Regeln, da fragt man sich schon fast warum es mittlerer Weg heißt Das Leben ist da sehr genau drin geregelt. Buddha sagte kurz vor seinem Tod seinem nächsten Jünger und Cousin Ananda auf den die meisten Lehrreden zurückgehen dass man die nebensächlichen Regeln wohl wieder heraus nehmen könnte, Ananda hat aber vergessen zu fragen welche und deswegen blieben alle drin |
Strenge Regeln können durchaus zum mittleren Weg führen, als Gegenkraft, wenn man doch selber ohnehin "zu weit in die andere Richtung" gegangen ist, so gleicht es sich aus Aber diese Geschichte mit Ananda ist interessant. Wird der nächste Buddha denn vielleicht diese Regeln offenbaren, die geändert werden sollen ?
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| Atheistisch wie ich bin würde ich sagen, er hat was von Vajrayana-Buddhismus mitbekommen, der war vor den muslimischen Heeren in Arabien auch vertreten. In Afghanistan war ein buddhistisches Königreich, vllt. erinnerst Du Dich an die Buddhasstauen, die dort gesprengt worden sind. Da wir uns der Buchform annähern kann ich ja noch ne Annekdote erzählen Der Legende nach war der Herrscher Afghanistans ein Erleuchteter, der seine Untertanen den Dharma lehrte. Sein ganzes Königreich wurde erleuchtet und - verschwand. Diese Legende war Anstoß für die Tibeter so viele Klöster zu gründen, sie wollten es Afghanistan gleich tun. |
Geil ! Wie verschwand denn dieses Königreich ? Hat man einfach alles an Materiellem aufgegeben und an Arme verteilt, so dass es da keine Zivilisation mehr gab oder war es irgendwie die Kultur, die man so reformierte, dass von dern ursprünglichen nichts mehr übrigblieb oder verschwand beamte es sich einfach nur weg ?
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| Ich esse recht wenig Fleisch, liegt auch daran, dass ich mich gerade indisch ernähre. Ansonsten sagt Buddhismus nicht das es verboten ist, Fleisch zu essen, wie es Verbote nicht gibt, man sollte es aber nur essen, wenn man weiß, dass es nicht für einen getötet worden ist. Wenn ich aber weiß, dass es nicht aus artgerechter Haltung ist, esse ich es aber in den meisten Fällen trotzdem nicht. |
Wie ist das zu verstehen, dass "es nicht für einen getötet worden ist" ?
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Wo wir gerade bei Verboten sind, ich habe was auf den Bahai-Seiten gefunden, was ich persönlich irritierend finde, gerade für eine nach eigenem bekunden fortschrittliche Religion:
Sexuelle Beziehungen zwischen Menschen, die das gleiche Geschlecht haben, sind nicht erlaubt.
Wenn Homosexuelle sich zum Bahá'í-Glauben bekennen möchten, steht dem nichts entgegen. Er oder sie wird sich mit Gottvertrauen und mit sachverständiger Beratung bemühen, seine Orientierung in einem anderen Licht zu sehen, auch wenn dies zunächst als sehr schwierig erscheinen sollte. Es erfordert Zeit und Geduld und sachverständige Hilfe, die man unter Umständen zu Rate ziehen möchte. Die Einstellung, die Bahá'í gegenüber Homosexuellen entwickeln sollten, ist, sich moralischer Werturteile zu enthalten und dem Menschen vorurteilsfrei zu begegnen.
Für mich persönlich klingt das wie die Sprüche der Evangelikalen nur in nett, mit der Ankündigung, dass man umgepolt wird, wenn man Bahai wird. Hat mich ein wenig geschockt. |
Wisse zunächst die Bahá'i haften an keinem ihrer Gesetze und sehen sie für jenes Zeitalter als relativ gültig an, denn so ziemlich alle Gesetze können vom nächsten Offenbarer, den die Bahá'i bereits erwarten, aufgehoben werden !
Wir dürfen das primäre Ziel des Bahaitums nicht vor den Augen verlieren:
Vereinigung der Kulturen und Völker.
Es gibt nunmal sehr viele Völker, die noch an einer intolleranten Haltung gegenüber Homo-Ehen haften und da Bahaullah die Menschheit zivilisatorisch vereinen möchte, um somit eine friedliche Basis für den geistigen Fortschritt zu sorgen, ist es unausweichlich, dass verschiedene Moralvorstellungen mitvereint werden auch wenn einige Dinge dem einen oder anderen nicht ganz geheuer ist.
Gewisse Gesetze sind vielleicht für manche nicht akzeptabel aber insgesamt stellen sie in ihrer Konstellation einen gerechten Kompromiss für alle Völker dar. Das Ziel ist die Einheit des Menschengeschlechts und aus dieser Absicht entspringen eben gemischte Moralvorstellungen.
Dazu gehört nunmal auch das Familienbild. Der sexuelle Akt soll nur innerhalb einer Ehe vollzogen werden und die Ehe definiert sich aus Mann und Frau. So heisst es in der Lehre.
Man darf im Bahaitum durchaus homosexuell bleiben aber der sexuelle Akt ist das, was verboten wird.
Und nein, ich darf dich beruhigen, es ist den Bahá'i verboten Homosexuelle irgendwie zu verurteilen oder sie gar zu diskrimminieren. Kein homosexueller Bahá'i wird von der Gemeinde auf Besserung verfolgt oder muss sich auf Teufel komm raus umbiegen. Das ist seine persönliche Angelegenheit.
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| Und ich weiß wer diese Maschinen bauen wird Die Frage ist ob Maschinen das überhaupt irgendwann mal wirklich können oder nur so tun. Ich bin für letzteres. Searl hat mit einem Gedankenexperiment meiner Meinung nach ganz gut gezeigt, dass Maschinen Gefühle auch in Zukunft wohl nur simulieren werden: http://de.wikipedia.org/wiki/Chinesisches_Zimmer Der englische Artikel ist besser. Es lohnt sich das gesamte Essay zu lesen, wenn Du es findest |
Wer meinst Du wird sie denn bauen ? Die Japaner oder die USA ? Oder doch die Deutschen ? Was glaubst Du ? Werden die Maschinen Gefühle und Bewusstsein entwickeln können oder nicht ?
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Aber wie Du gesagt hast gab es die Werte, die das Christentum vermittelt schon vor dem Christentum und unabhängig von den Idealen des Judentums.
Trotzdem fände ich es höchst bescheiden von Gott, wenn er seit Jahrtausenden die Menschen leiden lässt, nur damit ein paar Lichtgestalten auftauchen, die das verkünden, was Gott wirklich will - Liebe. |
Ja, diese Ideale der Liebe wurden aber anscheinend von den damaligen Juden noch nicht vertreten, waren keine herrschende Meinung oder eine Gemeinsamkeit verschiedener Stämme und deswegen hätte diese Message der Liebe und Gewaltfreiheit innerhalb der Stämme auch keinen Träger gefunden. Der Weg zu einer besseren Gesellschaft benötigt kulturelle Kompromisse sowie gemeinsam ausformulierte Ideale, die in ihrem Kern noch nicht erreicht wurden.
Die Menschen haften eben selber an Materie und an Gewalt als Methode, das wird ihnen Gott auch nicht einfach aus der Birne pusten. Sonst hätte glaube ich die Mündigkeit und der freie Wille keinen Sinn. Einen alles vorrechnenden und vorkauenden Gott kann ich mir schlecht vorstellen. Macht für mich keinen Sinn.
Wahrscheinlicher ist ein Gott, der ein Stämme und Völker vereinendes System aufbaut und sich dabei noch auf die herrschende derzeitige Kultur stützt und noch dazu Ideale einpflanzt, die dann Widerspruch zur Kultur stehen, so dass man hinterfragt und geistig voranschreiten kann.
Somit erkennen eine Hand voll Menschen den Drang zum Wandel und basierend auf den Idealen kommt es schnell zu Reformen der Methoden und vieler Ansichten, wie es mit Jesus beispielsweise geschehen ist. Siehe wenn es im AT den Dualismus der Moral und Unmoral nicht gegeben hätte wäre kein einziger Stamm mit dem anderen zusammengekommen und man hätte wahrscheinlich erst gar keine jüdische Zivilisation gehabt, die reformiert werden musste und Genozide waren damals wirklich normal.
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Ich finde schon, dass die Menschen eine besonders gute Ausgangslage haben um nach Erleuchtung zu streben, denn es enthält für manche Menschen genügend Leid um sich von den materiellen Dingen zu lösen und sein Heil jenseits davon zu suchen, aber auch genügend Glück um das überhaupt tun zu können. Ich brauche da keinen Gott, der die Erde regelmäßig mit Blut tränkt, damit wir Liebe suchen.
Was sagt das überhaupt über den Menschen, ist er nicht in der Lage die (Nächsten)Liebe von sich aus zu entwickeln, liegt es nicht in seiner Natur, muss er erst mahnenden Gegenbeispiele sehen? |
Anscheinend ist der Mensch nicht immer in der Lage von sich aus die Nächstenliebe zu entwickeln sondern muss göttlich "verarscht" werden, um seine Idiotie zu bemerken.
Auch ohne Gott und sein AT hätte der Mensch die Erde genug mit Blut getränkt. So wurde innerhalb des Bösen wenigstens auch Gutes bewirkt, innerhalb ihrer Sünden haben sich Menschen vereint und gingen mit dem anderen Stamm ein Kompromiss ein. Das ist keine triviale Leistung, das schaffen wir Menschen auch heute nur schwer.
Du sprichst jetzt die Fähigkeit des Individuums Erleuchtung zu erlangen an, aber Gott sieht nicht nur das Individuum sondern auch die breite Masse, die ebenfalls als Ganzes konkrete Wegweisung benötigt. Dabei kann man auch nicht auf "hauruck" alles böse aus der Gesellschaft herausreissen sondern muss dem Menschen durch Kompromisse mit seinen Leidenschaften und Ego eine Möglichkeit der Selbstreflektion geben.
Gott ordnet Dinge an, die ihm selber missfallen aber erreicht dadurch einen Träger der Liebe zu gewinnen. Die Ideale sind der heilige Störsignal der Kultur, auf dass sie wandelt.
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| Das liegt vielleicht daran, dass es keine christlichen Werte sind, sondern menschliche. Dasd es eine dem Menschen von Natur aus gegebene Moral ist, die gute alte Nächstenliebe. Also wofür Schlamm? |
Ohne den "dreckigen" Schlamm keine Lotusblüte, ohne den Affen kein Mensch, ohne den Wolf kein Hund, ohne Funken keine Glühbirne...alles entwickelt sich auch wenn von anfang an der Mensch die Nächstenliebe in sich hatte. Er musste sie durch einen blutigen und steinigen Weg entdecken.
Wie gesagt, die Genesis erklärt schon alles: Der Mensch hatte schon immer das Paradies in sich aber er musste wohl noch entdecken und aß vom verbotenen Baum.
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| Von welcher Zeit reden wir eigentlich, wann soll Abraham gelebt haben? |
Vielleicht so vor 4000 Jahren ?
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| Das hat auch Jesus nicht abgeschafft, seine Nächstenliebe bezog sich wie das "Du sollst nicht töten" wohl eher auf die Genossen. |
Bei Moses bezog es sich auf die Genossen, das stimmt, was überhaupt mal eine schlechte aber rechte Grundlage für universalere Moralvorstellungen war. Doch Jesus ? Naja ich weiss nicht, ob er genauso gedacht hat.
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| Ein Gott der sich Engeln bedient könnte ich persönlich nicht vertrauen. Nehmen wir an es gibt sowas wie Engels, Dämonen und Co., da kann ja jeder kommen erscheinen und mir erzählen er bringt Gottes Botschaft. Warum lässt Gott Wahrheit von zweiter Hand verkünden. |
Wieso ? Ist doch schön, dass Geschöpfe auch etwas tun dürfen. Kann man da nicht generell fragen, warum Gott es nötig haben soll überhaupt etwas zu erschaffen ? Ich finde es nicht verkehrt, wenn Gott andere Geschöpfe am Heilsgeschehen mitwirken lässt.
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| Das der Islam die Trinität ablehnt und als Verfälschung ansieht ist meiner Meinung nach ein Fehler, denn sie ist ein fester Bestandteil des Christentums, den es von den Vorläufern übernommen hat, so wie er ist. Da liegt der Islam absolut daneben. |
Naja, nicht unbedingt. Die Trinitätslehre, die einen inkarnierten Gott lehrt, wurde nur von einem Teil der christlichen Sekten angesehen und 325.n.Chr. im Konzil von Nicäa hatten sogar die Arianer gewonnen, die 381 im Konzil von Konstantinopel von den Anthropomorphisten ein für alle mal weggedrängt wurden. Man kann ganz und gar nicht sagen, dass diese anthropomorphe Gottesvorstellung ein fundamentaler Bestandteil des Christentums war. Die Vorstellung der göttliche Geist ginge in einen Menschen ein gibt es hingegen auch im Islam und wird abstrakt mit "Gottesgesandheit" formuliert.
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Wenn Du wüsstest... Die fünf Komponenten waren ja noch da, das Bewusstsein des Siddharta war vorhanden - bis er starb.
Es ist vollbracht, der Trilogie vierter Teil. (Nein, ich lese jetzt nicht nochmal alles durch ) |
Ja, aber dieses Bewusstsein war doch nicht mehr das selbe. Dieses Bewusstsein hatte doch keine Individualität und keinen Willen mehr oder irre ich mich ? Was trieb ihn also an zu tun, was er da tat ?
Oook sagen wir mal 28, jünger oder älter ?
So, ich traue mich schon gar nicht das ganze durchzulesen und auch nur ansatzweise zu korrigieren ich schicke das jetzt ab und schaue mich schon mal nach einem Verlag um
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@Rayim
Ist das der Versuch, Dich zu verewigen?
Gruß
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@Rayim
Ist das der Versuch, Dich zu verewigen?
Gruß
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| Huch, da ist ja ne Antwort! Noch da Rahiym?
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aber natürlich
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