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Warum der Islam für mich die Wahre Religion ist












Sakina für alle.

@Leer
Zitat:
Es war also für den Vater schon sehr hart sein eigenes Kind zu opfern, geschweige denn natürlich für das betroffene Kind selber.

Zitat:
Glaub ich wohl, aber ist das nicht trotzdem eine grausame archaische Moral. Damit Abraham ein anderes Tier opfert, macht Gott den Umweg über seinen Sohn.

Auch im Buddhismus gibt es seltsame Geschichten über Kindesopfer.
http://www.payer.de/textezurerloesung/texterloes04.htm
8. Dânapâramitâ -- Vollkommenheit der Freigebigkeit: Vessantara
Zitat:
wurde es Vessantara dennoch sofort klar, daß die Hingabe seines eigenen Fleisches, seiner Kinder, ein Geschenk darstellt, das alle anderen übertrifft und das er nicht verweigern kann. Während er die Schenkung vorschriftsgemäß vornahm, erbebte die Erde vor Freude.

Wie gesagt ich finde viele buddhistische Geschichten schon sehr seltsam.
Was meinst du dazu ?
PS:
Zitat:
In seiner vorletzten Geburt [D.h. in der Geburt vor der Geburt, in der er ein Buddha wurde] wurde der spätere historische Buddha Gautama als Sohn von Sanjaya [sprich Sandschaja], dem König der Sivi, eines Volks in Nordindien, geboren. Sein Name war damals Vessantara. Er konnte schon von Geburt an sprechen. Mit acht Jahren legte er das Gelübde ab, große Schenkungen zu machen. Bei diesem Gelübde erbebte die Erde. Im Alter von sechzehn Jahren heiratete Vessantara Maddî. Das Paar hatte zwei Kinder, den Knaben Jâli [sprich Dschâli] und das Mädchen Ka.nhajinâ [Sprich: Kanhadschinâ].


mfffggg gnostik
Opferrituale spielen im tibetischen Buddhismus eine große Rolle, meine ganz persönliche Meinung dazu ist, dass sie erstens mehr eine tibetische Tradition sind als eine buddhistische, zweitens ihren Aufwand nicht wert und drittens letztendlich dazu führen können, dass eine Religion nur noch Ritual ist ohne Inhalt.

Es ist in der Tat für den Bodhisattva, jemanden der auf vollkommende Erleuchtung verzichtet um anderen Wesen zu helfen dem Daseinskreislauf zu entkommen sehr wichtig Freigebigkeit zu entwickeln. Zum einen einfach um anderen Wesen zu helfen und um sich selber zu helfen. Einmal um das eigene Karma ins Lot zu bringen und um Gier, einer der drei Hauptgründe für Wiedergeburt entgegen zu wirken. Das kann in einigen Geschichten auch bis zu Selbstaufgabe des Körper führen, ist aber nicht das Ideal. Ich kenne die Geschichte eines Bodhisattvas, der eine Tigermutter fand, die zu schwach war ihre Jungen zu ernähren. Er tränkte sie mit seinem Blut, bis sie stärker wurde und gab dann seinen Körper um sie zu ernähren. Die "Moral" der Geschichte ist, dass der Erleuchtete oder der der kurz davor steht, erkennt, dass er nicht sein Körper ist und er unbedingte Liebe zu allen Wesen entwickelt hat. Allgemein sollte man auf seinen Körper aber achten, denn er führt den Geist zu Erleuchtung. Man sollte auch nicht um anderer Menschen Willen seinen eigenen spirituellen Forstschritt zurückschrauben und deswegen kann eigentlich nur ein hoch verwirklichtes Wesen seinen Körper schenken. Der Durchschnittsbuddhist sollte sich auf keinen Fall opfern um der anderen Willen - das wäre dumm.

Die Geschichte Vessantara kannte ich noch nicht, aber wenn ich sie lese, weiß ich, warum Buddha, wenn sie historisch und nicht nur allegorisch gemeint ist wiedergeboren wurde und in diesem Leben nicht zu Buddha wurde.
Die Geschichte ist ja quasi prä-buddhistisch, heutzutage werden im tibetischen Buddhismus Nahrungsmittel geopfert gelegentlich gibt es auch Rauchopfer. Lebende Wesen auf keinen Fall, Buddha wird von den Hindus als eine Inkarnation von... irgendeinem göttlichen Wesen gesehen, der die Tieropferexzesse in den Tempeln beendete. Das war damals skandalöser und unerhörter als dass er keinen Wert auf die Kaste der Menschen gelegt hat.

Irgendwie war das gerade nicht ein Meisterstück an sprachlicher Genialität, aber ich hoffe es hat Deine Neugier befriedigt.
@Leer
Fängst Du jetzt auch an, Monsterpostings hier hineinzustellen?

@Gabriele
Deine letzte Frage habe ich leider nicht verstanden, .. sowohl als auch... worauf beziehst Du das? Bin persönlich gegen schwarz-weiß-Denken. Also nix mit entweder oder so. Mathematisch drücke ich es einmal so aus: solange es ausscheidet, dass es nur eine leere Menge gibt, gibt es immer eine kleine (wie groß auch immer) gemeinsame Schnittmenge. Und auf die bin ich hinaus!

Gruß!
Sakina für alle.

@Leer
Ich versuche gerade die Denkschema der Buddhisten zu verstehen.
Zitat:
Hinsichtlich der Wiedergeburtslehre unterscheidet sich der Buddhismus also vom Hinduismus darin, daß er gemäß dem Prinzip der Vergänglichkeit alles Irdischen die Existenz von ewigen, zur Wiedergeburt gelangenden Geistmonaden bestreitet. Die Wiedergeburtenkette wird gemäß Buddhas Lehre bewirkt durch einen Konditionismus (Lat. conditio = Bedingung) der Daseinsformen, wonach jede Wiedergeburt eine weitere bedingt. Nach diesem System geht also keine irgendwie geartete Seelenmonade in die neue Existenz über, sondern diese wird konditional geprägt durch die Eindrücke, die der Sterbende hinterlässt. Das Bewusstsein der vorigen Existenz prägt das neue Bewusstsein, ohne jedoch mit ihm identisch zu sein

http://www.schattenblick.de/infopoo.....gion/buddha/rbpre654.html
Für mich heist das dass mein Bewustsein durch die Bedingungen in denen ich lebe bestimmt wird. ganz einfach ausgedrückt.
Etwas was ich noch nicht verstehe. Was hat eine Wiedergeburt als Tier mit Buddhismus zu tun.

mfffgggg gnostik
Zitat:
Fängst Du jetzt auch an, Monsterpostings hier hineinzustellen?


Offensichtlich ja.


Zitat:
Ich versuche gerade die Denkschema der Buddhisten zu verstehen.


Viel Erfolg!


Zitat:
Für mich heist das dass mein Bewustsein durch die Bedingungen in denen ich lebe bestimmt wird. ganz einfach ausgedrückt.


Im Prinzip ja.

Zitat:
Etwas was ich noch nicht verstehe. Was hat eine Wiedergeburt als Tier mit Buddhismus zu tun.


Es gibt sechs Daseinsbereich im Buddhismus in denen man wiedergeboren werden kann, einer davon ist der Bereich der Tiere: http://de.wikipedia.org/wiki/Sechs_Daseinsbereiche
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