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Warum der Islam für mich die Wahre Religion ist












Ja griaß di Gott mei liaba Leer !

Zitat:
Ich sehs Nur so als Bitte: Wenn Du keinen Nerv mehr auf die Diskussion hast, warn mich vor, dann spar ich mir die Romane


Nein, ganz im Gegenteil es macht mir wirklich Spaß mit dir zu diskutieren, ganz ehrlich. Ich nehme mir halt viel Zeit für die Antwort gerade weil es ganz interessant ist.

Zitat:
Exaktemente Bis auf das "nicht wünschenswert...." Es ist ja nicht schlimm, wenn man materiell gut oder besser gestellt wird, warum auch? Man sollte sich nur nichts auf materielle Geschichten einbilden, anhaften.


Jep, stimme ich voll zu.

Zitat:
Solche Wörter wie "müssen", sollten wir eigentlich aus diesem Teil der Diskussion streichen, sie führen nur zu Missverständnissen. Da ein Buddhist i.d.R. sowieso nicht auf materielle Güter im nächsten Leben aus ist, erübrigt sich eigentlich die Diskussion, ich kann Dir auch nicht sagen, welche Taten und Motivationen genau zu so einer Wiedergeburt führen.


Bellissimo ! Da gebe ich dir Recht, die geistige Haltung eines Buddhisten steht ohnehin ausserhalb der Diskussion. Die eigentliche Debatte ist ja, ob man das Karma für sinnliche Befriedigungen durch Wohlstand ausnutzen kann. Und wenn nicht, dann wäre sie eben wertend, was ja meine These ist.

Zitat:
Wie auch immer, Karma kann man sehr wohl benutzen, aber man muss es halt "richtig" machen. Wenn Du denkst "Hmm, es gibt Karma, wenn ich gut zu anderen bin, sind die auch gut zu mir und ich werde dafür auch sicher weltlich entlohnt", dann wird das nicht funktionieren, denn Deine Motivation ist egoistisch, vielleicht sogar Geiz, Begehren etc. - das geht nach hinten los.

Wenn Du Dir denkst: "Es gibt soviel arme Menschen auf der Welt und ich kann nichts machen aus meiner Position, aber die Wesen brauchen meine Hilfe, wären meine Möglichkeiten doch nur größer", kann das schon eher funktionieren, wenn Deine Motivation dahinter reine Nächstenliebe ist. Das wäre dann der Weg des Königs: Man erreicht zuerst selber eine gewisse spirituelle Reife um dann anderen zu helfen, denn die braucht man um mit materiellen Gütern umzugehen. Daneben gibt es noch den Weg des Schäfers und des Fährmanns - ich glaube die Bilder sind selbsterklärend.

Ob man nun wirklich besseres Karma hat, wenn man reich ist, wage ich mal zu bezweifeln, dass ist sicher ne Einzelfallsache, denn Geld macht nicht glücklich.


Was du beschreibst macht sehr viel Sinn. Sich als König einen Wohlstand im Geiste der Nächstenliebe anzueignen ist aber sowieso kein "Ausnutzen". Das Wort "ausnutzen" trifft hier nicht zu. Natürliche Prozesse im Universum kann man sowohl für die Nächstenliebe verwenden als auch sie für persönliche Sinnesbefriedigungen "ausnutzen". Deswegen sind natürliche Prozesse eben nicht wertend, das gilt allerdings nicht für das Karma. Das kann man nur insofern gut "ausnutzen" wenn man es schon gar nicht ausnutzen will

Zitat:
Wenn man das Prinzip von Ursache und Wirkung verstanden hat, dann kann man es auch einsetzten. Kommt drauf an wie der Wunsch nach materieller Geborgenheit motiviert ist, er kann "gute" oder "schlechte" Konsequenzen haben. Angesehen von dem einen Wunsch würden da ja noch andere karmische Faktoren hinzukommen.


Ich verstehe was du meinst. Wenn man eingesehen hat, dass man das Karma nicht verarschen kann hat man eben nur noch die Option das Karma für die Nächstenliebe zu verwenden

Zitat:
Hat er, soll ich Dir ne Quelle raussuchen oder glaubst Du es mir auch so? Mir erscheint das auch logisch, denn was ist Stolz für ein Gefühl? Das Gefühl über alle Menschen erhaben zu sein, dass ist die Motivation, gepaart mit gutem Karma, kann man dann zum Gott werden.


Natürlich glaube ich es dir auch so Ja, aber ein Gefühl über allen erhaben zu sein ist doch keine geistige Haltung der Nächstenliebe mehr. Ich meine ein Mensch kann noch so viele gute Taten vollbringen aber wenn er das in einer geistigen Haltung tut, in der er sich irgendwie toll fühlt oder so, dann bringt es doch gar nichst. Das kann doch schon gar kein gutes Karma erzeugen.

Zitat:
Puh, sehr weit unter null Ja, Karma orientiert sich an der Motivation, aber heiße ich Karma.... ja schon - In meinem buddhistischen Namen stehts drin Wenn mir jemand was schenkt, dann achte ich schon auf seine Motivation, aber wenn ich was schenke, dann gebe ich meiner Motivation weniger Gewicht, bzw. die wäre dann: "Ich wünsch Dir alles gute so wie Du Dir es vorstellst." und daran messe ich mein Geschenk nicht, sondern daran ob es den anderen auch tatsächlich glücklich macht.


Ok, dann packe ich mal meinen Bunsenbrenner aus Kommt 45 nahe ? Was ist übrigens dein buddhistischer Name ? Gut, gehen wir deine Überlegung konsequent durch. Das müsste ja aber dann eigentlich heissen, dass du daran glaubst, dass ein Christ durchaus eine Seele hat und auf ewig in seinem Paradies mit Früchten verweilen wird und das wirklich auf ewig, ohne zu vergehen. Was dann so viel heisst, dass wenn jemand daran glaubt eine Seele zu haben oder nicht zu haben hat er sie auch bzw.hat er sie nicht. Und wenn er im Garten Eden mit 70 Jungfrauen auf ewig verweilen möchte geschieht das auch. Genau so müsste dein Gedanke dann für Konsequenzen haben.

Zitat:
Jaja, besser geht es immer. Aber merkste was: Streben ist Leiden, man ist einfach unzufrieden. Deshalb strebe ich nicht mehr. Ich freue mich darüber wie es ist und über jede kleinen "Fortschritt" bin ich froh. Wenns mal nicht so läuft, wie ich will, dann ist das eben so. Gleichmut.


Das ist gar keine mal so schlechte Einstellung, werde es mal überdenken.

Zitat:
Ich glaube es fing da an, als man das Christentum instrumentalisierte und die Bibel wörtlich nahm und damit auch die Existenz Jesu. Heutzutage sind die liberalen Kirchen meiner Meinung nach am nächsten dran, Evangelikale Organisationen wie "The Call" und "Jesus Army" sind meiner Meinung nach eine größere Bedrohung für unsere freiheitliche Gesellschaft als islamischer Terrorismus - gesetzt dem Fall es gäbe ihn hier in Europa.


Instrumentalisierung ist wirklich schlecht, Institutionalisierung hingegen ist gut. Eine gut organisierte Institution schützt den Glauben möglichst effektiv vor Pervertierungen. Sobald sich nämlich innerhalb einer Religion Grüppchen bilden ist das Ende nicht mehr fern und Unmoral auch nicht. Diese Islamisten oder evangelikalen Freikirchen können auch nur so abgehen gerade weil sie eigene Administrationen gründen und somit ihre eigenen Begehren mit dem Deckmantel der Religion durchsetzen können.

Zitat:
Klingt schön. Warum "verbindet" sich denn eine Seele mit einem Körper?


Der Körper ist vielmehr wie ein Diamant unter einem Lichtstrahl. Der Lichtstral ist schon immer da und sobald man einen Diamanten darunterstellt kommt eben metaphorisch ausgedrückt die leuchtende Wirklichkeit des Menschen zustande. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich mit diesem Gleichnis deine Frage beantwortet habe Hacke also nochmal nach.

Zitat:
Gut, ich verstand unter Verlangen einen sehnsüchtigen Wunsch. Nirvana ist schon wünschenswert, Buddha das Ziel, aber wenn ich zu sehr strebe, mache ich mir nur einen Mangel bewusst.


Stimmt, man darf kein Stress machen. Also ist es eigentlich durchaus ganz sinnvoll wenn man ab und zu mal auch überhaupt nicht geistig abgeht sondern hin und wieder auch mal sinnlich lebt, einfach mal wieder das Genießen lernt Am bestem mit so einem schönen Yogi-Tee mit Kerzenlicht, einer hübschen Frau auf dem Schoß und angenehme Musik.

Zitat:
Die 10 Gebote sind kein Gegenargument im Bezug auf Genozide. Da steht zwar "Du sollst nicht töten" und heute wird so getan als würde das für alle Menschen gelten, aber dem ist nicht so. Die Gebote waren für Juden gemacht und bezogen sich auf Juden, Stammesgesetzt.


Ja Gott sei Dank gab es überhaupt mal ein Stammesgesetz Diese Stämme Israels haben sich nämlich vor Moses gerne mal gegenseitig bekriegt. So haben sich wenigstens ein Paar Stämme vereint und beschlossen sich gegenseitig nicht zu töten. Das ist eine Basis auf der man sehr viel bauen kann. Heute machen Juden auch keine Genozide oder heißen diese gut. Sie steinigen auch keine Ehebrecher und sehen den Größtteil der Gesetze eigentlich als unanwendbar.

Zitat:
Und selbst wenn die Midis von Abraham abstammen, ist das kein Hindernis - gleiche Argument wie heute: Falscher Glauben -> Satan -> umbringen. Israelis und Palästinenser gehören auch den gleichen ethnischen Gruppen an, wen hindert das an Mord und Totschlag?


Stimmt schon, es ist kein Hindernis aber die Absicht hinter der Religion ist trotzdem eine Gute. Dass diese Völker eben die gleiche Abstammung haben, löst unabhängig von anderen Gesetzen im Herzen eines Gläubigen ein Gefühl der Brüderlichkeit aus. Oder der Schöpfungsmythos, eine Geschichte, die lehrt, dass alle Menschen von gleichen Ureltern abstammen trägt erneut einen edle Ansicht. Solche Lehren sind die Sterne, die noch erreicht werden müssen, die Gesetze hingegen sind die menschlichen Realitäten, die überwunden werden müssen.

Zitat:
Und letztendlich bleib immer noch, dass Gottes Gewalt weder der Gerechtigkeit dient noch Notwehr noch sonst eine andere Rechtfertigung hat bestand und bewahrt ihn davor, wenn er sich in Fleisch und Blut manifestieren würde, dass man ihn vor ein Kriegsgericht zerrt und ihn des Völkermordes anklagt.


Als Buddhist kennst du doch sicher die Lotusblüte. Sie ist eine Pflanze der Reinheit, sie kann nie beschmutzt werden. Aber ausgerechnet in schmutzigen Gewässern, im Schlamm wächst sie auf So ist das auch mit der Führung Gottes. Es sieht schlimm aus aber bewirkt letztenendes das Aufblühen des Lotus.

Diese Menschen waren auch ohne Gott zu solchen Taten fähig. Siehe was mit der Offenbarung Jesu passiert ist. Jesus prädigte absolute Gewaltfreiheit aber die Menschen waren einfach nicht bereit dazu und verwendeten sogar seine Lehre für ihre Gewaltbedürfnisse. Was bringt es also ? Gott offenbart eine Lehre der Gewalt und Gewaltlosigkeit zugleich, auf dass die Menschen darüber nachdenken und die Widersprüche in sich selber merken und sich entscheiden ihre Kultur samt ihrer Verhaltensweisen zu ändern. So ist das aufgeklärte Europa zu dem geworden was es heute ist.

Zitat:
Nana, immer schon korrekt bleiben : Tieropfer waren damals schon gang und gebe, denn Isaak wundert sich darüber, dass kein Schaf da ist, um es zu opfern. Gott wollte den Knaben geopfert haben, es war nicht Abrahams Idee und es war ein Engel, der ihn daran hinderte Gott gehorsam zu sein.


Verstehe mich nicht falsch ich möchte keinesfalls Menschen oder Tieropfer rechtfertigen aber es gab damals nichts Edleres, als seinen eigenen Sohn oder Tier zu opfern, da man von beiden abhängig war. Ich glaube damals gab es noch kein sonderlich großes Wertegefühl für das Menschenleben an sich. Der Vater brachte mit seiner Frau viele Kinder zur Welt, um sich im Greisenalter materiell abzusichern und um sein Leben mit sinnlicher Liebe zu erfüllen. Zudem war es ein Statussymbol und eine Quelle des Stolzes. Tiere waren ebenfalls wichtig für die Wirtschaft. Es war also für den Vater schon sehr hart sein eigenes Kind zu opfern, geschweige denn natürlich für das betroffene Kind selber.

Zitat:
Es ist ja nicht so, als wollten die Menschen alle umbringen und Gott hat das Spielchen mitgespielt. Er hat die Befehle gegeben, und geholfen.


In tierischeren Zeitaltern der Menschheit war das Fehlen eines Lebensmitgefühls noch ausgeprägter als heute. Der Mensch wurde sich nur allmählich bewusster, was er da tat. Gott hat somit nur das Bedürfnis des Menschen befriedigt unter der Vorraussetzung ihm auch ein ewiges Ziel des Lichtes und des Fortschritts zu geben. Und diese Ziele haben gewirkt. Kann man das leugnen ?

Zitat:
Paranirvana: Erleuchteter stirbt, Buddha ging ins Paranirvana nach seinem Ableben ein.


Ist das dann ein absolutes Nichts oder warum erfährt man da nichts mehr ?

Zitat:
Ich bezweifle das die Engel den Willen ausführen, denn es wir klar unterschieden zwischen "Gott sprach:" und "Der Engel sprach:" Und wenn Du Galater fragst, wird der auch argumentieren, dass Gott keinen Mittler braucht, begründet in den Briefen des Paulus. Warum sollte er auch, ist der denn nicht allmächtig?


Das Bahaitum sagt nicht wirklich viel über Engel aber ich kenne es noch aus dem Islam. Im Koran steht ein Vers der besagt "dieses Buch ist das Wort eines Gesandten (Mohammed/Gabriel ?)" und gleichzeitig steht wo anders es sei Gottes Wort. Hmm da sieht man durchaus, dass man das in gewisserweise schon so vergleichen kann wie ich es dargestellt habe. Die genauen Bibelstellen kenne ich leider nicht. Allmächtig ist er aber so argumentiert bräuchte er ja auch keine Geschöpfe aber trotzdem gibt es uns.

Zitat:
Der Frage wer da 40 Jahre lehrte ist schon interessant. Nirvana eher nicht, würde ich sagen denn Nirvana hat keinen Willen - ich würde einfach sagen ein Buddha. Zu sagen das Nirvana spricht, ist meiner Meinung nach eine Allegorie wie der Alkohol spricht aus einem.


Ja aber den Buddha gibt es ja nicht, der ist verweht. Also kann auch er keinen Willen haben. Wer war es tatsächlich, der da gelehrt hat, sich entschieden hat die Lehre zu verbreiten ? In gewisserweise stimmt diese Allegorie auch. Wenn der Alkohol der dominante Stoff im Geiste des Menschen ist handelt der Mensch auch entsprechend des alkoholischen Wesens. Wenn Nirvana das Wesen eines Menschengeistes ist handelt der Mensch im Geiste des Nirvanas und somit ist es in gewisserweise eine Art Wille. Es ist ein Wille, der kein Wille ist

Gruß,
Rahiym
Zitat:
Instrumentalisierung ist wirklich schlecht, Institutionalisierung hingegen ist gut. Eine gut organisierte Institution schützt den Glauben möglichst effektiv vor Pervertierungen. Sobald sich nämlich innerhalb einer Religion Grüppchen bilden ist das Ende nicht mehr fern und Unmoral auch nicht. Diese Islamisten oder evangelikalen Freikirchen können auch nur so abgehen gerade weil sie eigene Administrationen gründen und somit ihre eigenen Begehren mit dem Deckmantel der Religion durchsetzen können.


Institutionalisierung bedeutet eigentlich den Prozess der Bildung bzw. Gründung von Institutionen oder auch deren Schließung und Abschaffung. Das betrifft alle behördlichen sowie universitären Bereiche einschließlich des Gesundheitswesens. Die Entwicklung ist u. a. abhängig vom Grad der Professionalisierung, der an diesen neu gegründeten Einrichtungen später erreicht wird.

In diesem Prozess kommt es zur Festlegung und Ausprägung von sozialen Normen, Statusbeziehungen und "Herrschaftsmechanismen", die sich u. a. auch in der Praxis von Sanktionen, also Begünstigungen oder Bestrafungen äußern könnendie bis auf wenige Ausnahmen im wesentlichen unverändert bleiben. Weiterhin kommt es zur Festlegung und Abgrenzung der Zuständigkeitsbereiche der beteiligten Personengruppen innerhalb eines solchen Instituts.,

Zitat:
Institutionalisierung

Der Prozeß der Verfestigung und Erstarrung sozialer Normen und Verhaltensmuster zu Normen-, Rollen- und Statusbeziehungen, durch die konkrete Handlungsziele definiert sowie allgemeine Ordnungs-, Herrschafts- und Sanktionsmechanismen zusammengehalten werden können. (Unter Status wird die Bewertung bzw. das soziale Ansehen verstanden, das ein Individuum auf Grund seiner Position und seiner persönlichen Voraussetzungen innerhalb einer bestimmten Gruppe erhält).


Die Welt, das Universum - sind nicht statisch - es ist immer etwas in Bewegung.

Wo Statik herrscht, wird Bewegung unterbunden - was ist daran gut ?
Nichts bleibt, wie es ist - sonst wären wir heute noch im Steinzeitalter.

Wo ist Statik ein Erstarren positiv ?

Zitat:
Zufallsöffnung:

" Der Mensch, der nur auf seinen Verstand hört, gilt als "kopflastig". Er hört eigentlich nicht auf sich, er hört in Wahrheit auf die 'anderen'. Die 'anderen' können Menschen oder Gemeinschaften sein, deren Meinung er übernimmt. Er übernimmt Urteile und Vorurteile, Ansichten und Meinungen, er eignet sich Lebenssstil und Gepflogenheiten an, hält sich ohne an deren Gebote und Verbote, an Sitten und Gesetze und meint - allerdings unbewußt - er täte es aus eigener Überzeugung, er habe ihre Richtigkeit und Natürlichkeit mit seinem Verstand erfaßt.

Dem Verstand geht es ja ausschließlich darum, etwas zu begreifen. Und "etwas zu begreifen" heißt: eine Ordnung wahrzunehmen. Ist etwas "in Ordnung", so ist der Verstand zufrieden. Und falls er sich irrt, so ist das Gefühl, das dem Menschen anzeigt, daß diese 'Ordnung' doch nicht so 'in Ordnung' ist."


Im Grunde genommen fühlen sich Menschen sehr wohl, wenn sie auf etwas hören können, wenn ihnen an der Meinung der anderen sehr viel liegt - sie sind erpicht darauf, in den Augen der anderen immer als gut und als perfekt dazustehen. Kennt man ja im eigenen Umfeld auch.

Aber wahrscheinlich ist es wichtig, daß:

" Damit sich der Mensch aus seiner sowohl emotionellen als auch geistigen Gebundenheit an eine Gemeinschaft und von ihren Vorstellungen befreien und die Bausteine für sein rationales Denken direkt aus der Wirklichkeit entnehmen kann, muß er das geeignete Instrument dafür besitzen und einen höheren Grad der inneren Freiheit erlangt haben. Seine Urteilskraft muß also entwickelt und sein Ordnungsinn durch den Realitätssinn abgelöst sein."

Natürlich ist klar, daß der Mensch im Großen und Ganzen noch immer die Gemeinschaft braucht, sich in ihr aufgehoben fühlt und vor allem geborgen.

Wege, die Menschen allein gehen, machen glauben, daß man einsam ist - aber vielleicht eine gewisse Einsamkeit zu neuen Einsichten.

Man kann sich aber auch in einer Gemeinschaft sehr einsam fühlen - es ist vielleicht auch manchmal eine Illusion, die glauben macht, daß man unbedingt die Gemeinschaft braucht, weil man weiß, was man dann zu tun hat - es wird einem gesagt und man handelt danach.

Einsame Wege sind schwierigere Wege - doch wo der Mensch noch die seelische Reife hat, die Gemeinschaft braucht, wird es eine Zeit geben, wo Lebensänderungen zu einem vorwärts gerichteten Weg führen, wenn die Zeit dafür gegeben ist.

Zitat:
...Antwort auf diese Frage führt uns direkt zu einer der wichtigsten Grundannahmen der Relativitätstheorie. Diese nämlich besagt, dass wir nicht beurteilen können, ob wir bewegungslos an einem bestimmten Punkt verharren oder ob wir uns in einer konstanten (nicht beschleunigten) Bewegung befinden. Daher behandelt die Relativitätstheorie diese beiden Zustände als unterschiedslos. Die einzige Form der Bewegung,

http://www.fontaene.de/archiv/nr-35/ego.html

quelle:
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
Leute, könnt Ihr eure Postings nicht mal kürzer bringen, diese Referate.....
Posi, ich lese es gerne, wenns nicht für dich ist, dann halte dich nicht damit auf.
Posi, Astrella hat recht. In alle Threads kann man nicht reinschauen, aber lesen möchte man schon gern - doch vielleicht ist das eher was für Dich http://de.sevenload.com/bigbrother/forum/view/thread/7v5nzRo/

Für Jeden gibt es was Entsprechendes im Netz.
Welches Verhältnis hast Du zur Literatur ? Nur mal so gefragt ?
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