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Hallo Rahiym,
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| Sich das Karma bewusst machen und darauf folgend eine gute Tat vollbringen klingt ja fast wie "vor Angst Gutes tun". Beim Karma kann man ganz und gar nicht so tricksen, wie du es darstellst. Sobald ich nämlich aufgrund einer Art von "Angst" vor dem Karma eine gute Tat vollbringe ist schon Game Over. |
Ja und nein. Wenn Du ehrlich gemeinte gute Taten verschenkst, dann wirst Du auch selber was davon haben. Es kommt auf die Tat und den Bewusstseinszustand dabei an, denn beides bildet das Karma. Was gutes tun und was böses/schlechtes im Hinterkopf haben funktioniert natürlich nicht. Aber etwas gutes aus vollem Herzen zu tun, auch in dem Bewusstsein, dass es wieder kommen wird, dass geht. Eben weil da niemand im Hintergrund ist und Kontrollstriche macht.
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Dein Beispiel stützt aber gerade meine Meinung. Der faule Mensch kann nämlich faul sein und plötzlich auch noch so viel Glück haben um beim Lotto mehrere Millionen zu gewinnen. Somit hätte er dann genug Geld um weiterhin auf seiner faulen Haut zu leben. Wie du siehst gibt es da ein Entrinnen. Beim Karma hingegen gibt es keinen 6-er im Lotto zu gewinnen, da gibt es pure Gerechtigkeit und Gerechtigkeit selber trägt eine Wertung.
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Funktioniert leider so nicht, denn Du vergisst das was: Nichts passiert ohne Ursache, auch kein Lottogewinn - die Ursache dafür kann "gutes" oder "schlechtes" Karma sein. So etwas wie Zufall, losgelöst von Ursachen, den gibt es nicht - man wird nicht einfach so Millionär. Der faule Mensch kann auch mit Karma Millionär werden, warum denn nicht? Wenn er in seinem vorherigen Leben, viel gutes z.B. getan hat, er kann ja auch trotz seiner Faulheit ein lieber netter Mensch sein.
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Diese Auszüge empfinde ich ehrlich gesagt als Drumherumgerede. Jede Strafe ist eine natürliche Folge aus vorangegangenen Taten und Lohn ist es auch. Nur weil man jetzt zwei (vielleicht sinnvolle) Begriffe aus dem Wortschatz streicht wird daraus kein nicht wertendes System. Vorallem finde ich es dann widersprüchlich vorher noch auf S.57 zu sagen ", dass gute Taten zu besserer, schlechte Taten zu schlechterer Wiedergeburt führen". Von wegen kein Lohn und keine Strafe, da werden Wörter wie "gut" und "schlecht" verwendet
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Du könnest auch anstatt "gut" und "schlecht" "blau" und "rot" schreiben, dass ist völlig egal - Ursache und Wirkung. Werfe ich den Ball fest voller Wut (schlecht) kommt er fest wieder und kann mich verletzten. Werfe ich sanft, kommt der Ball sanft wieder und ich habe Spaß am Spiel vielleicht. Die Wertung von gut und schlecht findet erst bei mir statt nicht vorher, abgesehen davon ist alles perfekt. Außerdem drehst Du dem Autor die Worte im Mund herum.
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Zäfix, es geht nicht darum OB etwas tatsächlich mehr oder minder ist sondern, was ich selber als höchst betrachte und es dir quasi "schenken" mag. Es geht um die höchste Anerkennung des Anderen, innerhalb der eigenen Vorstellungen. Wenn ich jetzt voll der Meinung bin, dass du ganz bestimmt ein Türkisch-Duden bräuchtest und ich ihn dir zum Geburtstag schenke, dann habe ich von meiner Seite aus das höchste Opfer vollbracht auch wenn dir ein Türkisch-Duden eigentlich gar nicht taugt.
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Hey, woher wusstest Du das? Ich hab in ein paar Wochen wirklich Geburtstag und ich könnte echt nen Türkisch-Duden gebrauchen! Ich gebe Dir mal meine Adresse durch
Abgesehen davon, dass Du Opfer mit Geschenk gleichsetzt, haben wir wohl einfach eine andere Auffassung von dem "Wert" ein Wunsches. Ich gebe das, von dem ich glaube, der andere glaubt, dass es das beste ist für ihn Selber, Du das, von dem Du glaubst, dass es das beste ist. Ist einfach so. Ich kann damit auf die Schnauze fallen, dass es nur den Anschein hat, als wäre es das beste für meinen Gegenüber, Du damit, dass Dir Dein Gegenüber den Duden um den Kopf haut, weil er ihn nicht will.
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Kein Gläubiger Anhänger semitischer Religionen, der sich ernsthaft mit seiner Religion auseinandergesetzt hat, würde damit Probleme haben zu verwehen, da er sich bewusst ist, dass er nur ein demütiger Knecht Gottes zu sein hat und nur auf die Gnade Gottes angewiesen ist. Solch ein Gläubiger erhebt gar keinen Anspruch auf seine Individualität.
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Dann geh mal einkaufen. Unsere Kultur ist auf Selbstverwirklichung ausgerichtet. Ich erinnere mich da gerade an die Audi-Werbung: "Jetzt ist Zeit für meine Ansprüche" Der Begriff Ellenbogengesellschaft kommt auch nicht von ungefähr.
Sich selber zu demütigen, als Diener betrachten, kann auch das Ego füttern.
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Wenn man den Weg der semitischen Religionen geht ist man eins und verwandt mit Allem. Somit "erlebt" man Alles. Dazu muss man allerdings schon im Leben von allen Verwandten losgelassen und sein Antlitz Gott zugewandt haben, Ihm gefolgt haben.
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Na, ob Du da nicht ein bisschen übers Ziel hinaus schießt? Wir können ja mal ne Umfrage hier im Forum schalten, wer nach dem Tod wieder gerne bei seinen Lieben sein möchte.
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Sorry, aber ein radikaler Evangelikaler Christ denkt einfach nur, dass vorallem du als Buddhist in den tiefsten Abgrund der Hölle kommst und dort auf ewig verweilst. Da kannst du ihm also ruhig sagen, dass er mit seinem Weg "leiden" wird und reinkarnieren und nicht ins Nirvana eingehen wird. Ich finde also, dass das ein ziemlich schlechter Vergleich ist. Der evangelikale Christ würde dir nämlich eben nicht das beste was er bieten kann wünschen, alleine deswegen weil du Buddhist bist. Von so einem Case war hier nie die Rede.
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Was er mir wünscht ist doch völlig unerheblich. Nur das was ich ihm wünsche, darüber haben wir geredet. Und mein Wunsch, kann ihm ziemlich weh tun.
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Also komm schon, jetzt bleiben wir mal ehrlich. Religionen wollen durchaus was. Alle Religionen reden ständig von Tugenden und guten Taten und so. Keine Religion verherrlicht wirklich die Gewalt und keine Religion redet nicht irgendwo von Frieden.
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Du kannst in jeder Religion ne Rechtfertigung für Gewalt finden. Im AT wird sie meiner Meinung nach auch verherrlicht.
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Natürlich ist sie ungeeignet, da sie völlig pervertiert ist. Da wird die Religion einfach für das gerechtfertigte Ausleben der Gelüste ausgenutzt, an den Früchten sehen wir es doch.
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Eine wahre Religion weniger, der kriegerische Islam enthält keine Wahrheit (?)
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God damn, was führt überhaupt zu diesem Nirvana ?
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Dharma =/= Buddhismus.
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Stimmt, Mangobaum ist wirklich Anhaftung aber jeder etwas reflektierende Gläubiger weiss, dass es da "drüben" keine Mangobäume als solches gibt.
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Deswegen wird Nirvana auch nicht positiv definiert, denn jede postive Darstellung ist begrenzt und schafft Anhaftungen. Ich bin mit sicher, dass viele (wenn nicht alle) glauben, dass sie irgendwas erwartet nach dem Tod, dass da irgendetwas ist.
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Ein wirklich Gläubiger Moslem wird seinen Glauben fairerweise mal hinterfragen und irgendwann einmal einsehen, dass die Scharia zeitbedingt war und wird seine Frau nicht unterdrücken. Mein Vater hat nie meine Mutter unterdrückt und wäre ich Moslem geblieben hätte ich es auch nicht.
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Hui, gewagte Aussage, dann wären in Ländern in denen die Scharia wohl praktiziert wird, keine oder wenige wirklich gläubige Moslems anzutreffen, dass wären schon ein paar, denen Du da ans Leder willst.
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Geistiger Fortschritt, je nachdem wie fortgeschritten man ist kommt man dem Verwehen, der Vereinigung mit Gott näher. So glauben wir Bahá'i.
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Im Buddhismus bedeutet Verwehen nicht Vereinigen. Ich kann mir immer noch nichts unter "Leben" vorstellen.
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Die Sonne aller Wahrheit ist Gott und ist erhaben über Begriffe wie "Auftreten" oder "Verstecken".
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Wohl aber nicht über Begriffe wie "Wahrheit", "Sonne", "Strahlen", "erscheinen" und handeln (wenn auch indirekt) kann er auch, mit nem Plan sogar. Und Du wunderst Dich, dass ich Gott und Nirvana nicht gleich setzte?
Viele Grüße
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@Nasruddin
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Übrigens, für mich ist eine der wichtigsten Vorgaben vom Islam:
Lerne! Lerne und Lerne noch einmal. |
Da war Muhammed aber sehr altmodisch, auch zu seienr Zeit, selbt Buddha, ohne sich auf einen Gott zu berufen, erwartete klar, seine Lehren streng zu prüfen, bevor sich einer ihrer annimmt, und Jesus war auch estwas kritischer... Das zum Thema, der Koran (ja, sorry, was Muhammed vielleicht wirklich sagte) sei göttliche Weisheit... wobei ich ihm seine hohen Ideale für seine Zeit und Umgebung absolut nicht abspreche!
Gruß
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Shalom Shabat Leer
Sorry, ich antworte erst jetzt.
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| Ja und nein. Wenn Du ehrlich gemeinte gute Taten verschenkst, dann wirst Du auch selber was davon haben. Es kommt auf die Tat und den Bewusstseinszustand dabei an, denn beides bildet das Karma. Was gutes tun und was böses/schlechtes im Hinterkopf haben funktioniert natürlich nicht. Aber etwas gutes aus vollem Herzen zu tun, auch in dem Bewusstsein, dass es wieder kommen wird, dass geht. Eben weil da niemand im Hintergrund ist und Kontrollstriche macht. |
Ja aber wenn ich etwas Gutes mit der Erwartung auf Lohn tue ist es doch keine gute Tat mehr. Das ist ja dann wie ein Arbeitsvertrag, man arbeitet und erntet seinen Lohn aber die Arbeit war ja dann nicht im Rahmen des Ehrenamtes. Das funktioniert doch niemals so, selbst weltliche Ansichten würden solch eine Tat dann nicht als wirklich gute Tat anerkennen.
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| Funktioniert leider so nicht, denn Du vergisst das was: Nichts passiert ohne Ursache, auch kein Lottogewinn - die Ursache dafür kann "gutes" oder "schlechtes" Karma sein. So etwas wie Zufall, losgelöst von Ursachen, den gibt es nicht - man wird nicht einfach so Millionär. Der faule Mensch kann auch mit Karma Millionär werden, warum denn nicht? Wenn er in seinem vorherigen Leben, viel gutes z.B. getan hat, er kann ja auch trotz seiner Faulheit ein lieber netter Mensch sein. |
Trotzdem ist es so, dass die Wirkung keiner Ursache in der Natur absolut ist und die ist es im Karma eben schon. Die Wirkung einer Ursache ist im Karma absolut, in der Natur hingegen nicht. Da können verschiedene Komponenten zu verschiedenen Auswirkungen führen.
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| Du könnest auch anstatt "gut" und "schlecht" "blau" und "rot" schreiben, dass ist völlig egal - Ursache und Wirkung. Werfe ich den Ball fest voller Wut (schlecht) kommt er fest wieder und kann mich verletzten. Werfe ich sanft, kommt der Ball sanft wieder und ich habe Spaß am Spiel vielleicht. Die Wertung von gut und schlecht findet erst bei mir statt nicht vorher, abgesehen davon ist alles perfekt. Außerdem drehst Du dem Autor die Worte im Mund herum. |
Mag sein, dass man gut und schlecht mit anderen Worten ersetzen kann. Das bedeutet nicht, dass diese Worte keinen Sinn haben nur weil man sie relativieren kann oder alles auf Ursache und Wirkung basiert. Strafe und Lohn basiert ebenfalls auf Ursache und Wirkung.
Beim Karma ist es doch Fakt, dass wenn ich eben etwas "rotes" mache ich dann auch etwas "rotes" zurückbekomme, was ich ganz bestimmt als "rot" empfinde. Das ist schon sehr wertend, denn selbst Strafen eines weltlichen Gerichts können für einen Sträfling noch "blau" wirken.
Ein Dieb in Saudi Arabien hat zwar sicher nichts zu lachen, da bekommt er die Hand ab, aber in Deutschland ist es relativ "blau". Das Karma ist eben genauer betrachtet da eigentlich ja noch wertender als ein weltliches Gericht, da es exakt die Strafe gibt, die einem auch wirklich "rot" erscheint.
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| Ich kann damit auf die Schnauze fallen, dass es nur den Anschein hat, als wäre es das beste für meinen Gegenüber, Du damit, dass Dir Dein Gegenüber den Duden um den Kopf haut, weil er ihn nicht will. |
Wie jung wirst du denn Leer ? Gerne schicke ich dir nen Duden. Was ist dabei auf die Schnauze zu fallen ? Man darf sich doch wohl ruhig irren. Es geht beim Zwischenmenschlichen um die gute Absicht und nicht die Form.
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Dann geh mal einkaufen. Unsere Kultur ist auf Selbstverwirklichung ausgerichtet. Ich erinnere mich da gerade an die Audi-Werbung: "Jetzt ist Zeit für meine Ansprüche" Der Begriff Ellenbogengesellschaft kommt auch nicht von ungefähr.
Sich selber zu demütigen, als Diener betrachten, kann auch das Ego füttern. |
Das Christentum wird hierzulande ja auch nicht wirklich ernstgenommen. Entweder wird die Lehre Christi heuchlerisch oder unreflektiert und nachahmend gelebt. Würden sich die Menschen vielmehr Gedanken um die Lehre Christi machen würden sie solche Verhaltensweisen unterlassen und aufhören ihren Konsumdrang zum Gott zu nehmen.
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| Na, ob Du da nicht ein bisschen übers Ziel hinaus schießt? Wir können ja mal ne Umfrage hier im Forum schalten, wer nach dem Tod wieder gerne bei seinen Lieben sein möchte. |
Nein tue ich nicht. Die semitischen Religionen lehren Gott nahe zu kommen wer dieses "Licht" erblickt wird nichts anderes mehr verlangen wollen, so wie der Buddhist nach nichts anderem als das Nirvana verlangt. Was kann einen Gläubigen mehr zum Verlangen bringen als sein Gott ?
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| Du kannst in jeder Religion ne Rechtfertigung für Gewalt finden. Im AT wird sie meiner Meinung nach auch verherrlicht. |
Gewalt an sich ist ja auch nichts Böses, sondern vielmehr ihre ungerechtfertigte Anwendung. Wenn ich einem Menschen durch Gewalt das Leben rette habe ich etwas gutes getan. Im AT wird die Gewalt als Mittel der Gerechtigkeit Gottes verwendet, da die Umstände es anscheinend so wollten. Deswegen wird die Gewalt doch nicht verherrlicht. Das Gebot "Du sollst nicht töten" stammt aus dem AT.
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| Eine wahre Religion weniger, der kriegerische Islam enthält keine Wahrheit (?) |
Der kriegerische Islam ist eine pervertierte Version des Islam und somit nicht mehr der ursprüngliche Weg Mohammeds. Er selber hat den Krieg für nichts anderes als zum Schutz der Gemeinde verwendet. Terroristen hingegen berufen sich nicht auf Schutz vor Angriffen sondern darauf, dass der Unglaube getilgt werden muss und koste es das Leben der Ungläubigen. Das eine ist die Auffassung Mohammeds die andere ihre eigene.
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| Deswegen wird Nirvana auch nicht positiv definiert, denn jede postive Darstellung ist begrenzt und schafft Anhaftungen. Ich bin mit sicher, dass viele (wenn nicht alle) glauben, dass sie irgendwas erwartet nach dem Tod, dass da irgendetwas ist. |
Also das Nirvana ist ja auch kein plumpes "Nichts" also erwartet auch der Buddhist irgend etwas, wenn auch nichts Positives, aber durchaus irgend eine Erfahrung. So ganz entfernt von anderen Religionen kannst du es nicht darstellen.
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| Hui, gewagte Aussage, dann wären in Ländern in denen die Scharia wohl praktiziert wird, keine oder wenige wirklich gläubige Moslems anzutreffen, dass wären schon ein paar, denen Du da ans Leder willst. |
Hast du in die Herzen aller Moslems in diesen Ländern geguckt ? Woher wissen wir schon, was das Volk dort in seinem Herzen vertritt auch wenn die Staatsform nicht wirklich islamisch ist.
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| Im Buddhismus bedeutet Verwehen nicht Vereinigen. Ich kann mir immer noch nichts unter "Leben" vorstellen. |
Keine Sorge Bahá'i stellen sich darunter auch nichts konkretes vor. "Leben" ist genauso eine Metapher wie bei euch der Begriff "Erleuchtung". Nirvana würdest du ja auch nicht mit "Licht" vergleichen oder ? Und doch wird ein Erleuchteter, sprich jemand der sich im Zustand des Nirvana befindet, so betitelt.
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| Wohl aber nicht über Begriffe wie "Wahrheit", "Sonne", "Strahlen", "erscheinen" und handeln (wenn auch indirekt) kann er auch, mit nem Plan sogar. Und Du wunderst Dich, dass ich Gott und Nirvana nicht gleich setzte? |
Alleine die Präsenz und Existenz von etwas ist eine Handlung. Handlung ist ein relativer Begriff, auch eine Tasse auf dem Tisch handelt. Sie handelt nur im Gegensatz zum Menschen einfach überhaupt nicht und ist passiv. Das Nirvana gibt es nunmal und alleine diese Tatsache, dass die Existenz des Nirvanas Menschen dazu antreibt irgendwelche Taten auf der Welt zu vollbringen ist schon eine Handlung. Um nicht handeln zu können muss man aufhören zu existieren.
Gruß,
Rahiym
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Sakina für alle.
@Leer
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| Ursache und Wirkung. Werfe ich den Ball fest voller Wut (schlecht) kommt er fest wieder und kann mich verletzten. Werfe ich sanft, kommt der Ball sanft wieder und ich habe Spaß am Spiel vielleicht. |
Wenn ich anstatt eines normalen Balles wie du ihn beschreibst einen Sofftball verwende sind die Wirkungen ganz anderst.
Das Vergnügen am Spiel bleibt auch bei extrem agresiven Aktionen erhalten.Ohne Angst vor Verletzungen.und Schmerzen.
Ich benutze ihn um Schnelligkeit und Bewegungsabläufe (Reaktionen) zu trainieren.
Sehr zu Empfehlen.
Auch in Jugendgruppen ein neues Spielerlebniss.
mfffgggg gnostik
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Dir auch nen guten Appetit Rahiym
Sorry, das ich so schnell und so viel antworte, ich habe gerade Zeit.
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| Ja aber wenn ich etwas Gutes mit der Erwartung auf Lohn tue ist es doch keine gute Tat mehr. Das ist ja dann wie ein Arbeitsvertrag, man arbeitet und erntet seinen Lohn aber die Arbeit war ja dann nicht im Rahmen des Ehrenamtes. Das funktioniert doch niemals so, selbst weltliche Ansichten würden solch eine Tat dann nicht als wirklich gute Tat anerkennen |
Das habe ich versucht klar zu machen, man sollte nicht primär anderen helfen damit es einem besser geht, aber wenn das Wissen daran, dass es einem selber auch nützt macht nicht gleich alles zunichte. Im Mahayana/Vajrayana macht man nicht einmal die Meditation für sich alleine. Man will Erleuchtung zum Besten aller erreichen und selbst wenn man sie noch nicht erreicht hat, will man mit den verwirklichten Qualitäten den Wesen nützen. Und so beißt sich die Katze in den Schwanz: Ein Verbesserung meiner Lebensposition in diesem Kontext ermöglicht mir anderen Wesen besser zu nützen und ist nicht egoistisch.
Wenn ich mir was Wünsche, dann wünsche ich mir so etwas wie "Mögen alle Wesen glücklich sein". Bei "alle Wesen" bin ich auch drin, deswegen wird es nicht schlechter. Damit man nicht in egoistische Wünsche und Taten verfällt, na was macht man da? - Man löst das Ego immer weiter Schicht für Schicht auf und verwirklicht mithilfe der Meditation die innewohnenden Qualitäten es Geistes, wie z.B bedingungslose Liebe gegenüber alles Wesen. Wenn man auf dem Gebiet Fortschritte macht, dann kommt jeder Wunsch von Herzen.
Im Prinzip denke ich gar nicht mehr sooft ans Karma. Ich bin hier als Mensch, die beste Position für Erleuchtung und/oder um anderen zu helfen. Meine sozialen Verhältnisse sind ideal um Buddhismus zu praktizieren, insofern ist mein Karma ganz gut, meine Chance ist da. Rückwirkend betrachtet wirkt mein ganzes Leben auf mich so, als hätte ich keine andere Wahl gehabt als mich frei dafür zu entscheiden Buddhist zu werden.
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| Trotzdem ist es so, dass die Wirkung keiner Ursache in der Natur absolut ist und die ist es im Karma eben schon. Die Wirkung einer Ursache ist im Karma absolut, in der Natur hingegen nicht. Da können verschiedene Komponenten zu verschiedenen Auswirkungen führen. |
Eigentlich haben wir Karma vereinfacht nur behandelt. Nicht jede Tat führt zu Karma, Karma kann sich unmittelbar oder erst im nächsten Leben auswirken oder noch später. Dann wäre das noch das Karma der anderen Personen und nicht alles was Dir passiert, passiert Dir aufgrund Deines Karmas. Das kommt auf Dich an. Manche Menschen haben ne Menge Karma, da kommt ihnen das Leben wie ein Schicksal vor.
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| Mag sein, dass man gut und schlecht mit anderen Worten ersetzen kann. Das bedeutet nicht, dass diese Worte keinen Sinn haben nur weil man sie relativieren kann oder alles auf Ursache und Wirkung basiert. Strafe und Lohn basiert ebenfalls auf Ursache und Wirkung. |
Für Dich als Menschen machen sie Sinn, dann hört es aber auf. Dualität.
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Beim Karma ist es doch Fakt, dass wenn ich eben etwas "rotes" mache ich dann auch etwas "rotes" zurückbekomme, was ich ganz bestimmt als "rot" empfinde. Das ist schon sehr wertend, denn selbst Strafen eines weltlichen Gerichts können für einen Sträfling noch "blau" wirken.
Ein Dieb in Saudi Arabien hat zwar sicher nichts zu lachen, da bekommt er die Hand ab, aber in Deutschland ist es relativ "blau". Das Karma ist eben genauer betrachtet da eigentlich ja noch wertender als ein weltliches Gericht, da es exakt die Strafe gibt, die einem auch wirklich "rot" erscheint.
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Du kriegst ja nicht unbedingt die gleiche Tat zurück, sondern es kommt wie schon gesagt, eher auf die Absicht an. Wenn Du jemanden eine verpasst, musst Du nicht darauf bauen, dass Dir jemand auch mal eine verpasst. Stolz kann dazu führen, dass man als Gott wiedergeboren wird, Faulheit dazu dass man gefeuert wird. Und da sieht man das "blau" und "rot" tatsächlich nur menschliche Konstrukte sind um die sich niemand anders kümmert, denn sagen wir mal Stolz ist schlecht, kann man denn unabhängig vom Menschen sagen, dass eine Wiedergeburt als Gott schlecht ist? Für Buddhisten schon, aber würde das jeder unterschreiben? Das Karma guckt nicht darauf ob Du die Wiedergeburt als Gott gut oder schlecht findest. Und selbst wenn einem was schlecht passiert, kann man immer noch was gutes daraus machen. Wenn Dir jemand auf die Nerven geht, dann kannst Du Deine Geduld an ihm üben. Dem Karma ist schnuppe, wie Du damit nun umgehst.
Wenn der Dieb in Saudi-Arabien eine Hand verliert, kann das an seinem gesamten Karma liegen, nicht nur an dem vom Diebstahl, es können karmaunabhänige Faktoren eine Rolle spielen oder andere Leute tun ihm einfach unrecht.
Es gibt da ein ganz interessantes Buch, von Jörg Starkmuth "Die Entstehung der Realität", der mit einer Art wissenschaftliche Interpretation solcher Phänomene wie Karma auf den Grund geht, natürlich darf die Quantenphysik nicht fehlen. Wie auch immer, seine Version des Karmas sieht folgender Weise aus: Es gibt einen Geist der eigentlich über Zeit und Raum erhaben ist, er weiß es nur nicht bzw. dem Ego wird es nicht bewusst. Dieser Geist sieht alle mögliche Zukünfte und wir nehmen mal an das unser Gegenwärtiges Ich ziemlich geizig ist, geplagt von Verlustängsten. Die Vorstellung das das Ego nun seinen Besitz verlieren könnte, die ständigen Gedanken daran, wie schrecklich es nur wäre nichts mehr zu haben führt, dazu das die (auch wenn nur unterbewusst) vorgestellte Zukunft auch eintrifft. Der Geist wirft einen Fokus auf diese befürchtete Zukunft und geht dann den Weg dahin durch die Zeit. Wie positives Denken, nur läuft es hier schief. Eine Interpretation, mit der ich durchaus was anfangen kann.
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Wie jung wirst du denn Leer ? Gerne schicke ich dir nen Duden. Was ist dabei auf die Schnauze zu fallen ? Man darf sich doch wohl ruhig irren. Es geht beim Zwischenmenschlichen um die gute Absicht und nicht die Form.
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Rate mal Ist nichts dabei auf die Schnauze zu fallen, alle Menschen machen Fehler, das liegt wohl am Universum Buddha und seine Nachfolger waren auch nicht frei davon. Dir geht es um die Absicht mir darum das persönlich Beste für mein Gegenüber zu finden. Zwei verschiedene Wege mit Vor- und Nachteilen.
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| Das Christentum wird hierzulande ja auch nicht wirklich ernstgenommen. Entweder wird die Lehre Christi heuchlerisch oder unreflektiert und nachahmend gelebt. Würden sich die Menschen vielmehr Gedanken um die Lehre Christi machen würden sie solche Verhaltensweisen unterlassen und aufhören ihren Konsumdrang zum Gott zu nehmen |
Also dafür, dass Du mir vorgeworfen hast, ich würde irgendwem irgendwas absprechen, haust Du ganz schön auf die K*cke
In gewisser Weise gebe ich Dir aber recht, ich habe da selber meine Erfahrungen gemacht, mit praktizierende Christen. Weil meine Eltern damals nicht in die Kirche gegangen sind, hat ist man mit mir bei der Kommunion nicht gerade nett umgangen, also bei den Vorbereitungen - in der Kirche waren alle wieder nett Nichtdestotrotz war ich auf dem ökumenischen Kirchentag in Berlin - 2003 meine ich. Da stehe ich vor vor einer Kirche, in der eine Thomasgottesdienst gehalten werden soll, die Türen gehen auf und als ob es um Leben und Tod geht stürmen die Menschen rein, ohne Rücksicht auf Verluste schubsen anderene Menschen die Treppe runter - in der Kirche waren alle wieder nett.
Ich persönliche glaube mittlerweile, dass die "Lehre Jesus" mit Konstantin verloren gegangen ist, was nicht heißen soll das die heutige Kirche unnütz und falsch ist, sie macht viele Menschen glücklich. Für mich ist das ganze nichts mehr.
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| Nein tue ich nicht. Die semitischen Religionen lehren Gott nahe zu kommen wer dieses "Licht" erblickt wird nichts anderes mehr verlangen wollen, so wie der Buddhist nach nichts anderem als das Nirvana verlangt. Was kann einen Gläubigen mehr zum Verlangen bringen als sein Gott ? |
So steht es vielleicht in einigen Texten, aber wie sieht die Realität aus? Ich habe mal nen kurzen Blick in Wiki geworfen:
Das Christentum glaubt an die Auferstehung von den Toten. Die Seele wandert aus dem irdischen, verweslichen Körper in einen himmlischen, unverweslichen Körper (siehe z.B. Matthäus 22, 1 Korinther 15[1]).
Buddhisten verlangen nicht nach Nirvana, das Dilemma hatten wir schon: Streben führt zu Leid, Verlangen führt zu Wiedergeburt.
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| Gewalt an sich ist ja auch nichts Böses, sondern vielmehr ihre ungerechtfertigte Anwendung. Wenn ich einem Menschen durch Gewalt das Leben rette habe ich etwas gutes getan. Im AT wird die Gewalt als Mittel der Gerechtigkeit Gottes verwendet, da die Umstände es anscheinend so wollten. Deswegen wird die Gewalt doch nicht verherrlicht. Das Gebot "Du sollst nicht töten" stammt aus dem AT. |
Ob Gewalt per se schlecht ist oder nicht, da lassen wir mal dahingestellt, Ich bewundere Gandhi für seinen Weg der Gewaltlosigkeit, mit dem er ein Weltreich besiegt hat.
Gott verwendet Gewalt nicht aus Notwehr oder um Gerechtigkeit zu üben. Er gibt Anweisungen die nicht gerade ein gutes Licht auf ihn werfen, bzw. auf Moses:
Rüstet unter Euch Leute zum Kampf gegen die Midianiter, die die Rache des HERRN an den Midianitern vollstrecken ... Und sie zogen aus zum Kampf gegen die Midianiter, wie der HERR es Mose geboten hatte, und töteten alles, was männlich war ... Und die Israeliten nahmen gefangen die Frauen der Midianiter und ihre Kinder; all ihr Vieh, alle ihre Habe und alle ihre Güter raubten sie und verbrannten mit Feuer alle ihre Städte, wo sie wohnten, und alle ihre Zeltdörfer ...
Und Mose wurde zornig über die Hauptleute des Heeres ... und sprach zu ihnen: "Warum habt ihr alle Frauen leben lassen? ... So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben." (4. Mose 31, 3.7.9-10.14-15.17-1
So sollt ihr alle Bewohner vertreiben vor euch her und alle ihre Götzenbilder und alle ihre gegossenen Bilder zerstören und alle ihre Opferhöhlen vertilgen und sollt das Land einnehmen und darin wohnen; denn euch habe ich das Land gegeben, dass ihr´s in Besitz nehmen sollt ... Wenn ihr aber die Bewohner des Landes nicht vor euch her vertreibt, so werden euch die, die ihr übrig lasst, zu Dornen in euren Augen werden und zu Stacheln in euren Seiten und werden euch bedrängen in dem Lande, in dem ihr wohnt. (4. Mose 33, 52.55)
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| Also das Nirvana ist ja auch kein plumpes "Nichts" also erwartet auch der Buddhist irgend etwas, wenn auch nichts Positives, aber durchaus irgend eine Erfahrung. So ganz entfernt von anderen Religionen kannst du es nicht darstellen. |
Richtig ein Nichts ist es nicht, diese Vorstellung geht auf Schopenhauers Verständnisfehler zurück. Vielleicht würde ich das Nirvana noch als Erfahrung bezeichnen, denn es gibt noch so etwas wie einen Erleber, aber mit dem Eingang ins Paranirvana nach dem Tod würde ich auf keinen Fall als Erfahrung bezeichnen.
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| Alleine die Präsenz und Existenz von etwas ist eine Handlung. Handlung ist ein relativer Begriff, auch eine Tasse auf dem Tisch handelt. Sie handelt nur im Gegensatz zum Menschen einfach überhaupt nicht und ist passiv. Das Nirvana gibt es nunmal und alleine diese Tatsache, dass die Existenz des Nirvanas Menschen dazu antreibt irgendwelche Taten auf der Welt zu vollbringen ist schon eine Handlung. Um nicht handeln zu können muss man aufhören zu existieren. |
Also Deine Definition von "handeln" ist etwas seht weit hergeholt, eigentlich erfindest Du einen neuen Begriff "passives handeln", setzt ihn mit "Existenz" gleich und stellst so den Rückschluss auf, dass "Existenz" gleich dem konventionellen "handeln" ist. Sorry, aber das sind einfach nur Wortspielereien ohne Sinn. Ich könnte auch "passives fliegen" als "stehen" definieren und so sagen, jeder der steht, der fliegt auch. Nicht wirklich überzeugend.
Nirvana existiert auch nicht in dem Sinne, dass es eine zeitliche und/oder räumliche Koordinate hat, was den Menschen antreibt ist eine angenäherte Vorstellung an das Nirvana, nicht das Nirvana selbst, denn es ist ja nicht erfahrbar.
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