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Das ist echt krass wie fuchsig einer dieser "next Uri Geller"s mit einem ganz fiesen Trick uns einen Bären aufbinden will. Der meint ernsthaft wir kaufen es ihm ab, dass er Sonya Krause ohne zu berühren kitzeln kann
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Den Trick klaue ich ihm, der ist echt genial - für Familienfeiern oder so
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| Die Wertung liegt darin, dass ich dem Karma eben nicht entfliehen kann. Sieh mal, ein Gesetz ohne Wertung verfolgt mich wegen moralischer Sachen nicht überall hin. Man kann jedem Naturgesetz irgendwie ausweichen, wirklich jedem. Der Schwerkraft kann man ausweichen, vielleicht kann man eines Tages sogar schneller als das Licht fliegen oder man kann seinem Urteil vor Gericht entfliehen. Dem Karma hingegen kann man nie und nimmer ausweichen. Da steckt eben die Wertung, da steckt die allumfassende Kontrolle. Wenn ein Gesetz keine Wertung hat muss es einen Weg geben dem zu entfliehen, der Kehrschluss gilt natürlich nicht immer. |
Wie kann man den der Schwerkraft ausweichen? Im Flugzeug? Das würde nie ohne Schwerkraft fliegen. Im Weltall? Theoretisch dehnen sich die Feldlinien der Gravtationsfelder von Objekten bis ins zum Rande des Universum aus. Es gibt (für uns)kein Ort im Universum der frei von jeglicher Gravitation ist.
Dem Tod kann man auch nicht entfliehen, ist deswegen eine moralische Wertung darin? Ist eine darin, dass man stirbt, dass man älter wird oder krank? Das passiert einem übrigens auch ohne Karma, Buddha hat möglicherweise einen Bandscheibenvorfall.
Alles ist vergänglich (lassen wir mal einen möglichen Gott außen vor) und niemand kann was gegen die Vergänglichkeit dieser Welt tun, ist sie deswegen per se schlecht? Niemand entkommt der Zeit, sie setzt die Welt förmlich in Brand und alles vergeht unter ihrem Einfluss - ist Zeit böse? Zeit heilt alle Wunden, sagt man - ist Zeit gut?
Wenn Du sagst, etwas hat eine moralische Wertung, weil es einen verfolgt, dann muss die Moral ja diesem Gesetzt inhärent sein und auch ohne Menschen existieren - das würde kein Buddhist unterschreiben und ich denke Du auch nicht.
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Absprechen tue ich nichts, sondern indem ich das wünschenswerte Endziel meines eigenen Glaubens nicht nur in den Methoden meiner eigenen Religion sondern auch in den Methoden anderen Religionen sehe zeige ich Tolleranz.
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Da sehe ich keine Toleranz drin, sondern Arroganz, wenn ich sage andere erreichen das gleiche Ziel wie ich, auch wenn sie das anders sehen.
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Ich sage nicht Buddhisten wollen bei Gott sein, sondern ich sage "ich glaube, dass auch Buddhisten bei Gott sein werden". Das ist großer Unterschied. Wenn ich mir für dich wünsche, was ich für mich selber wünsche, auch wenn du es nicht für dich wünscht, ist es Nächstenliebe. Sprich unabhängig davon, was der Buddhist für sich selber wünscht wünsche ich mir für ihn das, was ich gemäß meines eigenen Glaubens als das Wünschenswerteste betrachte.
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Wenn ich ein cholerisch, fundamentalistisch angehaucht wäre, würde ich es als glatte Unverschämtheit empfinden, mir zu unterstellen ich würde irgendwann bei Gott sein. Jeder Mensch muss so glücklich werden wie er will.
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Selbstmordattentäter haben keine eigene Religion sondern berufen sich auf eine eigene Auslegung des Islam. Das ist nicht das selbe. Wenn man aus einer Religion eine Ideologie des Hasses und der Zerstörung macht kann es nicht zum Seelenheil führen.
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Sie habe ihre Interpretation des Islams, eine die Gewalt verherrlicht und auf diesem Wege ins Paradies eingeht.
Ich sage, dass unsere Ziele unterschiedlich sind und Deine (schriftlich fixierten) Methoden nicht zu meinem Ziel führen und meine Methoden nicht zu Deinem Ziel führen. Du sagst, dass die Methoden der Islamisten weder zu ihrem noch zu Deinem Ziel führen. Es klingt jetzt fieser als es gemeint ist, deswegen nimms nicht allzu genau bitte. Du sagst, wer sich auf Hass und Zerstörung konzentriert, der wird kein Seelenheil erfahren, ich sage wer sich nicht von allen Leidenschaft und Anhaftungen frei macht, der wird nicht ins Nirvana eingehen. Merkste was? Jeder spricht in gewisser Weise ab einem gewissen Grand einer anderen Methode ab eine gewisse Heilvorstellung so erreichen. Redest Du nicht auch ab einem gewissen Punkt von Irrlehre?
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Im Koran steht überall, dass man nicht das irdische Leben sondern das Jenseits begehren soll und nicht die irdische Gabe sondern die geistige Gnade erwünschen soll. Es gibt viele Verse darüber. Und von den Evangelien brauchen wir glaube ich nicht reden Jesus ruft fast in allen Evangelien auf Hab und Gut aufzugeben und seinem Weg zu folgen, der die Erlösung ist.
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Es gibt einen schönen Ausspruch von Jesus: Es ist leichter für eine Kamel durch ein Nadelöhr zu gehen als für einen reichen Mann zum Himmel aufzufahren. (sinngemäß)
Wie gesagt, meint Buddhismus mit Anhaftungen nicht nur Hab und Gut:
Viele kommen abermals zur Welt; jene, die sich in üblen Gewohnheiten verfangen haben, gelangen in einen sehr leidvollen Seinszustand; jene die Gutes getan haben, gelangen in einen freudvollen Seinszustand. Doch die im Herzen Reinen treten in das Nirvana ein. (Dhp 126)
Auch wenn Du eine herzensguter Mensch bist oder warst, so kannst Du wiedergeboren werden.
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Dass du in anderen Religionen nicht die Methode zur Loslösung und Befreiung siehst ist deine eigene subjektive Wahrnehmung und muss nicht mit der Realität übereinstimmen.
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Nicht unbedingt. Den Wunsch bei Allah zu sein und ins Paradies einzugehen, sehe ich als Anhaftung an das Sein. Bei seinem geliebten göttlichen Vater zu sein ist ein Begehren. Oder siehst Du das anders?
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Warum gibt es dann für dich angeblich nur die Meditation als Methode zur Erleuchtung ?
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Das habe ich nie gesagt. Man kann in einem Augenblick beim Betrachten z.B. einer welkenden Blume alles durchschauen und Erleuchtung finden, unabhängig der Religion, der man angehört.
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Du sagst aber, dass betende Menschen keine Meditation ausführen und somit nicht erleuchten können. Du sprichst die meditative Natur der semitischen Riten ab.
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Habe ich auch nicht gemacht. Ich wollte nur sagen, dass es ein Unterschied ist, im Gehirn, ob ich bete oder meditiere. Es gibt sicher Zwischenformen.
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Ein konsequent Gläubiger einer anderen Religion würde aber nicht gemäß deinem Verständnis meditieren und somit auch nicht erleuchten.
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Siehe oben.
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Niergendwo, ist das jetzt ein Hindernis daran erleuchtet zu werden ? Erleuchtete Sufis haben auch nie an Reinkarnation geglaubt und sind trotzdem erleuchtet.
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Wenn ich nicht erkenn, das Existenz leidhaft ist und mich auf eine Leben nach dem Tode freue, dann lebe und existiere ich weiter.
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Wenn du verlangst das Nirvana zu erreichen haftest du also auch ?
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Röschtösch Ein fieses Paradoxon ich weiß. Streben ist Leiden, denn wer strebt macht sich einen Mangel bewusst.
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Was heisst eigentlich "erscheinen" ? Auch wieder ein menschliches Wort. Im Koran steht "Gott ist näher als die eigene Halsschlagader".
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War Gott eine Feuersäule, hat Gott Blitze geschleudert, hat Gott Sodom vernichtet?
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Leer, Leer, was tust Du denn?
Du teilst, Du trennst, Du bewertest - das paßt nicht zum Buddhismus!
Es gibt nur Deinen Weg, alle anderen Wege führen nicht zu Deinem Ziel.
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Absprechen tue ich nichts, sondern indem ich das wünschenswerte Endziel meines eigenen Glaubens nicht nur in den Methoden meiner eigenen Religion sondern auch in den Methoden anderen Religionen sehe zeige ich Tolleranz.
Da sehe ich keine Toleranz drin, sondern Arroganz, wenn ich sage andere erreichen das gleiche Ziel wie ich, auch wenn sie das anders sehen.
Zitat:
Ich sage nicht Buddhisten wollen bei Gott sein, sondern ich sage "ich glaube, dass auch Buddhisten bei Gott sein werden". Das ist großer Unterschied. Wenn ich mir für dich wünsche, was ich für mich selber wünsche, auch wenn du es nicht für dich wünscht, ist es Nächstenliebe. Sprich unabhängig davon, was der Buddhist für sich selber wünscht wünsche ich mir für ihn das, was ich gemäß meines eigenen Glaubens als das Wünschenswerteste betrachte.
Wenn ich ein cholerisch, fundamentalistisch angehaucht wäre, würde ich es als glatte Unverschämtheit empfinden, mir zu unterstellen ich würde irgendwann bei Gott sein. Jeder Mensch muss so glücklich werden wie er will. |
Was kann denn bitte toleranter sein, als dass ich das, was ich als das Höchste ansehe, auch anderen zubillige? Wenn Du das gar nicht willst, dieses Höchste, dann ist es Deine Entscheidung, und Du wirst Dich fragen lassen müssen, wie tolerant Du denn wirklich bist.
Dass Du, der sich von den Anhaftungen befreien will, sich derart an Worte klammert, ist mir nicht nachvollziehbar.
Du schreibst an anderer Stelle, es gäbe gar nicht so viele Menschencharaktere. Wenn dem so wäre (was ich nicht weiß), dann wäre es deshalb so, weil wir Menschen alle letzten Endes Eins sind.
Und wenn nun einer, der diese Einheit (oder das Nirvana) anstrebt, auf dem Weg dahin alles hinterfragt, was nicht seine Meinung ist, dann frage ich mich ....
Ich denke, vermutlich bis Du mitten in der Auseinandersetzung mit Deinem buddhistischen Weg und probierst aus und experimentierst .... und das ist ja auch o.k.
Hüte Dich vor der Anhaftung durch Wörter.
Inanna
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Du teilst, Du trennst, Du bewertest - das paßt nicht zum Buddhismus!
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Wo steht das? Würde ich nicht werten und abwägen, dann wäre ich nicht da wo ich bin. Buddha selbst rät seine Lehre zu bewerten um herauszufinden ob sie zu einem selber passt. Er sprach selber auch von "Narrenlehren" und "Törichten". Es gibt im Selbstverständnis des Buddhismus Handlungen und Lehren die nicht ins Nirvana führen und es wird auch Handlungen und Lehren für Dich geben, die nicht dazu führen, dass man sein höchstes Ziel erreicht.
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Es gibt nur Deinen Weg, alle anderen Wege führen nicht zu Deinem Ziel.
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Das habe ich nie irgendwo geschrieben, dass ist auch nicht meine Meinung und ich habe oft genug das Gegenteil dessen behauptet.
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Das kann denn bitte toleranter sein, als dass ich das, was ich als das Höchste ansehe, auch anderen zubillige? Wenn Du das gar nicht willst, dieses Höchste, dann ist es Deine Entscheidung, und Du wirst Dich fragen lassen müssen, wie tolerant Du denn wirklich bist.
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Toleranz ist für mich, dass man seine Ideen und Vorstellungen nicht nicht auf die anderer überträgt, gerade wenn die Ideen schon Teil der Vorstellungen des anderen sind, aber nicht dessen höchstes Ziel darstellen.
Es gibt schon ein "Bei Gott sein" im Buddhismus und es gibt das Nirvana. Das erste ist ein schönes Ziel, aber kein letztendliches wie das zweite. Was ist also tolerant daran Buddhisten zu sagen, dass Dein höchstes Ziel, was "nur" das schöne Ziel der Buddhisten ist eigentlich auch das letztendliche Ziel des Buddhisten ist?
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Dass Du, der sich von den Anhaftungen befreien will, sich derart an Worte klammert, ist mir nicht nachvollziehbar.
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Es gibt eine buddhistische Lehre, die Buddha vor 2500 Jahren dargelegt hat, klar und eindeutig. Sie führt dem Selbstverständnis der Buddhisten nach ins Nirvana. Warum sollte ich nicht etwas sagen, wenn jemand Elemente in den Buddhismus importiert, die seinen fundamentalen Lehren widersprechen? Buddha verwehrte sich schon zu Lebzeiten gegen Fehlinterpretationen seiner Lehre und das aus gutem Grund wie ich finde.
Ich klammer mich nicht an Worte, ich benutze sie nur, denn es gibt kein stringentes Glaubenssystem im Buddhismus.
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Du schreibst an anderer Stelle, es gäbe gar nicht so viele Menschencharaktere. Wenn dem so wäre (was ich nicht weiß), dann wäre es deshalb so, weil wir Menschen alle letzten Endes Eins sind.
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Nein, wieso? Wir wären uns insgesamt betrachtet einfach nur nicht so unähnlich.
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Und wenn nun einer, der diese Einheit (oder das Nirvana) anstrebt, auf dem Weg dahin alles hinterfragt, was nicht seine Meinung ist, dann frage ich mich ....
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Natürlich hinterfrage ich alles. Etwas ohne Prüfung anzunehmen halte ich für nicht richtig. Buddha sagte seinen eigenen Schülern, sie sollen nicht einfach alles glauben was er sagt oder ihm zu liebe annehmen. Man kann den ganzen Weg bis zu Erleuchtung zweifeln, man sollte nur wissen wodran.
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Ich denke, vermutlich bis Du mitten in der Auseinandersetzung mit Deinem buddhistischen Weg und probierst aus und experimentierst .... und das ist ja auch o.k.
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Nein, ich bin eigentlich ziemlich sicher und experimentiere nicht.
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Hey Leer,
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| Den Trick klaue ich ihm, der ist echt genial - für Familienfeiern oder so |
Stefan Raab verarscht ihn aber auch richtig göttlich
http://www.youtube.com/watch?v=cFCPoD0db5M
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| Wenn Du sagst, etwas hat eine moralische Wertung, weil es einen verfolgt, dann muss die Moral ja diesem Gesetzt inhärent sein und auch ohne Menschen existieren - das würde kein Buddhist unterschreiben und ich denke Du auch nicht. |
Es ging mir darum zu veranschlaulichen, dass man die Naturgesetze stets zu seinem eigenen Vorteil nutzen kann und das geht mit dem Karma nicht. Man kann alle möglichen Triebe, Naturphänomene oder weltliche Systeme stets dazu nutzen um selber ein angenehmeres Leben zu haben. Deswegen haben Naturgesetze eben keine Wertung und keine Moral. Das Karma hingegen geht in den Geist ein und wandelt dein irdisches Leben nach dem Tod in einen entsprechenden Zustand um. Das ist eben wie ein Gericht mit absolutem Urteil und ohne Entrinnen, keine Möglichkeit es zu seinem Vorteil zu nutzen.
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| Da sehe ich keine Toleranz drin, sondern Arroganz, wenn ich sage andere erreichen das gleiche Ziel wie ich, auch wenn sie das anders sehen. |
Nächstenliebe ist nicht jemandem zu geben, was er verlangt, denn das könnte oftmals weniger sein als man zu bieten hat. Nächstenliebe ist ihm das beste zu geben, was man persönlich meint für das beste zu halten. Es geht rein um Intension und nicht um die Form.
Wie kindisch ist denn das, wenn ich beleidigt bin, dass jemand für mich etwas anderes wünscht als ich es wollte ? Ist nicht genau das Anhaftung ? Wie kann man solch eine Haltung als Arroganz abstempeln ?
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| Wenn ich ein cholerisch, fundamentalistisch angehaucht wäre, würde ich es als glatte Unverschämtheit empfinden, mir zu unterstellen ich würde irgendwann bei Gott sein. Jeder Mensch muss so glücklich werden wie er will. |
Sorry aber davon habe ich ja noch nie gehört, dass sich selbst ein Fundamentalist darüber aufregen würde, dass man einem die wünschenswerteste Form des jenseitigen "Lebens" der eigenen Religion wünscht Auch Osama Bin Laden würde sich glaube ich nicht aufregen, wenn du ihm sagen würdest er würde ins Nirvana eingehen und nicht in ein 70 Jungfrauen Paradies.
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| Jeder spricht in gewisser Weise ab einem gewissen Grand einer anderen Methode ab eine gewisse Heilvorstellung so erreichen. Redest Du nicht auch ab einem gewissen Punkt von Irrlehre? |
Alle Religionen haben, egal an was sie glauben, ein gemeinsames Hauptziel auf der Erde: Friedliches Verhalten ! Ich denke, dass du das durchaus unterschreibst. Ich habe die terroristische Auslegung des Islams nicht wegen ihrer Jenseitsvorstellungen verurteilt sondern wegen Missachtung des gemeinsamen Hauptziels aller Religionen. Das ist ein gewaltiger Unterschied.
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| Auch wenn Du eine herzensguter Mensch bist oder warst, so kannst Du wiedergeboren werden. |
Durch reine Taten kommt man laut semitischer Religionen auch nicht automatisch Gott nahe, denn reine und löbliche Taten können alles andere als geistige Gründe haben. Zum Beispiel kann Moral durch Erziehung und Prägung des Umfeldes erlernt worden sein und nicht selbstreflektiert. Auch können gute Taten aufgrund eines Selbstmitleides vollbracht werden.
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| Nicht unbedingt. Den Wunsch bei Allah zu sein und ins Paradies einzugehen, sehe ich als Anhaftung an das Sein. Bei seinem geliebten göttlichen Vater zu sein ist ein Begehren. Oder siehst Du das anders? |
Viele Gläubige der semitischen Religionen wissen, dass es da "oben" keinen "Vater" gibt. Denn im semitischen Raum ist eben die Liebe zum Vater besonders groß und viele Söhne möchten sich von den Ansichten und Maßstäben des leiblichen Vaters gar nicht lösen, auch wenn sie falsch sein können. Eben dadurch, dass man Gott als einen "Vater" deklariert bringt es die Gläubigen dazu nicht blind den Vorstellungen der Familie oder des Umfeldes zu folgen, sondern der Wahrheit. Sprich man soll nicht blind dem Vater des Leibes folgen sondern dem Vater aller Wahrheit.
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| Das habe ich nie gesagt. Man kann in einem Augenblick beim Betrachten z.B. einer welkenden Blume alles durchschauen und Erleuchtung finden, unabhängig der Religion, der man angehört. |
Ja und das kann ja auch ein Moslem oder ein Christ sein, der vielleicht an paradiesische Orangen und Mangos im Jenseits glaub. Aber das siehst du ja eben als Anhaftung, wie können dann deiner Meinung nach solche eben die Erleuchtung in der welkenden Blume finden ? Indem sie in diesem Augenblick ihren eigenen Glauben aufgeben und diesen verleugnen ?
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| Habe ich auch nicht gemacht. Ich wollte nur sagen, dass es ein Unterschied ist, im Gehirn, ob ich bete oder meditiere. Es gibt sicher Zwischenformen. |
Ja aber die semitischen Religionen siehst du trotzdem insgesamt als Anhaftung und somit nicht zur Erlösung führend. Das was die semitischen Religionen unter Paradies verstehen ist durchaus eine Erlösung und diese sprichst du ihnen ab, indem du ihnen einen nicht wünschenswerten Zustand im Jenseits zusprichst.
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| Wenn ich nicht erkenn, das Existenz leidhaft ist und mich auf eine Leben nach dem Tode freue, dann lebe und existiere ich weiter. |
Auch in den semitischen Religionen ist der Begriff "Leben" kein unbedingt wörtlich gemeintes Leben.
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| War Gott eine Feuersäule, hat Gott Blitze geschleudert, hat Gott Sodom vernichtet? |
Eigentlich war es ja nicht Gott selber sondern die Engel, die im Geiste Gottes gehandelt haben, so wie Buddha ja auch im Geiste des Nirvanas, der Loslösung, der Freiheit von sich selbst gehandelt hat und entsprechend gelehrt hat.
Gruß,
Rahiym
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Wie Rahiym auch sagt: ich kann Dir nur das geben, was ich habe. Wenn ich Dir mein Höchstes gebe, Du aber der Meinung bist, es ist nicht das! Höchste, was soll ich dann tun?
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Es gibt schon ein "Bei Gott sein" im Buddhismus und es gibt das Nirvana. Das erste ist ein schönes Ziel, aber kein letztendliches wie das zweite. Was ist also tolerant daran Buddhisten zu sagen, dass Dein höchstes Ziel, was "nur" das schöne Ziel der Buddhisten ist eigentlich auch das letztendliche Ziel des Buddhisten ist?
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Ich steige jetzt aus aus dieser Diskussion. Sie ist mir zu eng, zu buchstabengläubig, zu kleinkariert.
Zum Glück habe ich Buddhisten in meiner näheren Umgebung - die sind gelassen, abwägend, freundlich, mitfühlend. Schön!
Ich wünsch Dir Gelassenheit und Frieden, Leer!
Inanna
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