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Hallo ihr,
für alle die meine "Story" noch nicht bei den Threads zur Psychologie gelesen hat, folgendes is passiert:
Freundin und ich sind fast 4 Jahre zusammen; haben 3 Jahre zusammen gewohnt (Studium); ich erkranke an einer endogenen Depression die ca. kurz nach Beziehungsbeginn angefangen hat an den Tag zu treten. Ich verändere mich immer mehr, ziehe mich zurück, will nichts mehr unternehmen, bin schlecht drauf... - bis sie schließlich Schluss macht da sie so mit mir nicht mehr zusammen sein kann - ich habe mich so sehr verändert, zum schlechteren.
Darauf bin ich zusammengebrochen (psychisch) da die Depression alles andere in meinem Leben schon "vernichtet" hat, das war das letzte intakte Band. Habe mich in Behandlung begeben und die Krankheit jetzt recht gut im Griff, jedoch beschäftigt uns beide eben unsere Situation.
Auch sie hat "Entzugserscheinungen", vermisst mich, weint auch wenn sie mal alleine ist. Haben uns dann an Weihnachten getroffen, sind zu mir, haben uns nen gemütlichen Abend gemacht, ins Bett gelegt (ohne Sex oder Zungenküsse) und geredet wie in glücklichen Zeiten, auch Zärtlichkeiten wie Umarmung oder Kuss auf die Wange waren "normal". Fühlten uns beide wohl, sind dann beim Reden einfach eingeschlafen. Sie fühlte sich sehr wohl bei mir obwohl wir uns 3 Monate nicht gesehn hatten, wollte auch meine kleine Schwester sehen und mit ihr spielen.
Dann war ich zweimal bei ihr, das haben wir auch beide sehr genossen (auch nach Aussagen Aussenstehender und von ihr selbst), hatten aber "Berührungsängste" (kein Küssen, nur teilweise umarmt, gestreichelt).
Sie hat gesagt sie will mir nicht nochmal so wehtun (als beim 1. mal Schluss machen), deswegen hat sie Angst davor sich zu öffnen, denn es könnte ja später mal wirklich schluss sein - für immer.
Wir sind uns auch einig dass die Krankheit die Ursache dafür war dass es mit uns auseinander ging. Sie sagte auch zu ihrer Schwester dass wenn wir wieder zusammenkommen diese Beziehung nichts mehr erschüttern kann nach alledem. Auch hat sie ihrer Schwester erzählt dass sie sich immer sehr geborgen und wohl bei mir gefühlt hat.
Jetzt ist sie wieder knapp zwei Wochen beim Studieren, dort auch sehr gefordert, ich zuhause (wo ich aufgewachsen bin).
Sie hat selber gesagt dass sie wieder mehr mit mir machen will, sie sich aber nicht "sicher" ist.
Ich denke die Situation ist für sie sehr schwierig da ich mich wirklich unglaublich verändert habe, sie muss auch erst verarbeiten, war überrascht wie sehr ich mich in den 3 Monaten zum Positiven entwickelt habe. Sie macht mir auch Komplimente und der gleichen.
Ich habe also viele "positive" Anzeichen dass sich hieraus wieder Liebe entwickeln kann, bzw. neu entfachen lässt, da ich sie ja nach wie vor liebe.
Was sagt ihr zu dieser ganzen Situation? Was sollen wir tun? Wie uns verhalten? Mein Psychologe meinte dass wir ganz viel reden sollen, darüber wie sich die Krankheit in der Zeit in der wir zusammen warn ausgewirkt hat.
Oder denkt ihr dass hier Hopfen und Malz verloren ist?
Ich bin dankbar für jeden Rat und Tipp.
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Also verloren ist sicherlich noch nichts! Wo Liebe ist, ist auch ein Weg!
Aber ich denke es ist shcon richtig, wenn ihr euch nicht gleich wieder ind die Beziehung reinstürzt! Das könnte schmerzhaft werden. Lieber gemächlich aber offen anfangen. Dann kommt der Rest schon ganz von alleine...
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Ich wünsche euch auf jeden Fall alles Gute!
Wie sich das anhört, hängt ihr doch beide sehr aneinander und die Krankheit von dir war die Mauer, die kurzzeitig zwischen euch war. Ich stimme dem Psychologen völlig zu, ihr solltet reden - darüber, wie ihr euch eure Zukunft vorstellt, und was passiert, falls du wieder eine depressive Phase haben solltest - ob sie damit umgehen könnte? Also versucht, auf der Ebene von Freundschaft und Verständnis euch zu verbinden - und langsam und vorsichtig kann daraus auch wieder Liebe entstehen... Ich wünsche euch, dass ihr euch beide nicht wehtut und es euch gut geht dabei. Alles Liebe!
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Hallo Essenz,
also ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen,das, wenn sich eine Beziehung verändert, auch immmer eine Veränderung mit dir selber statt gefunden hat...
Versuche doch erst einmal heraus zu finden was mit dir und mit dem was du willst los ist...
Nur so kannst du verhindern das du dir selbst oder ihr damit sehr weh tust...
Ich wünsche euch einen weg..der euch zu einander führt und nicht noch weiter von einander weg...
denn der Weg ist das Ziel...
Liebe grüße
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Wie gesagt, es war wohl wirklich die Krankheit, das sagen eigentlich alle, dadurch hat dich auch die Beziehung zum Schlechteren verändert gehabt.
Ich sehe sonst wirklich keinen Grund.
Das was ich will ist nicht so wie ich es will - und es kommt mir halt auch so vor als ob sie das gleiche will, jedoch hat sie nen riesen Bammel davor, ihre Schwester meint es könnte nur daran scheitern dass die Angst die sie hat nicht überwunden werden kann.
So ein scheiss einfach! Soll ich jetzt irgendwas romantisches mit ihr machen oder einfach blos "freundschaftliches" planen?
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