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Der mutige Missionar












Grüss Gott Wolfgang

Ich hoffe es geht Dir gut in der Türkei.

Wie angesagt möchte ich Dich und Deine Missionarische Tätigkeit erforschen.
Es ist immer gut, jemandem Fragen stellen zu dürfen, der aus "Erster Hand" die Informationen liefert bzw. "wie Falcon mitten Drin" steckt.


Zuerst eine Definition der Mission aus Wikipedia.
Zitat:
Eine missionierende Religion ist eine Religion, die ihre Botschaft aktiv verbreitet. Mission (v. lat.: missio) bedeutet (Aus-)Sendung (übertragen Auftrag). Eine missionierende Religion weiß sich berufen, Nichtgläubige und Andersgläubige zu überzeugen und sie in die betreffende Religion aufzunehmen. Diese Berufung basiert regelmäßig auf dem Anspruch der alleinigen Vertretung einer behaupteten universalen Wahrheit. Mission geschieht heute vorwiegend als Werbung durch Predigten, Vorträge, Verbreitung von Schriften, Hausbesuche und durch moderne Massenmedien.


Zitat:
Nach dem umfassendsten Definitionsansatz bedeutet Mission das Werben für einen Glauben. Damit zählen das Christentum, der Islam, der Hinduismus und der Buddhismus zu den missionierenden Religionen. Sehr oft wird Mission jedoch ausschließlich auf die Verbreitung des christlichen Glaubens bezogen.




Du wirst ja schon gemerkt haben, dass ich skeptisch Deiner Tätigkeit gegenüber bin.
Deshalb, weil ich mir Gedanken darüber mache, welche Folgen die "Missionarische Tätigkeit" der Menschen und insbesondere hier in diesem Kontext die Christen bisher hatten.

Ich vergesse jedoch nicht, darauf hinzuweisen, dass im oben Text auch der Islam, Buddhismus und Hinduismus gennant wird.

Also...

Ich zitiere Dich:
Zitat:
Wenn Jesus wirklich die Wahrheit ist, ist es gemein, wenn wir das verschweigen.


Die Wahrheit zu verschweigen wäre wirklich gemein. Da gebe ich Dir Recht. Wer aber die Wahrheit ausspricht, der sollte auch dessen Konsequenzen mittragen. Ich persönlich denke, dass jemand der bei anderen Missioniert auch die daraus entstehenden Folgen mitzuverantworten hat! Tust Du dies?

Zitat:
Und außerdem gab er seinen Nachfolgern ausdrücklich den Auftrag, über das, was er tat und sagte, alle zu informieren.


Ich weiss nicht ob dies die Stelle ist, worauf sich die Missionarische Tätigkeit beruft:

Matthäus ist detaillierter:

Jesus beginnt mit:

Zitat:

5Diese zwölf sandte Jesus, gebot ihnen und sprach: Gehet nicht auf der Heiden Straße und ziehet nicht in der Samariter Städte,
6sondern gehet hin zu den verlorenen Schafen aus dem Hause Israel.
7Geht aber und predigt und sprecht: Das Himmelreich ist nahe herbeigekommen.
[Luther-Bibel 1912: Das Matthäusevangelium. Die Luther-Bibel, S. 8475 (vgl. Mt 10, 5-7)]


Und erweitert diese:

Zitat:
16Aber die elf Jünger gingen nach Galiläa auf einen Berg, dahin Jesus sie beschieden hatte.
17Und da sie ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder; etliche aber zweifelten.
18Und Jesus trat zu ihnen, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und
….19Darum gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes,
20und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.
[Luther-Bibel 1912: Das Matthäusevangelium. Die Luther-Bibel, S. 8569 (vgl. Mt 28, 15-1]



Der Lukas ist da genereller

Zitat:
1Er forderte aber die Zwölf zusammen und gab ihnen Gewalt und Macht über alle Teufel und daß sie Seuchen heilen konnten,
2und sandte sie aus, zu predigen das Reich Gottes und zu heilen die Kranken.
[Luther-Bibel 1912: Das Lukasevangelium. Die Luther-Bibel, S. 8701 (vgl. Lk 9, 1-2)]


Auch das Opferlamm ist da:
Zitat:

3Gehet hin; siehe, ich sende euch als die Lämmer mitten unter die Wölfe.
4Tragt keinen Beutel noch Tasche noch Schuhe und grüßet niemand auf der Straße.
5Wo ihr in ein Haus kommt, da sprecht zuerst: Friede sei in diesem Hause!
[Luther-Bibel 1912: Das Lukasevangelium. Die Luther-Bibel, S. 8708 (vgl. Lk 10, 3-5)]


Der Auftrag war zuerst für die Israeliten gedacht, später aber auf die ganze Welt erweitert. Falls ich dies richtig verstehe.

Wo ist aber die Verkündung, dass diese Menschen die keine Israelitische Tradition haben, dass diese denn auch die eigene Kultur verlassen und sich die Europäische bzw. Katholische, Prothestantische oder die Spanische, Italienische, Griechische Kultur herunterstülpen sollen?

Das macht mir Mühe!

Dasselbe sage ich auch bei den Muslimen. Warum müssen z.Bsp. Türken wie Araber oder wie Iraner Umherlaufen? Ist man erst dann ein Muslim?
Ist man erst dann ein Buddhist wenn ich wie ein indischer Guru aber in pakistanischer Tracht barfüssig in der kälte des Winters "Hare Hare Krishna" tanzt?

Wie wäre es, wenn es heissen würde:

Zitat:
Zeuge von Gott aber Arbeite mit den Mitteln vor Ort!


Dass heisst im Klartext. Erhalte die Traditionen. Sorge dafür dass die Menschen nicht mehr Heimat- und Orientierungs-los werden!

Was nützt dem Vater der Glaube, wenn sein Kind hungert!
Was nützt dem Vater die Bibel, wenn sein krankes Kind wimmert!
Was nützt dem Vater die Kirche, wenn sein Kind an dessen Türe gespiesst wird.

Hier der Auszug einer "Missionärrischen Tätigkeit" in Lateinamerika.

Wolfgang ich hoffe Du gehörst nicht zu den obenannten und im nachfolgend Link erwarteten Missionaren mit dem Titel:

Zitat:
Papst ruft zum Missionieren auf
Priester sollen mit Eifer Glaube und Hoffnung verbreiten - um den wachsenden Einfluss von Sekten zu bremsen.




http://www.abendblatt.de/daten/2007/05/14/739916.html


Ich glaube ich kopiere es noch in den nachfolgenden Artikel. Dann ist es einfacher zu lesen.

Gott zum Gruss
Warum nur?

Südamerikareise Hunderttausende bejubelten Benedikt XVI.
Papst ruft zum Missionieren auf
Priester sollen mit Eifer Glaube und Hoffnung verbreiten - um den wachsenden Einfluss von Sekten zu bremsen.


Innige Begegnung auf der „Farm der Hoffnung“: Papst Benedikt XVI. umarmt vier Kinder. Die Einrichtung bei São Paulo versucht drogengeschädigten Kindern zu helfen. Foto: AFP


Aparecida -
Papst Benedikt XVI. hat die Bischöfe Lateinamerikas zur Verteidigung der führenden Rolle der katholischen Kirche in der Region aufgerufen. Angesichts des wachsenden Einflusses von evangelikalen Religionsgemeinschaften in Lateinamerika, wo rund die Hälfte der Katholiken auf der Welt leben, forderte er von den Priestern "wahrhaft missionarischen Eifer, um Glaube und Hoffnung zu verbreiten. Vor Hunderttausenden Gläubigen feierte er auf einem Platz vor der Basilika des Wallfahrtsorts Aparecida im Bundesland Sãão Paulo eine Messe zur Eröffnung der lateinamerikanischen Bischofskonferenz.

Der Papst kritisierte vor allem die aggressiven Abwerbungsstrategien der protestantischen Sekten und Freikirchen. Die Kirche betreibe keine Abwerbung, sondern wachse vielmehr durch ihre Anziehungskraft, so wie Christus "durch die Kraft seiner Liebe alle zu sich hingezogen" habe, sagte der deutsche Papst. Bezeichneten sich 1980 noch rund 89 Prozent der Brasilianer als Katholiken, so waren es im Jahr 2000 nur noch 74 Prozent. Im gleichen Zeitraum wuchs der Anteil der Anhänger evangelikaler Gruppen von sieben auf 15 Prozent. Der Papst verwies auch auf die geringe Zahl von Priestern in Brasilien. "Wir haben 140 Millionen Katholiken und müssten deshalb 100 000 bis 120 000 Priester haben. In Wirklichkeit seien es jedoch nur 18 000, darunter viele Ausländer.

Vor dem Hintergrund des starken Rückgangs des Anteils katholischer Gläubiger in ganz Lateinamerika wies der Papst auf die von seinem Vorgänger Johannes Paul II. erstmals erwähnte "neue Evangelisierung" hin. Benedikt rief in Aparecida die Katholiken des Subkontinents auf, "mutige und wirksame Missionare" zu sein. Joseph Ratzinger betonte auch in einer neuen Absage an die umstrittene Befreiungstheologie, der Glaube, der aus Lateinamerika "den Kontinent der Hoffnung" gemacht habe, sei "keine politische Ideologie, keine soziale Bewegung wie auch kein Wirtschaftssystem".

Bei seiner Ankunft auf dem Hauptplatz von Aparecida war der Papst zuvor von Hunderttausenden Gläubigen bejubelt worden. Unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen fuhr er in einem gepanzerten Papamobil. Er drehte aber das Fenster des Fahrzeugs herunter und winkte der Menge fröhlich zu. Medien sprachen von 300 000 bis 500 000 Teilnehmern, die in Erwartung des Papstes zum Teil die Nacht vor der Basilika verbrachten. Die Teilnehmerzahl blieb allerdings hinter den Erwartungen zurück. Man hatte auf eine Million Besucher gehofft und mit mindestens 500 000 gerechnet.

Am Nachmittag eröffnete das Oberhaupt der katholischen Kirche die zwei Wochen dauernde Lateinamerikanische Bischofskonferenz. Der Papst sprach von einer "schwierigen Zeit für die Kirche in Brasilien". Am Morgen hatte er den verbreiteten Rauschgiftkonsum in Lateinamerika angeprangert. Es handelt sich um die erste Überseereise des Papstes. Am Abend (Ortszeit) tritt Joseph Ratzinger nach fünf Tagen im größten katholischen Land der Erde den Rückflug nach Rom an.

AP, dpa, KNA
erschienen am 14. Mai 2007
Hallo Nasruddin,

"Die Situation in der Türkei scheint kritisch zu sein. Es gibt dort wie hier Fanatiker und solche dies es werden wollen. Die Tötung ist so schlimm, dass ich hier keine Worte des Entsetzens finde. Es ist genauso schlimm wenn Skinheads oder Kurzgeschorene ( im Hirn ) Ausländer und andersdenkende Abfakeln. Es ist unmenschlich Grundtief Böse und hat nichts aber auch gar nichts mit dem Glauben zu tun! "


Das ist wahr, was du sagst. Im Endeffekt sind die beiden Situationen miteinander vergleichbar, den beide sind abscheulich und der Tod des Opfers steht als Tatkonsequenz hinter dem Summenzeichen. Die Beweggründe der Täter, das Motiv, dürfte sich ebanfalls gleichen, Rassismus - nationalistische Verblendung etc..

Wo ich Unterschiede sehe, sind die Hintermänner - die Gruppierungen die hinter diesen Taten stecken.

Hier haben mich aktuelle Artikel im "Spiegel" und in der "Freihen Presse" erschüttert, die auf Grundlage türkischer Zeitungen berichteten.

In der Türkei wurde in den vergangen Tagen bei einer landesweiten Razzia ein Zirkel von 60 Ultranationalisten ausgehoben. Dieses Netzwerk hat eine Todesliste angefertigt, mit dem Auftragskiller betraut werden sollten. Was dabei erschreckend ist, was für hochkarätige Personen diesem Zirkel angehörten.

"Veli Kücük" ein Ex-General (die Generalität ist in der Türkei eigentlich Unantastbar)

"Fikri Karadag" ein Ex-Oberst

"Kemal Kerincsiz" der berüchtigte rechtsradikale Anwalt und Vorstand einer ultranationalitischen Anwaltsvereinigung. Auf sein Konto gehen die Klagen wegen Beleidigung des Türkentums gegen Orhan Pamuk, Elif Shafak und Hrant Dink

"Güler Kömürcü" ein rechter Kolumnist

"Fuat Turgut" der Verteidiger im Mordfall um Hrant Dink


Auszug aus dem Spiegel-Artikel zu dem Ex- General "Veli Kücük" :

"Er ist ein ehemaliger General, der während seiner aktiven Zeit eine geheimdienstliche Einheit der Gendarmerie gegründet haben soll, die darauf spezialisiert war, im Krieg gegen die PKK sogenannte extralegale Hinrichtungen durchzuführen."

Weiter heißt es:

"Der pensionierte Brigadegeneral ist eine der Führungsfiguren im unsichtbaren Geflecht von selbsternannten ultranationalistischen Staatsschützern, die sich aus Militär, Geheimdienst und Bürokratie rekrutieren und in der Türkei auch "Tiefer Staat" genannt werden. Es heißt, dieses Netzwerk würde auch vor politischem Mord nicht zurückschrecken, wenn es denn dem Staate dient."

Weiter heißt es zu den Todeslisten:

"eine Todesliste führte, auf der die Namen von fünf Personen standen, die sie durch Auftragskiller ermorden lassen wollte.

Der bekannteste Name darauf ist der bei den Nationalisten verhasste Literatur-Nobelpreisträger Orhan Pamuk, dann drei prominente Politiker der kurdischen DTP - und zwar der Fraktionsvorsitzende Ahmet Türk, die ehemalige kurdische Abgeordnete Leyla Zana und der Oberbürgermeister von Diyarbakir, Osman Baydemir. Fünftes Ziel soll der Journalist Fehmi Koru sein, ein enger Vertrauter der Führungszirkel der regierenden AKP."

Weiter wird berichtet, dass die Vernehmungen ergaben, dass für Orhan Pamuk schon ein Auftragskiller ausgesucht wurde - das Netzwerk wollte dafür 1,5 Mill. Dollar bereitstellen.

Weiter heißt es zu den Verstrickungen dieses Netzwerkes:

"Noch brisanter als die Informationen über geplante Verbrechen der "Tiefer Staat"-Gang sind jedoch die Erkenntnisse über Morde und Attentate, bei denen die Verschwörer bereits die Fäden gezogen haben sollen. Auf ihr Konto könnten demnach der Mord an dem italienischen Priester Adrea Santoro gehen, das Attentat auf das Oberste Verwaltungsgericht und auch der Mord an Hrant Dink. Santoro war im Februar 2006 von einem Jugendlichen in Trabzon erschossen worden - angeblich aus Empörung über die dänischen Mohammed-Karikaturen.

Im selben Jahr soll die Gang auch den Attentäter gedungen haben, der in das Oberste Verwaltungsgericht von Ankara eindrang und dort auf eine Gruppe Richter schoss."

Zur Observation des Netzwerks:

"Den Festnahmen vorausgegangen waren monatelange Observationen und Telefonabhöraktionen durch eine spezielle Anti-Terror-Abteilung der Istanbuler Polizei. Auslöser dafür war die Entdeckung eines umfangreichen Sprengstoff- und Waffenlagers in einer Istanbuler Wohnung im Juni letzten Jahres. Sprengstoff und Handgranaten, die dort gefunden wurden, sollen aus Armeebeständen gekommen sein"

Und zum Abschluss die Kommentare der türk. Zeitungen:

"Doch welcher Staat ist hier an der Arbeit, fragt heute der Kolumnist der regierungsnahen Tageszeitung "Zaman", Kerim Balci. "Ist es der legitimierte, transparente Staat, der hier eine Aktion saubere Hände durchführt? Oder ist es 'Deep-State', der sich nach getaner Arbeit einiger unbequemer Figuren entledigt?"

"Mein Herz schlägt für die erste Variante", schreibt Kerim Balci, "aber mein Verstand bleibt skeptisch." Alle Personen, die jetzt festgenommen wurden, seien seit langem bekannt, begründet er seine Skepsis. "

Quelle: Spiegel

Also ich möchte damit nur sagen - zeigen, dass wir es hier mit einer anderen Dimension / Kaliber zu tun haben

"Im Moment ist im deutschprachigen Raum das Türken-Kloppen wieder der letzte Schrei.Danach kommt Mohammed und dann die Araber. Die "Neger" - entschuldigt bitte meine Ausdrucksweise - kommen im Moment gut weg. Aber sicher nicht für Lange. Schon steht Kenya vor der Tür und danach irgendwelche andersartigen. "

Das würde ich gern näher erklärt haben ? Sind hier verbale Äußerungen gemeint ?

Adios
Guten Abend Flip.

Das was in der Türkei im Moment passiert ist abgrundtief böse!

Und Jeder kehre vor seiner Tür.

Liest und hörst Du auch die Nachrichten in Deutsch, bzw. im Deutschen Raum.

Ich sehe, dass Du Dich um die Türkei und deren Sorgen kümmerst. Du empörst Dich. Das ist recht so. Empörst Du dich auch über Vorgänge in der Schweiz. In Deutschland oder Oesterreich.

Auch ich beschäftige mich damit. Aber auch Türkische Zeitungen, Menschen und sogar der Staat ist bekümmert.
Ist unserem "Missionar kein Polizist beigestellt worden?".

Was ich aber bei Dir erkenne ist:

Schaut her. Die Türken wieder! und immer wieder!

Die Informationen bekommst Du aus der Türkei von den Türken die die Machenschaften dieser fürchterlichen Meschen unterbinden wollen!

Wo sind die Hintermänner, die Dich interessieren?
Vielleicht hier in Deutschland oder Oesterreich? Haben Sie vielleicht Asyl in Frankreich oder Dänemark?

So einfach ist die Situtation in der Türkei nicht.
Gewisse Kreise können wohl 1.5 Millionen Dollar aufbringen. Woher stammt das Geld?
In der Türkei ist es Tradition alle Schuld dem Staat zu geben.
Auch werden Verschwörungstheorien gern herbeigezogen.

Wie Du heute vielleicht erfahren hast, sind Menschen in der Türkei auf die Strasse.

Also es gibt im Moment in der Türkei noch einen Staat und Mensche die den Staat kritisieren können...

Und solange wir hier Europa, Asien und in Amerika den Geldfluss und die "Förderung des Belzebubs zur Austreibung des Teufels" in Namen Gottes und den staatlich-politischen Eigeninteressen nicht unterbinden, werden "Opfer" für Empörung sorgen.

Es werden mehr als nur ein "General" ein "Saddam" und ein "Bin Laden" mit Dollars unterstützt...

Es sind westliche Dollars...

Unterbinden wir diese hier bei uns.... Kehren wir hier vor unserer Haustüre!

Gruss
Nasruddin
Hallo Nasruddin und andere,
leider habe ich im Moment keine Zeit für eine ausführliche Antwort.
Ich möchte klarstellen, dass die Botschaft Jesu Christi nicht besagt, dass Menschen sich an die westliche Kultur anpassen sollen. Das was Jesus lehrt, stellt durchaus auch manche Bestandteile der westlichen Kultur in Frage. Wer etwa in Deutschland die Worte Jesu ernstnimmt und sich dafür entscheidet, Jesu Nachfolger zu sein, wird an vielen Stellen anecken und missverstanden werden. Meine Absicht in der Türkei ist nicht, irgendeine Kultur zu propagieren, sondern die Botschaft Jesu so weiterzugeben, dass Menschen dadurch zum echten Leben aus Gott finden.

Zu den anderen Fragen schreibe ich gerne später mal etwas.

Wolfgang Häde
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