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Wieso lustig gemacht? Ich denke da spricht eher nur deine eigene Wut heraus ... Es ist schlimm was da passiert und tiefst erschütternd für jeden Gläubigen, der sich dieser Handlung distanziert, gar rechtfertigen will, denn sowas kann man nicht rechtfertigen! Lehrt uns das unser Glauben, bzw. hier der Islam? Aber sei uns doch erlaubt menschlich rationale Gedankengänge zu haben, wo man nicht immer gleich vom "als so tun" und "mit böser Abischt" ausgehen muss...
Wenn dieser letzte Missionar der Stimme Gottes folgt, ist das doch vollkommend berechtigt, dann möge ihn Gott beschützen und der vorausgegangen Seelen gnädig sein.. Es muss in all dem Unheil nicht unweigerlich nur diese schlimme Tat hinterstecken, vielleicht bringt es in einer andere Betrachtungsweise Gutes mit sich, was wir Menschen auf anhieb nicht sehen oder wahrnehmen können, was daraus resultiert oder resuliteren könnte...
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Ich frage doch mal andersherum. Was hat der Mann einem Menschen dort getan? Was hat ihnen das Recht dazu gegeben?
Selbst wenn er aufdringlich war, was man nicht sein sollte, berechtigt das solche Taten nicht. Und wenn der Mann meinte er gehe zu sehr verlorenen Menschen um sie irgendwie mit Gottes Botschaft zu erleuchten, zumindest aus seiner Sicht, so ist das sein gutes Recht.
Logik ist nicht das höchste Gesetz.
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Hey Tobias,
ich habe mir jetzt einige Geschichten aus "Vorbilder der Treue" durchgelesen und muss sagen es ist extrem beeindruckend.
Der Pastor könnte natürlich in sofern etwas Gutes bewirken, dass die Konvertiten dann ihre Frauen und Kinder besser behandeln würden. Tatsächlich sind auch bei Evangelikalen die Gleichberechtigung der Geschlechter und die Abschaffung von patriarchalen Familienstrukturen durchaus gängig. Aus der Sicht betrachtet bin ich voll dafür, dass man in Malatya christlich missioniert.
Aber von der anderen Seite muss man sehen, dass Evangelikale nicht wirklich "aufgeklärter" als fanatische Moslems sind. Von daher finde ich die Bestrebungen des Pastors eben nicht so sinnvoll und er tut mir leid.
Wenn er ein universell denkender und universell glaubender Mensch wäre würde ich sein Bestreben widerum sinnvoll sehen.
Religion sollte nämlich vielmehr zu einem universalen und allumfassenden Denken führen und das ist meiner Meinung nach das höchste Gut und der größte Gewinn. Alle Tugende sind dann nur noch triviale Früchte dieses Gedankenguts.
Gruß,
Rahiym
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Aus seiner Sicht hat er aber nun einmal recht. Kannst du den Glauben anderer Menschen beurteilen? Dieser Mann ist für seinen Glauben friedlich gestorben.
Sicher finde ich nicht alle Sachen im Christentum gut. Sonst wäre ich ja Christ, aber der Mann meinte es eben gut.
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| Dass der Mann es gut meint/meinte , bestreite ich nicht. Ich bin mir sogar sicher, dass er dabei eine gute Absicht hatte.
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