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@Exitus
Das finde ich mal ganz schönen Mist was du hier machst. "Anleitung zum Sterben" Spar dir das bitte. Ich denke nicht dass sich tmal umbringen möchte. Er sucht Rat und keine Sterbehilfe.
@ tmal
Erstmal hat es mich gefreut, dass ich dir etwas helfen konnte. Du siehst du bist nicht allein.
Die Streiche, die dir dein Geist spielt, muss nicht mit dem Kiffen zusammenhängen. Lass dich mal untersuchen. Ich denke, dass kann man sicherlich mit einer ambulanten Therapie ansatzweise beheben. Da ich auch in psychologischer Behandlung war (lange) kann ich es nur empfehlen.
Mir wurde beigebracht, dass ich stärker bin als ich dachte. Dass ich wichtig bin für die Menschen die mich lieben. Dass mein Leben was wert ist.
Fang einfach nochmal bei null an. Jetzt kennst du deine Fehler. Gestallte dein Leben neu. Du kannst das!
Grüßle
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Hi,
also ich bin 23 Jahre alt und denke ich kann dich voll verstehen da ich zwar nicht in einer gleichen aber in einer ähnlichen Situation seit einigen Jahren bin - seit September is das ganze dann bei mir "ans Tageslicht getreten"´- bin noch mittendrin, aber ich denk i kann dir evtl. bissl was "erklären".
Also ich verstehe dass du gewisse "Altlasten" aus deiner Kindheit hast, habe ich auch = Punkt 1.
Das mit dem Job verstehe ich sehr gut, ich studiere und habe einige Praktika gemacht, für mich ist es auch teilweise als töte ich mich durch den immer gleichen Mist ab anstatt mich selbst zu verwirklichen.
Den Ansatz mit dem Abi machen finde ich super, jedoch weiss ich dass man sich relativ leicht was vornimmt, das aber kontinuirlich umzusetzen ist das schwere. = Punkt 2.
Dass du dir gedanken darüber machst ob du evtl süchtig bist finde ich gut, jedoch solltest du schon unterscheiden ob die Sucht etwas damit zu tun hat. = Punkt 3
Deine Freundin war dann auch noch weg, ich denke das wiegt immer schwer. = Punkt 4
Einer der wichtigsten Dinge ist denke ich das "Denken" selbst, also mir wurde da einiges erzählt als ich in der Psychatrischen Tagesklinik war und auch jetzt während meiner Psychotherapie bei nem Psychologen. = Punkt 5
Das letzte was du schilderst sind eben die Folgen der vorausgehenden "Probleme" die sich angesammelt haben. = Punkt 6
Ich will dir mal einige Eindrücke/Ratschläge zu den jeweiligen "Problemen" die dich beschäftigen versuchen zu geben:
Punkt 1: Kindheit/Elternhaus
Versuch das alles zu vergessen, das zählt jetzt nichts mehr, es belastet nur noch. Ich weiss es hört sich blöd an, aber man kann lernen zu vergessen, es ist schwer aber es geht. Nicht jetzt mit den Alkoholproblemen deiner Mutter rumärgern oda darüber nachdenken wie dass dein Leben negativ beeinflusst hat, dafür hast du jetzt keine Energie.
Punkt 2: Selbstverwirklichung (Job/Beruf(ung))
Lass das mal irgendwie aussen vor! Mach dir da keinen Druck, ich weiss es ist später im Leben wichtig, aber du musst dein Leben bzw. dich selbst jetzt erst neu ordnen, such dir nen Job mit dem du über die Runden kommst, frag bei der Schule nach ob sie dir ne Auszeit gewähren (was sie bestimmt tun werden) und geh zu nem Psychologen oder ner Psychiatrischen Einrichtung - du musst dir helfen lassen, ich hatte da auch keinen Mut dazu am Anfang, aber es hilft und ist wirklich nicht schlimm!
Schieb diese Thema "Selbstverwirklichung" mal beiseite, dem kannst du dich widmen wenn du wieder "gesund" bist.
Punkt 3: Drogen/Sucht
Ich glaube ehrlich gesagt nicht dass das irgendwas mit deiner Situation zu tun hat! Ich kenne ettliche Menschen die "weiche" Drogen konsumieren und von daher denke ich dass die nicht daran schuld sind. Sie bieten dir halt nen Ausweg aus deiner Lage, du kannst vergessen und dich ne Weile lang gut fühlen durch sie, so gesehen sind sie ja gut, du betäubst jedoch nur die Symptome und bekämpfst dadurch nicht die Krankheit.
=> du hast kein Drogenproblem (welches an der Krankheit schuld wäre)
Punkt 4: Beziehung/Partner
Hm, was soll man dazu sagen, ich finde sowas ist wirklich verdammt hart, vor allem wenn es ne richtige Beziehung war mit richtiger Liebe. Ich weiss ja nicht wie das bei euch war, aber wenn sie dich wegen sowas verlässt is mir das ganze nicht geheuer, natürlich kannst du mehr an ihr hängen als sie an dir...! Ich würde sagen dass das deine Situation sicherlich mit verschlimmert hat, jedoch kommst du über die (blöde) Frau hinweg - wenn sie dich wegen sowas verlässt is sie es nie wert gewesen! Versuch aus dass abzuhacken - es geht wirklich.
Punkt 5: Das "Denken"
Oje, ez sind wir bei der eigentlichen Krankheit, jedenfalls habe ich den Eindruck. Also es ist ganz normal, über sachen nachzudenken. Es gibt auch Menschen die über ALLES nachdenken, jede Geste, jede Person die sie sehen jede noch so kleine Veränderung in der Umwelt.
Ich sehe einen Menschen immer als Summe von Emotionen und Verstand.
Der Verstand ist für das denken zuständig, wird jedoch von den Emotionen beeinflusst. Wenn du dich nun schlecht fühlst, also negative Emotionen hast, dann denkst du auch scho - jedenfalls ist es bei mir so, dann interpretiere ich jede Handlung, jedes Ereignis als "schlecht" für meine Person. Dann geht das von einem Gedanken zum Nächsten, bis die Ganze welt scheisse ist und man nicht mehr Leben will.
Wenn du wieder aus dieser "Spirale" raus willst, musst du das zuerst mal verstehen, zumindest war es bei mir so, ich weiss nicht ob dir so einfach sachen wie Musiktherapie oder ähnliches in ner Klinik helfen, da gibt es eben verschiedene Typen von Menschen.
Problem 6: die "Symptome"
Du fühlst dich schlecht, die Welt erscheint dir sinnlos, genau wie dein Leben, selbstmordgedanken kommen auf.
Meiner Meinung nach kommt das alles vom negativen Denken.
Hört sich blöd an aber solche Phasen habe ich auch noch immer, du musst diese "seelischen Schmerzen" durchstehen, weil es auch wieder bergauf gehen wird. Betrachte das ganze als Krankheit, in deinem Kopf sind ein Parr Schalter/Regel nicht richtig eingestellt darum spuckt dein Körper Schmerzen (seelisch/körperlich/geistig) aus.
Mein Rat:
Geh so schnell du kannst zu nem Psychologen oder irgend ner Einrichtung die sich auf Psychische Krankheiten spezialisiert hat! Die helfen dir dann schon weiter und bringen dich an die richtige Adresse. Du musst denen alles erzählen, brauchst auch keine Hemmungen haben.
Du wirst deine Situation verstehen, du wirst verstehen warum es dir momentan so geht, du wirst die "Schalter" in deinem Kopf finden und sie umlegen. Wenn du jemanden hast der dir nahe steht, ein sehr guter Freund oder ähnliches rede mit dem darüber, reden hilft sehr viel, genau wie schreiben.
Fang an Tagebuch zu schreiben, notiere alle Gedanken die du am Tag gehabt hast, wie du dich dann auch gefühlt hast.
Erst wenn du diese "Schalter" im Kopf umgelegt hast, dass die Maschine wieder richtig funktionierst, dann solltest du dir ne "Bilanz" erstellen über dein Leben, links was ist gut, rechts was ist schlecht.
Dann würde ich mir überberlegen ob du das schlechte bereinigen bzw. ob du damit leben kannst.
Und erst dann würde ich über Selbstmord nachdenken. Meiner Meinung nach hat jeder das Recht über sein Leben zu entscheiden, wenn du es nicht mehr willst dann überleg es dir gut und trenne dich im Zweifelsfall davon. Solche Gedanken habe ich auch.
Ich weiss dass ich meine Krankheit im Griff habe, jedoch ist schon soviel in meinem Leben dabei kaputt gegangen, wenn ich das nicht mehr reparieren kann, dann will ich für mich nicht mehr leben. Es ist deine Entscheidung.
So jetzt hab ich dir hier den MEGA-Text gepostet... - oje! Aber das ist wirklich alles immens komplex was in einem Kopf abgehen kann.
Das was du hast ist für mich ne Krankheit, für mich fast das gleiche wie Krebs, kann dich genauso killen. Aber es gibt gute Behandlungsmethoden, lass dich erstmal drauf ein.
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Exitus,
ich werd aus dir nicht schlau... erst empfiehlst du hier jedem, der reinkommt pauschal bloss keinen Psychologen aufzusuchen, weil das alles Schwachköpfe seien, die es nur noch schlimmer machen. Jetzt empfiehlst du plötzlich sogar einen Aufenthalt in der Psychiatrie, weil das ja so entspannend sei.
Ausserdem empfiehlst du jedem, der von Suizid spricht, es doch einfach mal mit Suizid zu versuchen.
Mein lieber Scholli, deinen patzigen Umgang mit den Hilfesuchenden hier hab ich langsam richtig dicke satt. Beschäftige dich doch bitte mal mit dem für dein Ego wenig schmeichelhaften Gedanken, dass du vielleicht nicht ganz so schlau sein könntest, wie du denkst. Ich spreche aus Erfahrung, wenn ich sage, dass du umso schlauer werden wirst, je früher es dir gelingt dich damit anzufreunden, dass du im Grunde über einen sehr begrenzten Erfahrungshorizont verfügst. Und bis der sich erweitert, gilt das gute alte Motto:
LG
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@tmal:
Wie du siehst, gibt es ganz viele Möglichkeiten mit deiner Situation fertig zu werden.
Du bist nicht der erste und nicht der letzte, der aus so einer Phase rausgekommen ist. Sowas kommt im Leben jedes Menschen vor. Ich weiss, das ist dir im Moment kein grosser Trost, aber vielleicht gibt es dir ein bisschen Hoffnung und die kannst du dann wie einen Schlüssel einsetzen um dich diesen Lösungsmöglichkeiten zu öffnen.
Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Glück!
LG
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