Depression oder Psychose und wer/was kann mir helfen?


Zitat:
ich werd aus dir nicht schlau... erst empfiehlst du hier jedem, der reinkommt pauschal bloss keinen Psychologen aufzusuchen, weil das alles Schwachköpfe seien, die es nur noch schlimmer machen. Jetzt empfiehlst du plötzlich sogar einen Aufenthalt in der Psychiatrie, weil das ja so entspannend sei.
Ausserdem empfiehlst du jedem, der von Suizid spricht, es doch einfach mal mit Suizid zu versuchen.


Les erst mal richtig! Ich habe nie behauptet das sie Schwachköpfe seien und Tschuldigung das ich bis jetzt noch keinen hilf reichen Psychologen\Therapeuten erlebt habe. Psychiatrie besteht nicht nur aus Therapeuten und ja es war eine Entspannung (in Sinne von weniger Spress) für mich. Wenn die Nerven nicht mehr so gereitz sind kann man eventuell sein Leben neu ordnen, bzw. an die Sache anders ran gehen. Und hör auf mir irgent einen Dreck in den Mund zu legen, weil du andere Meinungen vertrittst. Ich habe NIE gesagt das irgent jemand sich Selbst töten sollte. Ich meine das es aber ein Ausweg ist. Ob ein Mensch sterben will ist ganz allein seine Sache!

Zitat:
Mein lieber Scholli, deinen patzigen Umgang mit den Hilfesuchenden hier hab ich langsam richtig dicke satt. Beschäftige dich doch bitte mal mit dem für dein Ego wenig schmeichelhaften Gedanken, dass du vielleicht nicht ganz so schlau sein könntest, wie du denkst. Ich spreche aus Erfahrung, wenn ich sagen, dass du umso schlauer werden wirst, je früher es dir gelingt dich damit anzufreunden, dass du im Grunde über einen sehr begrenzten Erfahrungshorizont verfügst. Und bis der sich erweitert, gilt das gute alte Motto: wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten!


Deine Umschreibung für mich ist mal richtig Ojektiv und wohl überlegt. Mir kommt es mal richtig krass so vor, als wenn du irgent wie mehr schreiben würdest als denken. Erfahrungshorizont hat nichts direktes mit der Meinung zu tun. Ich kann die gleichen Erlebniss wie du habt haben, das heißt noch lange nicht das ich dann auch die gleiche Meinung habe. Meine Denkweise ist eben komplett anders als deine. Daher gebe ich auch andere Antworten als du.

Ich persönlich wäre mit einen "Es wird wieder besser" - Satz noch mehr verzweifelt. Es gibt mir das Gefühl, das es eigentlich keinen wirklichen guten (für mich akzeptablen) Ausgang gibt.

@Lisken
Wär nett wenn du mit anderen Lebensweisen und - ansichten mehr harmonieren könnest.

@Alle Anderen
Ich versuche Vorschläge zu geben wie man ein Problem lösen könnte, ich habe nicht das verlangen jemanden etwas ein zu reden.
ah, hier bin ich richtig.

ich, 19, habe auch depressionen, wobei mir der arzt heute noch gesagt hätte, dass ich keine depressionen habe.
Im Gegensatz zu den meisten Geschichten, hatte ich wohl eine schöne Kindheit! Ich kann auch nicht genau sagen, wann das alles angefangen hat aber ich weiß, dass es schlimmer geworden ist, seitdem ich bei der bundeswehr bin und jetzt seit neustem wegen der Trennung von meiner Freundin.
Ich hab selten so intensiv an Suizid gedacht, wie gestern und heute. aber mittwoch hab ich wieder einen Arzttermin. ich bin mal gespannt, ob der arzt mir immernoch nicht glauben wird oder, ob ihn die Tränen heute überzeugen konnten.
ich werde meine Erfahrungen auf jeden fall teilen.

also, an alle leidensgenossen: haltet die Ohren steif! Vielleicht kann man ja wirklich all den Leuten glauben, die behaupten, dass es schon irgendwann wieder besser werden würde...
@ Bennet

Liebeskummer kann eine latente Depression auslösen, aber es ist auch eine Sache der Persönlichkeit, inwieweit man es zulässt, daß der Schmerz Oberhand gewinnt und inwieweit man sich in seinem Leid suhlt.
Liebeskummer ist scheußlich, aber jeder kennt ihn. Vielleicht denkt auch jeder in diesem Moment mal an Suizid - aber - hm - Depression ist eher eine Erkrankung OHNE Auslöser.
Ich glaube Dir, daß es Dir schlecht geht - aber würde es Dir mit einer Diagnose "Depression" besser gehen? Hilft Dir das irgendwie?

Ich habe auch mal eine Depression gehabt, in jungen Jahren mit 14. Ohne Liebeskummer oder sonstige traumatischen Ereignisse. Hat man auch nie diagnostiziert, auch nach einem Suizidversuch nicht - "sie ist halt in der Pubertät"...
Man kommt auch wieder aus solchen Phasen raus, ich hätte es damals nicht für möglich gehalten.
Und heute geht es mir gut, ich bin glücklich, und das Leben hat mich - neben manchen Verlusten - auch reich beschenkt.
Such nicht dein Glück in einem anderen Menschen.
Du mußt die Sonne in deinem Herzen tragen, dann können Menschen kommen und du kannst sie auch wieder loslassen, ohne das deine Welt untergeht.

Astrella
bevor ich anfange über deine worte nachzudenken(besonders der 2. teil) muss ich noch sagen, dass die depressionen schono lange da sind(1-2 Jahre?) und nichts mit der Trennung zu tun haben!
Ich meinte nur, dass wenn die Beziehung einer depressiven Person zerbricht es noch schlimmer ist.

und nein, mit der Diagnose ginge es mir natürlich nicht besser. Ich bin nach außen nur immer so fröhlich und deshalb glaubt mir niemand, dass es mir schlecht geht.


so nun muss ich aber noch mal in Ruhe über deine letzten Worte nachdenken!

Manchmal muß "etwas" gehen, damit etwas Neues kommen kann.
Jede Trennung, jeder Schmerz lässt dich auch reifer und erwachsener werden.
Was nicht heißt, daß man sich sowas wünscht..
Manschmal habe ich das Gefühl, daß man richtiges Glück erst empfinden kann, wenn man auch den Gegenpart kennengelernt hat.
Mensch Astrella,
du fällst mir immer mehr durch kluge Kommentare auf! Gefällt mir! weiter so:)

MIt dem reifer und erwachsener werden hast du definitiv Recht! Nach meiner 1. Beziehung hatte ich das Gefühl, ich hätte sehr viel dazugelernt!

Es gibt doch bei Vanilla Sky so ein Zitat: "Du kannst das Süße nicht schätzen, wenn du das Saure nicht kennst!" (Jedenfalls ist es so sinngemäß)
Exitus,

das hier ist nicht der richtige Ort um solche Diskussionen anzuzetteln. Hier geht es nämlich weder um dich, noch um mich. Tschüssi.

LG