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Wie sah Jesus aus












es geht mir nicht darum wie er gekleidet war oder nicht. mir geht es um seinen gesicht, seinen körper etc. sah er denn genau so aus wie in den statuen von heute etc.

weil überall auf der welt ist es das selbe bild bzw. das selbe gesicht. versteht ihr wie ich das meine.

ich meine auch nicht die beschreibung wie es in der bibel steht. ich meine einzig und allein das aussehen der statuen, die gemalten bilder usw. sah er denn so aus ?


falls ja oder nein, wie ist man zu diesem gesicht gekommen usw.
und dann wäre noch die frage, ob so eine statue denn überhaupt mit dem christentum konform ist und vor allem, in einem gebetshaus wie in einer kirche.

kommt es der götzerei nicht nahe ?
wie ich auf diese frage komme wollt ihr vielleicht wissen.
na ganz einfach. man sieht z.b. im fernsehen oder in filmen wie sich die menschen vor der statue niederknien und anfangen zu beten, sich zu kreuzen - das wo sich die leute mit der hand den kopf, brust und die schulter mit der hand berühren.

als aussenstehender bekommt man sehr leicht so einen eindruck finde ich.
deswegen frage ich mich ob das alles mit dem christentum konform ist vor allem wenn ich versuche mir vorzustellen wie jesus selber gebetet haben könnte.
Hallo antisexy,

in der Frühzeit des Christentums war es nicht üblich, irgendwelche Christusdarstellungen zu haben. Das erste bekannte Zeichen war der Fisch, dessen griechischer Name die Initialen von Jesus sind.
Ichthys [url]http://de.wikipedia.org/wiki/Fisch_(Christentum)[/url]

Auch das Kreuz-Symbol kam wohl erst später, da es ja in der damaligen Zeit das Symbol einer Hinrichtungsart war.

Verwendet wurde auch das Christusmonogramm PX

In nachrömischer Zeit gab es Kirchen mit dem Kreuzeszeichen. Diese sind ab der Zeit der Romanik erhalten. In diesen Kirchen wurde das Leben und Wirken von Jesus in Bildern dargestellt, weil die Menschen nicht lesen konnten. Also machte man Wandmalereien mit biblischen Szenen. Diese Malereien und Mosaiken füllten oft die ganze Kirche aus. Es entwickelte sich dann eine Art System, welche Art von Darstellungen an welchen Wandteilen gemaöt wurden. Und an der Strinwand, oft in Form eines Halbrundes ausgeführt, oben in Gewölbe, da wurde oft der Auferstandene Christus dargestellt. Nicht, um diese Bild anzubeten, sondern um den Meditationen und Gebeten der Menschen einen Anhaltspunkt zu geben.

Etwa um das Jahr 1100 gab es erstmals Darstellungen des gekreuzigten Jesus. Vorher hatte es wohl Kreuze gegeben, aber ohne Darstellung des daran hängenden Christus.

Das Denken der Menschen hatte sich geändert, die Beziehung des Einzelnen zu Gott wurde persönlicher. Gott war nicht mehr in der abstrakten Ferne. Das ist sehr gut erkennbar in den wunderschönen gothischen Kirchen, die eine ganz andere Wirkung erzeugen, wie wenn man eine roimanische Kirche betritt. Dieser Unterschied macht den Wandel im Denken der Menschen sichtbar.

Ich höre jetzt aber auf, sonst wird es zu spät.
Zitat:
Auch das Kreuz-Symbol kam wohl erst später, da es ja in der damaligen Zeit das Symbol einer Hinrichtungsart war.


Bilder eines heiligen gekreuzigten Mann, trug man schon vorher um den Hals.



Das ist nicht Jesus....

Das Kreuz ist ein altes heidnisches Sonnensymbol, was schon lange vor Jesus bekannt war:



Es ist die Kurznotation für die Sonne in der Mitte und die 3*4 Sternzeichen/Jünger um sie herum.

Zitat:
Das ist sehr gut erkennbar in den wunderschönen gothischen Kirchen, die eine ganz andere Wirkung erzeugen, wie wenn man eine roimanische Kirche betritt.


Es ist ganz einfach auch eine Frage der Technologie und der Geldmittel.
Hallo _Leer_

Zitat:
Es ist ganz einfach auch eine Frage der Technologie und der Geldmittel.
Natürlich ist alles was wir tun immer eine Frage der Technologie und der Geldmittel. Auf diesem Weg findest du aber nicht die Lösung, weshalb mit der zur Verfügung stehenden Technologie und den zur Verfügung stehenden Geldmitteln gerade so gebaut wurde. Wenn du Menschen aus verschiedenen Kulturen dieselbe Technologie und dieselben Geldmittel zur Verfügung stellst, werden sie sich dennoch grundsätzlich unterschiedliche Häuser bauen.
Also ist Bauen immer und zuerst eine Frage der Entwicklung der Gesellschaft, des Denkens der Menschen, ihrer Weltanschauung. Und dies kommt besonders da zum Ausdruck, wo es nicht um rationale Dinge, wie ein Lagergebäude, sondern um Religion, die Auseinandersetzung mit dem Gottesbild und wo man sich selbst darin sieht, geht.

Ich hatte dieses Thema bewußt nur sehr komprimiert dargestellt, da ich hier nicht in Gefahr laufen wollte, mich in architektonischen Feinheiten zu verlieren, die für mich als Architekten mit Schwerpunkt der Baugeschichte und des Denkmalsschutzes geläufig und schlüssig, für einen anderen Menschen aber nicht auf den ersten Blick nachvollziehbar und erst nach langem Studium zugänglich sind. Und mit Studium meine ich hier nicht die Ausbildung an der Hochschuke, sondern die intensive Beschäftigung mit der Materie. Die Hochschule kann dir nur die Systematik vermittlen. Das Erkennen ist ein anderer Schritt. Den mußt du selbst tun.

In meinem "früheren" Leben war ich Architket. Ich habe auch dort gearbeitet, wo man sich mit der Erhaltung und Restaurierung von Kirchen befasst. Genau gesagt im Erzbischöflichen Bauamt Heidelberg. Als Beispiel möchte ich dir sagen, daß ich den 1945 zerstörten Hochaltar der Jesuitenkirche Mannheim rekonstruiert habe. Und zwar sowohl die äußere Form, als auch das innewohnende Entwurfsprinzip.
Und um diesen Zugang zu finden, ist es erforderlich, die Gedanlenwelt des Künstlers nachvollziehen zu können, um dann seine möglichen Schritte im Takt mit ihm gehen zu können.

Und genau dasselbe Prinzip ermöglicht mir meinen Zugang zur Bibel.
Also sind die Architektur und die Theologie doch nicht so weit auseinander. Ein Teilbereich der Architektur hat sich schon immer der Auseinandersetzung des Menschen mit Gott gewidmet. Und diesem Bereich galt schon immer mein besonderes Interesse.
Andere haben Lager- und Bürogebäude entworfen. Ich Kirchen und Altäre. Und jetzt entwerfe ich Gedankengebäude, und versuche, die Menschen in diese Welt mitzunehmen. Ihnen Dinge zu szeigen, die man nur noch mit Worten beschreiben kann, wo jeder Zeichenstift und jedes Animationsprogramm versagt. Ich fühle mich immer noch als Architekt. Nur reduziere ich mich auf des Wesentliche, auf die Gedanken, die Grundlagen aller unserer Tätigkeiten sind.
leute ihr kommt vom thema ab merkt ihr das nicht ?
die frage lautet nicht wann die ersten jesus bilder oder kreuze in erscheinung treten. falls jemand die frage nicht verstanden hat nochmals durchlesen bitte.
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