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NUn, was die r.k. angeht, hat sie in den letzten 30-40 Jahren intern mehr Reformen etc durchgeführt wie sonst in mehreren hundert Jahren.
"Extern" ist es schwer einzuschätzen. Medienseits wird überwiegend von Rückschritten berichtet, Vorwärtsgänge werden zwar wohlwollend angenommen aber kaum darüber geschrieben, weil sie teilweise auch sehr sensibel sind, Menschen betreffend. Und da will man - zu Recht - soziale Gefüge, die es betrifft, nicht in die Rolle eines Zoos bringen, Gaffer kann man bei den Entwicklungen nämlich überhaupt nciht gebrauchen.
Und wenn man dann mitbekommt, wo gefördert wird, geschieht dies meist in äußerst diskreter Weise, allerdings nicht, um etwas zu verbergen sondern zum Schutz der Menschen, die es betrifft!
War das erklärlich genug!
Gruß
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Ein Aussenstehender, der nur aus Berichten der Medien über den Zustand in der Katholischen Kirche schließt, muß ein falsches Bild bekommen. Denn es berichten oft Journalisten, die keine Ahung haben, worüber sie sich gerade auslassen. Ich könnte oft im Viereck springen, wenn ich mir manche Berichte anschaue.
Ein Journalist muß sich in allem auskennen, und da sind schnell die passenden Worte über die Kirche gefunden.
Kardinal Meißner hat ja jenes geschmähte Wort "entartet" in den Mund genommen. Und prompt prügeln alle auf ihn ein. Niemand hat sich aber Gedanken darüber gemacht, was er denn nun gesagt hat. Und die Aussage war richtig. Aber das würden vielleicht 5% der Zuschauer verstehen. Wenn überhaupt. Also immer schön in Populismus abdriften.
Wer weiß, wie oft sich der ehemalige Freiburger Erzbischof Oskar Saier mit dem Vatikan herumgestritten hat, und widerhlot die Vorgaben aus Rom nicht umgesetzt hat? Wer´weiß das? Wer weiß, wie Kardinal Lehmann gegen die Rückruderaktionen des marianischen Papstes gekämpft hat. Ja, man nimmt dann wahr, was aus Rom wieder verkündet wird, aber weshalb Rom meint, das jetzt sagen zu müssen, und ob die Bischöfe das auch umsetzen, das ist keine Schlagzeile wert. So entsteht in der Öffentlichkeit ein falsches Bild von der Katholischen Kirche.
Wer kennt die Befreiungstheologie?
Wer weiß, wie Rom versucht, diese Pflanze zu formen, aber sie auf keinen Fall zu zerstören?
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@Galater
Ja, die Kontexte sind oft sehr komplex und teilweise auch für Insider schwer nachvollziehbar. Das dürfte aber daran liegen, dass sehr viele Presseberichte, egal aus welcher Quelle, interessenorientiert gelenkt sind.
| Zitat: |
Wer kennt die Befreiungstheologie?
Wer weiß, wie Rom versucht, diese Pflanze zu formen, aber sie auf keinen Fall zu zerstören? |
Da hat sie allerdings mehr Porzellan zerschlagen - vermutlich aus Panik - als in irgendeiner Weise sinnvoll war....
Gruß!
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