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hi galater, dass ist so ziemlich das krasse gegenteil
was ich vorher auf gelesen habe. hab das gefühl das die meinungen unter den christen ziemlich auseinander geht.
eine andere frage. das AT wird doch von den christen auch anerkannt oder ? wenn der gott im AT nicht der gott ist und jesus den wahren gott verkündet, so müsste der AT bei den christen auf ablehnung stossen. soweit ich weiss ist das aber nicht der fall.
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Hallo antisexy,
natürlich ist das das krasse Gegenteil von dem, was die christlichen Theologen seit Jahrtausenden glauben.
Diese Erkenntnis wird sich durchsetzen, wenn es die Wahrheit ist.
Ein Gedanke, der einmal gedacht wurde, ist damit in der Welt.
Diese "krasse" Ansicht wird das Christentum und alle monotheistischen Religionen revolutionieren, und die gemeinsame Basis herstellen, indem die trennenden Dogmen nicht mehr aufrechterhalten werden müssen.
Sie werden zusammenfinden, im Schlußstein Jesus Christus.
Natürlich ist das eine Fiktion von mir, aber sie ist wunderschön.
Ein Revolution gegen die Lüge, für die Wahrheit und das Verständnis.
Ha, und ich bin der Keppler der Theologie. *g*
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3. das grosse gericht
gibt es informationen darüber wie das grosse gericht sein wird. was wird dort alles passieren, was erwartet uns dort. hat gott bzw. Jesus in der Bibel nähere informationen darüber gegeben? |
Ja, das hat er in gewisser Weise, er hat sogar einigen seinen Jüngern gesagt, dass sie den jüngsten Tag miterleben werden - so kann man sich irren.
(Nein, ich suche die Bibelstelle nicht raus )
| Zitat: |
ist die gottesvorstellung im jetzigen Christentum heidnisch ?
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Das NT ist die jüdische Version heidnischer Sagen, einige Legenden wurden z.T soweit übernommen, dass man nur die Namen änderte. Die Geschichte des Sohn Gottes, der von einer Jungfrau am 25. Dezember geboren wird, von drei Weisen aufgesucht und nachher durch Verrat am Kreuz für die Sünden der Menschen stirbt, um nach drei Tagen wieder auf zu erstehen, ist ein paar tausend Jahre älter als das Christentum. Es brachte insofern nichts wirklich neues, was Legenden und Lehre betrifft, auch wenn es gerne als revolutionär dargestellt wird.
Der Gottesbegriff, die Vorstellung von Himmel und Hölle(wenn es sie denn gab) war auch eine andere, kein persönlicher Gott, sondern eher eine Art Bewusstsein des Universums, kein Himmel in dem man sich aufhalten kann, sondern Geisteszustände. Zudem glaubte man an Wiedergeburt, bis man Gottesverwirklichung erreicht hatte. Das ursprüngliche Christentum ist eher mit dem Hinduismus vergleichbar.
Es hat sich jedoch eine Vorstellung des Christentums durchgesetzt, die den ursprünglich unpersönlichen Gott mit dem des AT gleichsetzte, da sie politisch wohl dienbar war.
(Nein, ich suche keine Quellen raus )
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Hallo antisexy!
Du bist scheinbar ein richtiges Schwergewicht. Ich meine das eher vom inneren Gehalt deiner Fragen her und auch in dem Sinn, dass du als muslim doch einen solchen Einblick in die Bibel genommen hast, dass du
berechtigte Fragen stellst.
Nun, ich bin durchaus Christ, habe aber jedoch meine ganz eigene Beziehung zur Bibel. Ich lese nicht viel darin und dann nur, um mein eigenes Verstehen auszubauen. Ich bin also etwas auf Distanz, denn ich meine: Die Bibel - und in gleicher Weise wohl auch die meisten anderen
"heiligen" Schriften - ist gewissermaßen durchwegs geprägt durch die Auffassung, den weltlichen Bezug, das Wissen und in innere Schau derjenigen Menschen, die solche Schriften hinterlassen haben.
Und das bedeutet: höchste Vorsicht! Man muss zwischen den Zeilen lesen und dann sozusagen über Nebengleise zum Eigentlichen Geist finden.
Nimm das bitte vorerst nur als ersten Ansatz. Ich will, wenn du willst, hier noch einiges weiter aus meiner Sicht erläutern. Ich muss jetzt leider weg. Liebe Grüße - reinwiel
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Lieber antisexy guten Morgen,
ich bin wieder da, um aus meiner Sicht auf deine Fragen einzugehen. Ich betone aus meiner Sicht deshalb, weil ich mich durch und durch als Christ fühle und doch nicht ein Vertreter irgendeiner offiziellen christlichen Konfession bin. Könntest du dir vorstellen, dass ich mich eher einer Geist-Gemeinde zugehörig fühle, der es nicht auf das Äußere, sondern auf den inneren Gehalt ankommt. Da könnten wir uns ohne Weiteres verstehen.
Also zuerst einmal das Paradies: So viel ich weiß, ist im christlichen die Vorstellung vom Paradies zweifach gegliedert: Einerseits im Bild des Aufenthalts der ersten geschaffenen Menschen im Garten Eden, aus dem sie nach dem Sündenfall verstoßen werden. Die Darstellung dieses Paradieses zeigt, dass es von vier Flüssen durchzogen ist. Das Land ist in einem Zustand des Friedens.
Mit Bezug auf das Erreichen des Paradieses nach dem Tod eines Menschen, gibt die Pibel nur wenig Auskunft. Es stehen lediglich die letzten Worte Christi am Kreuz im Vordergrund, wo er dem reuigen Mitgekreuzigten sagt, dass er heute noch bei ihm im Paradies sein werde. Ansonsten heißt es unbestimmt, dass es im Hause "des Vaters" viele Wohnungen geben werde. Da kannst du dir dann alles Mögliche vorstellen.
Man muss aber festhalten, dass unter Paradies nicht der Himmel als höchste Vollendung verstanden wird. Im Himmel sein bedeutet: absolute Glückseligkeit, das Antlitz Gottes sehen und die Herrlichkeit Gottes dann erleben dürfen, wenn der Mensch selbst heilig bzw. vollkommen geworden ist. Aussagen dazu in etwa: Ihr sollt so vollkommen werden wie der Vater. Und: Ihr sollt wie der Sohn die Fülle Gottes haben.
Zum Tod: Meines Wissens gibt hier die Pibel kaum Informationen darüber, was im Moment des Sterbens vor sich geht. Hierzu entstand aber durch mystisches Empfinden und auch durch mediale Eingaben ein großes Schrifttum.
Das große Gericht: Das gibt es in der christlichen Vorstellung und ist vor allem im Glaubensbekenntnis verankert. Als Grundlage gilt die geheime Offenbarung bzw. die Apokalypse des Johannes. Man stellt sich vor, dass bei diesem letzten Gericht die Welt untergeht und alles Böse unweigerlich
in den Feuerpfuhl bzw. in die Verdammnis geworfen wird. Bitte hier besondere Vorsicht walten lassen: Hier fließen zu viele Vorstellungen vom rächenden "gerechten" Gott des alten Testamentes ein.
Was mich als Christ bewegt ist, dass die Barmherzigkeit Gottes absolut jeden Menschen retten wird. Sehr zum Unterschied einer ewigen Verdammung. Die Vorstellung, dass Gott ewig in gleicher Strenge und unnahbarer Heiligkeit verharren muss, das ist durch die Erscheinung Christi sehr fragwürdig geworden.
Jesus Christus stellt für mich persönlich einen Erdengang des innersten Kerns aller Gottheit dar. Theologisch findet das in etwa darin seinen Ausdruck: Im Anfang war das Wort und war bei Gott, und Gott war das Wort. Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter euch gewohnt.
Du musst dir dabei vor Augen halten, dass die nähere Bestimmung Gottes in vielen seiner Namen zum Ausdruck kommt. Höre aber einmal genau auf: Krishna und Christus! Dann achte auch auf die Verwandtschaft von Elohim und Allah. Da darfst du nicht so sehr auf die Vorgaben und das genauen Aussagen der alten Schriften achten, höre in dich hinein und empfinde zu Gott - ich sage zu dir als Muslim Allah - deine ganz besondere Schwingung.
Wenn du dabei bedacht bist, nur die Religionen zu differenzieren, dann ist das zwar ein Ansatz, aber noch keine höhere Schwingung, meint mit lieben Grüßen - reinwiel
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