Foren-Übersicht
Impressum | Login | Registrieren | Forum | Suche

viele fragen und noch mehr fragen












@ Sakon

Jesus sagt aber auch "wer mich sieht, sieht den Vater" oder "der Vater und ich sind eins" oder auf die Bitte, den Jüngern den Vater zu zeigen, frägt Jesus " wie lange bin ich schon unter euch - und noch immer kennt ihr mich nicht".

Das kann man ohne Weiteres berücksichtigen, meint - reinwiel
hi reinwiel,

deine aussage "Bei dieser Betonung des allerbarmenden Allahs muss man aber sicher erkennen, dass Allah auch im Islam nicht immer ein gleicher Gott ist. Denn gleich reihum wird dessen richtende Wesenheit betont, durch die er denjenigen ewig verwirft, der nicht gut ist. "

Allah im islam ist ein richtender gott, ein erbarmender gott, ein allwissender gott .... usw.
Allah hat im islam 99 namen. jede dieser namen sind eigenschaften von Allah. alle 99 namen werden unter einem namen zusammengefasst. Allah.

wenn ich den letzten abschnitt deiner aussage kurz korriegeren dürfte. jeder muslimischer sünder, dessen schlechte taten schwerer wiegt als seine gute taten, muss bevor er ins paradies gelassen seine strafe absitzen. nachdem er seine strafe gezahlt hat wird er ins paradies gelassen. so lautet die theorie.

die praxis ist aber, das wir menschen nicht wissen können, ob er tatsächlich seine strafe absitzen muss.
denn es könnte irgend eine kleine gute tat sein, das ihn aus der hölle rettet. irgend eine banale gute tat an das niemand z.b. gedacht hat. denn Allah ist barmherziger zu den menschen als die eltern zu ihren kindern.

die jenigen unter den sündern die nicht aus der hölle entlassen werden, sind laut islam, die menschen, die nicht an den letzten propheten muhammed (sav.) glauben, obwohl sie von ihm gehört haben haben, den islamischen glaubensbekenntnis nicht ablegen etc., diese menschen sind vor dem islam ungläubige.

ausgenommen sind babys, kinder, geisteskranke, menschen die nie was von islam gehört haben usw. bei den kindern sagt man bis zur pubertät aber Allah weisst es besser.

in einem hadithen heisst es, dass die kinder als muslime zur welt kommen, sie aber später von ihren eltern in andere glaubensrichtungen gelenkt bzw. erzogen werden.
Lieber antisexy!

Soeben wurde mein neuer Beitrag nicht überspielt. Ich habe dir aber eine schöne Antwort geschrieben, in der ich die Verhetzung des Islam durch eine Politikerin bei uns ins Österreich ablehne. Und dann habe ich gesagt, dass ich vom Islam doch ohne weiteres das fünfmalige in Gebrauch nehmen könnte.

Liebe Grüße - reinwiel
Kleines Kommentar:

Zitat:

Diese Lehre sieht von außen betrachtet aber so aus, als würden Christen drei Götter anbeten. Dies hat Mohammed erkannt, und versuchte gegenzusteuern, durch die Lehre des einen gnädigen Gottes.

Nicht ganz. "Ilah" heißt Gott. Klar!
Aber auch "Angebeteter". Somit wird im Koran nicht erzählt, dass Christen (zu dieser Zeit) Jesus zum Gott nahmen sondern zum "Angebeteten".
Lieber antisexy und lieber Karim!

Gerade weil hier in diesem Forum Menschen zusammen finden, die religiös unterschiedlicher Auffassung sind, habe ich kürzlich ein gutes kleines Buch über Mohammed studiert, in dem sowohl auf dessen Leben, dessen soziales Umfeld, dessen persönliche Erscheinung als auch auf die
Erleuchtung und den Koran eingegangen wird.

Wichtig erscheint mir in diesem Zusammenhang, dass das Einfließen der Suren in überaus gehobenen Reimen schon als solches als das Wunder gilt, das als Wunder einen Propheten auszeichnet. Darum kommt alles absolut direkt von Allah, ist deshalb verbindlich.

Nun, seit Muhammads Tod sind ca. 1400 Jahre vergangen, die Originalschriften sind längst verloren. Muslimische Philosophie, Theologie, Mystologie und Gelehrsamkeit veränderten das ursprüngliche Bild ebenso wie Machtkämpfe und gewaltige Spaltungen. In der Gegenwart gibt es angeblich sehr viele Schattierungen, wenn nicht sogar Sekten.

Umso schwieriger finde ich es als Nichtmuslim, wie Muslime den Koran sehen. Der Schiit behauptet, den richtigen zu haben - der Sunnit ebenso.
Und wie streng ist die Auslegung: Ich weiß oft nicht, welche Worte in der Diskussion eingebracht werden dürfen, damit man aus muslimischer nicht direkt Allah verletzt oder den Propheten beleidigt.

Ist es in vielen Fällen nicht so, dass Allah als transzendenter Gott über jeder Beleidigung steht, die schwerfälligen Gläubigen aber meinen, Schmach und Schande von ihrem Allah fern halten zu müssen?
Könnten Muslime das einsehen, dass sie das nicht zu tun bräuchten, dann würde sich auch in der Stellung zum Koran etwas ändern können, meint - reinwiel
Forum -> Gott

Zurück  
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7  Weiter
Ähnliche Themen
20 Fragen... Bitte mitmachen!
Auf dem Weg zu Gott - Fragen eines Gottsuchers - Dialog
"Wer bin ich - und wenn ja, wie viele?"
Ich schaffe es nicht mehr ! Ich will Sterben !
Medien: Haben wir noch einen eigenen Willen?
Wo soll das noch hinführen ?!
Keine Hoffnung mehr!
Meister Eckhart. Fragen zum Mystiker
Ich geh noch kaputt... (Buchenwald)
Erklärungsmöglichkeiten für schwierige Fragen