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Hallo Zusammen,
ich habe gerade das Buch "Nochmal leben vor dem Tod" gelesen und habe jetzt ein bisschen Bammel bekommen, um nicht zu sagen richtig Angst.
Fast alle todkranken Menschen, die in diesem Buch zu Wort kommen, sprechen von Angst. Auch diejenigen, die sehr gläubig waren, hatten Angst vorm Sterben.
Ist es nicht furchtbar zu wissen, dass am Ende des Leben ein so schwieriger und angstbesetzter Prozess auf uns zukommt.
Ich könnte mir vorstellen, dass Menschenm, die in einem Hospiz arbeiten, eine andere Einstellung zu diesem Thema haben. Diese Meinung oder Haltung würde mich sehr interessieren und ich wäre dankbar für einige Beiträge von Euch.
Alles Liebe Träumerin
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Hallo Träumerin,
ich arbeite ehrenamtlich als Sterbebegleiter für den Hospizverein Regensburg. Ist hier die Rede vom Angst vor dem Sterben oder vor dem Tod?
LG
Peter ( larifari30 )
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Gute Frage. Eigentlich eher Angst vor dem Tod. Aber ich denke, dass man das manchmal garnicht so richtig trennen kann. Was ist ihre Erfahrung bezüglich beider Varianten?
Vielen Dank, dass Sie geantwortet haben. Ich bin auf Ihre Erfahrungen gespannt.
Lg Träumerin
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Hallo Träumerin, leider kann ich erst jetzt antworten, habe nur eingeschränkten Zugang zum Internet. Was nach dem Sterben kommt, ich denke es wird etwas wunderbares sein, etwas was wir uns in unsrer wildesten Fantasie nicht vorstellen können. Was dagegen in der Sterbephase geschieht, ist ja bereits ausführlich erforscht worden. Aus eigener Erfahrung ( Beobachtung ) stirbt der Mensch wie er gelebt hat, ruhig oder rastlos, kämpfend oder demütig. Zu welcher Gruppe würdest du dich einordnen?
LG
Peter Larifari30
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Meine Lieben!
Ich arbeite zwar nicht in einem Hospiz, habe aber das Problem Tod sowohl bei nahen Verwandten (Eltern, Tanten, Cousinen) als auch bei sehr gut Bekannten und Freunden doch recht gut verfolgt.
Da unterscheide ich die innere Einstellung in den langen Jahren vor dem Lebensende, die Endphase und zu zuletzt das Sterben selbst. Mein Vater war ein lustiger Mensch, gläubig, Kirchengeher, aber kein Typ, der sich tief mit geistigen Verhältnissen oder dem Tod auseinandersetzte. Diese Dinge schob er vor sich her und wollte erst alles an sich herankommen lassen. Seinen Zustand der Atemnot nahm er gelassen hin. Dann mussten wir ihn zuletzt wegen eines Gichtschubes ins Krankenhaus bringen. Dort starb er aber regelrecht an freudiger Erregung und Herzflattern bei der Begrüßung des Primarius, der sein Freund war.
Andere aber, die fürchteten sich sehr vor dem Sterben. Eine Cousine auch noch nach einer Nahtoderfahrung mit dem Tunneldurchgang und der beglückenden Lichterfahrung. Alle diese litten mehr oder weniger daran, einmal sterben zu müssen. Mein guter Freund setzte alles daran, seine Gesundheit aufrecht zu erhalten und somit sein Leben zu retten.
Es half und hilft nichts. Jetzt liegt er mit 93 Jahren im Sterben. Er wird es wohl auch erleben, dass das Sterben selber ein beglückendes Erlebnis ist.
Was danach kommt? Es ist sicher gut, wenn man sich das Jenseits als guten Zustand vorstellt. In den meisten Fällen ist es nur so, dass der Verstorbene nicht merkt, dass er gestorben ist, weil er sich in einer Welt wiederfindet, die fürs Erste der unseren spiegelbildlich gleich ist. Der Verstorbene merkt nur: Wieso habe ich keine Schmerzen mehr?
Und ist das nicht wunderbar, frägt - reinwiel
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