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Hallo Zusammen,
ich danke Euch recht herzlich für Eure Antworten.
@ Peter: Ich würde gerne demütig dem Tod entgegensehen und denke, dass ich auch eher eindemütiger Mensch bin. Wie das dann allerdings am Ende des Lebens sein wird, das weiß ich natürlich nicht. Aber Deine Antwort finde ich sehr interessant. Irgendwie macht es ja auch Sinn. Warum sollte man in der letzten Lebensphase anders denken und handeln, als man es sein ganzes Leben lang getan hat? Dann hoffe ich dochmal, dass ich es schaffe, mein Angst zu verlieren, denn in Angst möchte ich nicht sterben. Aber dafür werde ich kämpfen.
Lg Julia
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Hallo zusammen,
danach kommt das, was vorher (vor unserer Geburt) war!
lg. Eleni
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Lieber/liebe Eleni,
gleich ist vielleicht nur die Tatsache, dass es ein Leben vor unserer Geburt gibt und dass es ein Leben nach unserem Tod gibt. Aber vom Wesen her wird man diese beiden Zustände kaum miteinander vergleichen können.
Du kannst machen was du willst: Jeder Mensch sammelt hier auf der Erde Erfahrungen. Sie dienen im Endeffekt dazu, den Menschen reifen zu lassen. Stell dir vor, auch bei einem Alkoholiker, Mörder, Verbrecher ist das so. Wenn solche Menschen nach dem Sterben ins nachtodliche Leben im Jenseits eintreten, werden sie irgendwann einmal demütige Einsichtige, die ihre Taten tief bereuen und anderen Menschen aus eigener leidvoller Erfahrung helfen, sich aus dem Strudel des Tiefen zu lösen - durch geistige Einwirkung hier auf der Erde oder eben auch drüben im Jenseits.
Aber insgesamt: Ein Erdenleben festigt die Entscheidungsfähigkeit, die Freiheit, die Kraft der Persönlichkeit, meint - reinwiel
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hi reinwiel,
kann diese Ansichten nicht teilen. Ich sammle Erfahrungen hier auf Erden-richtig. Aber diese Erfahrungen sind mir dienlich im Hier und im Jetzt.
Auf welche Grundlagen stützen sich denn Deine Aussagen ?
lg. Eleni
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hi eleni,
muss denn alles nur auf das Hier und Jetzt bezogen sein? Mir scheint es nicht logisch zu sein, sich das Leben zwar als eine lange Kontinuität vorzustellen, aber die Bedeutung des Erdenlebens nur aufs Hier und Jetzt festzulegen.
Für meine Überlegung gibt es aber eine Grundlage. Ich lehne mich der Lehre über die Reinkarnation an, wo es heißt, man wird und kann von Inkarnation zu Inkarnation neues Wissen und neue Erfahrungen hinzugewinnen. Das heißt: Erfahrungen, Leistungen und Entscheidungen eines Lebens gehen in der Menschenstruktur nicht verloren und wirken weiter.
Und was sieht und fühlt ein Mensch, der von einem Psychiater in frühere Erdenleben zurück geführt wird? Mein Gefühl sagt mir: Er sieht und fühlt sich als Mensch in voller Substanz. Und die setzt sich wahrscheinlich aus feinstofflichen Bausteinen zusammen, obwohl sie ja doch nur eine Immagination des Betreffenden sein mag.
Doch baut nicht jeder Glaube auf Immaginationen? Liebe Grüße - reinwiel
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