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Essenz(iell)












Und hast Du dazu noch einen Psychologen, oder ist die Schwester ausgebildete Psychologin?
Ansonsten...Mein Gott, die arme Frau. Muß einen ausgeprägten Helferkomplex haben...
Es gibt im Leben nichts mit 100% Gewissheit. Kein Glück, keine Liebe, keinen Job, keine Wohnung, keine Gesundheit, kein langes Leben.
Du musst lernen, damit umzugehen.
Es gibt in einer Beziehung nichts Schlimmeres als jemand, der klammert, und auch wenn Du es nicht bewusst tust, auch wenn Du deiner Freundin nicht sagst, wie sehr du sie zu brauchen meinst: Es schimmert dir durch jede Pore, glaub mir.
Liebe ist wie ein kleiner Vogel - man muß locken, Vertrauen aufbauen, ihn wieder fliegen lassen. Hältst Du einmal die Füßchen fest, so wird er lange nicht wiederkommen.
Liebe beinhaltet auch, dem anderen seine Freiheit zu lassen, einen anderen Weg einzuschlagen.
Lieben ist etwas anderes, als den anderen besitzen zu wollen, weil man ihn braucht.
Ein Kind kann ohne die Liebe von Eltern schwerlich überleben. Aber Du bist erwachsen, fang an, Dich selbst zu lieben.
Angst ist etwas Furchtbares. Liebeskummer ist etwas Furchtbares. Trauer ist furchtbar. Aber es gibt so viele schöne Sachen im Leben, Dinge, die Du vielleicht noch sehen wirst, Menschen, die Du noch kennenlernen wirst, Erfahrungen, die Du noch sammeln wirst.
Lerne, Vertrauen zu haben. In Dich.
Ja dazu noch einen Psychologen.
Naja, die ist für mich wirklich sowas wie ne kleine Schwester.
Wie gesagt wir hätten genausogut schon verheiratet sein können.
=> Wir mögen uns ja alle sehr.
Ja ich weiss dass nichts "für immer" ist. Das akzeptiere ich ja auch, ich weiss nur nicht wie ich mich "verhalten", wie denken soll.

Ja gut, es mag schon sein dass sie weiss wie sehr ich sie liebe, aber ich glaube auch dass sie mich noch liebt - hört sich blöd an aber ich baue mir keine luftschlösser. (wieso weint sie dann immer wenn i ned da bin? wieso kommt sie beim Christkindlmarkt bei uns in der Gemeinde her, umarmt mich und sagt dass sie mich immer noch verdammt gern hat, will dass ich sie küsse? - wenn auch schon angetrunken?)

Ich denke inzwischen verstanden zu haben was du mit dem Vogel meinst, ich will dass sie glücklich ist, ich will sie gewiss nicht zwingen dass sie bei mir bleibt!
Aber ich empfange so viele "Zeichen/Signale" die mir sagen dass sie mich noch will.

Ich will sie nicht besitzen. Ich will sie nur lieben. Ich will sie ja nicht zurück weil ich sonst selbstmord begehen könnte, ich will sie zurück weil ich sie liebe.

Es hört sich wieder blöd an aber ich bin jemand der sich wenn er etwas bezüglich Menschen und soziales Verhalten, etwas analysiert schon im Vorhinein ersehen kann was sich ergibt. Bisher war ich in meinem Leben eigentlich immer richtig gelegen mit den Entwicklungen die sich ergeben haben. Und diesmal sagt mir mein Verstand dass wir wieder zusammenkommen werden zu 75%.
Es ist schon irgendwie eine "Bürde", wenn man glaubt zu wissen wie sich etwas entwicklen wird, das spielt dann auch wieder mit rein.

Könnte mir jemand bitte mal den Begriff des "Klammerns" erklären? Was heisst denn das genau?
So, langsam wird es ernst in meiner Situation:

Sachverhalt:
Depression => Zusammenbruch im September; gleichzeitig hat sich meine langjährige Freundin von mir getrennt weil ich mich aufgrund der Krankheit sehr verändert habe.
Krankheit im Griff, jedoch das Problem mit der Freundin noch.
Haben uns 3x gesehn in letzter Zeit, an Weihnachten hat sie bei mir übernachtet, jedoch war eine gewisse Angst beiderseits vorhanden, die Angst eine Fehler zu machen.
Dann war ich noch zwei mal bei ihr zuhause, wo es eigentlich allen so gegangen hat als wir früher noch glücklich miteinander waren. Haben gegenseitig die nähe des Anderen gesucht jedoch einfach "Berührungsängste" gehabt.
Sie sagt sie hat angst davor einen Fehler zu machen und mir später nochmal so weh tun zu müssen (als ich zusammengebrochen bin).
Sie sagt aber auch wenn das wieder wird hält diese Beziehung ewig, die kann nichts mehr erschüttern.

Jedenfalls ist sie jetzt 2 Wochen weg und am Samstag kommt sie wahrscheinlich wieder nach hause. Da ist dann ein Faschingsball und da will ich mich ihr wieder etwas nähern. Ich denke das wird ein Tag an dem sich das schon entscheiden könnte.
Mein Psychologe meinte dass zwar laut fakt schluss ist, jedoch wir uns so verhalten als wären wir zusammen und wir sollten ganz viel darüber reden.
Aber ich habe so die Vermutung dass sie soviel Angst davor hat mich irgendwann später verletzen zu können und dass diese Angst sie so lähmt dass sie nicht zu ihren Gefühlen zu mir steht und davonläuft.

1. Frage: Wie soll ich mich verhalten dass sie davor keine Angst hat? Das hemmt sie wirklich sehr, sagen auch ihre Eltern und Schwestern.
2. Wie soll ich mich verhalten wenn sie sich gegen mich entscheidet? Ich weiss schon jetzt dass dann eine Welt für mich zusammenbricht, weiss auch dass ich dann wahrscheinlich ziemlich suizidgefährdet sein werde, ohnezu übertreiben, da dann die ganzen negativen Gedanken von der "Krankheit" sofort zum Verlust des Partners hinzukommen und ich das wahrscheinlich nicht aushalten werde.
3. Wie verhalte ich mich am Samstag und bis dahin? Wie schaffe ich es ihr "positiv" und offen gegenüberzutreten? Wenn auch ich mit Angst in die Situation gehe dann ist es ja zum scheitern verurteilt.

Ich brauche dringend Ratschläge!
Forum -> Psychologie und Psyche

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