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@Rahiym
Das sind doch Wunschgedanken!
Was ich hier an Widersprüchlichkeiten in Erklärungen bzgl des Islams erlebe, was gültig ist und was nicht, heute so, morgen so...
Da braucht man sich wirklich nicht zu wundern, dass hierzulande ein Verständnis für den Islam nur sehr schwer auszumachen ist.
Es wäre übrigens leichter, die Nichtgemeinsamkeiten zw Islam und chrsitentum auszumachen as umgekehrt. Noch kann ich keine reelen, die nennenswert wären, erkennen. Die christlichen Standpunkte kenne ich bekannterweise, abe wo soll da eine Schnittmenge entstehen, die es verdient, solche genannt zu werden?
Weiß der Islam eigentlich selber, was er will und wohin er tatsächlich zu gehen gedenkt (gehe von einem friedlichen aus)?
Hier werden laufend Stellungen aufgeworfen, am nächsten Tag heißt es, nein so nicht, da gibt es Mißverständnisse, nein das ist nicht islamisch, gibt es da überhaupt einen roten Faden?
Das hat nichts mit dem zu tun, was Du glaubst, in Deinem letzten Posting an mir auszusetzen oder an mich appelieren zu müssen. Mir stellt sich nur langsam die Frage, warum soll ich mir diese Mühe weiterhin machen, zu was führt das als zu Fragezeichen, nicht des Inhaltes wegen sondern der Methodik wegen!
Erschwerend kommt hinzu, dass der Islam zeitbedingt in einem Aufbruch ist, aber wo geht er hin?
Gruß
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Hallo positiv,
aber das ist doch im Christentum genau so. Frag 5 Christen und Du bekommst 5 Antworten. Warum soll das bei den Moslems denn anders sein?
Ich erzähl Dir mal eine schöne Sufi-Geschichte:
Ein Wanderzirkus hatte seinen Elefanten in einem Stall in der Nähe einer Stadt untergebracht, in der man noch nie einen Elefanten gesehen hatte. Vier neugierige Bürger hörten von dem verborgenen Wunder und machten sich auf, um vielleicht im voraus einen Blick darauf zu erhaschen. Als sie jedoch zu dem Stall kamen, fanden sie, dass es kein Licht darin gab. Sie mussten ihre Untersuchung also im Dunkeln vornehmen.
Der eine bekam den Rüssel des Elefanten zu fassen und meinte folglich, das Tier müsse einer Wasserpfeife ähneln; der zweite erfühlte ein Ohr und schloss, es sei eine Art Fächer; der dritte, der ein Bein anfasste, konnte es nur mit einer lebenden Säule vergleichen; und der vierte schließlich, der seine Hand auf den Rücken des Elefanten legte, war überzeugt, eine Art Thron vor sich zu haben. Keiner von ihnen konnte sich ein vollständiges Bild machen, und den Teil, den ein jeder erfühlte, konnte er nur in Begriffen beschreiben, die ihm bekannte Dinge bezeichneten.
Inanna
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@Inanna
Im christentum gibt es nur ziemlich "einheitliche" Übersetzungen, und die Unterschiede - bis auf die Interpretation - sind nicht so groß.
Im Koran erhält man ja nocht nicht einmal eine verläßliche Übersetzung, daher sehe ich auch da ein großen Unterschied!
Gruß
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@positiv
| Zitat: |
Was ich hier an Widersprüchlichkeiten in Erklärungen bzgl des Islams erlebe, was gültig ist und was nicht, heute so, morgen so...
Da braucht man sich wirklich nicht zu wundern, dass hierzulande ein Verständnis für den Islam nur sehr schwer auszumachen ist. |
Das Verständnis des Islam ist nicht zuletzt deswegen hierzulande schwer, weil die Prämissen falsch sind. Hierzulande wird man von seinen Eltern nämlich nicht selten damit geprägt, dass Mohammed ein sehr böser Mann war.
Jeder sollte allerdings die Wahrheit vielmehr eigenständig suchen, und zwar unabhängig davon, was Menschen so über sich selber oder andere erzählen. (Bahaullah)
Man muss Mohammed mit seinen eigenen Augen betrachten und das Gute in ihm sehen und genau mit dieser Betrachtung den Islam selber studieren. (Der Bab)
Wenn du dir ständig mit deiner eher ablehnend kritischen Art immer die Meinung anderer einholst wirst du in diesem Gewirr nie die Wahrheit erfahren.
| Zitat: |
| Es wäre übrigens leichter, die Nichtgemeinsamkeiten zw Islam und chrsitentum auszumachen as umgekehrt. Noch kann ich keine reelen, die nennenswert wären, erkennen. Die christlichen Standpunkte kenne ich bekannterweise, abe wo soll da eine Schnittmenge entstehen, die es verdient, solche genannt zu werden? |
Beide versuchen stets Gutes zu tun und gastfreundlich zu sein. Beide legen wert auf eine intakte Familie und lieben ihre Kinder und sind höflich und freundlich zu ihren Nachbarn. Beide lassen ihre Kinder studieren und sie besuchen die gleichen Vorlesungen und unternehmen nicht selten etwas auch in der Freizeit. Sie lachen zusammen und trinken Roibosch und Schwarztee. Essen zusammen döner oder eine vegetarische Lasagne.
| Zitat: |
| Hier werden laufend Stellungen aufgeworfen, am nächsten Tag heißt es, nein so nicht, da gibt es Mißverständnisse, nein das ist nicht islamisch, gibt es da überhaupt einen roten Faden? |
Jeder hier ist ein Schüler und sucht seinen Weg. Wer hat schon die Weisheit mit Löffeln gegessen ? Warum erwartest du von den Leuten hier überhaupt einen roten Faden, jeder ist noch selber am suchen. Also sei nicht so faul und suche selber nach der Antwort. Und wie gesagt gehe mit dem Auge des Glaubens an das Gute in Mohammed voran und du wirst ihn schon verstehen.
Siehe, du darfst nicht den Fehler begehen, den die Moslems gegenüber dem Báb und Bahaullah begangen haben. Denn auch die Moslems sind stets mit ihrer kritischen Art und ihrer kulturellen Prägung vorangegangen und haben diese sanftmütigen und unschuldigen Menschen Gräuel angetan.
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@Rahiym
Ist bei Dir kritisch zugleich ablehnend?
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