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@Leer
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| So wunderbar ist der Körper in der Tat nicht, ein Großteil der DNS ist Müll, nutzlos, redundante Gene. Der Blinddarm ist völlig nutzlos, |
Du irrst. Trifft nicht zu... Nur weil der Großteil der DNS nicht eforscht ist, ist sie nicht nutzlos. Und der Blinddarm hat(te) seine Bedeutung, ist aber leider noch nicht vollends erforscht, also nicht so voreilig, nur weil man es heute noch nicht so richtig weiß!
Gruß!
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Heute ist der Blinddarm völlig nutzlos. Ebenso wie Gene für Ganzkörperbehaarung, mehrere Brustwarzen, einen Schwanz, Schwimmhäute etc. pp.. Daneben gibt es DNA, die in der Wissenschaft Junk-DNA heißt, die ca, 97% ausmacht. Komplett nutzlos ist sie natürlich nicht, sonst würde sie sich nicht halten, vielmehr dient sie als Mutationsreserve - glaubt Gott etwas an die Evolution ?
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Von Leer
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| Evolution sagt nicht, dass der Mensch ein Zufallsprodukt ist, die treibene Kraft ist die natürliche Selektion! |
Sehr wissenschaftlich tönt dies nicht. Wenn schon, dann müsste man sagen, dass das Leben und das Überleben wollen die treibende Kraft sei. Dabei helfen Anpassungen und zufällige Mutationen (da meines Wissens hinter diesem Vorgang kein steuerndes Wesen gesehen wird). So wie ich es verstehe, müsste man folglich sagen, dass der Überlebenswille und zufällige Mutationen die Evolution ausmachen, also wäre der "Zufall" dabei.
Das Aussterben der Dinosaurier wird sicherlich wegen des Einschlages eines grossen Meteoriten auch als Zufall angesehen. Und wenn dieser "Zufall" nicht eingetroffen wäre, dann würde es heute wahrscheinlicht total anders aussehen.
Wenn man sich kopfmässig immer weiter hinterfrägt, was Leben sei, und woher es komme, was Materie sei, und woher sie komme, dann stösst man immer an eine Grenze, wo der Glaube beginnt. Beim Glauben nimmt man für sich dann das beste Erklärungsmodell. Weiter helfen dann nur noch Erfahrung und/oder weitere Erkenntnisse. Nun, die meisten Religionen (damit meine ich nicht Kirchen oder Religionsgemeinschaften) geben Anleitungen, wie man zu solchen Erfahrungen kommen kann. Dieser Weg muss aber beschritten werden. Und dies auch, wenn ein grosser Teil hinterher ruft: "Das gibt es nicht! Das gibt es nicht! Alles Lügen und Mittelalter, und mit der modernen Wissenschaft nicht vereinbar!" Und wenn man selbst dann eine entsprechende Erfahrung gemacht hat, dann wird man als "Schwindler" entlarvt, oder Hormone und elektrische Impulse hätten einfach verrückt gespielt.
Der Weg für solche Erfahrungen ist auch wissenschaftlich und nachvollziehbar, aber er muss konsequent und selbst gegangen, und kann nicht von Aussenstehenden beurteilt werden, sondern nur von solchen, die den Weg selbst gegangen sind. Als Bild: der "Meter" ist nicht das Masswerkzeug für alle Dinge: für die Temperatur musste z.B. der Thermometer erfunden werden, und das von solchen, denen die Temperatur als eine messbare Grösse bewusst war. Aber denen, für die Temperatur keine messbare Grösse ist (was sie subjektiv auch nicht ist, höchstens annähernd), kann der Thermometer höchstens zur Messung einer Distanz gebraucht werden, aber dies nicht korrekt.
NicoS
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| Sehr wissenschaftlich tönt dies nicht. |
Ich könnte es vielleicht wissenschaftlicher formulieren, aber das ist hier ja kein Wissenschaftsforum oder? Nicht destotrotz ist das die Kernaussage der Evolution.
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| Wenn schon, dann müsste man sagen, dass das Leben und das Überleben wollen die treibende Kraft sei. Dabei helfen Anpassungen und zufällige Mutationen (da meines Wissens hinter diesem Vorgang kein steuerndes Wesen gesehen wird). So wie ich es verstehe, müsste man folglich sagen, dass der Überlebenswille und zufällige Mutationen die Evolution ausmachen, also wäre der "Zufall" dabei. |
Natürlich spielt der Selbsterhaltungstrieb eine Rolle, ist aber nicht die treibene Kraft. Jede einzelne Mutation hat eine mehr oder weniger geringe Wahrscheinlichkeit aufzutreten und unterliegt der natütlichen Selektion. Die Selektion passt die Lebewesen hat, was schelcht ist, fliegt raus. Da endet schon der Zufall wieder. Was den Lebewesen unterm Stricht ihre Form gibt ist die Selektion.
Was viele Menschen nicht erkennen wollen ist, dass engegen unserer Erfahrung nicht unbedingt ein Wesen hinter einem Prozess sein muss, der etwas komplexes erschafft. Wir bauen fliegende Maschienen, also muss jemand auch Vögel bauen, ist da die Logik. Zum anderen muss man wissen, das Evolution ein addiver Prozess ist, von vielen Einzelwahrscheinlichkeiten, die der Selektion unterliegen. Es gibt keine seriöse Theorie, die sagt, dass das Leben ein reines Zufallsprodukt sei.
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| Das Aussterben der Dinosaurier wird sicherlich wegen des Einschlages eines grossen Meteoriten auch als Zufall angesehen. Und wenn dieser "Zufall" nicht eingetroffen wäre, dann würde es heute wahrscheinlicht total anders aussehen. |
Das ist eine andere Art von Zufall.
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Hallo Leer,
"Wahrscheinlichkeit" tönt besser als "Zufall", das gebe ich zu.
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| unterliegt der natütlichen Selektion |
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| was schelcht ist, fliegt raus |
Die Selektion ist natürlich immer von den äusseren Umständen abhängig, also z.B. von einem Meteoriten, oder von der Erderwärmung, etc. Was gut oder schlecht ist, entscheidet also der Zufall.
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| Was viele Menschen nicht erkennen wollen ist, dass engegen unserer Erfahrung nicht unbedingt ein Wesen hinter einem Prozess sein muss, der etwas komplexes erschafft. |
Zu denen gehöre ich auch, nur würde ich es etwas anders formulieren: ich glaube an gegebene Gesetzmässigkeiten.
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| Es gibt keine seriöse Theorie, die sagt, dass das Leben ein reines Zufallsprodukt sei. |
Das habe ich auch nie gemeint, sondern nur ironisch eingebracht.
Wie in meinem letzten Beitrag erwähnt bleibt eigentlich nur der Glaube und das Suchen.
NicoS
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