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Also den Christen oder den Juden die Freundschaft zu verbieten oder zumindest zu vermeiden ist an sich schon zu viel.
Das ist auf jeden Fall eine Form von Separatismus.
mmm ok ... gut das ich nur r.k. in meinem Pass stehen habe, aber eigentlich Buddist bin, sonst wäre ich massiv in meinen religösen Gefühlen verletzt.
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@Zacharias
| Zitat: |
| Also den Christen oder den Juden die Freundschaft zu verbieten oder zumindest zu vermeiden ist an sich schon zu viel. |
Moment, geht es hier nicht um das Beziehungsgeflecht von Muslime zu Juden oder Christen? Daher auch meine Anspielung auf Verletzung des christl. Liebesgebotes!
Gruß
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@All
Ich verstehe diese ganzen exotischen Interpretationen nicht. Man muss einfach a) die darauffolgenden Verse lesen b) den geschichtlichen Kontext kennen. Laut Vers 5:52 gab es anscheinend Muslime, die in Kriegszeiten enge Kontakte mit Juden und Christen gepfelgt hatten, nur weil sie Angst hatten und sich irgendwelche Vorteile verschaffen wollten.
Ausserdem steht in diesem Kontext auch der Frevel und das Grollen von fanatischen Christen und Juden, die eben den Glauben ständig angreifen und die man nicht zum Freund nehmen soll.
Dieser Vers hat definitiv nichts mit den Kumpelbeziehungen zu tun !
5:51 Ihr Gläubigen! Nehmt euch nicht die Juden und die Christen zu Freunden! Sie sind untereinander Freunde (aber nicht mit euch). Wenn einer von euch sich ihnen anschließt, gehört er zu ihnen (und nicht mehr zu der Gemeinschaft der Gläubigen). Allah leitet das Volk der Frevler nicht recht.
5:52 Und du siehst, daß diejenigen, die in ihrem Herzen eine Krankheit haben, geschäftig unter ihnen die Runde machen, indem sie sagen: "Wir fürchten, daß uns (Gläubige) eine (unglückliche) Schicksalswendung treffen wird (wenn wir uns nur auf uns selber verlassen)." Aber vielleicht wird Allah (den Gläubigen) den Erfolg (al-fath) oder (irgend) eine Entscheidung von sich (amrin min `indihie) bringen. Dann werden sie Bedauern (und Ärger) empfinden über das, was sie (bis dahin an Sympathien für die Andersgläubigen gehegt und) in sich geheimgehalten haben.
5:53 Und die Gläubigen werden sagen: "Sind das diejenigen, die (früher) bei Allah hoch und heilig geschworen haben, daß sie zu euch halten würden?" Ihre Werke sind hinfällig, und sie haben nun (letzten Endes) den Schaden.
5:54 Ihr Gläubigen! Wenn sich jemand von euch von seiner Religion abbringen läßt (und ungläubig wird, hat das nichts zu sagen). Allah wird (zum Ersatz dafür) Leute (auf eure Seite) bringen, die er liebt, und die ihn lieben, (Leute) die den Gläubigen gegenüber bescheiden sind, jedoch die Ungläubigen ihre Macht fühlen lassen, und die um Allahs willen kämpfen und sich (dabei) vor keinem Tadel fürchten. Das ist die Huld Allahs. Er gibt sie, wem er will. Allah umfaßt (alles) und weiß Bescheid.
5:55 Allah (allein) ist euer Beschützer, und sein Gesandter, und (mit ihnen alle) die, die glauben, - die das Gebet (salaat) verrichten, die Almosensteuer (zakaat) geben und sich (wenn sie beten) verneigen.
5:56 Wenn sich jemand Allah und seinem Gesandten und denen, die glauben, anschließt (hat er die rechte Wahl getroffen). Die auf Allahs Seite stehen (hizbu llaahi), werden Sieger sein.
5:57 Ihr Gläubigen! Nehmt euch nicht diejenigen, die mit euer Religion ihren Spott und ihr Spiel treiben, - (Leute) aus dem Kreis derer, die (schon) vor euch die Schrift erhalten haben, - und (auch nicht) die Ungläubigen zu Freunden! Und fürchtet Allah, wenn (anders) ihr gläubig seid!
5:58 Wenn ihr zum (gemeinsamen) Gebet (salaat) ruft, treiben sie damit ihren Spott und ihr Spiel. Dies (tun sie) weil sie Leute sind, die keinen Verstand haben.
5:59 Sag: Ihr Leute der Schrift! Habt ihr denn keinen anderen Grund, uns zu grollen, als daß wir an Allah glauben und an das, was (als Offenbarung) zu uns, und was (schon) früher herabgesandt worden ist, und daß die meisten von euch Frevler sind?
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@Rahiym
Na wunderbar, dass Du mal einen vernehmlichen Kontext herstellst! Danke!
Nun meine Frage dazu:
Das war zur Zeit der "Veröffentlichung" sicherlich angebracht, so sage ich das jetzt in meinem "jugendlichen" Leichtsinn...
Aber was hat das mit heute zu tun? Da ist das doch völlig deplaziert, zumindest was hier unseren Raum angeht. Über orientalische Bedingungen kann ich nur vermuten, also lasse ich sie weg... Wenn also hier völlig unangebracht, ist da der Anspruch, dass diese Aussagen für alle zu jeder Zeit gelten, nicht in sich bereits überfällig und damit der Anspruch der "Gültigkeit auf Ewigkeit" widerlegt?
Gruß
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| Zitat: |
| b) den geschichtlichen Kontext kennen |
Also zählt das heute nichtmehr?
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