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@_Leer_
Wie ich sagte, der Knackpunkt:
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| Wenn Du die Gnade anderer suchst, dann musst wohl jemanden finden oder schaffen, der sie Dir gewährt. |
Das muss ich gerade nicht tun!
In meinem Glauben ist Gott von Natur aus gnädig. Und zwar in einem von uns Menschen nicht bergreifbaren Umfang.
Du sagst, ich hätte mir diesen gnädigen Gott ausgedacht.
Ich bin davon überzeugt - Gott hat mich überzeugt - , daß er der gnädige Gott ist, der Gott der Fülle, der uns niemals zurückweist, was auch immer wir sind. Und wir sind das, was wir tun. Wir sind das was wir leben. Wir sind das, worum wir uns jeden Tag sorgen.
Jesus sagt, daß kein Werk zu Gott führen kann, allein der Glaube.
Und der Buddhismus geht den Weg der Werke. Der spirituellen Werke. Aber es sind und bleiben menschliche Anstrengungen, menschliches Mühen. Jeder Mensch erkennt, wenn er Weisheit hat, daß er niemals die Vollkommenheit erereichen kann, die aber doch Voraussetzung ist, vollkommen von Gott angenommen zu werden, vollkommen in Gott aufzugehen.
Den Ausweg sieht der Buddhismus in der Wiedergeburt.
Den Ausweg sieht Christus in der Gnade Gottes.
Mich wundert nicht, daß du die Gnade als Konstrukt siehst.
Ich sehe die Wiedergeburt als Konstrukt.
Ich weiß nicht, ob ich recht habe. Ich kann es nur glauben. Und hoffen und vertrauen, daß es so sein wird. Und wenn ich vertraue, dann ist es so.
Natürlich sehe ich, wie "gnostisch" die Aussagen von Jesus sind.
Die Gnosis sehe und werte ich so:
Die Fragen, mit denen sich die Gnosis beschäftigt hat, sind legitime Fragen.
Es ist auch richtig von der Gnosis, nicht alles anzuerkennen, was das Christentum aus der Botschaft Jesu Christi gemacht hat.
Die Gnosis bot eigene Lösungen.
Und davon kann ich nun wiederum nicht alles anerkennen.
Man sagt, Thomas hätte gnostisches geschrieben.
Das sehe ich nicht so.
Er hat das beschrieben, worüber sich dann die Gnosis Gedanken machte.
Für die judenchristliche Kirche waren das überhaupt keine Fragen.
Und in dieser Tradition hat sich die Kirche weiterentwickelt.
Nachdem sie die Gnosis zur Irrlehre erklärt hatte.
Und alles, was sich nur ansatzweise mit diesen Fragen befasste, wurde als gnostisch bezeichnet.
Johannes hat also keine gnostischen Aussagen gemacht, sondern über einen Fakt geschrieben, über den sich die Gnosis ebenfalls Gedanken gemacht hat. Mehr aber auch nicht.
Ich denke, die Gnosis hat sich den ungeklärten Fragen gestellt.
Aber sie fand nicht die richtigen Antworten.
Die "Kirche" hat sich diesen Fragen überhaupt nicht gestellt.
Ihr genügte das Weltbild der Juden, ein bisschen mit Christuslametta geziert.
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In meinem Glauben ist Gott von Natur aus gnädig. Und zwar in einem von uns Menschen nicht bergreifbaren Umfang. Du sagst, ich hätte mir diesen gnädigen Gott ausgedacht.
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Meiner Meinung nach hast Du den Gott aus den Schrifen, die Allegorien waren hast Fleisch werden lassen, was meiner Meinung nach fast schon Götzendienst ist.
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| Ich bin davon überzeugt - Gott hat mich überzeugt - , daß er der gnädige Gott ist, der Gott der Fülle, der uns niemals zurückweist, was auch immer wir sind |
Du meinst Du bist davon überzeugt, dass Gott Dich überzeugt hat.
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Jesus sagt, daß kein Werk zu Gott führen kann, allein der Glaube.
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Ich glaube, dass eben das nicht seine ursprüngliche Lehre war.
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| Und der Buddhismus geht den Weg der Werke. Der spirituellen Werke. Aber es sind und bleiben menschliche Anstrengungen, menschliches Mühen. Jeder Mensch erkennt, wenn er Weisheit hat, daß er niemals die Vollkommenheit erereichen kann, die aber doch Voraussetzung ist, vollkommen von Gott angenommen zu werden, vollkommen in Gott aufzugehen. |
Ich glaube, da weißt Du nicht genug vom Buddhismus. Der Buddhist versucht nicht Vollkommenheit zu erreichen noch von irgendwem angenommen zu werden.
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Den Ausweg sieht der Buddhismus in der Wiedergeburt.
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Wiedergeburt ist kein Ausweg im Buddhismus, er ist die Ursache für das ganze Unternehmen.
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Ich sehe die Wiedergeburt als Konstrukt.
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Lustig, dass Du das sagst, wo doch die ersten Christen, die Gnostiker auch von Wiedergeburt ausgegangen sind. Sollte es einen historischen Jesus Geben haben, so hat er das sicherlich auch.
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| Ich weiß nicht, ob ich recht habe. Ich kann es nur glauben |
Du könntest Dich auch auf die Suche nach dem ursprünglichen Christentum machen.
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Und wenn ich vertraue, dann ist es so.
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Und in dieser Tradition hat sich die Kirche weiterentwickelt.
Nachdem sie die Gnosis zur Irrlehre erklärt hatte |
Die wörtliche Auslegung hat sich durchgesetzt, man sollte aber Autorität nicht mit Wahrheit verwechseln.
Das charakteristische an der Gnosis ist, dass sie sich nicht mit Fragen auf eine theoretische Art und Weise beschäftigt, wie das Christentum heute und somit sich in Widersprüchen verrennt, sondern es beginnt da wo das Christentum aufhört, nach der Auferstehung Jesus sucht es einen praktischen Weg zur Gotteserfahrung, menschliche Werke, wie Du es nennst.
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@ positiv
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| Wird "Gott" hier nicht in den verschiedenen Facetten dennoch sehr eingeschränkt betrachtet? |
Wie kann etwas betrachtet werden, was keiner kennt?
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Das menschlich konstruierte Bild, das Gott darstellen soll, was denn sonst!
Gruß
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Ich weiß nicht warum mein Thread ignoriert wird und keiner etwas postet.
Jedenfalls wird in der Doku Zeitgeist Teil 1 enthüllt wie das Christentum und das Judentum aus der Astrologie und Astronomie entstanden sind und sich außerdem unter anderem aus agyptischen Mythologien bedient haben.
Es wird mit reinen Fakten untermauert, die historisch und mythologisch nicht anzuzweifeln sind. Vielleicht wird deshalb mein Thread konsequent igoriert, weil man dagegen schlecht etwas sagen kann...
Liebe Grüße
Stefano
PS: Nicht wundern, dass man Anfangs Kriegsbilder sieht!
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