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Wer war Jesus wirklich? Jesus Historisch untersucht...












Zitat:
Da sieht man eben das, was am ehesten ins Auge sticht.

Stimmt unter anderem auch....
Zitat:
@Sakon
Kannst mir bei Gelegenheit mal diesen Herrn/Frau Gott vorstellen, den Du da beschriebne hast? Fände ich klasse, d e n möchte ich mal kennen lernen. Aber komm jetzt bitte nicht mit NT oder Koran, der dort beschrieben ist, ist das sicherlich nicht!

Ok gern.
Bei Gelegenheit - nur Geduld!
Zitat:
Es dürfte dir inzwischen nicht entgangen sein, daß ich einen anderen Gott erkenne.


Das Du einen anderen Gott erkennst, ist mir natürlich aufgefallen, aber das ist nicht das Charakteristikum des Christentums. Ist Allah nicht auch gnädig?

Zitat:
So Meister der Behauptungen, woran erkennst du hier die Höllenqualen?


Was sollen die paar Textschnipsel, ich finde auch welche die das Gegenteil aufzeigen.

Matthäus 25,41

Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Geht weg von mir, ihr Verfluchten, in das hewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln!


Noch ein bisschen Offenbarung gefällig?

Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und sein Reich gaben die Toten heraus, die darin waren; und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. Und eder Tod und sein Reich wurden geworfen in den feurigen Pfuhl. Das ist der zweite Tod: der feurige Pfuhl.Und wenn jemand nicht gefunden wurde geschrieben in dem Buch des Lebens, der wurde geworfen in den feurigen Pfuhl.


Das trief Gottes Gnade ja nur geradezu heraus! Nebenbei gesagt habe ich alle meine Behauptungen mit Quellen belegt.

Zitat:
Oder besser gesagt, ein solches Konstrukt aufgebaut hat, um die Menschen beherrschen zu können.


Du hälst Dich doch selber dran, auch wenn ich dich als Freigeist einschätze. Du hängst an ihrer Textauswahl (inkl. allen Briefe des Paulus) und ihrer Interpretationsart (weitgehende wörtliche Auslegung).
Das soll kein Vorwurf sein o.Ä., nur das was die Kirche als Herrschaftsinstrument eingeführt hat, hat ihre Herrschaft noch überlebt und ist immer noch in den Köpfen drin.
Irgendwie ist diese Diskussion lächerlich: da wird weder der eine dem anderen, noch der andere dem einen etwas beweisen können. Zuerst wird einem ein Glaube anerzogen, dann lebt man sein Leben und macht Erfahrungen, und sieht dann, dass vielleicht das angelernte System die eigenen Erfahrungen nicht erklärt. Mit dem Suchen findet man vielleicht etwas, das mehr Erklärungen bringt. Ein Glaube wird es auf jeden Fall bleiben, bis man eigene Gotteserfahrungen gemacht hat.

Was meiner Ansicht nach wichtig ist, dass sich unser Dasein auf Gesetzmässigkeiten aufbaut, wie es solche auch z.B. in der Physik gibt. Wenn dem so, dann geht es darum, dass man diese Gesetzmässigkeiten sucht und versucht danach zu leben. Und wenn man die wenigen, wesentlichen Gesetzmässigkeiten kennt, dann findet man, dass sich diese in den verschiedenen Religionen gar nicht so stark unterscheiden, und dass es sich bei den Streitereien mehr oder weniger nur um oberflächliche Dogmen handelt. Es geht doch um das Wesen, und damit haben wir doch wirklich alle genug zu tun (u.a. vor der eigenen Türe wischen). Als Buddhist suche man auf diesem Wege immer tiefer einzudringen, und wenn es nicht klappt, dann mache man es wie Buddha und gehe zum "nächsten Meister". Ebenso als Christ, Jude, Muslim oder Hindu. Man brauche dazu das Herzdenken, und dann darf der Kopf auch mitmachen.

Gruss, NicoS
@_Leer_

Das Matthäusevangelium versucht, Jesus in die jüdische Tradition einzubinden. Jesus war natürlich Jude. Und er hat möglicherweise auch das gesagt, was im Matthäusevangelium geschrieben ist. Ich will das nicht wieder von vorne aufrollen. Du argumentierst mit Schriften, die bereits von denjenigen verfasst wurden, die die Botschaft Jesu angepasst haben. Angepasst an ihr eigenes Denken. Und das Denken war: Opfer und Sühne.
Genau das, was Jesus selbst negiert hat, durch sein Reden, durch sein Tun. Aber kaum war Jesus einige Jahre tot, da hat man fleißig den neuen Wein in die "guten" alten Schläuche abgefüllt. Dadurch wurde vieles verdorben. Dadurch ist vieles verdorben. Jesus wurde als Opferlamm dargestellt, das als Sühne für unsere Sünden gestorben sein soll. Mitnichten.
Er starb, weil er den Weg des absoluten Vertrauens in Gott bis zum Ende ging, und nicht flüchtete, sondern sagte: Vater, dein Wille geschehe. Und dadurch hat er die Welt von der Macht der Sünde erlöst, und wurde auferweckt als Erstgeborener der neuen Schöpfung. Und diese neue Schöpfung ist seitdem Realität. Weil er gezeigt hat, daß man als Mensch nicht zwangsläufig verderben muß, indem man seinem eigenen Selbterhaltungstrieb folgt, sondern daß wir die berechtigte Hoffnung haben können, nicht verloren zu sein, wenn wir auf Gott vertrauen. Und der Weg dazu ist die Liebe. Jesus sah, daß der Satan in jedem von uns selbst ist. Niemand hat je Macht über uns besessen, als nur unser eigener Egoismus. Sogar Petrus wird von Jesus als Satan bezeichnet! Weil Petrus in diesem Augenblick den eigenen Egoismus über das Vertrauen in die Geborgenheit Gottes gestellt hatte. Das war es, was Jesus mit "Satan" meinte.

Danke für das Lob, daß du mich als Freigeist einschätzt!

Ich unterwerfe mich in keiner Weise dem Kanon der Schriften. Natürlich lese ich in den Schriften, aber ich habe durchaus die Sicherheit, - frag mich nicht woher -, zu sagen, was Wahrheit ist, und was von den Menschen hinzugedichtet wurde.

Die Briefe des Paulus sind die mit frühesten Niederschriften. Entstanden, als man an die Evangelien noch nicht dachte. Das Johannesevangelium schätze ich ebenfalls als sehr tiefgehend ein.
Nur, ich interpretiere da oft wörtlich, wo Theologen es gerade nicht tun. Weil sie nicht wissen, was geschrieben steht. Wenn Paulus schreibt, daß Gott von Menschen nicht gesehen werden kann, dann nehme ich es wörtlich. Und dann stelle ich fest, daß viele Stellen im At etwas anderes behaupten. Also müssen die Theologen irgendwelche Konstrukte darumbauen, um alles wieder unter einen Hut zu bringen. Das tue ich nicht. Ich sage mir dann: Das AT lügt! Und dann wird auf einmal die Bedeutung des Wortes von Jesus erkennbar, als er die Menschen davor warnte, neuen Wein in alte Schläuche zu füllen. Und dann wird auf einmal erkennbar, in welch beängstigend großem Umfang das von den ersten Christen gemacht wurde. Und wie dadurch die Botschaft vom gnädigen Gott verunstaltet wurde.
Es wird aber auch erkennbar, welch gewaltig große frohe Botschaft durch Jesus erstmals den Menschen mitgeteilt wurde.
Und das ist wunderschön.
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