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Innenministerium BW verhindert Integrationsprojekt












Immer wieder wird von Muslimen mehr Integration gefordert. Immer wieder erwartet man von Muslimen, dass Sie klare Stellung gegen Terror und Gewalt einnehmen sollen. Und immer wieder.... wird es so dargestellt, als würde das gefordert, weil Muslime es nicht tun.

Hier wieder mal ein Beispiel wie wir Muslime daran gehindert werden, Integration zu fördern, eine Stellungnahme der Muslimischen Jugend in Deutschland (MJD e.V.):

Innenministerium Baden-Württemberg verhindert bewilligtes Integrationsprojekt mit jungen Muslimen
Verfassungsschutzbericht wirkt wieder mal als Integrationsbremse

Ein vom Innenministerium Baden-Württemberg (IM), im Rahmen des Programms „Kriminalpräventive Modellprojekte" zunächst bewilligtes Projekt mit dem Titel „Insider statt Outlaw" wurde aus zweifelhaften Gründen und unhaltbaren Vorwürfen gegen die MJD vom Ministerium selbst verhindert. Das Integrationsprojekt sah vor, modellhaft den Aufbau und die Ansiedlung nachhaltiger verbandlicher Jugendarbeit für junge Muslime und deutsche Aussiedler aus Russland in Freiburg zu fördern und zu unterstützen. Im Zuge des Projektes sollte u.a. der MJD-Lokalkreis Freiburg an die bestehenden Strukturen der örtlichen Jugendarbeit angegliedert werden. Die zahlreichen muslimischen Jugendlichen, die durch den Lokalkreis erreicht werden und weitere der Polizei bereits bekannte und kriminell auffällige muslimische Jugendliche sollten unter Mitwirkung öffentlicher Stellen diverse Seminare und Schulungen durchlaufen.

Die MJD war über den positiven Bescheid des Innenministeriums hoch erfreut und sah darin den ersten Schritt, den ein Ministerium in Baden-Württemberg auf die organisierte deutschsprachige muslimische Jugendarbeit machte.

Leider stellte sich schon sehr bald Ernüchterung ein. Zunächst wurde, Wochen nach der offiziellen Bewilligung des Projektes, eine erneute ausführlichere Selbstdarstellung der MJD angefordert. Dem sind wir gerne nachgekommen und haben die Gelegenheit genutzt uns und unsere bisherigen Projekte und Kooperationen, mit zahlreichen Partnerorganisationen wie dem Evangelischen Jugendwerk in Württemberg (EJW), der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG) oder dem Landesjugendring BaWü, vorzustellen.[1]

Im weiteren Verlauf hatte uns vorrangig die Behauptung des Innenministeriums, dass „die MJD extremistische Tendenzen aufweist und vom Verfassungsschutz beobachtet wird." und daher „[e]ine Einflussnahme der MJD auf das Gesamtprojekt nicht akzeptiert werden [kann]", erschüttert.

Mit dieser Aussage werden die jahrelangen Bemühungen der MJD für Integration und gesellschaftliche Beteiligung zunichte gemacht. Sie stellt eine Diskriminierung und Geringschätzung der gesamten organisierten muslimischen Jugendarbeit dar.

Besonders erschreckend ist jedoch die mangelnde Gesprächsbereitschaft des Innenministeriums. Mit der Folge, dass eine Kommunikation nicht direkt, sondern nur über die Presse erfolgt. Anfragen nach einem Gesprächstermin wurden ignoriert oder unter Beteiligung der Muslime als „nicht zielführend" abgelehnt. Zur Krönung wurde der Vorschlag geäußert, das Projekt nur mit der Deutschen Jugend aus Russland (DJR) durchzuführen, wobei darauf geachtet wurde, in der Korrespondenz die MJD und die Muslime nicht weiter zu erwähnen.

Hinzu kommt die faktisch falsche Einschätzung im Verfassungsschutzbericht 2005 von Baden-Württemberg, der durch unbelegte Verdächtigungen und Vorwürfe die MJD dem politischen Islamismus zuordnet. Hierbei hat die undifferenzierte und verantwortungslose Arbeit des Verfassungsschutzes bereits einen alarmierenden Zustand erreicht: Zitate werden aus dem Zusammenhang gerissen, Aussagen konstruiert und selbst vor falschen Referenzen und Zitaten nicht zurückgeschreckt. Unsere Einschätzung wird dabei auch von ausgewiesenen Experten geteilt.

Dies ist umso bedauerlicher im Hinblick auf das jüngst veröffentlichte Drohvideo der Globalen Islamischen Medienfront (GIMF), in dem auch explizit der MJD vorgeworfen wird, der „Religion der Demokratie" verfallen zu sein und demnach keine „wahren" Muslime, sondern „Freunde von Christen und Juden" zu sein.

In dieser Situation vermissen wir den gebotenen Rückhalt durch die Sicherheitsbehörden. Statt Anerkennung und Förderung unserer langjährigen integrativen Arbeit, wird unsere Arbeit von einigen Sicherheitsbehörden als Gefahr für die freiheitlich-demokratische Grundordnung betrachtet und eine Zusammenarbeit mit uns aktiv erschwert. Es ist geradezu paradox, dass eine handvoll Extremisten dieses Engagement sehen, die Behörden aber die Augen davor verschließen.

Wir bemühen uns um größtmögliche Transparenz und möchten unsere Arbeit nicht anhand von unseriösen Berichten, sondern anhand unserer Worte und Taten, bewerten lassen. Dies beinhaltet einen fairen Austausch und einen gegenseitigen respektvollen Umgang auf gleicher Augenhöhe, den wir in diesem Fall leider vergeblich mit den Behörden gesucht haben.

Schlussendlich sind wir immer offen für konstruktive Kritik und sind als unabhängige Jugendorganisation im besonderen Maße offen für positive Veränderungen. In diesem Sinne laden wir auch das Innenministerium ein, uns mitzuteilen welche Fehler es an unserer Arbeit sieht und an ihrer Behebung mitzuarbeiten.

Unser Appell an die Behörden ist, dass sie sich, in dem sie mit uns reden, selbst ein Bild von uns machen. Die Existenz und der Erfolg der MJD zeigen, dass es in Deutschland ein Bedürfnis nach deutschsprachiger muslimischer Jugendarbeit von und für Jugendliche gibt. Der MJD ist es dabei ein besonderes Anliegen, dass nicht nur die muslimischen Jugendlichen einen Nutzen davon tragen, sondern dass die gesamte Gesellschaft hiervon profitiert.

Wir möchten zeigen, dass muslimische Jugendliche gerade in Deutschland einen Beitrag leisten können, die Gesellschaft positiv und im Interesse aller, unabhängig von religiösen, politischen, ethnischen oder sonstigen Hintergründen mit zu gestalten.

In der langjährigen Erfahrung der MJD sehen wir die Chance einen besseren Zugang zu den auffällig gewordenen Jugendlichen zu finden und sie durch intensive Betreuung nicht nur von kriminellen Handlungen abzuhalten, sondern sie darüber hinaus zu befähigen, sich als produktive Mitglieder der Gesellschaft für das Wohl der Gemeinschaft einzusetzen. Diesen konstruktiven Weg werden wir auch weiterhin gehen.


Quelle: http://www.mjd-net.de/node/1745
Dem Innenministerium von BW kann ich zu diesem Schritt nur gratulieren.

Die MJD scheint ein komischer Verein zu sein.

Gegründet von Muhammad Siddiq, der Mitglied des "Haus des Islam e.V." und des ZMD ist.

"Verfassungsschützer gehen davon aus, dass sieben der 19 Mitgliedsorganisationen des ZMD der Muslimbruderschaft nahe stehen, eine weitere Mitgliedorganisation vom Iran gesteuert wird."
Quelle: http://www.kristina-koehler.de/pres.....verdacht_gegen_den_vorsi/

Von 2003-2005, war Bilal El-Zayat, Bruder des Ibrahim El-Zayat , Vorsitzender der MJD.

Ibrahim El- Zayat ist bekennender Sympathisant der Muslimbruderschaft und Ehemann der Nichte des Islamisten Necmettin Erbakan und Schwester des ehemaligen Milli Görüs-Vorsitzenden Mehmet Erbakan.

In Ägypten ist er wegen "terroristischer Methoden" und Geldwäsche zusammen mit anderen Köpfen der Muslimbruderschaft angeklagt.

Weiterhin ist die MJD Mitglied der European Muslim Youth and Student Organizations (FEMYSO).

Nach eigener Einschätzung[10] ist das FEMYSO zur „de facto Stimme der muslimischen Jugend in Europa“ geworden. Nach Einschätzung des Verfassungsschutzes[1] wird das FEMYSO von der Muslimbruderschaft in Europa dominiert und in der Medienöffentlichkeit[3][11] wird die Ansicht vertreten, daß das FEMYSO und der größte Teil seiner Mitgliedsorganisationen der Muslimbruderschaft zuzuordnen sind.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Forum_.....and_Student_Organizations

Die MJD finanziert sich aus Spenden, Mitgliedsbeiträgen, Einnahmen aus Veranstaltungen und den Gewinnen aus dem Medienhandel Green Palace, sowie aus staatlichen Projektmitteln.[6] Das Vermögen der MJD sollte im Fall der Vereinsauflösung zu gleichen Teilen an alle gemeinnützigen deutschen muslimischen Hilfsorganisationen, u.a. auch an den Al-Aqsa-Verein fliessen. Nachdem der Al-Aqsa-Verein als Spendensammelorganisation der Hamas verboten wurde, änderte die MJD diesen Satzungsteil und begünstigt nun ausschliesslich Islamic Relief.
Die MJD ist kein anerkannter Träger der ausserschulischen Jugendbildung. Laut Aussagen des Berliner Verfassungsschutz von 2004 soll die MJD „eng mit islamistischen Gruppen verknüpft“ sein.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Muslimische_Jugend_in_Deutschland

Die MJD betreibt unter der Adresse ihres Berliner Büros auch einen Buchversand und Buchhandel, sowie ihren Verlag Green Palace[29]. Zu den verlegten Autoren gehören Tariq Ramadan, Mustafa Islamoglu, zu den verkauften Büchern gehörten auch solche von Sayyid Qutb und Abdul 'Ala Maududi.
Quelle:
http://de.wikipedia.org/wiki/Muslimische_Jugend_in_Deutschland

Weitere interessante Links zur MJD:

http://www.tagesspiegel.de/berlin/;art270,1973689

http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/;art141,1973634

http://www.taz.de/index.php?id=arch.....&dig=2003/11/08/a0038
@Pax
Ja, das ist das Problem bislang, dass in den muslimischen Zentren durch den teilweise Einsatz arabischer Sprachen eine Beobachtung schwer ist. In Neu-Ulm haben sie es früh genug gemerkt. Hier in Heilbronn gibt es ebenfalls eine friedliche (Zusammenarbeit mit der Bevölkerung) und eine offensichtlich extremistische Gemeinde.

Identifizierte Flugblätte riefen zur Gewalt auf. Zwar noch keine Selbstmordattentate, aber zu Aktionen, wo neben Sachschaden auch Verletzungen von Menschen in Kauf genommen worden wären.

Eine Differenzierung für Otto-Normalverbraucher ist da nicht gerade einfach...

Gruß
Forum -> Islam


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