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| Es besteht doch ein Riesenunterschied zwischen etwas, das ich im Kopf weiß, und dem wie ich es lebe. Ist das bei Dir nicht so? |
Auf jeden Fall. Es ist manchmal ein regelrechter Kampf mit dem Ego, denn es findet immer mal wieder einen Weg einen auszutricksen.
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| Das verblüfft mich. Ich bin davon ausgegangen, das das Ziel des buddhistischen Weges die Auslöschung, wie Du sagst, oder die Leere, das Nichts ist, das Sichauflösen des Bewusstseins im Sein. |
Ist es auch, ich bezog das allgemein auf Menschen. Ich finde den Gedanken an eine ewiges Leben mittlerweile schon ein wenig erschreckend, das Paradies wäre die Hölle
Eigentlich wollte ich nur damit sagen, dass man sich nicht zu sehr unter Druck setzten soll, manche Menschen, hängen einfach sehr am Leben, der Gedanke nicht mehr zu existieren erzeugt in vielen Panik.
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| Ich sehe, es gibt viele Formen von Buddhismus - vermutlich so viele Richtungen wie im Christentum - und eigentlich habe ich nicht Lust, mich mit allen zu beschäftigen. |
Ich glaube sogar noch mehr. Hier in Deutschland sind hauptsächlich Zen- und Diamantwegbuddhismus vertreten.
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| Ich habe Kontakt zu einem Advaita-Lehrer und das, was ich von ihm weiß, ist für mich "Buddhismus". |
Ist das nicht eher Hinduismus?
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| Was tust Du konkret, um diese Wünsche (die oft hirnrissig sind) los zu werden? |
Ich stelle mir im Geist vor, wie sie verrotten, an Bedeutung für mich verlieren und wie viel besser wahrscheinlich das Nachfolgemodell sein wird. Und ich meditiere.
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| Auf dem Weg zur universalen Liebe sind wir ja wohl alle. |
Im Mahayana ist es der Antrieb, im Therevada nicht.
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| Was tust Du, wenn Du Dich dabei erwischst, wie Du eben mal wieder nicht verständnisvoll warst, mal wieder nicht Mitgefühl entwickelt hast, Dich bloß geärgert hast über die dummen Leute um Dich rum. |
Geärgert habe ich mich hier noch nicht wirklich, vielleicht wenn ich mal nen anstrengenden Tag habe ist mein Polster etwas dünner. Laufe ich Gefahr irgendwie persönlich betroffen zu werden, dann mache ich mir klar, das nur mein Ego sich da meldet, lache und fertig.
Ich begebe mich auch einfach nicht in Situationen, in denen es allzu kritisch wird. Einmal habe ich mich aus ner Diskussion einfach abgemeldet. Man muss nicht immer zu allem eine fundierte Meinung oder ausgefeilte Position haben und diese auch haarklein darlegen .
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| ch kann ja nicht mitten in meiner Arbeit aufhören zu reden und meditieren. |
Man kann sogar bei der Arbeit meditieren, sogar bei Autofahren Wie das geht sollest Du Dir aber nicht im Internet erklären lassen.
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| Wunsch nach Wissen. Da war ich nicht genau. Natürlich ist es gut, viel Wissen zu haben, man weiß nie genug. |
Ich versuche eine weit gefächerte Allgemeinbildung zu haben. Das ist schon ganz praktisch.
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| Die Anhaftung besteht aber darin, dass wir alle doch nicht umhin können, mit unserem Wissen zu kokettieren, wir sind stolz darauf, es zeigen zu können, freuen uns, wenn wir etwas besser wissen als die anderen. Wie löst man sich von dieser Anhaftung, diesen Ego-Spielen. |
Indem man das Ego auflöst.
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| Wenn es darum ginge, zu erkennen, dass ich nicht mein Ego bin, dann wäre ich erleuchtet. Aber das ist für mich der Knackpunkt: etwas im Kopf zu wissen ist noch lange nicht dasselbe, wie es zu leben. Das ist schwer. |
Und das geht letztendlich durch die richtige Meditation. Du kannst mit dem Ego nicht das Ego davon überzeugen, dass es nicht existiert.
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| Was ich nicht weiß, und was Ihr offensichtlich nicht so leicht beschreiben könnt, sonst würdet Ihr es ja tun, ist wie man das ganz konkret lebt. Wie Ihr Buddhisten das lebt. |
Das Wissen aneignen, achtfacher Pfad, Silas.... und die in der Meditation erlangte reine Sicht der Dinge im Alltagsleben versuchen beizubehalten.
Ich weiß ja nicht welche Meditationen Du anwendest, aber es gibt je nach zu verwirklichender Qualität eine bestimmte Meditation und entsprechende Texte.
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@Inanna .... dann bist du da sicher weiter wie ich. Ich habe erst damit begonnen mich sozusagen auf diesen Pfad zu begeben.
Deswegen kann ich noch nicht sagen, wie ich diesen Buddhismus leben werde.
lg Zacharias
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Hallo _Leer_
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Du kannst mit dem Ego nicht das Ego davon überzeugen, dass es nicht existiert.
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Das leuchtet mir ein. Das ist ein richtiges Aha-Erlebnis, eine kleine Erleuchtung? Eigentlich ganz klar ....
Und Deine Vorstellung, wie die Wünsche verrotten, das werde ich mal ausprobieren!
Danke!
Inanna
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Nochwas fällt mir ein,
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Du kannst mit dem Ego nicht das Ego davon überzeugen, dass es nicht existiert.
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Karlchen, der Advaita-Lehrer (ob buddhistisch oder hinduistisch? - er selbst sagt, er sei buddhistisch geprägt) würde sagen:
"wer ist es, der da kämpft? Das bist nicht du, denn du bist vor dem Ego".
@ Zacharias,
es ist nicht wichtig, wie weit jemand anscheinend ist, wichtig ist, sich zu bewegen. Probier ihn ruhig aus, den Buddhismus, und geh dann weiter ... und weiter ....
Inanna
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@Inanna
Schließe mich Deiner Empfehlung an! Bin "zufrieden" mit diesem Weg... insbesondere der erforderlichen Auseinandersetzung!
Gruß
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