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Wer ist denn dieser Gott überhaupt?












Ja, aber wie denn Lisken ?

Woher weiss ich als einzelner Mensch, was man tun kann um Gott zu erfahren ? Wie viele Menschen haben oftmals wirklich keinen Plan vom Leben im allgemeinen, geschweige denn, dass sie Gott erfahren ?

Also alle diese Religionen sprechen ja immer von "Selbstlosigkeit" und so. Wenn man irgendwie sein eigenes Selbst auflöst kommt diese Nähe zu Gott und somit die Erfahrung.

Ich möchte mal konkreter werden: Menschen wie Moses, Abraham, Krishna, Buddha,Jesus, Mohammed, Báb und Bahaullah behaupten ja von sich selbst diese Stufe der Gottesnähe erreicht zu haben.

Wenn ich nun ihre Taten und Worte betrachte skizzieren sie mir schlecht oder recht einen ungefähren Weg, wie man Gottesnähe erlangen kann, da sie nach eigener Behauptung ja selber dies erfahren haben.

Wie kann man das allerdings völlig ohne die Wegweisung dieser Menschen machen ? Ich frage ganz ehrlich, ohne Unterton. Wie geht das genau ? Dieses Problem konnte ich nie lösen.

Bedenke, jeder Raum ist irgendwo von einer traditionellen Religion und ihren Wertevorstellungen geprägt. Hier in unserem Falle Europa ist es das Christentum. Wenn wir also Jesus und seine Prägung durch seine Lehre herausnehmen würden, wie könnten wir also insgesamt zu Gott 'direkt' finden ? (Ich rede hier nicht vom Glaubensdogma sondern von den primären moralischen Lehren Jesu).
In den 80er Jahren gab es in unserer Gegend mal einen Gott namens Qonanom.

Da er mit seinem Sohne vor ca. 2000 doch nicht so ganz zufrieden war, hat er diesmal eine Tochter hervorgebracht. Es ist Ilse Hofacker aus Hanau.

Näheres darüber steht in ihrem Buch "Qonanom. Kann Gott noch den Menschen Glauben schenken?" von ihr der Menschheit in Demut überreicht. Ich weiß nicht, was aus ihr und aus Qonanom geworden ist. Vielleicht existieren sie in einem parallelen Universum noch.
Hier eine Kurzbeschreibung des Buchs:

"Frankfurt am Main, Hermannstr. 39 : I. Hofacker, 1992.
Beschreibung: 204 S. ; 21 cm, gebundene Ausgabe, Leinen mit Original-Umschlag
Gewicht in [g]: 390
Bemerkung: Nach allem, was die Erfahrung zeigt, ist der Mensch nicht in der Lage, das Ende des Menschentums auf der Erde zu verhindern. Also müsste etwas geschehen, was außerhalb der bisherigen Vorstellungen des Menschen liegt. Der Anfang dieses außergewöhnlichen Geschehens ist dieses Buch. Mit diesem Buch richtet sich Gott (Qonanom) an alle Menschen. Gott (Qonanom) hat dieses Buch selbst diktiert. Es ist seine Botschaft. Empfangen hat dieses Diktat seine Tochter Ilse. Qonanom hat sie berufen. Sie gibt seine Botschaft an alle Menschen weiter; Zustand: geringe Lagerspuren, gering berieben, sehr gutes Exemplar."
Hallo Rahiym,
Zitat:
Wie kann man das allerdings völlig ohne die Wegweisung dieser Menschen machen ?

Vielleicht geht es doch.
Wichtig ist völliges Entspanntsein, vielleicht abends im Bett kurz vor dem Einschlafen.
Dann sich von dem Gefühl durchdringen lassen, dass man von einem warmen liebevollen und doch neutralen Licht durchströmt und eingehüllt wird.

Viel weiter bin ich nicht gekommen. Sofort setzt der Verstand ein und will etwas daraus machen. So sind wir nun einmal. Wie mir ein weiser alter indonesischer Moslem einmal sagte: The Mind wants to know while the Soul wants to grow. (Der Verstand will wissen, aber die Seele will wachsen.)
Ja Fipps, aber wie ganau ?

Ich meine stelle dir jetzt mal vor wir bauen eine Kollonie auf dem Mars und züchten dort eine künstliche Gesellschaft, die kein einziges Wort von Gott und Religionen gehört hat.

Wie würden diese Menschen nun zu Gott finden ?
Zitat:
Wie würden diese Menschen nun zu Gott finden ?

Würden sie in ihrer Gesamtheit nicht. Ein schönes Beispiel geben uns unsere Mitbürger aus der ehemaligen DDR. Die glauben mehrheitlich nichts, was man nicht physikalisch beweisen kann, und sie machen sich nicht mal was draus.

In der fiktiven Marskolonie würde sich hin und wieder eine(r) fragen, ob nicht noch etwas mehr hinter dem Universum, dem Leben und dem Bewusstsein steckt als reine Physik und Chemie. Und es würden sich manchmal bei einigen Leuten Phänomene zeigen, die nicht ins materialistische Mars-Weltbild passen. Nach und nach würden sich spirituelle Traditionen entwickeln.
Übrigens muss man nicht zu Gott finden, er ist schon da. Man kann sich dessen bewusst werden, indem man beispielsweise die kleine Übung macht, die ich weiter oben beschrieben habe. Gott ist nicht woanders. Es ist wirklich nur eine Sache des eigenen Bewusstseins.
Aber ich glaube ich verstehe dich. Ich bin ja auch immer wieder von Zweifeln heimgesucht. Vielleicht ist das nötig, damit wir uns nicht gemütlich einrichten in unseren Vorstellungen.
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