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| Ich denke hier geht es vorallem um das Warumfragen, wenn etwas Schlimmes passiert ist und auf die es keine rechte Antwort gibt. Alle anderen Warumfragen sehe ich als selbstverständlich an.
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Hallo Astrella,
hallo h-angel,
mein Beitrag bezog sich tatsächlich auf Fragen, die auf der zwischenmenschlichen Ebene Emotionen auslösen können, da sind sie nicht erwünscht.
Warum-Fragen, die sich auf biologische oder technische (warum tut der blöde Computer schon wieder nicht!) Abläufe beziehen, haben eine andere Qualität. Da hast Du Recht, Astrella, diese Fragen haben Denkprozesse und Experimente ausgelöst, die am Ende hilfreich waren und sind.
Die Frage "warum ich" ist nicht zu beantworten. Sie kann in eine ganz negative Stimmung führen, und das brauchen wir nicht.
Inanna
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| Zitat: |
| Auch ich habe in meinem Leben erfahren, dass es nicht gut ist für mich, wenn ich frage: warum. |
Hierzu drängt es mich, eine Erfahrung mitzuteilen, die ich als wesentlichen Aspekt in meinem eigenen spirituellen oder persönlichen Fortschritt erlebt habe (auch wenn es im Rahmen der verrufenen Scientology geschah).
Die Frage nach dem "warum gerade ich" usw. hat sich für mich in nichts aufgelöst, nachdem ich mich im sogenannten Dianetik-Auditing zu meiner Überraschung in früheren Leben wiederfand. Da musste ich feststellen, dass es zu jedem weniger erfreulichen Aspekt meines jetzigen Daseins Vorgänge in meinen eigenen früheren Leben (Mehrzahl) gab, in denen ich selber viel Mist gebaut habe, unter dem andere zu leiden hatten.
Mit anderen Worten: Wir sammeln nur ein, was wir selbst in anderen Zeiten und an anderen Orten gesät haben. Die Quintessenz daraus ist, dass wir 100-prozentig selbst unser eigenes Schicksal verursachen. Wenn man das erst einmal getickt hat, wird das Leben leicht. Man lernt ganz nebenbei, dass es sich immer lohnt, nach bestem Wissen und Gewissen ethisch zu handeln. Die alten Inder bezeichnen diesen besonderen Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung als Karma.
Es hat wenig Sinn, außerhalb einer exakt kontrollierten Therapiesitzung selber herausfinden zu wollen, welche früheren Handlungen es waren, die heutiges Leid verursacht haben. Das würde nur dazu führen, dass man sich mental mehr und mehr in üble Sachen hineingrübelt. Es ist ein Gegenüber erforderlich, das mit dir neutral eine exakte Technik verfolgt, die genau ein Symptom behandelt und dessen Strang zurückverfolgt, bis es sich auflöst.
Insofern ist es tatsächlich klug, nicht dauernd nach dem Warum zu fragen, sondern einfach zu akzeptieren, dass es Ursachen gibt, die bei uns selbst liegen. Und wer es wagt, kann sich einem Rückführungstherapeuten anvertrauen oder sich gar auf die Scientology einlassen. Da kommen dann auch die Antworten, wenn es denn sein muss.
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Ich glaube, dass es nicht wichtig ist, ob ich weiß, woher irgendwelche Schwierigkeiten meines Lebens kommen.
Sie können daher kommen, dass ich vor Jahren den falschen Mann geheiratet habe. Sie können davon kommen, dass ich nicht gesund gelebt habe. Vielleicht kommen sie auch aus früheren Leben, wer weiß.
Wichtig ist, jetzt, heute, zu akzeptieren, dass ich z.B. Krebs habe (oder mit dem falschen Mann verheiratet bin!). Es bringt überhaupt nichts, zu fragen: warum. Es geht vielmehr darum, mein Leben so zu ordnen, dass ich überleben kann, und falls nicht, dass ich gut sterben kann. Das ist allein wichtig. Die Frage nach dem Warum lähmt meine Energie, die nach vorwärts gerichtet sein sollte.
Inanna
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