Gesunde Ernährung - aus den Baha'i-Schriften


Rahiym hat folgendes geschrieben:
@ Caput_Tiro

Sicher gab es auch schon vor Bahá'u'lláh große Weisheiten zur Ernährung. Der menschliche Körper hat sich ja auch in den letzten jahrtausenden kaum geändert, da wundert es mich nicht, dass in China oder sonst wo ähnliche Weisheiten in Bezug auf die Ernährung entstanden sind.

Wie Du ja auch schon angedeutet hast geht es wohl eher darum, dass auch die Ernährung als Teil des menschlichen Daseins von der Religion thematisiert wird. Die Wichtigkeit dieses Themas wird somit hervorgehoben und die Wahrheit der entsprechenden Thesen in diesem Bezug sind dann Zeugnisse für die Stufe des Offenbarers.


Die Frage ist wie man diese Tafel liest. Einerseits kann man sie als praktische Anleitung für die eigene Ernährung lesen, aber man kann sie auch als eine Art Beweis an einen medizinischen Gelehrten des Orients des 19. Jahrhunderts lesen. In einem solchen Beweis geht der Offenbarer natürlich auf den Horizont des Empfängers ein. Liest man die Tafel auf letztere Art ist die Frage was von der Tafel ein Zugeständnis an den Empfänger ist und was allgemeingültige Offenbarung ist.

Zumindest lässt sich sagen, dass Baha'u'llah im vermutlich einige Jahre später offenbarten Heiligsten Buch weit simplere Weisung zum Thema Krankheit gibt (die Tafel um dies es hier geht, die Lawh-i Tibb ist aus der frühen 'Akka Periode, etwa aus dem Jahre 1870):

Bei Krankheit wendet euch an fähige Ärzte. Wir haben den Gebrauch stofflicher Mittel nicht verworfen, vielmehr bestätigten Wir ihn durch diese Feder, die Gott zum Dämmerort Seiner strahlenden, herrlichen Sache gemacht hat. (Heiligstes Buch, Abs. 113)

Shoghi Effendi schreibt über die Tafel an den Arzt:

Th-ere is a Tablet of Medicine that Bahá'u'lláh has revealed and which is translated into English. That does not contain much of scientific informations but has some interesting advices for keeping healthy.
Lieber Caput_Tiro,

ich selbst bin Ziel eines Profis, der Brötchen verdient

Ich habe einige gesundheitliche Probleme und habe deswegen meine Ernährung seit April umgestellt.

Ich ernähre mich vorwiegend aus bereits besagten Dingen. Ich bin erstaunt, dass ich inzwischen all diese süßen Sachen gar nicht mehr vertrage. Es stört mich inwzischen mehr als ein paar Stück Schokolade zu essen. Ist mir alles viel zu süß und schmeckt mir fast nicht mehr. Auch versuche ich mich an die Tafel Bahá'u'lláhs zu halten. Insbesondere was das Essen ausschließlich bei Hunger angeht.

Wenn es Dich interessiert können wir uns gerne über Details austauschen.

Liebe Grüße
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"Live long and prosper!"
Tobias hat folgendes geschrieben:
Shoghi Effendi schreibt über die Tafel an den Arzt:

Th-ere is a Tablet of Medicine that Bahá'u'lláh has revealed and which is translated into English. That does not contain much of scientific informations but has some interesting advices for keeping healthy.


Wir wissen ja beide, dass hier Shoghi Effendi das letzte Wort hat

Ich fasse daher die Lawh-i Tibb auch nicht als rechtsverbindlich auf sondern tatsächlich eher als einfache sammlung einiger Ratschläge, die im Kontext der Antwort an einen Arzt die Weisheit Bahá'u'lláhs bezeugen sollen.

Letztlich kommt es tatsächlich auf den Rat des betreuenden Arztes an wie man sich konkret ernähren soll. Das kann dann also auch bedeuten diese Ratschläge nicht zu beachten.

LG
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"Live long and prosper!"
Lieber Rahiym,

Erstmal danke für deine Antwort. Was Du da versuchst klingt interessant, besonders der Teil mit dem "Essen nur wenn man Hunger hat". Wie definierst Du Hunger bzw. woran machst Du deine Essenszeiten seit dem fest?

Die meisten essen ja drei mal am Tag und zwischendurch vielleicht ein paar Snacks. Hunger hat in unserer westl. Gesellschaft und in der Mittelschicht eigentlich keiner mehr, bzw. viele nie gehabt.
Mir fällt dazu ein Erlebnis meines Vaters ein, welches er uns schon als wir noch Kinder waren erzählte. Er war als junger Mann bei der Bundeswehr als Wehrpflichtiger i einem dieser Übungseinsätze welche über mehrere Tage gehen. Nach Erfüllung einiger Aufgaben sollten sie eigentlich von einem Fahrzeug abgeholt werden, aber aufgrund organisatorischer Schwächen im Abholplan wurden er und 2 weitere Wehrpflichtige in "der Waldwildnis" des Spessart vergessen. Erst 3 Tage später wurden ihr fehlen gemeldet und an die richtigen Stellen weitergegeben und am 4 Tag hat man sie schliesslich gefunden. Er sagte dann immer das man mit einer Ration "Panzerplatten" also Bundeswehrkeksen nicht weit kam und er und seine beiden Kameraden ca. 3 Tage nichts zu essen und, außer einem kleinen Tornister, auch nichts zu trinken hatten und das er dort das erste und einzige Mal im Leben echten Hunger kennengelernt habe. Das Gefühl sei ein bohrendes "Hohlgefühl" im Magen gewesen das sich immer mehr verstärkte und er habe sich gleichzeitig satt und leer gefühlt... und "ihr Kinder könnt euch das gar nicht vorstellen, das können die wenigsten".

Dieser letzte Satz hat mich damals immer sehr tief beeindruckt denn ich konnte und kann es wirklich nicht, wer von uns weiß schon wirklich was Hunger ist. Unser Wunsch nach mind. 1-3 Mal essen am Tag ist allenfalls Appetit.

LG Tiro

Nachtrag: Ja über einen Austausch und Detailes deiner Ernährung bzw. einer gesunden Empfehlung würde ich mich sehr freuen. Aber ich bin schon in gewissem Sinne ein Härtefall
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„Es gibt keinen Schöpfer außer dem Geist.“
(Lord Buddha)

"Es ist ein Vergnügen anzusehen, wie blind die Menschen für ihre eigenen Sünden sind und wie heftig sie die Laster verfolgen, die sie selbst nicht haben."
(Machiavelli)
Caput_Tiro hat folgendes geschrieben:

Nachtrag: Ja über einen Austausch und Detailes deiner Ernährung bzw. einer gesunden Empfehlung würde ich mich sehr freuen. Aber ich bin schon in gewissem Sinne ein Härtefall


Inwiefern ein Härtefall? Jojoeffekt deluxe oder einfach viel zu viel?

Ich war bis vor 5 Jahren extrem sportlich aktiv, durch Umzug, Job etc. zum Couchpotato verkommen. Das Essen und vor allem die Menge blieben das Gleiche, aber ohne Bewegung gehts dann irgendwann schnell und plötzlich fragt man sich wer der Typ da im Spiegel eigentlich ist

Also wenn schon kein Sport, dann wenigstens bewusst ernähren. Vorher 2 Jumbopizzen in 7 Minuten und noch 1 Liter Cola dazu, jetzt eben einen gemischen Salat in 20 Minuten. Das wichtigste ist glaube ich, einfach Maß halten. Ich nehm drei geregelte Mahlzeiten am Tag zu mir, jeweils mind. 5 Stunden dazwischen, kaue bevor ich schlucke und esse BEWUSST und nicht nebenbei. Hier wurde eh schon erzählt, Kohlenhydrate meiden, abwechslungsreich ernähren und wenn möglich auch etwas bewegen. Noch ein Tipp: Der Körper kann Hunger nicht von Durst unterscheiden, vor jeder Mahlzeit einfach einen halben Liter Wasser trinken und schon braucht man wesentlich weniger Essen. Generell viel trinken nicht vergessen. Und wenn man das mittels Selbstdisziplin durchzieht, kann mans auch easy auf andere Lebensbereiche übertragen.

Inzwischen erkenne ich den Typen im Spiegel wieder und vllt schafft er es auch wieder mal etwas mehr Sport zu treiben. Aber das ist wieder ein anderes Thema
Ich bin davon überzeugt, dass es d i e gesunde Ernährung nicht gibt. Es kommt immer darauf an, dass mein Körper das bekommt was er grade jetzt braucht. Das kann heute etwas ganz anderes sein als vor Wochen und es kann für jeden von uns sehr verscheiden aussehen.

Hier ein Auszug aus Briefe und Botschaften von Ábdu'l-Bahá bei dem es um Ernährung und Heilung von Krankheiten bei stofflicher Ursache geht.

"Die äußere, stoffliche Ursache der Krankheit ist eine Störung der Ausgewogenheit, des rechten Gleichgewichts all der Bausteine, aus denen der menschliche Körper zusammengesetzt ist. Um das zu veranschaulichen: Der Menschenleib ist eine Mischung aus vielen Substanzen; jeder Bestandteil ist in vorgeschriebener Menge vorhanden und trägt zum lebensnotwendigen Gleichgewicht des Ganzen bei. Solange diese Bestandteile im richtigen Verhältnis zueinander bleiben, im Einklang mit dem natürlichen Gleichgewicht des Ganzen - das heißt, solange kein Bestandteil eine Veränderung in seinem natürlichen Anteil, Maß und Gleichgewicht erleidet, solange kein Bestandteil vermehrt oder vermindert wird - gibt es keine körperliche Ursache für das Eindringen einer Krankheit.

134.5
Zum Beispiel muß der Bestandteil Stärke in vorgegebener Menge vorhanden sein, auch Zucker in vorgegebener Menge. Solange jedes in seinem natürlichen Verhältnis zum Ganzen verbleibt, hat die Krankheit keinen Angriffspunkt. Wenn jedoch diese Bestandteile von ihren natürlichen, richtigen Mengen abweichen - das heißt, wenn sie vermehrt oder vermindert werden - ebnet dies sicherlich der Krankheit den Weg.

134.6
Diese Frage bedarf der gründlichsten Untersuchung. Der Báb sagt, das Volk Bahá müsse die ärztliche Wissenschaft zu einer so hohen Stufe entwickeln, daß es Krankheiten durch die Ernährung heilt. Die Grundüberlegung ist: Wenn in einer Teilsubstanz des menschlichen Körpers ein Ungleichgewicht entsteht, das ihr richtiges Verhältnis zum Ganzen verändert, wird dies unausweichlich zum Ausbruch einer Krankheit führen. Wird beispielsweise der Stärkeanteil übermäßig erhöht oder der Zuckeranteil gesenkt, so tritt eine Krankheit ein. Ein erfahrener Arzt hat herauszufinden, welcher Bestandteil im Körper seines Patienten vermindert und welcher vermehrt wurde. Wenn er das entdeckt hat, muß er ein Nahrungsmittel verschreiben, das den herabgesetzten Bestandteil in hohem Maße enthält, um so das lebensnotwendige Gleichgewicht des Körpers wiederherzustellen. Der Patient ist seine Krankheit los, sobald seine leibliche Verfassung wieder im Gleichgewicht ist.

134.7
Der Beweis dafür ist, daß die anderen Lebewesen niemals die medizinische Wissenschaft studieren, niemals Krankheiten, Arzneien, Behandlungen oder Heilverfahren erforschen; aber, wenn eines von ihnen der Krankheit zum Opfer fällt, führt es die Natur auf den Weiden und Wüsten gerade zu der Pflanze hin, die das Tier, das davon frißt, von seiner Krankheit befreit. Ist zum Beispiel der Zuckeranteil im Körper des Tieres abgesunken, so verlangt das Tier, einem Naturgesetz folgend, nach einem Kraut, das reich an Zucker ist. Dann entdeckt und frißt es durch seinen Appetit als einen natürlichen Trieb unter den tausend verschiedenen Pflanzen der Steppe gerade das Kraut mit einem hohen Anteil Zucker. So wird das lebensnotwendige Gleichgewicht der Substanzen, die seinen Körper ausmachen, wiederhergestellt, und das Tier ist seine Krankheit los.

134.8
Diese Frage erfordert die sorgfältigste Untersuchung. Wenn erfahrene Ärzte sich diesen Dingen mit der nötigen Sorgfalt und Ausdauer widmen, wird sich herausstellen, daß eine Krankheit dann in den Körper eindringt, wenn die relativen Mengen der Körperbestandteile durcheinandergebracht sind, und daß die Behandlung darin besteht, diese relativen Anteile richtig einzustellen. Es wird sich auch zeigen, daß dies erkennbar und durch die Ernährung möglich ist.

134.9
Ganz sicher wird sich in diesem wundervollen neuen Zeitalter die medizinische Wissenschaft so weit entwickeln, daß die Ärzte ihre Patienten durch Nahrungsmittel heilen; denn Gesicht, Gehör, Geschmack, Geruch und Tastsinn sind Unterscheidungsfähigkeiten mit dem Zweck, Nützliches und Schädliches auseinanderzuhalten. Ist es möglich, daß des Menschen Geruchssinn, der die Düfte unterscheidet, einen bestimmten Geruch widerlich findet und dieser Geruch heilsam für den menschlichen Körper ist? Absurd! Unmöglich! Oder könnte dem menschlichen Körper etwa durch die Fähigkeit des Sehens, die Sichtbares unterscheidet, der Anblick einer ekelhaften Masse Kot nützen? Niemals! Und wenn nun der Geschmack, gleichfalls eine Fähigkeit, die aussondert und zurückweist, an etwas Anstoß nimmt, ist es bestimmt nicht nützlich. Selbst wenn es anfangs Vorteile brächte, erwiese sich auf die Dauer seine Schädlichkeit.

134.10
Zweifellos dient alles, was mit Appetit genossen wird, der Gesundheit, sofern die Körperbeschaffenheit im Gleichgewicht ist. Beobachte, wie ein Tier auf der Wiese grast, wo hunderttausend verschiedene Kräuter und Gräser wachsen, wie es mit seinem Geruchssinn den Duft der Pflanzen aufnimmt und sie mit seinem Geschmackssinn kostet. Dann frißt es die Gräser, die diesen Sinnen gefallen, und das tut ihm gut. Gäbe es nicht diese Fähigkeit des Auswählens, verendeten alle Tiere an einem einzigen Tag; denn es gibt viele giftige Pflanzen und die Tiere wissen nichts über das Arzneibuch. Doch beobachte nur, was für verläßliche Maßstäbe sie haben, um Gutes von Schädlichem zu unterscheiden. Welcher Bestandteil ihres Körpers auch abnimmt, sie können das wiedergutmachen, indem sie eine Pflanze, in der dieses verminderte Element reichlich vorhanden ist, aussuchen und fressen. So wird das Gleichgewicht ihrer Körperbestandteile wiederhergestellt, und sie sind ihre Krankheiten los.

134.11
Sobald erfahrene Ärzte die Heilkunst durch Nahrung entwickelt haben, sobald sie für einfache Speisen sorgen und die Menschheit hindern, als Sklaven ihrer Lüste und Süchte zu leben, werden die Fälle chronischer, vielschichtiger Krankheiten mit Sicherheit drastisch vermindert und das Allgemeinbefinden der ganzen Menschheit stark verbessert. Es wird bestimmt soweit kommen. Ebenso werden im Charakter, in der Lebensführung und den Sitten der Menschen umfassende Veränderungen eintreten.

(Abdu'l-Baha, BRIEFE UND BOTSCHAFTEN)
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Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen.
Bahá'u'lláh
Zitat:
Caput_Tiro hat folgendes geschrieben:

Nachtrag: Ja über einen Austausch und Detailes deiner Ernährung bzw. einer gesunden Empfehlung würde ich mich sehr freuen. Aber ich bin schon in gewissem Sinne ein Härtefall


Inwiefern ein Härtefall? Jojoeffekt deluxe oder einfach viel zu viel?


Namaste

Hallo Luschn,

Nun mit dem Jojo hatte bzw. habe ich weniger Probleme, aber es ist im ganzen einfach viel zu viel. Sport scheidet bei mir auch fast aus, allein schon durch meine Körperbehinderung. Mit dem trinken bin ich gleichsam vorsichtig, da ich dummerweise auch noch mit Wasserablagerungen zu tun habe. Aber vielen Dank für deine Tipps! Vorallem das bewußtere Essen muß ich mir angewöhnen.

LG Tiro
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„Es gibt keinen Schöpfer außer dem Geist.“
(Lord Buddha)

"Es ist ein Vergnügen anzusehen, wie blind die Menschen für ihre eigenen Sünden sind und wie heftig sie die Laster verfolgen, die sie selbst nicht haben."
(Machiavelli)
VirtuaLisa hat folgendes geschrieben:
Ich trinke aber nachts ganz gerne einen Schluck Wasser ...
Sonst finde die Tipps aber gut.

Wenn man verstanden hat was Nachts im Körper passiert, erst dann versteht man diese Anweisung: Während wir nachts schlafen und uns vom Tag erholen, arbeitet unser Körper auf Hochtouren. Er reinigt sich von Giftstoffen, erneuert Zellen, regt die Lymphe an und vieles mehr. der Körper reinigt sich jede Nacht, verschiedene Organe zu verschiedenen Zeiten (Leber, Niere) und wenn man nun Nachts trinkt, wird dieser Prozess unterbrochen, das ist das ganze Geheimnis dahinter. Ich finde wenn man weiss warum - kann man das Ganze leichter verstehen und versuchen umzusetzen.
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Das All ist Geist, das Universum ist geistig.
Kybalion


Merkmale einer ausgewogene gesunden Ernährung sind Abwechslung .


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Ich lasse alles los was nicht Liebe ist . Für alles was
ich tun will ist Zeit und Raum vorhanden !
Louise L. Hay

Suche nichts-finde alles !
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Wir erleben mehr als wir begreifen .
(Mystisches Erleben , Intuitives Verstehen) !
Hans-Peter Dürr
Auch anderswo wird über dieses Thema ausführlich diskutiert:

http://faszinationmensch.wordpress......ehmen-ganz-anders-denken/

Den perfekten Weg, der für alle gilt, kann es noch nicht geben, aber es machen sich immer mehr in die richtige RIchtung auf ...

Gruß Silberling
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Vier Begriffe reichen aus, um das ganze Universum darzulegen:

Aktive Unordnung
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Reaktive Ordung
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