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@Tobias
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Maria aus Magdala war vermutlich seine engste Anhängerin und Johannes sein engster Anhänger.
Nur sagt das vielmehr etwas über unsere auf Sex fixierte Gesellschaft aus, wenn ihm auf einmal ein sexuelles Verhältnis mit dieser Frau angedichtet wird. |
Ist doch auch nur eine (Wunsch)-Spekulation. Gehe mal davon aus, er hätte. Was ändert das am Inhalt seiner Aussagen? Sind die von seiner geschlechtlichen Ausrichtung abhängig? Wenn Du meinen solltest, ja, dann würde mich einmal interessieren, warum!
Wenn nein, warum wird auf diesen unwesentlichen Teil seines Lebens herumgeritten? Soll da nicht abgelenkt werden? Was ich nicht verstehe (oder vielleicht habe ich Dich auch falsch verstanden), was ist daran peinlich? Wenn Menschen meinen, sie müßten sich daran hochgei..., dann lass sie doch. Wer es braucht! Ob diese Menschen jedoch ihn verstanden haben, das wage ich zu bezweifeln, wichtig ist doch hier das, was er verkündet hat und nicht ob er mit....
Übrigens, Dein Beispiel mit Johannes, werte nicht nach heutigen Maßstäben, und das ist offensichtlich zu jeder Zeit ein Fehler seiner Zeit!
Gruß
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Ich hatte mich vor längerer Zeit einmal mit einer Christin unterhalten und sie meinte, wenn sie wüßte, daß der Pfarrer mit einer Frau etwas zu tun hätte, dann könnte sie ihm nicht so vertrauensvoll bei der Beichte begegnen.
Denn so bleibt der Pfarrer für sie eigentlich geschlechtslos - d.h. er ist weder Fisch noch Fleisch, weder Mann noch Frau.
Darüber hatte ich nachgedacht, was es wohl auf sich hat, daß das Thema Zölibat und zölibatär leben für Christen ein entscheidendes Kriterium ist.
Man verlangt vom Pfarrer, sich zu kümmern, vergißt aber, daß auch ein Pfarrer vielleicht einsame Stunden hat, wo er auch gern jemanden an seiner Seite hätte, der oder die ihm raten oder helfen kann. Ein Pfarrer soll irgendwie immer auf einem Sockel stehen - unberührbar - und doch einsam.
Es ist wohl auch eine Lebensaufgabe mit all seinen Tücken und guten Stunden.
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@Gabriele
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| Denn so bleibt der Pfarrer für sie eigentlich geschlechtslos - d.h. er ist weder Fisch noch Fleisch, weder Mann noch Frau. |
Und wenn er eine heimliche Freundin hat?
Übrigens ist der Zölibat aus ökonimischen Gründen erstanden. Die scheinbar theologischen sind lediglich für die Außenwelt vorgeschoben. - Damit konnte ein künstlicher Heiligenschein kreiiert werden, und das brauchte die Kirche damals wegen ihrer Situation dringenst.
Und er wird auch heute aus gleichem Prinzip aber mit neuen Begründungen beibehalten.
Daher wird auch vorläufig keine Frau r.k. Priester werden können, abe da gibt es noch andere Herleitungen.
Stellt sich heraus, dass ein r.k. Priester homo ist, gibt es keine innerpersonelle Überwachung seitens seines Bistums, obwohl auch hier Verstoß gegen den Zölibat vorliegt, - und jettz könnt Ihr Euch alle herrlich aufreiben, was die Moral der christl. Kirche darstellt, ja o.k. der r.k.
Gruß
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Meine lieben Freunde,
auch wenn es so scheint, als als müssten so genannte Nebensächlichkeiten eben nur nebensächlich bewertet werden - wie etwa die Frage, ob Jesus Christus etwa einmal herzhaft gelacht hat oder aber auch irgendwelche sexuelle Liebschaften hatte, die "nur" verschwiegen worden seien - so darf man nicht übersehen, dass solche Nebensächlichkeiten dann oft zur Hauptsache werden.
So rückt auch z.B. das Anliegen, die Nächstenliebe, die religiöse Besinnung, Hinwendung zu Gott, Gerechtigkeit und Frieden auf der Erde ehrlich anzustreben und zu pflegen zu einer Nebensache ab, wenn es um Fragen der sexuellen Freiheit, Abwege, Homobeziehung, Kondome oder um die so genannte Einschränkung durch Religion geht.
Ebenso ist es, wenn Beweise oder Schriftstellen - aus Bibel, Koran, Bhagavadgita - einen Gesprächspartner so an die Wand drücken sollen, dass er theoretisch zustimmen müsste. Das wäre dann aber nur noch Konfrontation oder das Bestreben, die eigene Ansicht, die eigene Religion im Rang höher zu heben, anstelle der Hauptsache, den anderen verstehen zu wollen. Auch wenn man selbst nicht immer mitgehen kann oder eine andere Auffassung von einer bestimmten Sache hat - etwa Reinkarnation.
Es ist ja gut, wenn sich jemand für eine bestimmte Anschauung oder Religionsform entscheidet und davon auch begeistert ist, er weicht aber immer vom eigentlich Spirituellen ab, wenn er nicht im Wesentlichen bleibt.
Und das ist in erster Linie eine höhere Liebe, meint - reinwiel
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Soweit ich mich erinnern kann, wurde in der PM-Magazin www.pm-magazin.de berichtet, daß in der langen Vorzeit vor allem das Zehnte (Kind) in Klöster aufgenommen wurde und vor allem die Kinder von Adelsfamilien, die ihren Kindern eine Art Aussteuer mit gaben. Damit diese der Kirche nicht verloren ging, hat man dafür gesorgt, daß die Mönche und andere Diener Gottes keine Erben bekamen - inwieweit das richtig formuliert wurde und den Tatsachen entspricht, weiß ich nicht.
Hier noch Informationen über:
http://de.wikipedia.org/wiki/Z%C3%B6libat
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die geschichte des zölibats
Der Zölibat (von lat. caelebs „allein, unvermählt lebend“; umgangssprachlich gelegentlich auch das Zölibat) bezeichnet das Versprechen, für das weitere Leben die Verpflichtung zur Ehelosigkeit zu übernehmen.
Der Begriff wird insbesondere innerhalb der römisch-katholischen Kirche verwendet. Dort ist der Zölibat vor der Weihe zum Diakon durch den Canon 277 des kirchlichen Gesetzbuchs Codex Iuris Canonici vorgeschrieben.
Auch Ordensleute sind vom Tag ihres Ordenseintrittes implizit zum Zölibat verpflichtet, explizit nach dem Feierlichen (Ewigen) Gelübde. Es handelt sich formal um keine „auferlegte“ Verpflichtung, sondern um eine freiwillig gewählte; diese stellt jedoch eine Vorbedingung für die Priesterweihe dar (nicht jedoch in allen Riten der römisch-katholischen Kirche, so gibt es in den mit Rom unierten Kirchen des östlich-orientalischen Ritus keinen Pflichtzölibat. Verheiratete katholische Priester gibt es in seltenen Ausnahmefällen aber auch im lateinischem Ritus: Verheiratete protestantische oder anglikanische Geistliche können im Fall einer Konversion zum Priester geweiht werden (s. Zölibatsdispens). Der Zölibat, der auch als Evangelischer Rat verstanden wird, ist zu unterscheiden von der frei gewählten Lebensform der Ehelosigkeit „um des Himmelreiches willen“, von der Mt 19,12 EU spricht und wie sie etwa von Ordensleuten und geweihten Jungfrauen gelebt wird. Die römisch-katholische Kirche kennt zudem den verheirateten Diakon (Ständiges Diakonat), der sich aber vor seiner Weihe für die Ehe oder für ein zölibatäres Leben entscheiden muss. Eine erneute Eheschließung nach der Weihe (etwa beim Tod der Frau oder Annullierung der Ehe) ist nur mit Erlaubnis des Papstes möglich, die in der Regel erteilt wird.
In der lateinischen Teilkirche der katholischen Kirche ist für Bischöfe und Priester der Zölibat in der Regel verpflichtend, in den orientalischen Teilkirchen der katholischen Kirche wie auch in den Orthodoxen Kirchen gilt er nur für Bischöfe, die meist dem Mönchsstand entstammen (wobei hin und wieder auch verwitwete Priester zum Bischof geweiht werden). Priester müssen hier ebenfalls vor ihrer Diakonatsweihe entscheiden, ob sie verheiratet oder zölibatär in den Weihestand treten wollen. Nach dem Tod der Frau ist eine neue Heirat auch hier nicht mehr möglich. |
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
| Zitat: |
Der Amtszölibat als Pflichtgesetz für Priester der katholischen Kirche ist eine Existenzfrage, nicht nur für die persönlich Betroffenen. Der katastrophale Priestermangel betrifft die Kirche insgesamt. Ist der Pflichtzölibat ehernes Gesetz oder ein historisches Relikt? Was sagt die Bibel? Was ist der Befund der Kirchengeschichte? Welches Gewicht haben die theologischen Argumente? Welche Gründe wurden historisch wirksam? Wie wurde das Zölibatsgesetz in der Geschichte verwirklicht? Entstehung und Entwicklung des Zölibatsgesetzes sind für viele, die darüber hitzig und kontrovers diskutieren, weithin unbekannt. Angesichts vieler falscher oder schiefer Ansichten zur - zugegeben - komplizierten Geschiche des Priesterzölibats vermittelt Georg Denzler - ohne jeden Zorn, aber nicht ohne Eifer und persönlichen Einsatz - sachliche Information und nüchterne Beurteilung einer Geschichte, die mehrere Jahrhunderte umspannt. Ein engagiertes und kompetentes Buch, dessen Autor am Ende gesteht: "Wenn ich der katholischen Kirche etwas Böses wünschen sollte, wäre es dies: Daß sie die Zölibatsverpflichtung ihrer Priester unter allen Umständen und gegen alle Widerstände als eisernes Gesetz aufrechthält. Doch ich wünsche es nicht, und zwar im Interesse der Kirche Jesu Christi und aller Menschen, für die diese Kirche dasein soll."
Georg Denzler erhielt 1955 die Priesterweihe, habilitierte 1967 im Fach Kirchengeschichte an der Uni München und heiratete 1973. |
http://www.amazon.de/Die-Geschichte.....org-Denzler/dp/3451041464
Auf der einen Seite wird gemeint, daß ein Priester sich vor allem um seine Schäfchen zu kümmern hat - wäre Lebensaufgabe - zum anderen würde eine Frau und seine Kinder - also seine Familie ihn voll fordern, so daß für seine Gemeinde wenig Zeit bliebe - nun ja - im evangelischen geht es ja auch, zumal, wenn die Frau auch eine Pfarrerin ist oder sich in der Gemeinde engagiert.
Man kann in allem etwas positives, wie auch negatives sehen.
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