Foren-Übersicht
Login | Registrieren | Forum | Suche

Mit Gott gegen Darwin












Tobias hat folgendes geschrieben:
Hier wissenschaftliche Thesen mit Vermutungen aufzufüllen um einen Schöpfergott abzustreiten ist ziemlich billig.

Tue ich auch gar nicht.
Ich brauche für meinen Glauben an Gott keine Pseudobeweise.
Bei den Griechen war der Beweis für Gott Atlas, dass uns das Firmament nicht auf den Kopf fällt.
Brauchen wir diese Beweise?
Wer Gott als Pauschalerklärung für das noch Unerklärbare heranzieht, der läuft in Gefahr, dass diese Erkenntnislücken nach und nach geschlossen werden.
Und wer für seinen Glauben Beweise braucht, dessen Glauben kann so tief nicht sein.
Lieber Leer,

Zitat:
Das Evolution stattfindet ist belegt. Ob die Theorie in ihrer heutigen Form endgültig ist, glaube ich nicht.


Eben nicht, sie ist wissenschaftlich nur sehr wahrscheinlich.

Zitat:
Zeit ist ein dreidimensionales Phänomen. Diese Behauptung ist äquivalent mit: Vielleicht gibt es auch in zwei Dimensionen eine dritte Dimension.


Nein ist sie nicht. In der Relativitätstheorie wird aus den drei Dimensionen (Höhe, Weite, Tiefe) und der Zeit (als vierte Dimension) die sogenannte Raumzeit. Das sagt nicht aus das Zeit nicht auch unter den Bedingungen eines eines zweidimensionalen Gebildes existieren könnte, sozusagen eine Raumzeit mit nur 3 Dimensionen (Höhe, Weite, Zeit).

Ein Beispiel dafür ist eine Animation auf der sich ein Strich bewegt.

Zitat:
Hier ist schon wieder der Widerspruch. Ohne Zeit, eine Sprache.


Nein, nur deine Polemik haben wir hier. Jeder monotheistische Theologe wird dir sagen das Gott losgelöst von der Schöpfung existiert. Der Begriff 'Sei!' ist ein theologisches Spezifikum des Judentums, Christentums, des Islams und der Bahá'í-Religion.

Zitat:
Wenn man an einem gewissen Punkt angelangt ist, wirft man der Wissenschaft einfach vor, sie sei Religion.


Habe ich nicht getan, was du hier machst ist nicht wissenschaftlich sondern polemisch dein Weltbild verteidigen.

Zitat:
Wissenschaft hat jedoch Belege, Religion nicht.


Nein, Irrtum. Wissenschaft hat Methode, zu dieser Methode gehören empirische oder logische Beweise (normative Beweise sind seit den 80igern 'out'). Wie du richtig feststellt hat Religion, zu den meisten Themen nur normative Beweise.

Du hast hier aber keinerlei Beweise geliefert, im Gegenteil, du hast nur polemische Äußerungen abgegeben oder teils selbst zugegeben das es eben nur 'fast' sicher ist.

Zitat:
Religion ist in diesem Fall die Anbetung der Lücken.


In welchem Falle, in dem, den du jetzt herauskramst?

Zitat:
Mist, die Evolution hat die Schöpfungsgeschichte widerlegt, dann muss Gott doch wenigstens der Verursacher des Urknalls sein.


Hab ich hier was gegen die Evolution gesagt? Ich halte sie für wissenschaftlich die beste These. Auch die Bahá'í-Religion sagt nicht das Gott die Menschen einfach herbeigezaubert hat. Abdu'l Baha sagt sogar das wahrhaftige Religion sicheren wissenschaftlichen Erkenntnissen gar nicht widersprechen kann.

Vielleicht solltest du dir nicht zuviel Polemik von Richard Dawkins reinziehen. Ich fand sein Buch sehr enttäuschend, ein Wissenschaftler seines Formats hätte weitaus bessere Kritikpunkte an bestimmten religiösen Strukturen aufzeigen können. Stattdessen hat er einfach nur einen Knüppel genommen und irgendwie los gedroschen, nur das er dabei an der Tastatur saß.
_Leer_ hat folgendes geschrieben:
4. Was ist Bewusstsein

5. Was ist Leben?
Hallo Leer.
Es ging mir darum, Fragen, die trotz aller Bemühungen noch ungeklärt sind, erst einmal offen zu lassen, ohne sich schon festzulegen, in welcher Richtung die Antwort liegen wird.

Dass es Bewusstsein gibt, ist sicher ebenso klar oder unklar, wie die Frage, ob es Leben gibt; denn -- was ist Leben?

Wir fühlen, dass es Leben gibt, und wir fühlen auch, dass es Bewusstsein gibt. Aber definieren lässt sich beides nur mit Mühe.

Falls aber das Universum samt Leben und Bewusstsein nur ein mentales Konstrukt eines träumenden Gehirns außerhalb von Raum und Zeit ist, sind unsere Bemühungen von vornherein lächerlich, gelle?

Oder vielleicht sind wir auch nur Gebilde einer gigantischen Computersimulation oder etwas Vergleichbarem.

Aber darum geht es in diesem Thread ja nicht.
Ich wollte nur mal ein kleines Stoppsignal zu einer immer erbosteren Diskussion setzen.
Religion (oder besser Spiritualität) und Wissenschaft sind zwei Erkenntniswege, die einander ergänzen könnten, wenn die Vertreter der beiden Seiten ihren unerbittlichen Dogmatismus etwas aufweichen könnten.

Ach, eben sehe ich, dass kereng die Frage nach dem Leben schon gestellt hat, bevor ich meinen Beitrag loswerden konnte. Nur weiter so!

6. Was ist Gott?
Hahaha! Da haben wir's. Es kann von vorne losgehen.
Forum -> Judentum und Christentum

Zurück  
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20  Weiter
Ähnliche Themen
Gedankliche Verwirrung was den Gott der Bahai betrifft
Problem mit Gott
Was bedeutet das Wort Gott?
Warum "Wir", wenn Gott nur eins ist?
Gibt's Gott überhaupt?
Neuer Gott
GOTT -ich bete zu DIR
Kirche von England entschuldigt sich bei Darwin.
Lieber Gott - warum?
Ein Weltbild ohne Gott - Antworten aus atheistischer Sicht