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Ich lehne das Gedankengut von Alice Schwarzer vertritt eben genau diesen Gleichheitsfeminismus bzw. Radikalfeminismus. Das Problem ist meiner Meinung nach, dass sie das "männliche Leben" eben als das bessere erachtet und dieses somit, gerechterweise, auch Frauen öffnen will.
Nur sind Männer und Frauen nicht gleich, sondern gleichwertig.
Das wir unterschiedlich sind, kann man wohl kaum bestreiten.
Mir geht es hier nicht darum gegen die Gleichberechtigung an sich vorzugehen, die finde ich sehr gut. Nur Gleichmacherei nicht.
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| es gibt Frauen, die einparken und Männer, die zuhören können. |
Aber keine Frauen die Kinder zeugen können und Männer die Kinder austragen können. Nur um mal ein Beispiel zu nennen.
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| Ein Mensch sollte sich entfalten können, unabhängig seines Geschlechts |
Aber seine speziellen Eigenschaften hängen nun einmal, zum Teil, davon ab.
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| und wo kommen die Männer her? |
Naja, das ist ein Pseudoargument. Frauen seien wertvoll weil sie Männer gebären...
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| Aber keine Frauen die Kinder zeugen können und Männer die Kinder austragen können. Nur um mal ein Beispiel zu nennen. |
Oh! Das wusste ich gar nicht! Wie peinlich...
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| Aber seine speziellen Eigenschaften hängen nun einmal, zum Teil, davon ab. |
Welche speziellen Eigenschaften? Kannst du mir ein paar Beispiele nennen?
| Zitat: |
| Naja, das ist ein Pseudoargument. Frauen seien wertvoll weil sie Männer gebären... |
Frauen sind u.a. auch deswegen so wertvoll, weil sie Kinder gebären (ob das nun männliche oder weibliche Kinder sind). Ich finde es reichlich unverschämt Menschen als minderwertig zu betrachten, die ihr Leben dafür riskieren anderen Menschen das Leben zu ermöglichen. Diese Verachtung des einen Geschlechts für das andere ist für mich im Angesicht der biologischen Tatsachen nicht nachvollziehbar. Mehr wollte ich nicht sagen.
Warum sind Frauen denn deiner Meinung nach wertvoll?
LG
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@Lisken
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| Wir haben das Glück unsere eigene Gesellschaft kritisieren zu dürfen und das tun wir. Andere dürfen dies auch. Moslems dürfen die westliche Gesellschaft kritisieren. Warum dürfen wir den Islam nicht kritisieren? Warum wird unsere Kritik nicht toleriert? |
Bei uns können religiöse Inst. und Verbände per Lobby und eigenen Mitglieder in den Parteien Einfluß nehmen, was die Gesellschaft angeht. Bleiben wir mal bei der christl. Seite. Sie versucht dieses durch entsprechende Statements, aber der Staat ist nicht verpflichtet, darauf einzugehen.
Im Gegensatz zum Islam. Dieser bestimmt über seine Sunnas (richtig geschrieben?- Kann mir den Begriff nicht so recht merken...) und Hadiths auch weitgehenst das nicht religiöse Leben mit der Beanspruchung, das sei Gott gewollt und unveränderbar. Das mag in seinem "Ursprungsgebiet" auch zu funktionieren, noch. Hier stoßen diese Welten von Auffassungen aber recht brutal aufeinander.
Wenn ich mich recht entsinne, waren solche Erscheinungen der Einflußnahme ins außerreligiöse im christlichen Mittelalter auch "normal". Dann kam die Reformation auf Grund der vorausgegangen Protestwellen.
Und genau das, so sehe ich es, steht dem Islam bevor. Historisch ist diese Epoche bei Zeitgleichheit (im Vergleich zur christl. Epoche) eingetreten. Da glaube ich an keinen Zufall. Die Abwehrreaktionen seitesn des Islam, z.B. wegen Bestandswahrung der Macht und Kontrolle über die Menschen äußern sich darin, dass man verzweifelt versucht, die Menschen "bei der Stange" zu halten, nochtfalls mit Aufwiegelung gegen alles von Außen, was diesen alten Regeln widerspricht.
Da fallen Menschen, nenne nur Isa, was dieses Forum angeht, der trotz allem den offensichtlich friedlichen Teil der muslimischen Inhalte zu leben gedenkt, natürlich als Exoten, ja ich gehe soweit, alsIillusionisten auf, weil eine offensichtliche Mehrheit im anderen Strom mitschwimmt. Der Mensch als Herdentier, nichts anderes...
Daher gehe ich auch davon aus, dass hier erst einmal bestimmte Strömungen im Islam ihre neuen Hausafgaben machen müssen, erst danach wird es eine Chance zum wirklichen Dialog geben, der nicht punktuell anzusehen ist.
Gruß
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@positiv:
Volle Zustimmung. So schaut's aus.
Im Christenum hing's am Ablasshandel wie am seidenen Faden. (Was auch immer die gewichtigeren Grüde waren.) Im Islam hängt es an der Frauenfrage. Dies ist, was sich am wenigsten mit modernem Denken und Leben vereinbaren lässt. Das wichtigere Element ist sicher die (noch? nicht-vorhandene) Trennung von Kirche und Staat - wie bei der christlichen Reformation auch - aber die Frau im Islam bewegt die Gemüter.
Heikles Thema. Das, was wir von dieser Bewegung jetzt spüren, sind gerade mal die Vorwehen.
LG
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