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Dann warten wir mal in aller Geduld darauf, dass da ein gute Antwort kommt!
Gruß
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Zum Thema:
Das Unicef-Foto des Jahres 2007:
Afghanistan: links der Bräutigam (40), rechts die Braut (11):
Soll bei den Christen auch vorgekommen sein. Zuletzt vor ca. drei bis vierhundert Jahren.
LG
ps. Bevor das Geschrei jetzt wieder gross ist: ich weiss, dass sowas mehr mit der Armut auf allen Ebenen (Geld, Bildung, Möglichkeiten...) in einer Region zu tun hat. Aber warum wird der Islam zur Rechtfertigung für solche Zustände missbraucht, ohne, dass Millionen 'anständige' Muslime etwas dagegen sagen? Warum wird gegen sowas nicht gepredigt? Warum kann ein Imam nicht sagen: "Das Mädchen ist zu jung, es darf noch nicht heiraten.", statt diesem Paar auch noch den Segen zu erteilen, bzw. dem Mann den Segen zu erteilen mit dem Kind ins Bett gehen zu dürfen?
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Sakina für alle.
| Zitat: |
Für mich ist der Islam als Weltanschauung und Wertesystem nicht in die europäischen Gesellschaften integrierbar und deshalb generell nicht als Körperschaft öffentlichen Rechts anzuerkennen. Das ist keine Frage des guten Willens. Es fehlen die institutionellen, strukturellen und theologischen Voraussetzungen dafür und seinen Vertretern, mit einem Wort von Habermas, „eine in Überzeugung verwurzelte Legitimation“. Der Islam ist nicht integrierbar, wohl aber der einzelne Muslim als Staatsbürger. Er kann in unserer Gesellschaft seinen Glauben und seine Identität bewahren, denn die europäische Toleranz der Aufklärung begreift die Angehörigen aller Religionen als gleichberechtigt.
Necla Kelek |
http://www.faz.net/s/Rub4521147CD87.....Tpl~Ecommon~Sspezial.html
mffffgggg gnostik
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@Gnostik
Ja, da ist Einiges dran. Ein guter Gedanke!
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aus dem genannten Link:
| Zitat: |
Freiheit nur für Männer
In diesem Jahr bin ich vierzig Jahre in Deutschland. Die ersten zehn Jahre meines Lebens verbrachte ich in Istanbul und in einem Dorf in Anatolien. Mit neunzehn verließ ich mein Elternhaus, und seit 1994 bin ich deutsche Staatsbürgerin. Ich bin in zwei Kulturen zu Hause, in der türkisch-muslimischen Familie wurde ich sozialisiert, in der deutschen Gesellschaft ausgebildet, lernte den kritischen Blick und den interdisziplinären Diskurs. Für mich bedeutet „Freiheit“ etwas ganz Besonderes. Und auch etwas Neues, denn das, was das deutsche Wort bedeutet - „unabhängig sein“ -, ist in der türkisch-muslimischen Erziehung kein Wert. „Freiheit“ habe ich als Kind nur als etwas Fremdes, den Männern Vorbehaltenes kennengelernt. In der muslimisch-türkischen Gesellschaft wird das Kind nicht zum Individuum, zur selbständigen Person, sondern zum Sozialwesen erzogen, das vor allem zu gehorchen und der Familie, der Gemeinschaft, zu dienen hat. Insbesondere dann, wenn es ein Mädchen ist. Nicht das Individuum, sondern die Gemeinschaft ist in der türkischen, besonders aber in der muslimischen Kultur prägend. Das Kollektiv wird über das Individuum gestellt. |
Das ist die Einschätzung einer Muslima, die ihre persönlichen Erfahrungen dem westlich geprägten Menschen zur Einsicht gibt.
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