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Gerechtigkeit für Frauen im Islam...












Hallo Karim,

Gott ist >der Eine<
Gott ändert sich nicht.
Also ist seine Botschaft >die Eine<
Wenn eine Botschaft mal so und mal so ist, kann sie also nicht von Gott sein.
Weshalb?
s.o.

Und genau darauf wollte ich hinaus.
Als ich sagte, man solle die Offenbarungen Mohammeds im zeitlichen Kontext sehen.

Wenn Gott sagt, liebe deinen Nächsten, dann gilt das.
Wenn die Menschen Krieg führen, gilt trotzdem das Gebot Gottes.
Wenn sich dann das Gebot Gottes ändert, dann ist es nicht >der Eine<
Welch ein erbärmliches Wesen wäre Gott, wenn er sich nach den Menschen richten würde.
Es wäre ein von Menschen selbst geschaffener Gott.
Irgendeine Vision, die sie für Gott halten.
Die mag göttlich inspiriert sein.
Aber durch die Änderung hat sie sich selbst entlarvt.

Ich wollte dir folgenden Weg öffnen:
Es besteht die Möglichkeit, daß Gott zu Mohammed gesprochen hat.
- wie auch immer das technisch vor sich ging.
Und diese Botschaften Gottes hat Mohammed sehr ernst genommen.
Und sie auch seinen Mitmenschen mitgeteilt.
Was ist aber, wenn Kiregszeiten kommen, und die Botschaften ausbleiben.
Oder Mohammed meinte, eine Botschaft Gottes zu erhalten, sein Herz war aber zu diesem Zeitpunkt in Bedrängnis oder Verbitterung.
Konnte er da die Botschaft Gottes noch in ihrer reinsten Form erhalten?
Hat sein irdisches Fühlen und Leiden dann möglicherweise Einfluss gehabt, auf das, was es zu empfangen glaubte? War dieses Herz dann noch zur Aufnahme einer reinen Botschaft fähig?

Keine Sorge, du wirst mich nicht von meinem Glauben abbringen. Auch für einen Christen ist es eine Sünde gegen Gott, wenn man seinen Bruder unsicher macht, der auf eine andere Weise an Gott glaubt, die man selbst als falsch erkannt hat.

Ich wäre aber gespannt, wie du mir beweisen wolltest, daß ich vom Glauben an den gnädigen Gott, den Jesus Christus verkündet hat, und der diesen Jesus am dritten Tag von den Toten auferweckt hat, daß ich ich vom Glauben an diesen Gott abgewichen bin.

Und bitte nicht mit: Es ist so, weil es so ist.
Nein, beweise es mir an der Schrift.
Und, keine Sorge, den Hebräerbrief, den Jakobusbrief und die Offenbarung des Johannes brauche ich nicht für meinen Glauben, die sind eher hinderlich. Was da also gesagt ist, das ist für mich nicht automatisch Bestandteil des Glaubens. Der letzte Satz war eher unwichtig, aber ich lasse ihn mal stehen.

Galater
Komisch Galater, irgendwie widersprichst Du Dir hier selbst:

Zitat:
Wenn Muslime hier sagen, die Christen seinen vom wahren Glauben abgewichen, dann behaupten sie, sich im Christentum und in den Schriften der Christen besser auszukennen als ein Christ. Das ist doch sehr verwegen, man könnte es auch als unverschämt bezeichnen.


Und dann sagst Du:

Zitat:
Es besteht die Möglichkeit, daß Gott zu Mohammed gesprochen hat.
- wie auch immer das technisch vor sich ging.
Und diese Botschaften Gottes hat Mohammed sehr ernst genommen.
Und sie auch seinen Mitmenschen mitgeteilt.
Was ist aber, wenn Kiregszeiten kommen, und die Botschaften ausbleiben.
Oder Mohammed meinte, eine Botschaft Gottes zu erhalten, sein Herz war aber zu diesem Zeitpunkt in Bedrängnis oder Verbitterung.
Konnte er da die Botschaft Gottes noch in ihrer reinsten Form erhalten?
Hat sein irdisches Fühlen und Leiden dann möglicherweise Einfluss gehabt, auf das, was es zu empfangen glaubte? War dieses Herz dann noch zur Aufnahme einer reinen Botschaft fähig?


Lass mich raten: Es ist ja nur eine These... eben nur eine Möglichkeit. Es muss ja nicht so sein....



Du fühlst Dich angegriffen, weil Muslime sagen, Christen sind nicht auf dem richtigen Weg ? Und stellst dann eine Möglichkeit vor, wieso wir Muslime auf dem falschen sein könnten?

Und abgesehen davon:

Bin ich als Muslim denn Deiner Meinung nach auf dem richtigen Weg?
Hallo Fatih,

wenn du in der Liebe bleibst, dann bist du auf dem richtigen Weg.


Und nun komme ich zu dem Rest meiner verwegenen Aussagen.
Eine Religion, die behauptet, ihre Schriften seien das Wort Gottes, die hat ein Problem.

Im Christentum glaubt nur noch eine kleine Minderheit daran, daß sie das wörtlich zu nehmende Wort Gottes ist. Sonst müßten doch alle Christen glauben, daß Gott die Welt vor einigen Tausend Jahren in sieben Tagen erschaffen hat, und die ersten Menschen Adam und Eva hießen. Das ist doch absurd.

Gelichzeitig steht in der Offenbarung des Johannes, übrigens auch durch einen Engel gegeben, daß Jesus bald kommt, und man nichts hinzufügen dürfe, - ansonsten wird man in der Hölle gegrillt.

So müßte ich diese "Engelsschrift" dahingehend interpretieren, daß nach ihr auch nichts mehr kommen wird.

Aber, Mohammed empfing auch "Engelsbotschaften".
Was nun? Also ist meine Schrift falsch. Hä? (Ich halte sie eh für nicht bedeutsam)
Für mich sind andere Schriften bedeutsam. Natürlich die Evangelien, wobei ich hier durchaus dem Matthäusevangelium die geringste Bedeutung zumesse, und dem Johannesevangelium die höchste, gefolgt von Lukas und Markus.
Bie Briefe der Apostel haben eine Sonderstellung. Wobei der Jakobusbrief Allgemeinheiten verkündet, auf recht einfachem Niveau, und der Hebräerbrief als Fälschung unter dem Namen des Paulus in die Welt gebracht wurde, um Paulus selbst sozusagen "mit eigenen Worten" zu relativieren. Das war ein geschickter Schachzug seiner Gegner. So, was ist denn nun an den Schriften der Christen und der Juden wahr?
Wahrheit ist die Botschaft vom gnädigen Gott.

So gehe ich als Christ mit meiner Schrift um. Bin ich jetzt falsch? Folge ich einer Irrlehre? Oder bin ich in der Wahrheit?
Aber ich bin Christ. Ich kann nicht irren, wenn ich versuche, nach dem Gott zu streben, den Jesus verkündet hat.
Ich sehe mein Heil nicht davon abhängig, daß ich ein Buch für wahr halte. Und ich verurteile andere nicht, die nicht genau auf dem Weg sind, den ich gehe.
Der Schlussstein ist Jesus Christus. Er kam, und verkündete den Frieden.

Wenn du in der Liebe bleibst, dann bleibst du in Christus.
Und dann gilt auch für dich, was Paulus geschrieben hat:
Röm 2,13 Nicht die sind vor Gott gerecht, die das Gesetz hören, sondern er wird die für gerecht erklären, die das Gesetz tun.

Und das "Gesetz" ist die Liebe. Egal mit welcher Motivation jemand handelt, das was er lebt, das entscheidet darüber, wie er gerichtet wird.

Es ist meine tiefste Überzeugung, daß jeder, der in der Liebe bleibt, erlöst ist. Egal welchem Bekenntnis er angehört. Ja, und dieses Bekenntnis gilt auch für Atheisten: Jesus kriegt euch doch.

Diese Einstellung ist sicher nicht typisch für das Christentum.

LG Galater
@Galater
Zitat:
Es ist meine tiefste Überzeugung, daß jeder, der in der Liebe bleibt, erlöst ist


Da stimme ich Dir zu. Die postulierte Abhängigkeit zu einer Religionsgemeinschaft ist meiner Ansicht nach der Fehltritt!

Gruß
...eine Google Suche nach dem Begriff Liebe...
Wikipedia
Zitat:
Liebe (von mhd. liebe „Gutes, Angenehmes, Wertes“) ist im engeren Sinne die Bezeichnung für die stärkste Zuneigung, die ein Mensch für einen anderen Menschen zu empfinden fähig ist. Analog wird dieser Begriff auch auf das Verhältnis zu Tieren oder Sachen angewendet. Im weiteren Sinne bezeichnet Liebe eine ethische Grundhaltung („Nächstenliebe“), oder die Liebe zu sich selbst („Selbstliebe“).

... jetzt wäre es natürlich für mich interessant zu wissen ob sich die Definitionen im Islam (Koran?) in etwa gleichen?
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