Todeswünsche, Ängste und die Gedanken... Hilfe!?


Hallo,
ich will mich kurz vorstellen.
Ich heiße Robin, bin 20 Jahre jung und komm aus Braunschweig.
Ich mach zz. meinen erweiterten Realschulabschluss an der Berufsschule für Wirtschaft.

Muss dazu vorweg sagen: ich wohne seid 4 Jahren bei der Familie meiner Freundin und hab auch mein eigenes Zimmer usw.
Damals hatte ich ziemliche Probleme mit meinen Eltern (mein Dad VW Manager und meine ma eine Übermutter, in ganz kurz sagt dies alles)
Jedenfalls ging es mir seinerzeit sehr schlecht und daraufhin haben mich die Eltern meiner Freundin, die ich damals kennen gelernt hatte zu sich geholt.
Hatte Depressionen und hab mich gerizzt usw.

Darauf hab ich Schule abgebrochen und hab den Umzug mitgemacht(die Familie hat ein neues Haus gebaut) und hab dann in der neuen Umgebung wieder angefangen regelmäßig Sport zu machen und zu mir selbst zu finden. Hat auch geklappt nach 2 Jahr fing ich an die Schule weiter zu besuchen.
Mir ging es super und ich kam auch super an der Schule klar hatte ziemlich gute Noten(1,2 Schnitt), war Klassensprecher und kam mit den Lehrern sowie mit den Schülern gut aus.
Die Lehrer sind sehr verständnisvoll und nett.

So nun waren die Herbstferien vorbei und ein paar Wochen danach fing es an.(dieser Zustand hält noch immer an und ich weiß mir keinen Rat!)

Anfangs hatte ich nur wieder diese Angstgefühle, Versagensangst oder was weiß ich..
Dann hatte ich keine Lust mehr auf alles, kam nicht hoch und war unmotiviert.
Mit der Zeit merkte ich das ich wieder dieses Gedankenkreisen anfing.
Ich hatte keine Lust mehr auf mein Leben und denke nach wie vor ständig daran wie ich mich umbringen kann. Jede Nacht träume ich davon wie ich mich erhänge oder in einen Abgrund falle und kurz bevor ich aufkomme, wache ich schweißgebadet auf.
Ich kann nicht mehr richtig schlafen weil ich immer Angst hab wieder davon zu träumen.
Mir macht nichts mehr richtig Spaß ich kann mich nicht richtig freuen - dabei will ich das nicht. Ich will nicht so denken, ich will es nicht, nur gehen die Gedanken nicht WEG?
Es war nichts vorgefallen kein Erlebnis oder Ereignis - nichts!
Ständig male ich mir aus wie ich sterben kann und dabei empfinde ich ein merkwürdiges glücksgefühl schon fast erlösend.

Ich weiß nicht wieso ich so denke, ich sehe nicht schlecht aus, bin sportlich und war bester in dem Jahrgang - es geht einfach nicht weg ( was kann ich denn tun? Ich hab überlegt in eine Anstalt oder Klinik zu gehen.

Letztens war ich schon wieder kurz davor mir die Arme aufzuschneiden - es ist fast als würde mich das eine unsichtbare Stimme im Kopf sagen immer wieder tu es tu es tu es......

Das irre ist nur wieso kann ich das alles so erfassen? so genau erklären? und aufzeigen? und trotzdem geht es nicht weg ich bin so verzweifelt.

Wegen dieser ganzen Sache war ich jetzt schon länger nicht mehr in der Schule aus Angst und weil ich weiß das ich mich konzentrieren kann(habs ein paar Tage probiert)

Was soll ich tun? Bitte gebt mir Ratschläge..
Du hast eine PN, Robin.
Lieber Robin,

ich erzähle Dir mal von mir, nur damit Du weißt dass ich Dich verstehe.

Ich war im meinem Lehrgang Kammerbester (4. Lehrjahr als Energieanlagenelekroniker). Dabei hämmerten so lange städig Trommelschläge in meinem Kopf "Bring dich um. Bring dich um. Bring dich um. Bring dich um. Bring dich um. ..."

Irgendwie hab ich es immer geschafft, das zurückzuhalten.
Ich wollte mir auch von niemandem wirklich helfen lassen, obgleich mein Leben ein einziger Hilfeschrei war.

Ich kann Dich sehr gut verstehen.
Glaube mir, diese Zeit ist nicht vergebens.
Sie macht Dich reifer und empfänglicher.
Im Schmelztigel wird Eisen von den Schlacken befreit.
Im Leiden wirst Du von dem Befreit, was Dich unsensibel für das Leiden anderer Menschen machst.

Stehe es durch, auch wenn das aus Deiner Perspektive unmöglich erscheint, denn von unten sieht man nicht auf das obere einer Treppe, von oben kannst Du aber auf alle Treppenoberseiten sehen. Stehe es durch und Du kannst vielen andern eine Stütze sein.

Lerne Dich wieder selbst zu Lieben. Wenn das geschafft ist, dann endet Dein Leid.

Gruß Martin
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Sind wir denn wirklich die heiligsten Wesen auf Erden?
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