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Das ist total krank. Jemanden mit Mord zu drohen, weil er dies oder das tut oder eben nicht was irgendwo geschrieben steht ist.....mir fehlen die Worte.
Wie kann man seiner Schwester, Tochter, Nichte usw. mit sowas drohen? Das kann ich nicht begreifen.
Aber vieles was die Religionen machen kann ich nicht verstehen. Das ist Missbrauch. Das hat nichts mehr mit Gott und Glaube zu tun.
Und da sollten sich alle Religionen an die Nase fassen. Eiskalter Machtmissbrauch.
Meine Meinung
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Hallo Fatih,
du stellst die Situation durch die rosarote Brille dar.
Zwangsheirat gibt es faktisch nicht mehr?
Frag mal bei den Mädels hier im Forum nach, ob sie sich einer solchen Gefahr in ihrem eigenen Leben nicht schon ausgesetzt sahen.
Galater
editiert
Hallo Josefin,
ich sehe das nicht als Problem der Religionen, sondern in erster Linie als Problem der Kulturen.
Das hat etwas mit Familienehre und Ansehen zu tun.
Irgendwo im Koran soll doch geschrieben stehen, daß wenn ein Familienmitglied eines religiösen Verantwortlichen vom Glauben abgeht, dieser dann von seinem Amt zurücktreten muß.
Oder ich habe das gerade mit einer anderen Religion verwechselt.
Das ist aber nicht wirklich ausschlaggebend.
Das Ansehen der Familie ist leider das Ausschlaggebende.
Und dadurch wird schon immer Druck ausgeübt.
Das ist absurd. Wir schreiben das Jahr 2007
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Hallo Fatih,
um dir auf die Sprünge zu helfen. Da braucht man gar nicht England gehen. In Karlsruhe hat es einen ähnlichen Fall gegeben - dort wurde der Iman wegen Anstiftung zum Mord an seiner Tochter zu einer Haftstrafe verurteilt, um genau zu sein zu Fünf Jahren und Sechs Monaten.
" Urteil wegen versuchter Anstiftung zum "Ehrenmord" rechtskräftig
KARLSRUHE
(tol). Das Landgericht Limburg/Lahn hatte einen 47-jährigen Türken unter anderem wegen versuchter Anstiftung zum Mord aus niedrigen Beweggründen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von fünf Jahren und sechs Monaten verurteilt. Er legte Revision unter anderem wegen Verfahrensfehler ein. Das Karlsruher Bundesgericht verwarf sie. Somit ist das Urteil rechtskräftig.
Der aus Anatolien stammende Angeklagte, selbst als Imam tätig und den heimatlichen Wertvorstellungen eng verbunden, hatte beschlossen, eine seiner Töchter, die 21 Jahre alte Gülperi, im Sommer 2006 in die Türkei zu schicken und dort mit einem seiner Neffen, den Gülperi nicht kannte, zu verheiraten.
Noch während der Verlobungsfeier verliebte sich Gülperi jedoch in einen anderen ihrer Cousins; dem von ihrem Vater für sie ausgesuchten Mann brachte sie dagegen keine Zuneigung entgegen. Dennoch schloss Gülperi mit diesem eine so genannte "Imam-Ehe". Das hieß aber, dass sie nach den örtlichen Wertvorstellungen nicht mehr ohne Begleitung ihres Mannes das Haus verlassen oder sich einem anderen Mann zuwenden durfte.
Gülperi weigerte sich jedoch, auch die standesamtliche Ehe mit diesem Mann einzugehen. Stattdessen zog sie in das Haus der Mutter ihres Geliebten und lebte dort bis zu ihrer Rückreise nach Deutschland. Noch vor ihrer Abreise löste sie das eingegangene Verlöbnis und später – mit der Zustimmung ihres Verlobten - auch die geschlossene "Imam-Ehe".
Der Vater wollte sich mit der Weigerung seiner Tochter, den von ihm bestimmten Mann zu heiraten, und ihrer Zuwendung zu einem anderen Mann während der bestehenden "Imam-Ehe" nicht abfinden. Das Verhalten Gülperis stellte für den in seinen heimatlichen Wertvorstellungen verwurzelten Angeklagten eine schwere Verletzung der Familienehre dar.
Der Imam fesselte Gülperi in der Wohnung an einen Heizkörper und drohte ihr mit dem Tod, falls die Hochzeit nicht doch noch stattfinden werde. Gülperi erklärte sich in Todesangst bereit, floh jedoch mit der Hilfe ihrer ehemaligen Arbeitgeberin, der sie sich anvertraut hatte, in die Türkei, um dort bei der Familie ihres Geliebten Zuflucht zu suchen.
Telefonisch erklärte sie dem Angeklagten, sie lebe jetzt mit ihm zusammen und werde ihn heiraten. Nach den Wertvorstellungen des Angeklagten konnte die Verletzung der Familienehre allein durch Gülperis Tod wieder gutgemacht werden. Der Angeklagte versuchte, seinen zweitältesten Sohn dazu zu bewegen, Gülperi in die Türkei zu folgen und sie dort zu töten.
Der Sohn war als "Vollstrecker" vom Angeklagten ausersehen worden, weil er die "Unbotmäßigkeiten" seiner Schwester, die er auf ihrer Reise in die Türkei begleitet hatte und die er dabei nach dem Willen des Angeklagten zu beaufsichtigen hatte, zugelassen hatte. Zudem ging der Angeklagte davon aus, dass der noch minderjährige Ruhi eine geringere Strafe zu befürchten habe.
Doch der Sohn offenbarte sich seinem Lehrer, der die Polizei verständigte. Das Landgericht Limburg verurteilte den Imam zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 5 Jahren und 6 Monaten. Er aber legte Revision ein. Nun hat der Bundesgerichtshof die auf die Verletzung materiellen Rechts sowie auf behauptete Verfahrensfehler gestützte Revision des Angeklagten verworfen. Die Verurteilung ist damit rechtskräftig. "
Quelle:http://neckar-chronik.de/Nachrichten/Newsticker/35654296
Adios
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Hallo Galater,
es ist nicht meine Absicht etwas schön zu reden und ich distanziere mich ganz klar von Menschen die aus kulturellen Gründen Ihre Töchter Zwangsverheiraten. Ich streite nicht ab, dass es dies in der Praxis auch gibt. Ich verneine nur ganz klar, dass dies etwas mit dem Islam zu tun haben soll.
Wenn man den Kern der Zwangsheirat betrachtet, wird man sowieso feststellen, dass dies nicht mit dem Islam vereinbar ist. In nahezu allen fällen nämlich, geht es darum, dass Familien(väter) denken, jemand aus den eigenen Reihen (Familie, Stadt, Region etc.) wäre für die Tochter besser als ein "Fremder!". Man nimmt also an, etwas besseres zu sein. Dies ist ganz offensichtlich "Hochmut". Und war es nicht Iblis (Satan), der als erster Hochmütig war ?
Des weiteren steht im Koran folgendes:
| Zitat: |
| ' O ihr Menschen, Wir haben euch aus Mann und Frau erschaffen und euch zu Völkern und Stämmen gemacht, auf daß ihr einander erkennen möget. Wahrlich, vor Allah ist von euch der Angesehenste, welcher der Gottesfürchtigste ist. Wahrlich, Allah ist Allwissend, Allkundig....' (Koran 49:13) |
Zwangsheirat, wiederspricht hier ganz klar dem Koran.
Ich verstehe, dass aus nichtmuslimischer Sicht, die Zwangsheirat wie eine islamische Unsitte aussehen mag. Aber reicht es denn nicht, wenn man es jemanden einmal sagt ? Wieso muss man sich hier ständig wiederholen?
Hallo Flip,
sorry für den folgenden unbequemen vergleich aber wie lässt sich den Kindesmissbrauch im Christentum vereinbaren? Da muss man auch nicht nach England fahren, schau mal hier:
| Zitat: |
Hamburg -
Elf Jahre war Markus alt, als sich ihm der Pfarrer Veix zum ersten Mal näherte. Zweimal hat der Priester ihn angefasst. Im Pfarrhaus der Sankt-Michael-Kirche im fränkischen Sandberg. Die Gemeinde, die drei weiße Kreuze auf rotem Grund in ihrem Wappen führt. Die so an die Kreuzigung Jesu erinnert. Zu Ostern hat der Pfarrer Veix dann auch reinen Tisch gemacht. Er hat den Domkapitular im nahen Würzburg angerufen. Und nach dem Geständnis vor seinem Vorgesetzten hat Veix sich bei der Polizei in Schweinfurt selbst angezeigt. Seitdem wird der Priester therapiert. Irgendwo in Deutschland. Um den Fall kümmert sich nicht nur die Staatsanwaltschaft. Auch im Vatikan haben Juristen eine Akte Veix angelegt. Der Würzburger Generalvikar hat Vernehmungsprotokolle und das Geständnis persönlich nach Rom gebracht. Es ist nicht die einzige Akte, die die Kirchenjuristen über sexuellen Missbrauch durch Geistliche an Kindern und Jugendlichen in Deutschland in ihren Schränken finden: Alleine in den vergangenen Wochen wurden Missbrauchsfälle in den Bistümern Mainz, Paderborn, Regensburg, Würzburg und Essen bekannt. Zwar sei die Zahl der Enthüllungen nicht so alarmierend wie in den USA. Aber, gesteht der Mainzer Bischof und Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, sie "treffen die katholische Kirche Deutschlands ins Mark". Die Enthüllungen über Kindesmissbrauch in den USA und die Einbestellung 13 amerikanischer Kardinäle zu einem Krisengipfel bei Papst Johannes Paul II. haben nach Einschätzung eines Sprechers der Deutschen Bischofskonferenz auch hier Opfer ermutigt, ihr manchmal jahrzehntelanges Schweigen zu brechen. Trotzdem kann sich das oberste Gremium der Bischöfe selbst zum Erstaunen vieler Kirchenrechtler nicht zu einem bundesweit einheitlichen System durchringen, wie es künftig mit den kirchlichen Missbrauchsfällen umgehen will. Es sei Sache der Bistümer, Verdachtsfällen nachzugehen. Jede Diözese müsse selbst entscheiden, wie sie vorgehe. Schließlich, so argumentiert Lehmann, "handelt es sich nicht um die Spitze eines Eisberges". Etwa 300 aller deutschen katholischen Priester seien pädophil veranlagt, sagt der katholische Psychotherapeut Wunibald Müller. Das wären knapp zwei Prozent der Kleriker. Über ihr Tun wurde oft ein Mantel des Schweigens gelegt. Die Initiative gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen im rheinland-pfälzischen Siershan kritisiert: Oftmals würde die Tat dadurch vertuscht, dass Pfarrer einfach in eine andere Gemeinde versetzt würden. "Die sind in der Regel nicht über das Vorleben ihres Kinder schändenden Hirten informiert", hat Johannes Heibel, Vorsitzender der Initiative, festgestellt. Und in manchen Fällen sei das Schweigen der Opfer und ihrer Familien erkauft worden. In Deutschland ist in den vergangenen Jahren Kindesmissbrauch durch Priester nur dann bekannt geworden, wenn er strafrechtliche Konsequenzen hatte. Ein schwäbischer Pfarrer wurde zu dreieinhalb Jahren Haft wegen Missbrauchs in 59 Fällen verurteilt. Ein Seelsorger in Aachen wartet noch auf seine Verhandlung. Bei der Durchsuchung seines Pfarrhauses fand die Polizei 40 000 "pornografische Kinderfotos" und 700 Videofilme. Aus der Klosterzelle, in die der Geistliche zur Therapie gesteckt worden war, trugen die Ermittler weitere 4000 Fotos. Es ist nicht das Ende: "Ich rechne mit weiteren Enthüllungen dieser Art", sagt Kardinal Lehmann. Die Kirche habe Fehler gemacht, sagt der Hildesheimer Domkapitular Werner Holst. "Früher haben wir die Täter nur zur Buße in ein Kloster gebracht."
http://www.abendblatt.de/daten/2002/07/26/50881.html |
| Zitat: |
Im Zusammenhang mit sexuellem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch katholische Priester werden der Kirche Vertuschung und Machtmissbrauch vorgeworfen. Was in diesem Zusammenhang nach und nach ans Licht der Öffentlichkeit kommt, zeigt, wie die katholische Kirche in verantwortungsloser Weise mit Straftätern umgegangen ist.
http://www.vachss.de/mission/berichterstattung/katholiken.htm |
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Die umfassendste Untersuchung über Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche, die es je gab
Vor zwei Jahren versuchte der Kardinal die sexuellen Vergehen seiner Unterhirten noch als geringfügig herunterzuspielen: "In den Vereinigten Staaten wird dauernd darüber berichtet", [extern] ärgerte sich Ratzinger ein wenig und erklärte, dass doch "weniger als ein Prozent der Priester solcher Akte schuldig seien". Eine quantité négligable also? Irrtum. Es sind mindestens vier Prozent - in absoluten Zahlen eine ziemliche Größe: Über 10.667 Fälle von sexuellem Missbrauch haben 4392 katholische Priester in den Vereinigten Staaten im Zeitraum von 1950 bis 2002 begangen.
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/16/16849/1.html |
| Zitat: |
Sexualverbrechen an Kindern durch Priester
Der bislang spektakulärste Fall war John Geoghan. Dieser »Gottesmann« hatte sich in seiner Priesterlaufbahn zwischen 1962 und 1998 an mindestens 150 Jungen vergangen. Auch er wurde schlicht von einer Pfarrei zur nächsten versetzt. Die erdrückende Faktenlage zwang Kardinal Law schlussendlich zum Rücktritt.
Wer nun aber hinter einem solchen Rücktritt die moralische Hand des Vatikans vermutet, liegt daneben. Probleme werden bei der Kurie bekanntlich gelöst, indem man sie verlagert. So nahm man Law lediglich aus der Schusslinie der amerikanischen Presse. Im Mai 2004 wurde er zum Erzpriester der römischen Basilika Santa Maria Maggiore ernannt und siedelte fröhlich nach Rom über.
http://www.denk-mit.info/kirche/kin.....enderskandalindenusa.html |
Ich freue mich über Antworten zu diesem Thema im eigens dafür vorgesehen Thread.
Gruß
Fatih
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Hallo Fatih,
ich sehe es genauso wie du als Problem der Kulturen. Das habe ich ja oben auch schon so geschrieben.
Sicherlich freut es dich, daß Zwangsheirat usw. kein Problem des Islam sind. Obwohl nach islamischer Ansicht, soweit ich weiß, die Aussage einer Faru vor Gericht nur halb so viel zählt, wie die Aussage eines Mannes.
In einem solchen Klima ist eine Herabwürdigung der Frau doch nicht verwunderlich. Wenn ihr Wert geringer ist als der eines Mannes. Aber du wirst mir jetzt wieder irgendeine Stelle im Koran bringen, wo etwas anderes steht. Das kannst du dir ersparen. Nicht weil ich es nicht hören möchte, sondern weil ich dir nicht abnehme, daß das im realen Islam auch so gilt, wenn man von einem realen Islam überhaupt sprechen kann.
Was ich dir weiterhin nicht abnehme ist deine heuchlerische Fragestellung, ob Kindesmißbrauch eine Form der christlichen Nächstenliebe sei.
Mag sein, daß Mitteleuropäer nicht so "stolz" sind, wie man als aufrichtiger Südländer eben so zu sein hat. Es gibt bei uns ein prägnantes Sprichwort:
Dummheit und Stolz wachsen auf dem gleichen Holz
Dennoch fühle ich mich als Christ durch deine Fragestellung beleidigt.
Du hast dich sicher toll gefühlt, als du diesen Beitrag formuliert hast. Meinen Glückwunsch.
Ich würde dir empfehlen, diesen Beitrag und den Titel zu editieren.
Denn er zeigt lediglich eine Form von arroganter Dummheit.
Oder du hast dein Thema als Scherz aufgefasst, und ich bin darauf hereingefallen. Dann entschuldige ich mich in aller Form.
Galater
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