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Beispiel Moscheenstreit. In vielen deutschen Städten haben Pläne für den Bau neuer Moscheen zu heftigen öffentlichen Debatten geführt. Gegner jener Repräsentativbauten organisieren sich in Bürgerinitiativen. Man feilscht um die Höhe der Minarette und die Größe der Kuppeln.
Dabei garantiert das Grundgesetz das Recht auf freie Religionsausübung. Doch viele Bürger sehen in den Prachtbauten Anzeichen eines erstarkten muslimischen Selbstbewusstseins. Sie fürchten das Entstehen von Parallelgesellschaften und das Gesetz der Scharia.
Woher rührt dieses Unbehagen? Wie steht es mit der Integration der mehr als drei Millionen Muslime in Deutschland angesichts von "Zwangsehen" und "Ehrenmorden"? Ist "Multikulti" gescheitert, droht ein Kampf der Kulturen?
Unter der Leitung von Guido Knopp diskutieren der Schriftsteller Ralph Giordano, erklärter Gegner des geplanten Moscheenbaus in Köln, die Soziologin und Islamkritikerin Necla Kelek, Aiman Mazyek, Generalsekretär des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Cem Özdemir, Europaabgeordneter BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und erster Abgeordneter türkischer Herkunft im Deutschen Bundestag sowie der Publizist Rafael Seligmann.
Quelle: http://www.phoenix.de/29_aschaffenb.....2007/12/08/0/159190.1.htm
Zum Video: http://video.google.com/videoplay?d.....630005089283102&hl=de
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Ich habe nach dem Buch von Necla Kelek gesucht und u.a. das hier gefunden.
| Zitat: |
Muslime müssen sich Fragen gefallen lassen
Die Zahl der Sekten und konkurrierender Glaubensrichtungen des Islam ist kaum zu überschauen, doch wird vorgegeben, man trete gemeinsam auf und es wird die taqiyya, die Kunst der Verstellung und des Verschweigens der wahren Haltung gegenüber „Ungläubigen“ praktiziert. Die Initiatoren der Kölner Moschee sind Vertreter der türkischen Religionsbehörde Diyanet. Was die Ditib in Deutschland vorführt, ist Politik im Auftrag der türkischen Regierung, nicht aber im Interesse der Muslime, die mehrheitlich zu vertreten sie jedoch vorgibt.
Die Organisationen sollten sich deshalb nicht wundern, wenn die Sorge und das Misstrauen wachsen, zumal sie auf Kritik immer wieder beleidigt reagieren. Für unsere westliche Gesellschaft gilt der Satz von Max Frisch: „Demokratie bedeutet, sich in die eigenen Angelegenheiten einzumischen.“ Der Islam ist eine Realität in Deutschland. Und er ist deshalb eine Angelegenheit der ganzen deutschen Gesellschaft. Muslime müssen es sich gefallen lassen, wenn andere sie fragen, wie sie leben wollen und wie sie es mit den Grundwerten dieser Gesellschaft halten. So wie es Ralph Giordano in Köln getan hat. |
quelle:
http://www.faz.net/s/RubC4DEC11C008.....Tpl~Ecommon~Scontent.html
http://www.google.de/search?q=necla....._de&start=10&sa=N
| Zitat: |
Der Islam begreift sich nicht nur als spirituelle Weltsicht, sondern als Weltanschauung, die das alltägliche Leben, die Politik und den Glauben als eine untrennbare Einheit sieht. Eine verbindliche theologische Lehre gibt es nicht.
Keimzellen einer Gegengesellschaft
Eine Demokratie, vor allem unsere Gesellschaft lebt aber davon, dass Männer und Frauen gemeinsam in der Öffentlichkeit Verantwortung tragen, sie haben gleiche Rechte, und sie müssen gleich behandelt werden. Die Trennung der muslimischen Gemeinde in die der Männer, die in der Moschee sitzen, beten und ihre Geschäfte machen, und die der Frauen, die in ihre Wohnungen verbannt sind, kann kein Integrationsmodell sein.
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