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Historizität Jesu und seiner Auferstehung












Zitat:
Quelle für deine Behauptung?


Das war ein Ausschnitt aus zwei Semester Exegese NT, nachvollziehbar und akribisch durchzuarbeiten an jeder theol. Fakultät, die r.k. Theolgie lehrt.

Diese Feststellung hat aber damals die meisten meiner Kommilitonen vom Sockel gerissen (mich auch). Mein damaliger Prof. hieß (ob er noch lebt, weiß ich nicht) Fox.

Mehr kann ich Dir dazu nicht mehr liefern.

Gruß
Zitat:
Übrigens, durch Bibelforschung hat sich auch heraus gestellt, dass Quellen miteinander vertauscht wurden, da teilweise abgeschrieben wzrde, eigneer Senf dazu....

Naja ist ja auch nicht schlimm!
Na, jetzt bist aber sehr großzügig, im Gegensatz dazu, wenn Du einen vermeintlichen Angriff auf Deine Religion oder Deine Person glaubst zu entdecken!

Das ist übrigens zweierlei Maß....

Die Abschriften und Unterschiede der Evangelisten kannst Du in jedem normalen Taschenbuch für Exege des NT's nachvollziehen. Die haben damals um die 20,-- - 30,-- DM gekostet.Aber spannender als ein Krimi!

Gruß
Zitat:
Fragen: 1. Gibt es Online Links um die anderen Evangelien zu lesen? 2. Wann wurden sie aufgeschrieben? 3. Woher willst du wissen ob er 3 Evangelien verfasst hat?


Markus hat das Evangelium noch selber aufgeschrieben, namens 'Serect Gospel' Keine Ahnung ob es einen Link gibt, viel Spaß bei der Suche Es liegt aber vor. Erwähnt wird es zudem in einem Brief von Clemens von Alexandria, der sollte selbst Dir als seriöse Quelle gelten. Das andere Evangelium erwähnt er auch, es wurde aber aus Gründen der Geheimhaltung nur mündlich weitergeben.

Zitat:
Wann wurden diese Schriften der Gnostiker denn aufgeschrieben?


Es waren die ersten christlichen Zeugnisse, ein Synthese aus heidnischer(griechischer) und jüdischer Philosophie.

Zitat:
Ich nenne ein Beispiel: Die Kreuzigung Jesu ist historisch bewiesen.


Ich warte immer noch auf den Beweis.

Zitat:
In allen (!) Evangelien und Apokryphen wird erzählt wie ein Jesus gekreuzigt wird. Schlußfolgerung: Es ist dieselbe Person.


Das heißt nicht, dass er wirklich gelebt hat, sondern nur das die Figur hinlänglich bekannt war.

Ich hab da mal nen Interessantes Bild für Dich:




Sieht irgendwie aus wie Jesus. Das ist das Bild eines Anhänger(liegt in Berlin im Museum) und er zeigt den Sohn Gottes, Orpheus-Bacchus. Hunderte Jahre vor Jesus Christus. Seine Anhänger, die Jünger Pythagoras und Plato, haben seine Geschichte, die die selbe Anatomie wie die von Jesus aufweist nie wörtlich genommen.

Zitat:
In den Schriften einiger Antiker Historiker wird dieser selbe Jesus als ein "Unruhe Stifter bezeichnet".
Passt genau in den Evangelien, er hat das Volk aufgewühlt mit seiner Lehre.


Die Geschichte 'Ein Mann gegen den Tyrannen' haben aus seine literarischen Vorbilder durchgemacht. Die Quellen sprechen zudem von Christus, nicht von Jesus. Ersteres ist eine geläufiger Titel gewesen.


Zitat:
chja - man könnte locker sagen, dass es garnicht schlimm ist, das Teile der Christlichen Lehre schon in anderen Religionen vorkommen, denn Gott könnte damit die früheren Offenbarungen bestätigen und Zeichen setzen, da dann schon Menschen vorher inspiriert waren(von Gott).


Teile ist gut, fast alles. Es ist ja 'auch gar nicht schlimm'. Was ich als einen Betrug an der Menschheit sehe, ist dass die Christen heute, noch die Form der Botschaft haben, sie aber wörtlich nehmen und somit eigentlich auf dem Glatteis landen. Die Lehren/Allegorien waren dazu da, dass der Mensch sich auf eine spirituelle Reise gibt und Gott verwirklich und somit Erlösung findet, wie heute noch im Hinduismus. Was ist davon geblieben: Man setzt sich hin und betet zu Gott und glaubt an Jesus - die ersten Christen hätten ihren Augen nicht getraut.


Zitat:
Und es wär auch kein Wunder, dass schon andere Religionen Sühnopfer als ihre Lehre beanspruchten, weil man kann ja die Jüdischen Schriften lesen zb das mit dem Sühnopfer in Jesaja 53 usw,usw und dann eine Religion nach dem Konzept Gründen und teile der Jüdischen Lehre "Klauen" oder so.


Andersherum wird ein Schuh draus. Die ersten Christen haben auch nicht viel von JHWH gehalten, er war nicht ihr Gott.


Zitat:
Übrigens, durch Bibelforschung hat sich auch heraus gestellt, dass Quellen miteinander vertauscht wurden, da teilweise abgeschrieben wzrde, eigneer Senf dazu....


So war es auch bei den Gnostikern. Die Schriften befanden sich in einem ständigen Wandel.
@_Leer_

Zitat:
Hippolytus nennt die Gnostiker sogar 'Jünger von Pythagoras und Plato', die an die griechische Version des sterbenden und wieder auferstehenden Gottessohn glauben. Als wie gesagt an eine Allegorie nicht an historische Tatsachen und so wird es wahrscheinlich auch bei Paulus dann gewesen sein.

- Und so wird es wahrscheinlich auch bei Paulus gewesen sein. -
Du wirst mir sicher nachsehen, daß mich diese Argumentationsweise nicht von Hocker reißt.

Zitat:
Zitat:
Zitat: Galater
Die Gnosis entwickelte ihre Ideen, das Christentum entwickelte seine Vorstellungen. Das ist soweit unbestritten, denke ich. Wenn nun die Gnosis bei Paulus später Dinge erkannte, die das Christentum aber ablehnte, dann ist damit doch nicht bewiesen, daß Paulus Gnostiker in ihrem Sinne gewesen war.

Die Gnostiker entwickelten ihre Vorstellungen heidnischer Mythen, die jüdische Version des Gottessohn. Das war das erste Christentum. Gnosis ist nich gleich Gnosis, auch Paulus warnte vor falscher Gnosis. Die Gnosikter sahen Paulus nicht als einen der ihrigen, weil sie Erkenntnisse in seinen Texten fanden, die die wörtlichen Christen nicht fanden, sondern weil er Gnosis lehrte. Das habe ich in den Zitat oben Deutlich gemacht.

Also, offensichtlich hatte ich mich undeutlich ausgedrückt. Ich habe doch gesagt, daß es gerade nicht als Beweis angesehen werden kann, daß Paulus Gnostiker in ihrem Sinne war, wenn die Gnostiker Dinge fanden, die die "wörtlichen" Christen nicht fanden. Wobei der von dir gewählte Begriff "wörtliche" Christen genau daneben trifft. Denn die Christen haben gerade vieles in den Briefen des Paulus nicht wörtlich genommen. Als Beispiel für dieses Herumwinden um die Wahrheit ist eine Auslegung von Irenäus über 2Kor 4,4 in seinem Werk contra Häresis 3.Buch Kapitel 7.
Von wegen "wörtliche" Christen. Oder unterstellst du auch noch Irenäus, ein Gnostiker gewesen zu sein?

Es ist lange nicht so einfach, wie du es darstellst, oder wie es sich dir gerade darstellt.
Ich kann verstehen, wenn du mir in diesem tread nicht antwortest, da du im Augenblick Schwierigkeiten haben wirst, den Überblick zu behalten. Im Übrigen wird auch kaum ein Mitleser da noch klarkommen.

Liebe Grüße an alle

Galater
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