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@ Aida
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| Es ist natürlich nicht einfach für einen "Außenstehenden" die wesentlichen Punkte des Christentums zu erkennen. |
Ist einer, der nicht an das Christentum glaubt, ein Außenstehender? Leer bezweifelt, wenn ich ihn richtig verstanden habe, das Christentum nicht an sondern die Schrift.
Das ist ein Unterschied, wenn du mich fragst.
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| In die Bibel wurden nur solche Texte aufgenommen, die inhaltlich der wahren Lehre Gottes entsprechen. Diese 66 Bücher sind insgesamt stimmig und aufeinander abgestimmt. Sicher wirst Du dieses nun abstreiten, obwohl Du (Annahme) Dir nicht die Mühe machtest die Bibel daraufhin aufmerksam zu studieren. |
Sie wurden aufeinander abgestimmt. Ja und von wem? Dem Menschen.
Keins der Evangelien ist sich 100% stimmig. Sie unterscheiden sich in kleinen aber, wie ich finde, entscheidenen Punkten. Wer war denn nun als erster an Jesu Grab? Matia-Magdalena? Petrus? Seine Mutter? Oder alle zusammen?
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| z.B. das Thomasevangelium enthält gravierende Irrlehren (neben Wahrheiten). |
Welche? Und woher weißt du das?[/quote]
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Es dürfte doch hinreichend bekannt sein, dass die Schriften des NT's von der Kirche in einem recht umstrittenen Verfahren definiert wurden. Auch die Wertung, ob "Irrlehre" oder nicht, ist in einem äußerst merkwürdigem Verfahren erfolgt.
Alles, was gewissen Herren wegen diversen Interessenwahrnehmungen nicht passte, wurde aussortiert.
Da noch von der Wahrheit zu sprechen, ist für mich reichlich schleierhaft und m.E. wirklichkeitsfremd..
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| Das ist in meinen Augen nicht so. Weil die Gnosis keine andere Erklärung fand, ernannte sie generell alles zu Allegorien. Das hat die Gnosis in die Irre geführt. |
Die Allegorien waren da, bevor die Gnosis da war. Die Allegorie von sterbenden und wiederauferstehenden Sohn Gottes war schon vor den Christen als Allegorie geläufig. Die Gnostiker waren wohl die die sie jüdisch modifizierten. Sie waren deswegen bewandert in heidnischen Mythen und Gebräuchen und verkehrten auch mit Heiden, feierten zusammen mit ihnen die gleichen Feste. Deswegen wurden sie ja so gejagt.
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| Paulus war kein Gnostiker, zumindest nicht so, wie ihn die Gnostik versteht |
Die Gnostiker sahen ihn als einen der ihnen, als einen ihrer Lehrer. Vielleicht hat er sogar die gleiche Gottesverwirklichung wie Jesus erreicht, zumindest lehrte er Gnosis: 'The secret is: Christ in you.' Colossias 1 v25-8
Markus war ebenso Gnostiker: Er hat drei Lehren verfasst: Eine hat Einzug ins NT gefunden, eine weitere ist in einem anderen Buch verfasst und die dritte wurde nur mündlich weitergeben. Die Geheimlehre war so brisant, dass Clemens von Alexandria sagte, man solle nicht einmal unter Folter gestehen, dass es sie überhaupt gebe.
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| Leer bezweifelt, wenn ich ihn richtig verstanden habe, das Christentum nicht an sondern die Schrift. |
Ich bin der Meinung, dass die wörtliche Auslegung der Schriften ein Fehler ist. Eine kleine Gruppe pflegte sie damals, dummerweise war da mal ein römischer Kaiser, der diese Lehre gut für sich verwenden konnte und so wurde sie Staatsreligion und die mehrheitliche Interpretation. Nur aus politischem Kalkül.
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Für eine wortwörtliche Auslegung waren die Schriften ja auch nie gedacht. Was da von etlichen Leuten auch heute noch betrieben wird, ist dermaßen an der Wirklichkeit vorbei, dass einem tatsächlich Verstandszweifel aufkommen können...
Dieser Mißbrauch von staatswegen ist ja noch nachvollziehbar. Meiner Meinung nach ist jede Religion dafür brauchbar, sie muß nur entsprechend zurechtgebogen werden...
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| Dieser Mißbrauch von staatswegen ist ja noch nachvollziehbar. Meiner Meinung nach ist jede Religion dafür brauchbar, sie muß nur entsprechend zurechtgebogen werden... |
Jede Institution, die Macht bekommt, kann unangenehm werden.
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| Für eine wortwörtliche Auslegung waren die Schriften ja auch nie gedacht. Was da von etlichen Leuten auch heute noch betrieben wird, ist dermaßen an der Wirklichkeit vorbei, dass einem tatsächlich Verstandszweifel aufkommen können... |
Viele nehmen die Schriften ja nicht mehr ganz wörtlich, glauben nicht, dass Jesus übers Wasser gegangen ist. Niemand will aber wohl die Lehre hinter der Allegorie sehen.
Ich habe übrigens eben noch ne Textpassage von Celcus gelesen, wie er sich über die wörtliche Auslegung der Schöpfungsgeschichte auslässt - köstlich. Der Mann würde seinen Augen und Ohren nicht trauen, wenn er auf heutige Christen trifft, gerade bei den Fundamentalisten.
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