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Historizität Jesu und seiner Auferstehung












Zitat:
dass Christen sich so wenig um nicht-kanonische Schriften kümmern, um die Evangelien, die es nicht in die Bibel geschafft haben.


Hey hey scher hier nicht alle über einen Kamm

Nein aber du hast vollkommen Recht. Aber ich denke, das braucht Zeit. Hat es bei mir auch gedauert.

Aber ich bin froh, dass es überhaupt soweit gekommen ist
Wenn man sich die Geschichte rund um die Entwicklung des Christentums betrachtet und nur mal ein bißchen hinein schaut, erkennt man, wie da viele Wege liefen, Schicksale miteinander verband - dann kann man nur ein "Wow" sagen - wie gewaltig und welche Wege beschritten wurden - wie es sich weiter verlief bis Europa - denn es scheint, als wäre der Orient die Wiege aller Religionen.

Zitat:

170 Die Geschichte der Marcionitischen Kirche

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setzung (Erlösungslehre), daß es in bezug auf die Prinzipienlehre noch eine dem Stifter treue Gruppe unter den Marcioniten im 5. Jahrhundert gegeben hat ¹
In bezug auf die Christologie finden sich in der Geschichte der Sekte ein paar merkwürdige Theorien. Wenn oben (S. 167) mitgeteilt worden ist, daß der assyrische Marcionit Prepon nach Hippolyt gelehrt habe, Christus gehöre weder zu dem guten noch zu dem schlechten Prinzip, sondern sei der Mittlere, da ja Gott allein gut sei und Paulus Christus als „den Mittleren“ bezeichne, so kann man zunächst geneigt sein, hier einen bösen Irrtum Hippolyts anzunehmen, der den gerechten Gott als den μέσος und Christus als den μέσος (aber in ganz anderem Sinn) identifiziert habe. Allein das scheint nicht der Fall zu sein, denn Epiphanius c. 14 (s. S. 365* f.) berichtet, einige Marcioniten sagen, Christus sei der Sohn des schlechten Gottes, andere des gerechten; er habe, da er barmherziger und gut war, seinen eigenen Vater verlassen, sei zu dem oberen Gott aufgestiegen, habe ihm angehangen und sei von diesem zur Erlösung in die Welt gesandt worden und πρὸς ἀντιδικίαν τοῦ ἰδίου πατρὸς καταλῦσαι τὰ πάντα ὅσα ὁ κατὰ φύσιν πατὴρ αὐτοῦ ἐνομοθέτει (sei dieser der gerechte Gesetzesgott, sei er der schlechte Gott). Hiernach darf man nicht mehr behaupten, daß Hippolyt einen Irrtum begangen habe; vielmehr muß man glauben, daß es im Marcionitismus — sonderbar genug — ziemlich frühe schon Lehren gab, nach denen Christus von Hause aus nicht zum oberen guten Gott gehörte. Hier kommt auch der Bericht im „Fihrist“ in Betracht. Er sagt, die Marcioniten seien verschiedener Meinung darüber, was das dritte Wesen sei; „Einige sagen, daß es das Leben d. i. Isa (Jesus) sei, andere behaupten, daß Isa der Gesandte dieses dritten Wesens sei, der die Dinge auf dessen Befehl und vermittelst dessen Macht geschaffen habe“ ². Diese drei Mit-

http://www.hschamberlain.net/marcion/marcion_08.html
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de

Es steht und fällt scheinbar alles mit dem Judentum. Und zu welchem Volk gehörte das Judentum an, bevor es sich verselbständigte - wo liegen seine Wurzeln ? Dann müssen wir wieder die Zeit noch etwas zurück drehen, so an die 5000 Jahre und mehr - wie war alles zustande gekommen ?

Wenn man heute bei vielen Menschen in den Genen noch Ahnen findet, die aus Afrika stammen - woher kommen wir denn eigentlich - gehen wir noch weiter zurück - wer kennt seine Urahnen - woher sind unsere Wurzeln.
Ahnenforschung zur Zeit sehr aktuell.

Wir erkennen eine starke Komplexität - wenn wir die ganze Geschichte aller Völker verfolgen.

Ein starkes Thema - aber wer hat schon die Zeit, alles zu durchforsten ?
Hallo Gabriele,

Zitat:
Es steht und fällt scheinbar alles mit dem Judentum.

Ganz klar, was von mir jetzt kommen muß.

Es steht und fällt alles mit JHWH!

Und dem, was die Gnosis aus den entsprechenden Andeutungen in den Briefen des Paulus gelesen hat.

Wenn man sich von der Vorstellung lösen kann, JHWH müsse unbedingt Gott gewesen sein, sonst würde ja alles keinen Sinn machen, und wie ein Kartenhaus zusammenfallen, dann hat man die Chance, seinen Glauben auf den wahren tragfähigen Untergrund zu bauen, und nicht auf den Sand, der darübergekippt wurde.

Also, keine Angst vor dem Graben, es kommt Fels.

@_Leer_
Wenn ich bei Irenäus lese, wie er die Gnosis beschreibt, dann muß ich erkennen, daß, trotz der vielen abfälligen Bermerkungen, auch die Gnosis nur um Erkenntnis ringt. Es erscheint mir, als werfe der eine Blinde dem anderen Blinden vor, er würde nichts sehen.
Und sehr viele gnostische Elemente, - ich weiß um die Oberflächlichkeit dieses Ausdrucks -, sind im Christentum übernommen.
Wenn Marcion "wörtliche Götter postuliert", dann kann das nur eine Fehlinterpretation von Seiten der Gnosis sein. Aus den Differenzen zwischen den Briefen des Paulus und der Erkenntnis des Marcion hat die Gnosis vieles herausgelesen.
Nur, es war nicht die Wahrheit. Und mit Wahrheit meine ich das, was Paulus ausdrücken wollte. Marcion hat Paulus nicht richtig erkannt. Das ist beweisbar daran, daß er bestimmte Stellen in den Paulusbriefen ausradiert hat, die aber genau diese Wahrheit enthalten. Marcion sah gewisse Anzeichen in den Paulusbriefen, aber er fand nicht den intelektuellen Zugang, er hatte niemals dieses Aha-Erlebnis.
Die Gnosis fand auf andere Art diesen Zugang genausowenig.
Und auch Spinoza sah ewas, konnte es aber nicht präzisieren.
Und Kant, Goethe und Leibnitz fanden ebenso nicht den Zugang, als sie sich mit Spinozas Thesen auseinandersetzten.

Paulus hat übrigens seine Theorie deshalb nicht veröffentlicht, weil er nicht wußte, wer JHWH war. Er wußte, wer JHWH nicht war. Aber hätte er geschrieben,"JHWH war nicht Gott, JHWH hat gelogen, als er sagte, daß er der Gott Israels sei", dann wäre die erste Frage gewesen:"Und was war er dann"? Und Paulus Antwort wäre gewesen:
"Ich weiß es nicht. Ich denke, er war ein Engel, denn er kam vom Himmel, wie alle Engel auch. JHWH war ein vergängliches Geschöpf, denn er ließ für sich eine Abgabe erheben. JHWH war ein Mensch, denn er mordete und war rachsüchtig."
Es gab in der Vorstellungswelt des Paulus kein Wesen, das alle diese Eigenschaften in sich vereinigte. Paulus hätte den Offenbarungseid leisten müssen, er hätte bekennen müssen, daß er keine Lösung hatte.
Und was wäre das Ergebnis gewesen? Er wäre für einen Spinner gehalten und als Scharlatan bezeichnet worden, und seine Aufgabe, die Missionierumg der Heiden, hätte einen schweren Schaden davongetragen, da ihm dann jegliche Glaubwürdigkeit abgesprochen worden wäre. Seinen Gegnern wäre das Wasser auf die Mühlen gewesen. Und er hatte unter den anderen Aposteln viele Gegner.
So mußte er in der Verkündigung seines Evangeliums immer eine Gratwanderung machen. Er konnte die Wahrheit nicht sagen, sonst hätte er seinem Auftrag einen schweren Schaden zugefügt, er konnte aber auch nicht schweigen. Sein einziger Ausweg war, seine Erkenntnisse in den Briefen mitzuteilen, aber in verdeckter Form, in der Hoffnung, daß eines Tages die Frage lösbar sein würde:"Was war JHWH?"
Und die Antwort darauf gibt es. Sie ist einfach, zu einfach, als daß die Theologen sie wahrnehmen könnten.

Galater, (der Häretiker)
Heute Abend kommt eine Antwort usw. Habe grade keine Zeit, viel Spass noch und Gottes Segen.
Hallo Leer,

"Klar gab es das schon vorher."

Wo ? Geschrieben ist es schnell, bewiesen aber deshalb noch lange nicht.


"Der Mithras-Kult war wohl sehr 'einflussreich' auf das frühe Christentum."

Wo werden dort die Kinder in den Mittelpunkt gestellt, die Römer brachten weiter ihre unerwünschten Kinder um, trotz der zeitweisen Einführung des Mithraskultes als Staatsreligion. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass dieser Kult weit vorher schon unter den Römern existierte.

Zum anderen hat der Mithraskult auch nicht dazu beigetragen, das die elendischen Gladiatorenkämpfe abgeschafft wurden.

Adios
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