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Gott ist tot,...












Salam positiv!

Ich erlaube mir einfach mal Dich mit dem Friedensgruss zu begrüßen. Da Du ja ein scheinbar Ungläubiger bist, ist es mir ja nach den traditionellen Gedankengut einiger Hardliner nicht erlaubt, Dich mit Salam zu begrüßen. Vor einiger Zeit wurde ich deswegen massiv zurechtgewiesen, was mich aber zu desjenigen erschrecken zu einem Herzhaften lachen angeregt hat.

Ein in meinen Augen sehr Weiser Bruder (Meister) sagte mal zu mir, Isa, das eigentliche Problem und Gefahr des Suchers ist sein Intellekt (Ratio). Ist dieser Zu hoch, so muss dieser sehr Viele Hindernisse durchschreiten, weil er nicht in einer Kindlichen Form vertrauen kann. Sein Intellekt muss ständig nachprüfen und nachfragen und kann nicht loslassen.
Es schützt ihn zwar vor Manipulationen aber hindert hin gleichzeitig in der Bewußtseinsebene seinen eigenen Durchbruch zu erlangen, so das ratio und religio in einer Form des yin und yang verschmelzen können, auf das die Begrenzungen des Seins gesprengt werden.
Lieber positiv, Du hast meines erachtens ja hier in diesem Forum ein Fundus Deines Seins hinterlassen. Und wenn man versucht sich die Mühe zu machen hinter die Virtuelle scheinbare Welt und seine eigenen Vorurteile zu schauen, bekommt man auch Fragmente zu sehen, die Deine Wahrnehmung ausmachen.
Ich glaube was Dich wirklich schmerzt, ist die Intoleranz der meisten Gläubigen gegenüber anderen Menschen in ihrem scheinbaren WACHSEIN die Wahrheit gefunden zu haben. Und diese Wahrheit wird mit all ihren Glaubensgrundsätzen auf eine Unsensible weise dem anderen einfach Indoktriniert wird und dies mit dem Aushängeschild „Gott“.
Lieber positiv ich hätte da etwas welches zu diesem Thema des Theads passt und was mir „GOTT“ gesagt hat
Gott ist Tod, da er nicht antromorph ist. Ja der antromorph Gott ist Tod, weil es einen solche nie gegeben hat. Mann kann eigentlich alles getrost auf den Haufen werfen, was man jemals von Gott gelesen hat, denn dies scheint ES nicht zu sein. Ich denke der schlimmste Fehler ist es Gott irgendwelche Eigenschaften zu zu sprechen. Denn Es kennt kein Gut oder Böse. Es stellt keine Bedingungen und Wohnt auch nicht im Himmel. Jesus sagte“ Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen.“ Er erkannte, dass er in seinem Kategorisierenden Verstand gefangen war. Jedes Bild jeder Diesseitige Gedanke musste als Verstand ausgelöscht werden. Ja Gott Richtet noch nicht einmal. Alle Bilder, die wir Menschen uns jemals von Gott gemacht haben, waren unsere eigenen Erfindungen, ja Projektionen unserer höchsten Vorstellungen von der Wahrheit, die wir nicht erfassen konnten, weil wir in Zeit und Raum des jeweiligen Verstandes gefangen waren.
Wir produzierten Wunschbilder des höchsten, die wir auf die Leinwand des Universums projizierten und die von dort aus zurückgespiegelt wurden, als unsere scheinbare Realität. Wir glauben die Dinge sind so wie wir sie wahrnehmen. Wir können, das was wir Gott nennen nur so wahrnehmen, wie wir konditioniert wurden. Jeder schaut durch eine einzigartigartige Brille seiner eigenen Erfahrungen und hält die Brille des anderen für unscharf. Gott ist nichts als ein Terminus, ja eine leere Worthülse einer Bezeichnung, die der Mensch erfand, um seiner Vorstellungen von Vollkommenheit Auszudrücken und zu verleihen. Wir entwickeln einen Personenkults um diesen Gott und nennen es Religion. Solange aber dieser Götze durch eine bestimmte Kultur/Religion vertreten wird, wird diese immer von sich behaupten das nur die Eigene Religion richtig ist und nur das eigene daraus entspringende Wertesystem Gültigkeit besitzt. Und wir merken gar nicht, dass wir dadurch Gott töten.
Wir verurteilen uns selbst dazu all die andren Möglichkeiten der Lebensgestaltung auszuklammern. Der riesige Fundus unbegrenzter Entfaltungsmöglichkeiten reduziert sich durch scheinbare Glaubensgrundsätze auf ein erschreckendes Minimum. Auf eine kleine peinlich genau abgestecktes karges religiöses Revier des Menschlichen seins, in der Hoffnung auf ein Paradies. Auf was für ein Parradis kann ich hoffen, wenn ich mir hier die Hölle im Diesseits erschaffe.
Wenn das mein Gott ist, dann ist ER und ich mit IHM gestorben. Alles was ich von Gott kenne bin ich selbst.
Lg Isa
Dem kann ich nur zustimmen!

Was ich nur nicht verstehe, warum wird schon ein Gruß zensiert?

Einen lieben Gruß zurück und 'nen guten Start in die kommende Woche!
Salam positiv!

Ich denke das ist die Burka über den Verstand, der Religiösen Intoleranz.

Ich habe am Samstag gearbeitet und am Montag noch frei. Aber vielen Dank für den Wochenstart. Den bekommst Du von mir zurück.

Mit lieben Gruß Isa
Lieber Isa,

entschuldige, dass ich in meinem letzten Beirtag nicht richtig ausführlich auf dich eingehen konnte. Meine Familie - mit enkel und so - hat mihc vollends in anspruch genommen, aber heut ehabe ich etwas mehr Ruhe!

Was ich Dir sagen möchte, fühle mich für DeinenGruß geehrt! Meine Frage zu Deinem gruß bleibt dennoch bestehen, weil ich die einwände nicht nachvollziehen kann.

Aer das ist nur nebensächlich. Gott in uns, da kann ich dir nur zustimmen. Ich kann auch nur hoffen, dass eines Tages unsere Religionen verstehen, was es bedeutet, wie wir tatsächlich mit Gott/Allah verbunden sind. Ich bin der festen Überzeugung, dass dieses mit keiner Ausrichtung eines Glaubens zu tun hat, sondern, wie du es schon so schön ausgedrückt hast, das "Herz" spielt hier die entscheidenende Rolle.

Sicherlich könne wir versuchen, mit der Ratio alles Mögliche zu erfassen, aber entscheidend ist, was wir in uns tragen, nämlich die Liebe selber, die uns ein Gott in uns geschenkt hat!

In diesem Sinne, lieber Bruder, im Glauben an dieses Göttliche in uns, sei herzlich gegrüßt!

Alwin äm ja "positiv"
Hallo,
dieser Satz "Gott ist tot" steht seit ewig langer Zeit hier in der Nähe hingesprüht auf einem Brückenpfeiler und jedes Mal, wenn ich an irgendeinem schönen Sonnentag mit meinem Radl vorbei fahre, denke ich mir: Das gehört endlich abgewaschen, das ist ein alter Hut!
Am liebsten würde ich gerne eine Spray nehmen und darüber sprühen:

"GOTT L(I)EBT!"

Aber es ist halt auch so, man kann den Glauben an Gott nicht befehlen, nicht verordnen, nicht durch Argumente allein übermitteln. Der Glaube an Gott ist entweder mit einem tiefen Erlebnis verbunden oder aber er ist einfach "anerzogen", das ist wohl die häufigste Form von Glauben. Man wird in eine Tradition hinein geboren, hinterfragt sie nicht und behält diese ein Leben lang bei. Natürlich seid Ihr alle anders. Ihr setzt euch ernsthaft auseinander, ohne dabei humorlos zu werden. Das gefällt mir super gut!
Danke für eure Beiträge! Man lernt doch nie aus!

Alles Liebe
Irmi I.
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