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Ewigkeit---Unmöglich?












Hallo Leute,
ich hab ein Problem.
Ich beschäftige mich in letzter Zeit ...zu viel...mit dem Tod.
Das heißt, eigentlich will ich mich damit nicht beschäftigen, aber ich glaube ich muss, da ich in letzter Zeit immer wieder Panik-artige Angstattacken ausgesetzt war. Ich habe einfach schreckliche Angst.
Jetzt habe ich wieder Mut bekommen durch ein Buch das ich gelesen habe, und ich kann mir immer besser vorstellen, das es nach dem Tod weitergeht...oder erst richtig anfängt!

Nun ja, was mir immer noch extreme Probleme macht:
Die Ewigkeit.

Lasst dieses Wort mal auf euch wirken. Ewig.

Ich meine...etwas, das kein Ende hat...wenn man dann da oben im Himmel hockt, und mag es am Anfang noch so spannend gewesen sein, nach einer millionen milliarden Jahren oder was weiß ich wieviel muss es doch mal langsam Langweilig werden...ich tue mich extrem schwer mit der Ewigkeit, aber ich kann nicht alles in Worte fassen...vielleicht kann mir ja einer von euch helfen.
Und wenn ein Christ unter euch ist:
Bete für mich.
Lieben Gruß,
Malte
Sei gegrüßt Malte,

ja es ist schwer, sich die Ewigkeit vorzustellen: kurz gesagt unmöglich. Da macht das menschliche Gehirn nicht mit. Unendlich? Ewig? Unvorstellbar.

Kurze Frage habe ich noch an dich: Warum soll für dich gebeten werden? Mache ich gerne aber ich weiß ja nicht wofür?

Liebe Grüße
Josefin
Hi Josefin,
ich weiß auch nicht genau wofür.
Vielleicht auch einfach nur dafür, das diese ganze Tod-Ewigkeit Sache aus meinem Kopf verschwindet.

Komischerweise bin ich gespannt auf das, was nach diesem Leben kommt, aber sobald ich dann versuche mir das Ewige vorzustellen bekomme ich wieder irgendwelche Panikzustände.

Ich danke dir aber für deine Antwort

Gruß,
Malte
Ewigkeit ist eine nicht ganz korrekte Übersetzung, bzw. die ursprüngliche Bedeutung wurde.... ausgelassen.

Eigentlich ist die Abwesenheit von Zeit gemeint, alles andere führt zu den von Dir genannten Problemen.
Ach, jetzt hat Leer mir das schon aus dem Mund genommen. Man darf sich aber zusätzlich vorstellen, dass wir nicht immer in unserem jetzigen Zustand verharren in all dieser Ewigkeit. Unser Denken, unser Bewusstsein wird immer weitere Bereiche der Einsicht, des Tuns und der Verantwortung umschließen. Wir leben und lernen von Inkarnation zu Inkarnation und von Dimension zu Dimension. Deshalb ist es nicht nötig und auch nicht sinnvoll, sich Gedanken über eventuelle Langeweile in der Ewigkeit bzw. Zeitlosigkeit zu machen, weil das, was uns da entgegenkommt, unser jetziges Verständnis einfach übersteigt und wir uns daher ganz unsinnige Gedanken machen würden.
Was das Beten angeht: Auch wieder eigentlich nicht nötig, denn alles steckt schon in uns drin. Und da die großen Dichter alles schon so schön gesagt haben, zitiere ich hier mal Hermann Hesse, Demian, Sechstes Kapitel:
Zitat:
„Die Dinge, die wir sehen“, sagte Pistorius leise, „sind dieselben Dinge, die in uns sind. Es gibt keine Wirklichkeit als die, die wir in uns haben. Darum leben die meisten Menschen so unwirklich, weil sie die Bilder außerhalb für das Wirkliche halten und ihre eigene Welt in sich gar nicht zu Worte kommen lassen. Man kann glücklich dabei sein. Aber wenn man einmal das andere weiß, dann hat man die Wahl nicht mehr, den Weg der meisten zu gehen.

Womit ich nur sagen will, dass in Wirklichkeit alles ganz anders ist, als wir uns das normalerweise vorstellen. Lieber Malte, jetzt hast du einen langen und sehr lohnenswerten Weg vor dir.
Forum -> Leben nach dem Tod


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