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Ewigkeit---Unmöglich?












Hallo Malte,

wer allein uns vom Leben nach dem Tod, der sogenannten Ewigkeit, berichten kann sind nur die Offenbarer Gottes. Baha'u'llah, der Gesandte Gottes für unsere Zeit, hat uns gesagt, dass die Ewigkeit für uns unfassbar herrlich ist! Wenn wir es fassen könnten, möchten wir nicht mehr fünf Minuten hier auf Erden zubringen.
Auch Jesus hat gesagt. "In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen". Ich glaube sicher nicht, dass uns dort langweilig wird, da wir auch Aufgaben zugeteilt bekommen werden.
Also, Du kannst Dich nur freuen und das irdische Leben voll genießen ! Denn Gott will, dass wir unser jetziges Leben nutzen und uns zum Guten hin entwickeln. Das steht schon in der Bibel .

Liebe Grüße!
Zitat:
.... der sogenannten Ewigkeit, berichten kann sind nur die Offenbarer Gottes

Eine etwas engherzige Äußerung. Da berichten viele etwas über das Leben nach dem Tod und die Ewig- oder Zeitlosigkeit, die sich nicht mit dem Titel "Offenbarer Gottes" geschmückt haben: der Buddha, Madame Blavatsky, Rudolf Steiner, Gottfried von Purucker, Max Heindel, Jan van Rijckenborgh, Franz Hartmann -- einfach unzählige. Das ist alles höchst interessant, und manches stimmt vielleicht sogar, aber einfach so glauben würde ich es keinem, auch nicht dem Baha'u'llah. Wer hat ihn eigentlich zum Propheten ernannt? Oder den Mohammed? Mir scheint, es ist ihnen lediglich gelungen, andere davon zu überzeugen, dass sie Propheten seien, während die oben genannten etwas bescheidener waren (und außerdem nichts mit einem personifizierten Gott, dessen Prophet sie hätten sein können, am Hut hatten).
Zitat:
Baha'u'llah. Wer hat ihn eigentlich zum Propheten ernannt? Oder den Mohammed?


Gegenfrage: wer hat Jesus dazu ernannt?

Höchstwahrscheinlich Derselbe, der auch Mohammed oder Baha'u'llah berufen hat.

Zum Unterschied von Steiner, Blavatsky, Aivanhof und anderen Esoterikern hatten die Offenbarer Gottes ihr Wissen aus sich selbst heraus ohne Schulen und irgendwelche Studien. Die abrahamitischen Religionen gründen alle auf solchen Gesandten Gottes.
Wie könnte ein Mensch jemals etwas vom Leben jenseits des Todes wissen? Sicher, es gibt die Nahtoderfahrungen. Die sagen auch schon sehr viel aus; endgültig tot war jedoch noch kein jetzt lebender Mensch.
Zitat:
Gegenfrage: wer hat Jesus dazu ernannt?

Gute Frage. Und Jesus hatte natürlich Studien und vermutlich auch Schulen hinter sich. So ganz neu war das ja alles nicht.
Aber Mohammed ist so ein Kapitel. Was hat er eigentlich Neues gebracht, wofür sich Gottes Mühe gelohnt hätte? Naja, es darf jede(r) glauben was sie/er will. Es wäre herzlos, den Leuten ihren Glauben nehmen zu wollen, obwohl es mich immer wieder mal juckt.
Zitat:
Fipps: Es wäre herzlos, den Leuten ihren Glauben nehmen zu wollen,


Da stimme ich Dir gern zu - je mehr man liest und sich mit den verschiedenen Vorstellungen befaßt, umso mehr beginnt man das Hinterfragen - bis man für sich etwas findet, das einem erklärlich ist und forscht dann weiter. Es gibt zu viele, die sagen: glaube an die Wahrheit, die einem dann aber nur ihre Version erklären können - und weiter geht die Suche.

Aber an irgend etwas muß sich der Mensch festhalten können und deshalb ist es gut, daß der Mensch den Glauben hat. Und Gott sorgt für die Vielfalt.

Es kommt darauf an, wie wohl sich ein Mensch damit fühlt und das ist wohl das Wichtigste dabei.
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