|
|
|
Meine lieben Freunde,
gerade ist es Weihnachten und für viele Menschen eine Zeit der Hoffnung, mag es auch Menschen geben, die einem geistigen Hoffen geradezu feindlich gegenüber stehen.
Biblisch gesehen ist das für mich im Bild des Herodes zu spüren. Er verkörpert nicht nur den unduldsamen Egoismus, den Stolz einer überheblichen materiellen Gesinnung, des Besserwissens, der Gier nach Macht und Einfluss ganz im Allgemeinen, sondern vor allem, das auf seine Macht pochende Tagesbewusstsein in jedem Menschen selbst. Es ist diejenige Kraft, die Regentschaft und Herrschaft ausübt.
Dieses schiebt sich vor, will sich behaupten und bekämpft immer wieder die feinen, zarten Regungen, die im Inneren des Menschen erwachen wollen - oder eben geboren werden wollen. Würgt das Tagesbewusstsein nicht immer wieder diese kaum geborenen gefühlsmäßigen Regungen hemmungslos ab, mordet sie noch im kindhaften, hilfslosen Ausdruck oder zwingt sie zur Flucht in die innere Wüste, nach Ägypten?
Das ist es wohl, was die nur tagesbewussten, gegenständlich geprägten Menschen zu Feinden von spirituell-religiösen Hoffnungsfunken werden lässt, meint - reinwiel
|
|
|
|
Lieber reinwiel,
sehr schön ausgedrückt! Ich erlebe das täglich -- aus meinem eigenen Inneren und von lieben Lebensbegleitern. Dass es geradezu Feinde sind, möchte ich nicht direkt behaupten, aber sie wissen's halt vorläufig nicht besser, und dann ... der alte Adam, ergänzt - Fipps
|
|
|